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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2025

Hat Spaß gemacht

Der Lehrer – Will er dir helfen oder will er deinen Tod?
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Es war wie immer: man fängt an, liest, liest, liest, wenn es unbedingt sein muss geht man zwischendurch mal ins Bett, aber ansonsten liest man, bis es fertig ist. 😂 So geht es mir zumindest immer wieder, ...

Es war wie immer: man fängt an, liest, liest, liest, wenn es unbedingt sein muss geht man zwischendurch mal ins Bett, aber ansonsten liest man, bis es fertig ist. 😂 So geht es mir zumindest immer wieder, wenn ich ein Buch der Autorin inhaliere. Das liegt vor allem an dem unglaublich einfach gehaltenen Schreibstil. Hier darf man bitte keine hohen Ansprüche haben. Die Charaktere waren wie gewohnt unsympathisch, schrullig, mit seltsamen Eigenheiten und irgendwelchen Leichen im Keller, die man nach und nach erstmal herauskramen muss. Zugegeben, der ein oder andere Twist am Ende konnte mich schon überraschen und ich habe mich ja auch ein wenig gefreut, dass die gute Freida mich nochmal an der Nase herumführen konnte. 😂 Aber den großen und entscheidenden Plottwist habe ich wieder aus 10km Entfernung gerochen und mir hat sich wieder bestätigt: kennt man ein Buch der Autorin, kennt man sie alle. Es ist doch immer wieder dasselbe Schema. Trotz allem wurde ich wunderbar unterhalten. Das kann sie einfach und ich bin mir sicher, das wird auch so bleiben.

Wer sich hier einen rasanten Thriller erhofft, wird enttäuscht werden. Den „Thriller“ habe ich sowieso bis zum Schluss gesucht und nicht wirklich gefunden. Es war eher amüsant, zum Augenverdrehen und Schmunzeln, als dass man sich hier gruseln müsste. Allein durch den Unterhaltungswert und die netten Lesestunden würde ich das Buch mit 4⭐️ empfehlen, auch wenns jetzt nicht der große Wurf war. 😄

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Anders als erwartet

Ehemänner & Liebhaber
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Ich war ja total überrascht, welchen Inhalt dieses Büchlein zu bieten hat, das so sommerlich-leicht daherkommt und das ja eigentlich so gar nicht ist. 😄 Überhaupt nicht negativ gemeint, denn die Geschichte ...

Ich war ja total überrascht, welchen Inhalt dieses Büchlein zu bieten hat, das so sommerlich-leicht daherkommt und das ja eigentlich so gar nicht ist. 😄 Überhaupt nicht negativ gemeint, denn die Geschichte hat mir gut gefallen. Es sind eigentlich sogar zwei Geschichten, die auf eine besondere Art miteinander verwoben sind. Auf zwei Zeitebenen erfahren wir aus dem Leben von Mallory und Hannah und beide Frauen waren super interessant und hatten mit verschiedenen Schicksalen zu kämpfen. Relativ schnell merkt man, welche Verbindung die beiden Frauen haben könnten, aber das war gar nicht schlimm, weil die Geschichte die ein oder andere Überraschung bereithält.

Es war auf keinen Fall eine Geschichte, die man schnell wegatmet, weil man easy durch die Seiten fliegt. Ich war zwar gefesselt, habe aber trotzdem ein Weilchen gebraucht, weil ich auch mein Gehirn einschalten musste. Die einzelnen Stränge werden am Ende zu einem großen Ganzen zusammengefasst, und das hat die Autorin wirklich meisterhaft geschafft. Beide Lebensgeschichten haben etwas tragisches. Es wird teilweise brutal und düster, was die beiden Frauen erleiden und wegstecken müssen ist nicht ohne. Es wird teilweise auch politisch, was mir an manchen Stellen etwas zu viel war. Obwohl es interessant war, hatte ich damit nicht wirklich gerechnet. Was die Geschichte für mich hauptsächlich ausmacht, ist die Einzigartigkeit. Das ist keine 08/15 Geschichte und zudem wirklich toll erzählt. Ab und zu kam es zu Verwirrung, weil ich manchmal nicht so richtig wusste, in welcher Zeit wir uns befinden, weil teilweise auch innerhalb eines Abschnitts gesprungen wurde. Trotzdem eine Empfehlung für dieses besondere Buch! 4⭐️

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Schöne Geschichte

Great Big Beautiful Life
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Great big beautiful life ist mein drittes Buch von Emily Henry und ich bin mir tatsächlich unschlüssig, ob es mein letztes sein wird. Ich fand es zwar wieder nicht schlecht, aber so ein richtig krass gutes ...

Great big beautiful life ist mein drittes Buch von Emily Henry und ich bin mir tatsächlich unschlüssig, ob es mein letztes sein wird. Ich fand es zwar wieder nicht schlecht, aber so ein richtig krass gutes Buch war für mich noch nicht dabei. Am besten hat mir bisher „Funny Story“ gefallen. ♥️

Hier geht es wieder um zwei Autor*innen, die beide die Biografie von Margaret schreiben wollen - eine betagte High Society Lady, um die sich diverse Mythen ranken. Sie treten gegeneinander an und dürfen quasi auf Probe für Margaret arbeiten und natürlich gibt’s auch noch eine Lovestory. Und damit wären wir auch schon bei meinem größten Problem mit diesem Buch - die Liebesgeschichte hab ich null gefühlt. Wo kam das her? Wieso? Ich weiß es nicht. 😂 Das war für mich aber so eine Randstory, dass sie mich auch nicht weiter gestört hat. Die Geschichte um Margaret wird in Rückblenden erzählt und größtenteils fand ich ihre Geschichte super interessant, aber leider erst etwa nach der Hälfte des Buches.

Es war eine sehr unaufgeregte, teils langatmige Geschichte, bis Margarets Geschichte ein wenig mehr an Fahrt aufnimmt. Diese Passagen konnten mich dann auch fesseln und gegen Ende fand ich sie wirklich sehr genial. Der Weg dahin hat aber gedauert. Ich habe fast zwei Wochen für das Buch gebraucht, weil ich nicht so richtig den Drang verspürt habe weiterzulesen, auch wenn es im Großen und Ganzen nicht schlecht war. Emily Henry schreibt toll, auch hier waren wieder deepe Themen eingebaut und die ein oder andere Stelle habe ich mir auch markiert, weil die Autorin immer wieder tolle Gedanken zu Papier bringt. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht umhauen können. Ich kann sie grundsätzlich empfehlen, wenn man hier nicht die Erwartung einer atemberaubend schönen Liebesgeschichte hat. 😄 4 ⭐️

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Interessantes Familiendrama

Die unsichtbare Hand
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Extrem spannend war es leider nicht, aber schlecht war’s auch nicht, nur hätte ich mir ein bisschen mehr Tempo gewünscht. Ich habe nicht mit einem Thriller gerechnet, sondern mit einem düsteren Roman, ...

Extrem spannend war es leider nicht, aber schlecht war’s auch nicht, nur hätte ich mir ein bisschen mehr Tempo gewünscht. Ich habe nicht mit einem Thriller gerechnet, sondern mit einem düsteren Roman, der etwas mehr Ermittlung und interessante Wendungen bereithält. Bekommen habe ich ein Familiendrama, das zwischenzeitlich etwas langatmig war und die Ermittlungen treten auch lange auf der Stelle. Die Rückblenden, die auf den eigentlichen Vorfall in der Vergangenheit deuten, fand ich super interessant und haben mir eindeutig am besten gefallen. Die Auflösung war auch ziemlich gut, wobei ich es besser gefunden hätte, wenn man Stück für Stück hätte von alleine darauf kommen können. Naja, auf der anderen Seite auch ganz cool, dass es nicht so vorhersehbar war. 😂 Zu empfehlen, aber wirklich nur wenn man sich auf ein ruhigeres Familiendrama, ohne viel Aufregung (bis auf den Schluss) einstellt. Durch den tollen Schreibstil habe ich das Buch sehr gerne gelesen, es wird aber nicht lange nachhallen. 4 ⭐️

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Toller Coming of Age-Roman

Before we were innocent
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Bei mir war es ja Coverliebe auf den ersten Blick und auch der Klappentext hat überzeugt. Zum Glück hat auch die Handlung überzeugt, auch wenn ich mir hier und da etwas „mehr“ erwartet hätte.

Als Schülerinnen ...

Bei mir war es ja Coverliebe auf den ersten Blick und auch der Klappentext hat überzeugt. Zum Glück hat auch die Handlung überzeugt, auch wenn ich mir hier und da etwas „mehr“ erwartet hätte.

Als Schülerinnen waren Joni, Bess und Evangeline unzertrennlich - ✨Besties forever✨. Doch dann passiert etwas Schreckliches und Ev stirbt in einem gemeinsamen Sommerurlaub. Danach ist nichts mehr wie es war und Bess hat das Gefühl, ihr ganzes Leben sei passiv an ihr vorbeigezogen, während Joni ihre Karriere komplett auf der tragischen Geschichte aufgebaut hat. Die Freundinnen hatten jahrelang keinen Kontakt mehr, bis Joni nach knapp 10 Jahren vor Bess’ Tür steht und ihre Hilfe braucht. Bess soll für sie lügen und sie ist es ihr auch schuldig, nachdem was damals passiert ist. Oder?

Durch den Klappentext habe ich mir hier eine Art Spannungsroman erhofft, mit Twists und Wendungen und einer krassen Wahrheit, die sich im Laufe der Geschichte entfalten würde. Bekommen habe ich eher einen spannenden Coming of Age Roman, mit einer toxischen Frauenfreundschaft im Vordergrund, die viel mehr im Fokus steht als das eigentliche Unglück. Erzählt wird immer wieder abwechselnd aus Gegenwart und Vergangenheit und was ich anfangs noch super interessant fand, wird in der Mitte des Buches teilweise langatmig, bis die Geschichte gegen Ende wieder etwas mehr an Fahrt aufnimmt. Schockieren konnte hier trotzdem nichts, es gab lediglich den ein oder anderen Aha-Moment.

Trotzdem habe ich die Geschichte gerne gelesen. Es gab einige Zitate, die ich mir markiert habe und die Freundschaft zwischen Bess und Joni und auch ihre Entwicklung zu verfolgen war durchaus interessant. Mit einer anderen Erwartungshaltung hätte das vielleicht auch ein Highlight werden können - zumindest kann ich die ganzen Highlightrezensionen nachvollziehen! Mich konnte es nur bis zum Schluss nicht völlig catchen. Trotzdem eine Leseempfehlung. 4⭐️

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