Zwischen Sylt-Atmosphäre und Fehlern!
Tod im FriesenhausEin atmosphärischer Krimi mit schönem Sylt-Flair, der sich gut weglesen lässt – trotz vermeidbarer Fehler, wenig Spannung und kaum überraschender Wendungen.
3,5/5 ⭐️
In Tod im Friesenhaus ermitteln ...
Ein atmosphärischer Krimi mit schönem Sylt-Flair, der sich gut weglesen lässt – trotz vermeidbarer Fehler, wenig Spannung und kaum überraschender Wendungen.
3,5/5 ⭐️
In Tod im Friesenhaus ermitteln Kommissar Kröger und Kristan Dennermann erneut gemeinsam auf Sylt. Der Krimi überzeugt vor allem durch sein stimmungsvolles Setting und die gelungene Einbindung kultureller sowie landschaftlicher Aspekte der Insel. Gerade dieser atmosphärische Hintergrund hat mir gut gefallen und machte das Buch zur idealen Urlaubslektüre.
Der eigentliche Kriminalfall konnte mich allerdings nicht völlig fesseln. Die Spannung blieb über weite Strecken aus, und überraschende Wendungen gab es kaum. Zudem verlor sich die Handlung immer wieder in zahlreichen Nebenthemen, was den Fokus auf die Ermittlungen schwächte.
Ein besonders störender Punkt war der wiederkehrende Tippfehler, bei dem der Name „Mina“ mehrfach fälschlich als „Nina“ auftauchte. Solche Flüchtigkeitsfehler wirken unprofessionell und hätten im Lektorat auffallen müssen.
Trotz dieser Schwächen habe ich das Buch gern gelesen. Es bietet leichte Unterhaltung mit einer angenehmen Atmosphäre – ideal für alle, die keine allzu hohe Spannung erwarten und einfach in einen norddeutschen Küstenkrimi eintauchen möchten.