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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2017

Mal eine andere Idee...

Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
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Gaby Hauptmann lässt ihre Titelfigur Gabriella die Aussage treffen, wer etwas von ihr will, kann zu ihr ans bzw. in ihr Bett kommen. Diese Idee brachte mich zum Schmunzeln. Mal was anderes... Allerdings ...

Gaby Hauptmann lässt ihre Titelfigur Gabriella die Aussage treffen, wer etwas von ihr will, kann zu ihr ans bzw. in ihr Bett kommen. Diese Idee brachte mich zum Schmunzeln. Mal was anderes... Allerdings war ich im Laufe des Buches etwas enttäuscht, ich hatte mir mehr darunter versprochen. Die Botschaft kommt für mich nicht klar genug rüber. Gaby Hauptmann versteht ihr Geschäft, aber es gibt bessere Romane von ihr.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Really?

Single Mom Supper Club
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Die Frauen haben gemeinsam, dass sie alleinerziehend sind, teilweise auch ihre britische Herkunft. Ansonsten sind sie sich in vielem einig, jedoch in den meisten Punkten sehr unterschiedlich. Zwei Single ...

Die Frauen haben gemeinsam, dass sie alleinerziehend sind, teilweise auch ihre britische Herkunft. Ansonsten sind sie sich in vielem einig, jedoch in den meisten Punkten sehr unterschiedlich. Zwei Single Mom Supper Clubs tun sich mehr oder weniger freiwillig zusammen, obwohl sie sich teilweise gar nicht leiden können. Sie teilen das Koks und geben mehr oder weniger ehrliche Einsichten in ihre jeweiligen Leben.

Das Cover von "Single Mom Supper Club" gefällt mir gut, ein knalliges Rosa, darauf die später im Buch vorkommende Brombeere, schlicht und wenig über das Buch aussagend. Mich hat der Klassentext interessiert und zum Kauf verleitet.

Jacinta Nandi kann schreiben und schräge Charaktere skizzieren. Aber insgesamt hat mich das Buch nicht abgeholt. Es handelt sich eindeutig um eine Satire, aber auch eine Satire kann Spaß machen, das kann ich leider nicht sagen. Ich habe das Buch komplett gelesen, aber ich musste mich durchquälen und war nach jeder Episode noch mehr verwundert und ratlos.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Auf den Spuren René Magrittes

Magritte und Georgette
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Ein Krimi mit René Magritte, dem bekanntesten belgischen Surrealisten und seiner Frau Georgette in der Hauptrolle, das klingt unterhaltsam. Das Buch begleitet einen durch Brüssel und führt Magritte und ...

Ein Krimi mit René Magritte, dem bekanntesten belgischen Surrealisten und seiner Frau Georgette in der Hauptrolle, das klingt unterhaltsam. Das Buch begleitet einen durch Brüssel und führt Magritte und seinen Freund, den Polizisten Jefke, zu Frauen-Morden.

Auf dem Cover von Magritte und Georgette: Ein Brüssel-Krimi sieht man links Georgette in grünem Kleid und Hut, die den weißen Spitz Jackie auf dem Arm hält, am Arm von Magritte im schwarzen Anzug und mit seinem typischen Bowler, in der rechten Hand die berühmte Pfeife, aus seiner Anzugtasche ragt eine Lupe. Im Hintergrund der blau-weiße Himmel, in einer weißen Wolke liest man in grün "Ein Brüssel-Krimi" mit dem Bild einer Pfeife und den Namen der Autorin, Nadine Monfils. Den Buchtitel findet man in schwarz mittig in der Wolke. Ein passendes Cover, wenn auch ein wenig zu langweilig für einen Surrealisten.

Nadine Monfils konnte sich anscheinend nicht entscheiden, ob es sich bei diesem Roman um einen Krimi oder eine Art fiktiver Romanbiografie handeln soll. Am Anfang hatte ich große Mühe, in die Geschichte zu finden, erst ab dem Zeitpunkt des ersten Mordes wird es interessanter. Wenn man sich mit Magritte beschäftigt hat und wie ich beim Lesen in Brüssel ist, findet man schöne Passagen und auch Unterhaltung. Ansonsten dümpelt die Geschichte er vor sich her und schreibt den beiden Protagonistin sehr viele zusätzlich Fähigkeiten zu, um die Geschichte am Laufen zu halten. Eigentlich schade, denn die Idee zum Buch hatte Potential, das jedoch leider nicht ausreichend genutzt werden konnte.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Teilweise leicht, teilweise sehr schwer zu lesen

Der Sommer ohne Männer
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Mia hat nach einem Nervenzusammenbruch, nachdem ihr Mann Boris eine "Pause" vom Eheleben braucht, wieder zu sich gefunden und verbringt den Sommer in der Stadt ihrer Kindheit, in der Nähe ihrer Mutter. ...

Mia hat nach einem Nervenzusammenbruch, nachdem ihr Mann Boris eine "Pause" vom Eheleben braucht, wieder zu sich gefunden und verbringt den Sommer in der Stadt ihrer Kindheit, in der Nähe ihrer Mutter. Sie gibt Mädchen Lyrikunterricht und verbringt einen Sommer ohne Männer, obwohl Männer sie in ihren Gedanken und Reflexionen permanent begleiten.

Das Cover des kleinen Bandes zeigt einen blauen Himmel mit weißen Wattewölkchen, wie gemalt. In der Mitte in einem weißen Kreis der Titel "Der Sommer ohne Männer". Das ist eher nichtssagend und könnte für jedes beliebige Buch stehen, das im Sommer spielt.

Siri Hustvedt kann schreiben, aber auch verwirren. Teilweise war ich sehr tief in der Geschichte und den Protagonistinnen drin, teilweise dachte ich nur: Was will sie mir sagen?! Es sind viele kluge Beobachtungen und Feststellungen darin und als Literaturstudentin musste ich u.a. darüber schmunzeln, dass Mia während ihres Studiums "den Tod des Autors erleben" musste, denn das muss in diesem Fach jeder. Aber für alle, die nicht vom Fach sind oder auf dem Weg dazu, dürfte dieses Buch einige Fragezeichen hinterlassen. Insgesamt sind mir einige Gedankengänge und -sprünge verborgen geblieben und ich denke, so wird es einigen Lesern ergehen. Deshalb hege ich diesem Buch gegenüber eher ambivalente Gefühle und bin mir nicht sicher, was ich insgesamt von ihm halten soll. Vielleicht muss ich den Inhalt sacken lassen und in ein paar Jahren nochmal lesen?!

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Zurück ins Jahr 1957

Die Tote trug Diamanten
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Im 4. Band der Queen-Ermittlungs-Reihe geht es um die Anfangsjahre der Queen, es spielt im Jahr 1957. In der Nähe des Buckingham Palace, in den "Mews", wurden zwei Tote gefunden, eine davon als Prinzessin ...

Im 4. Band der Queen-Ermittlungs-Reihe geht es um die Anfangsjahre der Queen, es spielt im Jahr 1957. In der Nähe des Buckingham Palace, in den "Mews", wurden zwei Tote gefunden, eine davon als Prinzessin mit Tiara gekleidet. Als die Queen merkt, dass auch Prinz Philip in der Nähe des Tatorts war, wird es sehr persönlich und sie schaltet sich in die Ermittlungen ein.

Dieses Cover ist in gelb gehalten und zeigt ein junge Queen in einem gelben Kleid mit weißen Accessoires und einem der geliebten Corgis mit schräg gelegtem Kopf. Das passt sehr gut zum Buch und gefällt mir.

Dieses Buch unterscheidet sich nicht nur darin, dass die Queen jung ist und mit einigen politischen als auch privaten Problemen zu kämpfen hat, mir kommt es vor, als ob es eine andere Autorin geschrieben hätte... Der Schreibstil in den vorigen Büchern der Queen-Reihe von SJ Bennett hat mir gut gefallen, aber in diesem Roman kam ich nicht so gut in die Geschichte hinein. Die Ermittlungen seitens der Polizei sind zäh und unproduktiv und eher langweilig geschrieben. Nur wenn es direkt um die Queen und Joan geht, wird es besser. Vielleicht ist das Thema auserzählt, aber meiner Meinung kommt dieses Buch nicht an die anderen Bände heran.

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