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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2025

Hat mich immer mehr verloren

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Das große Thema ist das „Locked-In-snydrom“. Also sollte es zumindest sein, denn am Ende musste ich erst mal noch überlegen, welche Relevanz das für die Handlung an sich hatte. Der Schreibstil hebt sich ...

Das große Thema ist das „Locked-In-snydrom“. Also sollte es zumindest sein, denn am Ende musste ich erst mal noch überlegen, welche Relevanz das für die Handlung an sich hatte. Der Schreibstil hebt sich deutlich von anderen Autoren ab, Henri Faber erkennt man sofort und man muss die Art und Weise mögen. Ich mag sie auf jeden Fall und die wechselnden Perspektiven, die kurzen und knappen Kapitel, haben am Anfang richtig Spaß gemacht und immer mal wieder gab es auch coole Wendungen, die mich an die Story gefesselt haben. Und dann kommt das letzte Drittel und wir nähern uns der Auflösung und das hat für mich leider viel kaputt gemacht.

Zu viele Handlungsstränge, zu viele Zufälle, zu viele Ungereimtheiten und Lücken in der Auflösung. Das Tempo ist so rasant geworden, ich bin kaum noch mitgekommen. Mir wars too mich, mir wars zu drüber. Weniger wäre mehr gewesen. 🥲 Auch der Epilog war einfach zu viel des Guten. 🥹 Alles in Allem würde ich sagen, man kann den Thriller schon gut lesen, aber was da am Ende bei rum kam, war mir zu unfertig und hat auch nicht meinen persönlichen Geschmack getroffen. 3⭐️

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Hätte spannender sein können

Die Besucherin
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Ich kann verstehen, dass viele enttäuscht sind, weil sie alleine durch den Klappentext und das düstere Cover etwas anderes erwarten: einen Thriller, oder zumindest einen Spannungsroman. Das haben wir hier ...

Ich kann verstehen, dass viele enttäuscht sind, weil sie alleine durch den Klappentext und das düstere Cover etwas anderes erwarten: einen Thriller, oder zumindest einen Spannungsroman. Das haben wir hier meiner Meinung nach überhaupt nicht und der Klappentext ist auch einfach falsch: wo ist hier der tödliche Strudel aus Lügen und Geheimnissen?? 😂 HÄ?

Anstatt spannend, fand ich den Roman eher amüsant. Unsere Protagonistin Linda lernt Jenny kennen, die Bewohnerin einer Einrichtung für Demenzpatient*innen. Jenny behauptet Menschen getötet zu haben, aber Jenny behauptet viel wenn der Tag lang ist. Dann stirbt ein Mitpatient und Linda muss sich fragen, ob Jenny tatsächlich nur Aufmerksamkeit will oder doch etwas an ihren Behauptungen dran sein könnte. Ansonsten passiert nicht allzu viel - es gibt familiäre Probleme, außerdem vermisst Linda ihren verstorbenen Ehemann. Die Geschichte lebt von Jennys skurriler Art, von den teilweise absurden Dialogen und ich habe mich dadurch super unterhalten gefühlt. Joy Fieldings Schreibstil lässt mich durch die Seiten fliegen, wie kaum ein anderer und auch wenn ich die Geschichte nicht wirklich besonders fand, hat sie mich kurzzeitig ganz gut unterhalten. 3 ⭐️

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Leider enttäuschend

Sie wird dich finden
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Was man der Autorin lassen muss - ich bin durch die Seiten geflogen, konnte es nicht mehr weglegen und wollte selbstverständlich wissen, wie es ausgeht. Ich war ja die Twists aus den ersten beiden Bänden ...

Was man der Autorin lassen muss - ich bin durch die Seiten geflogen, konnte es nicht mehr weglegen und wollte selbstverständlich wissen, wie es ausgeht. Ich war ja die Twists aus den ersten beiden Bänden gewohnt, deswegen war ich mir sicher, dass da noch was kommen würde. Die ersten 200 Seiten sind dann für mich aber leider nur dahingeplätschert. Millie zieht mit ihrer Familie in ein neues Haus und lernt ihre beiden Nachbarinnen kennen. Eine seltsamer als die andere und so bekommen wir schon eine grobe Ahnung, dass hier irgendwas im Busch ist und das sich was anbahnt. Leider war das für mich über die Hälfte eher ein Familien-/Eifersuchtsdrama - auf jeder zweiten Seite wurde erwähnt, wie makellos und wunderschön die Nachbarin doch ist und wie UNGLAUBLICH gut aussehend ihr Mann, und inhaltlich ist für mich bis auf ein paar kleinere Seltsamkeiten nicht wirklich was passiert. Man kann Vermutungen anstellen, das habe ich auch getan, aber letztendlich war es für mich nicht überraschend, als es genau so kam.

Nach 200 Seiten ungefähr kommen dann die berühmtberüchtigten Wendungen á la McFadden. Nur dass sie für mich leider komplett vorhersehbar waren, und zwar alles, was da am Ende bei rum kam. Das, was da letztlich die ganze Zeit passiert ist, wurde mir leider viel zu oberflächlich abgehandelt, weil wir als Leser auch erst im Nachhinein davon erfahren und gar nicht wirklich „dabei“ sind. (Ich will ja nicht spoilern, aber vielleicht verstehen die, die das Buch gelesen haben, was ich meine. 😂) Das war bei den anderen beiden Büchern nicht so.

Für mich daher wieder wunderbar lesbar, die Handlung fand ich leider langweilig und im Vergleich zu den Vorgängern nicht sehr spektakulär. Ein austauschbarer Thriller, den ich nicht lange im Gedächtnis behalten werde. 💔 3⭐️

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Veröffentlicht am 05.10.2024

Naja...

Stalker – Er will dein Leben.
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Von Arno Strobel fehlt mir nur noch einer seiner Einzelbände, dann hab ich sie alle gelesen. Ich würde mich schon als Fan bezeichnen, aber vor allem seine letzten beiden Neuerscheinungen - Der Trip und ...

Von Arno Strobel fehlt mir nur noch einer seiner Einzelbände, dann hab ich sie alle gelesen. Ich würde mich schon als Fan bezeichnen, aber vor allem seine letzten beiden Neuerscheinungen - Der Trip und Stalker - haben mich eher enttäuscht. Heute soll es um Stalker gehen und an sich klingt der Klappentext wieder viel versprechend: Eric bekommt eine Rolle im Tatort München und wird quasi über Nacht zum gefragten Schauspieler. Das bringt allerdings auch seine Schattenseiten mit sich und er wird gestalkt. Zuerst noch harmlos über Social Media, dann jedoch immer krasser, sodass auch bald seine Familie in Gefahr ist. Und der Stalker behauptet kuriose Dinge, die Eric angeblich als Kind getan hat…

So weit, so gut. Der Thriller liest sich wieder wie ein klassischer Strobel. Temporeich, ein Pageturner allein durch den flüssigen Schreibstil, die kurzen Kapitel und die spannenden kleinen Cliffhanger. Ich wollte das Buch nicht mehr beiseite legen und das ist auch einer der Gründe, weshalb ich mir immer wieder den neuesten Strobel hole. Ein wichtiger Aspekt bei Thrillern wurde damit also schon mal erfüllt. Ich wollte permanent wissen wie es weitergeht, habe Theorien aufgestellt und wurde in den Bann gezogen.

Der große Kritikpunkt ist für mich die Handlung an sich. Die war für mich nicht rund. Ständig stößt Eric auf neue Menschen, die ihm sofort zur Hilfe eilen und bewerkstelligen, dass sich das Puzzle nach und zusammenfügt. Das war mir an vielen Stellen zu einfach gelöst und ich wurde immer misstrauischer, ob da nicht mehr dahinter stecken könnte. Die Auflösung an sich fand ich dann sehr banal und an vielen Stellen nicht zufriedenstellend. Vor allem das Ende hätte für eine anständige Auflösung noch ein paar Seiten mehr vertragen. 😂 Und auch die Wendung am Ende habe ich kommen sehen. In mehrfacher Hinsicht konnte mich das Buch also nicht begeistern.

@gedanken.buecher

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Veröffentlicht am 16.09.2024

Etwas schwächer als Band 1

Signum
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Obwohl „Signum“ nach knapp einem Jahr erst nach „Refugium“ erschienen ist, konnte ich mich noch sehr gut an das ungleiche, teilweise schrullige Pärchen erinnern - und das durchaus positiv. Mir haben vor ...

Obwohl „Signum“ nach knapp einem Jahr erst nach „Refugium“ erschienen ist, konnte ich mich noch sehr gut an das ungleiche, teilweise schrullige Pärchen erinnern - und das durchaus positiv. Mir haben vor allem die speziellen Charaktere sehr viel Spaß gemacht und ich würde definitiv auch den Folgeband lesen, auch wenn mich Band 2 leider nicht ganz überzeugen konnte.

Das lag vor allem daran, dass das, was der Klappentext verspricht, so fast keine Rolle spielt. Es gibt einen Aspekt, der an dieser Stelle unerwähnt bleibt, weil er Band 1 spoilern würde, der super im Vordergrund steht und eigentlich die komplette Handlung einnimmt. Dazu kommt aber eigentlich noch, dass Julia als Ex-Polizistin und erfolgreiche Krimiautorin für einen neuen Roman recherchiert und dadurch in die Abgründe der rechten Szene eintaucht. Was zwar vorkommt, aber wirklich nur ganz wenig und als Nebenhandlung, was ich dann extrem schade fand, weil mich vor allem das sehr neugierig gemacht hatte. Das war wirklich total blass und hat kaum eine Rolle gespielt.

Der andere Hadnlungsstrang war zwar auch interessant, allerdings nicht „Thriller-Spannend“. Das hat mir allgemein in dem Buch sehr gefehlt. Es wird viel geredet, viel gedacht, aber irgendwie nicht viel getan und die Spannung ist für mich leider recht schnell abgeflacht. Trotzdem gab es Dinge, die ich geliebt habe: die Charaktere, die kurzen Kapitel, die wechselnden Perspektiven. Alles in Allem grundsätzlich eine Reihe, die ich empfehle, aber ich hoffe, dass Band 3 mich mehr überzeugen wird. 3 ⭐️
@gedanken.buecher

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