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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2025

Das war leider nichts...

Love, Mom
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Es wäre jetzt falsch zu behaupten, dass ich gar nicht verstehen kann, wieso alle dieses Buch so lieben… Aber mich konnte es nicht kriegen und dass es für viele ein absolutes Highlight ist, finde ich irgendwie ...

Es wäre jetzt falsch zu behaupten, dass ich gar nicht verstehen kann, wieso alle dieses Buch so lieben… Aber mich konnte es nicht kriegen und dass es für viele ein absolutes Highlight ist, finde ich irgendwie auch schwierig zu verstehen. 😅 Aber das zeigt wieder einmal, wie verschieden Geschmäcker sind.

Mackenzies berühmte Schriftsteller-Mom stirbt und alles deutet auf einen Unfall hin, auch wenn ein paar Zweifel an dieser Geschichte bestehen. Dann bekommt Mackenzie auf einmal Briefe, die mit „Love, Mom“ unterschrieben sind und aus dem Tagebuch ihrer Mutter zu stammen scheinen. Mackenzie erfährt so mehr über ihre Vergangenheit und kommt immer mehr hinter dunkle Geheimnisse ihrer Eltern, ganze Abgründe tun sich auf. Schön und gut, aber überzeugend fand ich das alles einfach nicht. Zunächst plätschert die Handlung wahnsinnig lange vor sich hin, Mackenzie verbringt sehr viel Zeit damit, Schreibtische zu durchsuchen und die Briefe waren das einzig interessante in diesen Passagen. Dann kommt der Twist, den gefühlt ganz Bookstagram so feiert und den habe ich sowas von kommen sehen. Interessant fand ich die Idee trotzdem, aber die Umsetzung? Völlig unglaubwürdig, absurd und mit so vielen Logikfehlern versehen, dass ich die ganze Handlung nicht mehr ernst nehmen konnte. Das war’s dann auch ehrlich gesagt mit den spannenden Twists, wie es ausgeht, war relativ schnell klar. Die Handlung wirkte auf mich sehr eindimensional, nicht gut durchdacht und das Ende war ja fast schon ein New Adult Happy End. Meine Güte, also der Thriller wollte sehr viel, aber ich hab einfach nichts davon geglaubt. Sorry. 2,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Langweilig

Bestie
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Die Geschichte handelt von Lilly (die eigentlich Delia heißt) und Anouk, die sich über Anouk Mitbewohnerinnen-Gesuch kennenlernen. Wir erfahren direkt zu Beginn, dass Lilly sich eine neue Identität wünscht ...

Die Geschichte handelt von Lilly (die eigentlich Delia heißt) und Anouk, die sich über Anouk Mitbewohnerinnen-Gesuch kennenlernen. Wir erfahren direkt zu Beginn, dass Lilly sich eine neue Identität wünscht und mit neuem Namen selbst erschaffen will und sie Anouk bereits durch die sozialen Medien kennt. Anouk ist nämlich Influencerin und anfangs hatte es den Eindruck, als würde Lilly stalkerhafte Züge entwickeln. Das bleibt auch so, allerdings liegt da nicht wirklich der Fokus drauf. Ich hatte auch irgendwann das Gefühl, dass diese seltsame Obsession normalisiert wird, weil sie auch einfach nicht thematisiert wurde. Insgesamt wusste ich nicht so richtig, wo die Geschichte mit mir hin will und was das eigentlich Thema ist. Es wird viel angerissen und an dabei an der Oberfläche gekratzt - als ob die Autorin alles mit reinpacken, aber nicht zu Ende denken wollte. Die Tiefe hat mir komplett gefehlt, stattdessen wird viel auf Metaphorik und Symbolik gesetzt, was einerseits zwar schön war, andererseits total gewollt wirkte und irgendwann einfach too much war. Ich fand viele Passagen unnötig, wirr und allgemein war mir die ganze Geschichte zu langweilig. Wer vom Klappentext erwartet, dass Lillys Lügen irgendwann in einer Eskalation gipfeln oder sonst irgendwas passiert, wird enttäuscht werden. 😄 Statt dem großen Knall kam eher ein kleines „puff“.

Versteht mich nicht falsch, ich lese auch gerne ruhige Geschichten, die charaktergetrieben sind. Aber die Charaktere hier waren undurchsichtig und ja… oberflächlich. Ich konnte aus der Geschichte leider nichts mitnehmen. Der Schreibstil war super schön, das würde mich dazu bewegen, ein weiteres Buch der Autorin zu lesen, aber ansonsten war nicht viel dahinter. Schade! 2,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Absolut toxisch

The Summer We Fell
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Das Buch war ein einziger Fiebertraum. Ich mochte den Schreibstil zwar und auch der Einstieg hat mir gut gefallen. Aber alles in allem war mir das zu wirr, ohne roten Faden und extreeeem toxisch. Und nicht ...

Das Buch war ein einziger Fiebertraum. Ich mochte den Schreibstil zwar und auch der Einstieg hat mir gut gefallen. Aber alles in allem war mir das zu wirr, ohne roten Faden und extreeeem toxisch. Und nicht auf die interessante Art und Weise, ich habe nämlich null nachvollziehen können, wieso unsere beiden Protagonisten denn nicht zusammen sein können. Die Auflösung war dahingehend so bescheuert und unverständlich… Dann war der Protagonist außerdem noch eine einzige Red Flag. Jedes Problem wollte er mit Fäusten regeln und das war mir zu viel des Guten. Einfach ein komplett unsympathischer Typ. Den Tiefgang, den hier so viele positiv hervorheben, habe ich ehrlich gesagt vergeblich gesucht. :D Triggerthemen wurden hier nicht gut behandelt und umgesetzt. Es gab einfach viel zu viele Störfaktoren und ich war immer wieder kurz davor abzubrechen.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Leider nicht mein Fall

Diamond Empress. Seven Thieves
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Was mir wie immer super gefallen hat, war der Schreibstil und auch das Kreuzfahrt-Setting. Ich hatte auch ein wenig das Gefühl, dass der Spannungsanteil in Band 2 sogar noch ein wenig höher war, als in ...

Was mir wie immer super gefallen hat, war der Schreibstil und auch das Kreuzfahrt-Setting. Ich hatte auch ein wenig das Gefühl, dass der Spannungsanteil in Band 2 sogar noch ein wenig höher war, als in Band 1 und der Fokus nicht ganz auf der Liebesgeschichte lag. Und da beginnt auch schon das große Meckern. Was war das für eine Lovestory? War das überhaupt eine? Ich weiß es nicht, aber egal was da zwischen Fin und Rafael abging… gesund war das nicht. Die Protas waren sowieso gar nicht mein Fall. Beide haben ihre Päckchen zu tragen, vor allem Fins Geschichte war krass und nicht leicht zu lesen. Was aber Rafaels Problem war, hab ich bis zum Schluss nicht gecheckt. 😂 Da heult er das ganze Buch über und am Schluss merke ich, ich kann nicht mal sagen wieso. 🥹 Hat die Autorin vergessen das aufzulösen oder hab ich was verpasst? Naja… Die Story ließ sich dann weiterhin gut lesen, aber es gab einfach so viel, was ich nicht nachvollziehen konnte.

Außerdem passiert was ziemlich krasses und das kann man entweder gut oder schlecht finden (Ich fand, das hat der Geschichte den nötigen Pfeffer gegeben 👀), aber wie dann der Verlauf und die Entwicklung des Ganzen war… no thanks. Insgesamt gab es wieder einen fiesen Cliffhanger, der mich total neugierig gemacht hat. Deswegen tendiere ich schon dazu weiterzulesen, aber Band 2 hat mir leider nicht wirklich gefallen. 2,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Tolle Idee, miese Umsetzung

Als ich dich traf
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Oh maaan, es hätte so gut sein können!! Der Klappentext klingt einfach richtig toll, aber die Umsetzung fand ich leider richtig mäh.
Unsere Protagonistin ist Daphne und sie bekommt zu Beginn einer Beziehung ...

Oh maaan, es hätte so gut sein können!! Der Klappentext klingt einfach richtig toll, aber die Umsetzung fand ich leider richtig mäh.
Unsere Protagonistin ist Daphne und sie bekommt zu Beginn einer Beziehung immer einen Zettel vom Universum geschickt, auf dem die genaue Laufzeit der Beziehung steht. Zum Beispiel „Hans-Jürgen, 3 Monate“ (okay Hans-Jürgen hab ich mir ausgedacht, aber die ganzen Namen habe ich mir nicht gemerkt.) Eines Tages bekommt sie einen Brief auf dem nur „Jake“ steht, ohne ein Verfallsdatum und Daphne ist sicher, das muss ihr Mr. Right sein.

Sehr viel kann man zu der Geschichte gar nicht sagen, ohne massiv zu spoilern. Wie von der Autorin gewohnt, fliegen wir durch die Seiten, das Lesen hat mir Spaß gemacht, obwohl ich mir die ganze Zeit über die Frage gestellt habe, auf welches Ziel wir eigentlich zusteuern. Wir erfahren von verschiedenen Beziehungen und Dating-Erfahrungen in Rückblenden und lernen Jake und Daphne in der Gegenwart kennen und auch dieser spezielle Aufbau hat überzeugt. Leider kommt dann in ungefähr der Hälfte des kurzen Büchleins ein „Plottwist“ und die Geschichte nimmt auf einmal eine ganz andere Richtung an. Der rote Faden verliert sich ein wenig und das Ende war für mich leider auch ziemlich belanglos. Ich verstehe die Message, fand sie aber durch die Art und Weise der Story nicht wirklich gut rübergebracht.

Wie ihr lest, bleibe ich schwammig, aber bei so wenigen Seiten würde ich die Handlung einfach komplett spoilern. Kurz gesagt, das Ende fand ich doof, die Auflösung sowieso und alles in allem war’s eher ein okay und muss nicht sein, als ein Must-Read. 2,5 ⭐️

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