Hat mich immer mehr verloren
Locked inDas große Thema ist das „Locked-In-snydrom“. Also sollte es zumindest sein, denn am Ende musste ich erst mal noch überlegen, welche Relevanz das für die Handlung an sich hatte. Der Schreibstil hebt sich ...
Das große Thema ist das „Locked-In-snydrom“. Also sollte es zumindest sein, denn am Ende musste ich erst mal noch überlegen, welche Relevanz das für die Handlung an sich hatte. Der Schreibstil hebt sich deutlich von anderen Autoren ab, Henri Faber erkennt man sofort und man muss die Art und Weise mögen. Ich mag sie auf jeden Fall und die wechselnden Perspektiven, die kurzen und knappen Kapitel, haben am Anfang richtig Spaß gemacht und immer mal wieder gab es auch coole Wendungen, die mich an die Story gefesselt haben. Und dann kommt das letzte Drittel und wir nähern uns der Auflösung und das hat für mich leider viel kaputt gemacht.
Zu viele Handlungsstränge, zu viele Zufälle, zu viele Ungereimtheiten und Lücken in der Auflösung. Das Tempo ist so rasant geworden, ich bin kaum noch mitgekommen. Mir wars too mich, mir wars zu drüber. Weniger wäre mehr gewesen. 🥲 Auch der Epilog war einfach zu viel des Guten. 🥹 Alles in Allem würde ich sagen, man kann den Thriller schon gut lesen, aber was da am Ende bei rum kam, war mir zu unfertig und hat auch nicht meinen persönlichen Geschmack getroffen. 3⭐️