Leider zu oberflächlich
Sweeter Than Pumpkin SpiceUm ihren Vater davon zu überzeugen, dass sie es draufhat und den größten Kürbis aller Zeiten für den Wettbewerb zu züchten, kehrt Sadie in ihr Heimatdorf Pea Blossom zurück. Blöd nur, dass ausgerechnet ...
Um ihren Vater davon zu überzeugen, dass sie es draufhat und den größten Kürbis aller Zeiten für den Wettbewerb zu züchten, kehrt Sadie in ihr Heimatdorf Pea Blossom zurück. Blöd nur, dass ausgerechnet die Wildschweine eines Nachbarn das ganze Kürbisfeld in ein Schlachtfeld verwandelt haben. Doch zum Glück kommt der neue Nachbar Josh ihr zur Hilfe, ein Tech Millionär, der sein Glück nun auf dem Land sucht. Dieser ist mit seiner ständig guten Laune das genaue Gegenteil der eher mürrischen Sadie und sie traut ihm kein Stück. Doch als ein Tornado Sadies Farm vernichtet, bietet Josh ihr erneut seine Hilfe an.
Ich liebe diese zuckersüße Gestaltung des Buches von Cover bis Farbschnitt schreit hier einfach alles nach cozy Herbstlovestory.
Ich hatte dann auch bereits vor dem Lesen des Buches so einiges darüber gehört und leider leider ging es mir hier ganz ähnlich.
Mir fiel es unheimlich schwer, in die Geschichte zu finden, da der Schreibstil einfach hölzern wirkte. Auch die Erzählperspektive hat mir hier nicht ganz so gut gefallen, da dadurch für mich nur wenig Emotionen zum Vorschein kamen.
Smalltown Setting finde ich persönlich immer wundervoll, denn es gibt einfach dieses ganz besondere cozy Gefühl, aber auch das blieb eher am Rande.
Eigentlich fand ich die Grundstory wundervoll, die mürrische Sadie, mehr kurvig als Model soll lernen sich zu akzeptieren. Josh hingegen soll ihr zeigen, dass sie genau richtig ist, wie sie ist. Zwar ein bekanntes Schema, trotzdem nice, kam hier aber leider so gut wie gar nicht rüber.
Zu Beginn mochten die beiden sich nicht und ich liebe eigentlich Grumpy meets Sunshine, doch Sadie war schon mehr als grumpy und dementsprechend habe ich sie mit Stirnrunzeln beobachtet.
Bei diesen Grundvoraussetzungen wäre für mich ein Slow Burn perfekt gewesen, doch aus anfänglicher Abneigung und kurzem Geknister wird ganz schnell großes Geknatter.
Das Buch wird als spicy beworben, habe ich natürlich mal wieder übersehen und nur auf den Klappentext geachtet. Ich habe es dann vorgeblättert, war halt nur recht viel zu blättern und wenig Story.
Sadie ist nicht einfach nur der grummelige Part, sie war zu Beginn unglaublich unsympathisch, was sich zwar noch aufklärt wieso und weshalb, aber das machte den Beginn nicht mehr wett.
Josh war da schon sympathischer, was ich aber vorausgeahnt habe.
Mein Fazit: Leider kann ich all den eher negativen Rezensionen nur zustimmen. Ich liebe die Grundzüge der Geschichte: Find yourself, love yoruself, Smalltown, Grumpy meets Sunshine, nur leider kam all das nur zu kurz und wurde durch expliziten Spice ersetzt. Schade, aber leider war es nicht meine Geschichte.