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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2025

Der Anfang einer düsteren Bestimmung

Gezeichnet
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Der erste Band von House of Night führt uns in eine faszinierende Welt voller Mystik, Magie und Vampirrituale. Zoey Redbird wird unerwartet gezeichnet und muss sich in einer völlig neuen Umgebung zurechtfinden ...

Der erste Band von House of Night führt uns in eine faszinierende Welt voller Mystik, Magie und Vampirrituale. Zoey Redbird wird unerwartet gezeichnet und muss sich in einer völlig neuen Umgebung zurechtfinden – der House of Night Schule. Der Schreibstil von P.C. und Kristin Cast ist jugendlich und fesselnd, wenn auch manchmal etwas umgangssprachlich. Die Einführung der verschiedenen Charaktere gelingt gut, und besonders Zoeys Entwicklung von einer unsicheren Teenagerin zur Auserwählten wird spannend dargestellt. Allerdings sind einige Dialoge etwas klischeehaft, und die Darstellung von Gut und Böse könnte differenzierter sein. Dennoch ein vielversprechender Auftakt mit Suchtpotenzial!

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Ein Spion, zwei Geschichten. Welche ist wahr?

Der Ire
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„Der Ire“ von Petermann ist ein historischer Thriller, der im September 1945 spielt, in den unmittelbaren Nachkriegswirren. Die Geschichte dreht sich um zwei Manuskripte, die in den Trümmern von Berlin ...

„Der Ire“ von Petermann ist ein historischer Thriller, der im September 1945 spielt, in den unmittelbaren Nachkriegswirren. Die Geschichte dreht sich um zwei Manuskripte, die in den Trümmern von Berlin gefunden wurden und widersprüchliche Versionen des Lebens eines irischen Spions während des Zweiten Weltkriegs erzählen.

Die eine Version wird als Tagebuch eines deutschen Offiziers dargestellt, der von einem charismatischen IRA-Kämpfer berichtet, der die geplante Invasion Großbritanniens durch Deutschland unterstützen sollte. Das zweite Manuskript hingegen schildert eine vollkommen andere Darstellung desselben Spions, offenbar aus seiner eigenen Sicht. Diese zwei parallelen Erzählstränge, die Kapitel für Kapitel abwechseln, geben der Geschichte eine interessante Struktur. Es entsteht eine Dynamik, die den Leser herausfordert, beide Perspektiven ständig im Blick zu behalten.

Was den Aufbau betrifft, ist die Idee, die beiden Geschichten so eng miteinander zu verweben, durchaus reizvoll. Die Spannung entsteht dabei nicht nur durch die Handlung, sondern vor allem durch die Frage, welche der beiden Versionen der Wahrheit näherkommt – oder ob überhaupt eine davon authentisch ist. Petermann gelingt es, durch den Einsatz von Spitznamen und Decknamen eine zusätzliche Schicht der Unsicherheit zu schaffen, die die Leser in ständiger Ungewissheit hält.

Allerdings könnte diese Struktur auch als verwirrend empfunden werden, vor allem da die Kapitel ohne klare Abgrenzung zwischen den beiden Perspektiven übergehen. Diese Unsicherheit darüber, welche Erzählung gerade im Vordergrund steht, und der fehlende eindeutige Anhaltspunkt, welche Geschichte glaubwürdiger ist, kann für manche Leser überfordernd sein. Besonders wer nicht regelmäßig Thriller liest, könnte Schwierigkeiten haben, sich in die Geschichte einzufinden.

Die direkte Erzählweise und der rasche Einstieg in die Handlung lassen wenig Raum für lange Einführungen, was den Lesefluss zwar beschleunigt, aber auch dazu führen kann, dass man sich zu Beginn orientierungslos fühlt. Für Thriller-Fans, die besonders an der historischen Nachkriegszeit interessiert sind, dürfte „Der Ire“ dennoch ein packendes und tiefgründiges Werk sein, das durch seine doppelbödige Erzählweise und die ständigen Zweifel an der Wahrheit Spannung bis zum Schluss erzeugt.

„Der Ire“ ist kein leichter Thriller für Einsteiger, sondern ein anspruchsvolles Werk, das mit seinen parallelen Erzählungen den Leser fordert und ihn ständig im Unklaren über die Wahrheit lässt. Wer eine Vorliebe für historische Thriller hat und bereit ist, sich auf eine komplexe, mehrschichtige Geschichte einzulassen, wird an diesem Buch Gefallen finden.

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Veröffentlicht am 18.06.2024

Wer ist der Schütze?

Very Bad Bastards
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Endlich ist das Geheimnis um Mable gelüftet. Es hat schließlich sechs Bände gedauert, bis dieses Mysterium endlich gelöst wurde. Ich glaube jedoch nicht, dass es ein besonders großes Geheimnis war, dass ...

Endlich ist das Geheimnis um Mable gelüftet. Es hat schließlich sechs Bände gedauert, bis dieses Mysterium endlich gelöst wurde. Ich glaube jedoch nicht, dass es ein besonders großes Geheimnis war, dass Romeo auf Männer steht. Diese Vermutung hatte ich bereits seit Band 1. Die Beziehung zwischen Jaxon und Mable wird jetzt auf eine harte Probe gestellt, da Mable sich nicht sicher ist, ob Jaxon derjenige war, der geschossen hat. Aber ich glaube das nicht.

Jaxon hatte zwar einen Grund, aber insgeheim liebt er Mable. Er hatte so viele Gelegenheiten, sie umzubringen. In Band 6 ergibt es keinen Sinn, dass er der Schütze gewesen sein könnte. Ich glaube auch nicht, dass Romeo der Schütze ist, denn er ist viel zu sehr damit beschäftigt, Jaxons Schatten zu sein und zu verhindern, dass die Leute sein Geheimnis entdecken.

Die Beziehung der Zwillinge wird ebenfalls auf eine harte Probe gestellt, da Zayn langsam anfängt, seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Ich habe von Anfang an darauf gehofft, dass Zayn endlich zu einer eigenständigen Person wird und nicht nur Reece begleitet. Jetzt versucht Reece, genau das zu verhindern, was längst überfällig ist.

Über die Familie wird immer noch kein Wort verloren, obwohl mittlerweile klar ist, dass Sylvian in eine Mafia-Familie hineingeboren wurde. Mich würde interessieren, wie sein Leben mit seiner Mutter ist und ob er überhaupt eine Beziehung zu ihr hat. Abgesehen vom Ball hat man von den Familien der Kings kaum etwas mitbekommen. Deshalb würde mich auch die Beziehung zwischen Mable und der Mutter der Zwillinge interessieren, schließlich hat sie sich mit einem von ihnen Verlobt.

Die unklaren Familienverhältnisse zwischen Jaxon und Mable wurden schnell aufgeklärt. Es gab eine kurze Schockreaktion zu Beginn des Bandes darüber, ob Mable und Jaxon miteinander verwandt sind. Das sind sie natürlich nicht, was man sich hätte denken können. Es wäre noch verrückter gewesen, wenn die Autorin zugelassen hätte, dass die beiden Geschwister sind.

Dennoch glaube ich, dass Jaxon und Mable sich wieder versöhnen und dass die Kings wieder zu einer Einheit verschmelzen werden.

Mable ist einer der Gründe, warum die Kings keine so starke Einheit mehr sind. Allerdings gab es schon vor ihrer Ankunft Probleme. Die Zwillinge wollten nicht akzeptieren, dass beide eine eigenständige Persönlichkeit entwickelt haben. Genauso wenig wollte Romeo wahrhaben, dass er auf Männer steht. Ich wäre sehr gespannt auf sein Coming-out. Sylvian hatte bereits Probleme mit seiner Familie und musste sich erst noch beweisen. Er musste vor seinem besten Freund eines der größten Geheimnisse bewahren, von dem er wusste, dass Jaxon Mable etwas antun würde, wenn er es herausfände.

Trotz des einigermaßen überraschenden Cliffhangers muss ich sagen, dass mich die Reihe bisher noch nicht 100 % überzeugt hat, und ich habe noch drei Bände vor mir.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Poetisch, gefühlvoll und voller Magie

When the Moon touches my Soul
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When the Moon Touches my Soul ist ein sehr poetisches und emotionales Buch, das mit einer besonderen Atmosphäre überzeugt. Die Handlung verwebt Romantik mit einem Hauch von Magie, sodass man das Gefühl ...

When the Moon Touches my Soul ist ein sehr poetisches und emotionales Buch, das mit einer besonderen Atmosphäre überzeugt. Die Handlung verwebt Romantik mit einem Hauch von Magie, sodass man das Gefühl hat, in eine Traumwelt einzutauchen. Die Charaktere wirken zerbrechlich und stark zugleich, was mich sehr berührt hat. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin die Gefühle mit so viel Bildsprache und Emotion vermittelt, dass man jede Zeile genießen möchte. Positiv überrascht hat mich die Tiefe der Handlung, die weit über eine einfache Liebesgeschichte hinausgeht. Was mir persönlich weniger gefallen hat, war, dass manche Szenen etwas zu verträumt und langgezogen waren – aber das passt gleichzeitig auch zum Stil des Buches. Alles in allem eine wunderschöne, gefühlvolle Geschichte.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Pretty in Pink… and Out for Revenge

Heiress Takes All
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Olivia hat eigentlich alles verloren – ihr Zuhause, das Geld, ihren Platz in der Welt. Aber statt zu jammern, geht sie in vollem Barbie-Girl-Modus auf Rachefeldzug gegen ihren Dad und plant den vielleicht ...

Olivia hat eigentlich alles verloren – ihr Zuhause, das Geld, ihren Platz in der Welt. Aber statt zu jammern, geht sie in vollem Barbie-Girl-Modus auf Rachefeldzug gegen ihren Dad und plant den vielleicht coolsten Hochzeits-Überfall ever. Ich hab das Setting geliebt: Prunk, Adrenalin und diese unterschwellige Wut auf die Ungerechtigkeit. Besonders mochte ich, dass Olivia zwar hart ist, aber trotzdem verletzlich bleibt. Das Buch ist so ein bisschen „Ocean’s Eleven trifft Gossip Girl“ – herrlich übertrieben, aber nie lächerlich. Würde ich sowas nochmal lesen? Yes, please!

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