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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2025

Tolle Geschichte

Das Mädchen aus Yorkshire
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Im Mittelpunkt der Geschichte steht Leah, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen, das als Model die internationalen Laufstege stürmt. In ihrer Vergangenheit liegen allerdings Geheimnisse begraben und ...

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Leah, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen, das als Model die internationalen Laufstege stürmt. In ihrer Vergangenheit liegen allerdings Geheimnisse begraben und die werden nach und nach aufgedeckt. Wie gewohnt gibt es auch hier wieder mehrere Erzählstränge und Zeitebenen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Am Ende fließt Alles zu einem großen Ganzen zusammen und das ist etwas, auf das man sich bei Lucinda Rileys Büchern immer verlassen kann. Die Auflösung konnte mich richtig mitreißen und die Wendungen am Ende habe ich so nicht kommen sehen. Zwischendrin war die Geschichte an manchen Stellen etwas zäh und ein paar Seiten weniger wären auch völlig in Ordnung gewesen. 😅 Trotzdem geht die Spannung nie komplett verloren und der tolle Schreibstil trägt dazu bei, dass ich bis zum Schluss immer weiterlesen wollte.

Die Charaktere waren alle irgendwie auf eine Art und Weise interessant, auch wenn man sich zwischendrin schon mal gefragt hat, wieso wir jetzt so viel Einblick in eine bestimmte Person bekommen. Am Ende ergibt dann aber doch alles Sinn. Die Geschichte an sich ist insgesamt auch wirklich nicht ohne und bringt schwere Themen mit, allem voran der zweite Weltkrieg. Das düstere Cover hat eine genauso düstere Geschichte vermuten lassen, auch wenn der Klappentext das erst mal nicht vermuten lässt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. 4⭐️

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Toller Roadtrip

101 Places for Heartbroken People
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Ich war ja sofort Feuer und Flamme für das Cover und als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, war ich vollends überzeugt. Roadtrip? Count me in. Die Roadtrip-Thematik im Buch war auch wirklich ganz ...

Ich war ja sofort Feuer und Flamme für das Cover und als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, war ich vollends überzeugt. Roadtrip? Count me in. Die Roadtrip-Thematik im Buch war auch wirklich ganz toll umgesetzt. Ich habe es geliebt, Maeve und Callum auf ihrer Reise zu begleiten. Die Autorin hat es perfekt geschafft, die Landschaft, die Sehenswürdigkeiten zu beschreiben, die Szenerie zum Leben zu erwecken und Fernweh auszulösen. Das Setting war also einmalig und alleine davor lohnt sich das Buch komplett! Wir waren in Portugal, in Frankreich und Italien. Den Schreibstil fand ich auch ganz toll, alles wurde sehr detailliert beschrieben und ausgeschmückt, sodass ich komplett in die Geschichte eintauchen konnte.

Callum hat mir als Prota total gut gefallen. Seine Geschichte geht ans Herz und auch der eingebaute Twist konnte mich wirklich überraschen. Ich mochte seinen Hintergrund, seine Art und das Päckchen, das er zu tragen hat, war einfach mal was ganz anderes. Maeve hat es mir etwas schwerer gemacht. Sie war nicht direkt unsympathisch, aber manchmal konnte ich ihre Handlungen und Denkweisen null nachvollziehen, fand sie in manchen Situationen unnötig zickig. Das künstlich herbeigeführte Drama am Ende hätte für mich auch nicht unbedingt sein müssen. Das alles hat dazu geführt, dass ich die Liebesgeschichte zwar ganz cute fand, aber nicht zu 100% fühlen konnte. Wir haben in Rückblenden zwar immer wieder mitbekommen, wie die beiden sich als Teenager verliebt haben, aber auch da kam es irgendwie nicht bei mir an. Das ist mein einziger Kritikpunkt, der für mich das Highlightfeeling ein wenig zunichte gemacht hat. Ansonsten habe ich die Geschichte aber total gerne gelesen und die Reise genossen. 4⭐️

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Tolles Buch

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
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Um dieses Buch kommt man ja wirklich nicht herum und die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Verglichen wird das Buch ja mit „A good girl’s guide to murder“ und ich muss sagen, in der Hinsicht performt ...

Um dieses Buch kommt man ja wirklich nicht herum und die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Verglichen wird das Buch ja mit „A good girl’s guide to murder“ und ich muss sagen, in der Hinsicht performt es auch ganz gut, aber an Holly Jackson kommt es für mich nicht ganz heran.

Das hatte vor allem den Grund, dass mir der Mittelteil etwas zu langsam voranging. Es wurde viel ermittelt und viel spioniert, aber so richtige Ergebnisse gab es zunächst nicht. Da ging für mich kurzzeitig die Sogwirkung flöten, aber je näher wir der Auflösung kamen, desto spannender und mitreißender wurde es. Die Auflösung fand ich ziemlich genial und auch wenn ich ein bisschen was schon habe kommen sehen, hat mich die Geschichte in mancher Hinsicht doch sehr an der Nase herumführen können.

Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen, vor allem unsere Protagonistin Robyn erinnert in ihrer Art sehr an Pip aus AGGGTM. Wir haben es hier mit einem Jugendbuch zu tun, aber obwohl Robyn erst 17 ist, hatte ich nicht das Gefühl, dass mir das Buch zu jung ist. Super interessant war auch Robyns chronische Krankheit, die sie an den Rollstuhl fesselt und die Art und Weise, wie sie damit umgeht und wie stark sie ist. AJ war auch ein cooler Charakter und über ihr erstes Kennenlernen musste ich sehr lachen. Allgemein hält die Geschichte den ein oder anderen Witz bereit, was die Geschichte auch noch auflockert und sehr charmant macht. Der Mix aus Gesprächsprotokollen, Emails, Textnachrichten und Fließtext ist für mich sowieso immer ein Argument für ein Buch - das macht einfach immer gleich doppelt Spaß, oder? Insgesamt für mich also eine sehr lesenswerte Story, die zwar kein absoluter Pageturner war, aber vor allem gegen Ende mit der ein oder anderen Überraschung ums Eck kommt. 4 ⭐️

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Kein Highlight, aber unterhaltsam

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Ein neues Buch von Freida McFadden und dann auch noch ohne Millie - da war eigentlich sofort klar, dass ich es haben musste. „Wenn sie wüsste“ fand ich ja überragend, den zweiten Band auch noch ziemlich ...

Ein neues Buch von Freida McFadden und dann auch noch ohne Millie - da war eigentlich sofort klar, dass ich es haben musste. „Wenn sie wüsste“ fand ich ja überragend, den zweiten Band auch noch ziemlich gut, den dritten dann leider nicht mehr. Umso mehr habe ich mich über den frischen Wind gefreut.

Wie gewohnt war ich sofort gefesselt und in den Bann gezogen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Natalie erzählt und wir bekommen zunächst den Eindruck einer furchtbar lieben Person, die sich einfach nur Sorgen um ihre etwas verschrobene Kollegin Dawn macht. Gleichzeitig bekommen wir Dawns Sicht der Dinge in Form von Emails an ihre beste Freundin und so auch einen tiefen Einblick in ihre Sicht der Dinge. Ich hatte bis zum Schluss eigentlich keine Ahnung, wem ich hier trauen kann und was ich glauben soll. Das hat für mich die Spannung am Leben erhalten, obwohl hier jetzt keine super krassen Dinge passieren. Für mich deswegen auch ein tolles Buch für Thriller-Einsteiger*innen - nicht allzu blutig und mit der ein oder anderen Überraschung in der Hinterhand.

Da ich aber keine Einsteigerin bin und auch Freida McFadden schon ein bisschen kenne, konnten mich die Plottwists und die Wendungen nicht überraschen. Für mich war ziemlich offensichtlich was hier kommt. Das hat mich aber nicht allzu sehr gestört, weil es gut gemacht war, auch wenn ein zwei Logiklücken dabei waren, die sich dann aber im Laufe der Geschichte wieder geklärt haben. Alles in Allem hatte das Buch eine Sogwirkung und hat mich unglaublich gut unterhalten, weshalb ich es gerne weiterempfehle. Wer hier allerdings auf die klassischen Plottwists á la Freida wartet, wird eher enttäuscht werden, meiner Meinung nach. Oder sie waren einfach schon so sehr Freida, dass man sie als Kenner der anderen Bücher einfach schon easy erschnüffeln kann? 4⭐️

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Toller Krimi

Tief im Schatten
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Insgesamt hat mir „Tief im Schatten“ gut gefallen. Was ich absolut geliebt habe, war das düstere, atmosphärisch kalte Setting in Schweden. Auch die Protas Hanna und Daniel finde ich toll. Viveca Sten kann ...

Insgesamt hat mir „Tief im Schatten“ gut gefallen. Was ich absolut geliebt habe, war das düstere, atmosphärisch kalte Setting in Schweden. Auch die Protas Hanna und Daniel finde ich toll. Viveca Sten kann absolut bildlich beschreiben und ihre Charaktere lebendig werden lassen. Hier habe ich absolut nichts auszusetzen. Und auch ansonsten gibt es nicht großartig was zu meckern. Mir war es nur etwas zu vorhersehbar. Der Plot hält keine Überraschungen bereit, ich hatte von vornherein eine Ahnung, wohin wir am Ende gehen werden und genau das hat sich bewahrheitet. Allgemein ist die Geschichte sehr ruhig und hätte an mancher Stelle gerne innovativer sein können. Ich weiß nicht genau, ob ich einfach schon zu „erfahren“ im Spannungsgenre bin, aber ich würde diese Reihe definittiv Einsteiger*innen empfehlen. 😊 Der Schreibstil, das Setting, die Figuren - all das ist wirklich Königsklasse und zeichnet diese Reihe aus. Deshalb freue ich mich auch schon auf den dritten Band. 4 ⭐️

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