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Veröffentlicht am 31.07.2025

Enttäuschende Liebesgeschichte

Say You’ll Remember Me
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Sam und Xavier lernen sich zufällig in Xaviers Tierarztpraxis kennen, verbringen dann einen perfekten Tag miteinander und sind sich beide sicher, sie möchten sich auf alle Fälle weiterhin sehen. Dumm nur, ...

Sam und Xavier lernen sich zufällig in Xaviers Tierarztpraxis kennen, verbringen dann einen perfekten Tag miteinander und sind sich beide sicher, sie möchten sich auf alle Fälle weiterhin sehen. Dumm nur, dass Sam am nächsten Tag ans andere Ende der USA zieht, um sich um ihre demenzkranke Mutter zu kümmern.
So beginnt also deren Fernbeziehung mit allen möglichen Hürden. Dadurch, dass sich das ganze Buch über ein Schicksalsschlag nacheinander reiht, habe ich die Liebesgeschichte leider gar nicht richtig fühlen können und die schönen Erlebnisse haben für meinen Geschmack viel zu wenig Raum eingenommen.
Was mich außerdem sehr gestört hat waren die ständigen popkulturellen Bezüge. Allem voran die ständige Erwähnung von Xavier wäre so heiß wie Rhysand aus Das Reich der sieben Höfe (ich liebe die Reihe!), aber das war einfach nur unangenehm und drüber.
Ich konnte auch mit dem Humor der Autorin wenig anfangen, z.B. "Pupi braucht ein Poloch" oder die Senfwitze waren für mich einfach nur unangenehm.

Außerdem: ich habe circa 20% in der deutschen Übersetzung von Urban Hofstetter gelesen, musste dann aber auf die englische Originalausgabe wechseln. Die Übersetzung ist leider überhaupt nicht gelungen, weder Jimenez´ Schreibstil noch ihr Humor kommen ansatzweise gut rüber.

Von mir leider keine Empfehlung und den riesigen Hype verstehe ich nicht wirklich.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Leider nichts für mich

Das Gefühl von Unendlichkeit
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"Das Gefühl von Unendlichkeit" hat mich beim Lesen des Klappentexts sehr angesprochen und ich hatte große Hoffnungen auf Zoes und Jacks Geschichte - es klang für mich nach einer Geschichte genau nach meinem ...

"Das Gefühl von Unendlichkeit" hat mich beim Lesen des Klappentexts sehr angesprochen und ich hatte große Hoffnungen auf Zoes und Jacks Geschichte - es klang für mich nach einer Geschichte genau nach meinem Geschmack.
Leider hat sich das im Laufe des Romans gewendet. Der Anfang hat mich noch richtig gecatcht, auch wenn ich meine Probleme hatte, in die Handlung zu finden. Sprachlich ist es herausragend gut geschrieben, mir blieb alles nur sehr fremd, sowohl Zoe und Jack als auch deren Lebensgeschichte. Es ist doch auch sehr wissenschaftlich, was mir einfach im Moment zu kompliziert war und mich immer wieder aus der Handlung geworfen hat.
Stellenweise war es meiner Ansicht nach auch sehr zäh, sodass ich mich fast schon zum Weiterlesen zwingen musste.
Wer etwas mehr vom Fach ist wird hier sicherlich ein Highlight finden, für mich war es leider nur nichts.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Ganz amüsant

Staying Alive
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Nicki fängt gerade neu als Assistenzärztin in einem Berliner Krankenhaus an und sie wird regelrecht ins kalte Wasser geworfen. Klare Strukturen im Personal, an die sie sich halten muss. Alle sind genervt, ...

Nicki fängt gerade neu als Assistenzärztin in einem Berliner Krankenhaus an und sie wird regelrecht ins kalte Wasser geworfen. Klare Strukturen im Personal, an die sie sich halten muss. Alle sind genervt, sowohl das Personal, als auch die Patienten. Und da ist Micha, der Oberarzt, in den sie sich verliebt.
Der Roman war mal etwas ganz anderes, als das, was ich sonst so lese. Besonders gefallen hat mir der Einblick in den Krankenhausalltag aus Personalsicht, den ich persönlich so nicht mitbekomme. Gefallen haben mir auch die Fußnoten, in denen medizinische Begriffe leicht verständlich erläutert wurden. Und es war echt sauwitzig, musste so oft schmunzeln.
Zu kurz gekommen ist mir allerdings die Liebesgeschichte zwischen Nicki und Micha. Die war irgendwie einfach da und hat mich nicht packen können.
War alles in allem aber ganz unterhaltsam zu lesen.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Keinen Zugang gefunden

Perlen
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Im ersten Kapitel kehrt Marianne mit ihrer Tochter zurück in das alte Heimatdorf und in den darauffolgenden Kapiteln wird die Leserschaft mit Mariannes Vergangenheit konfrontiert: als sie acht Jahre alt ...

Im ersten Kapitel kehrt Marianne mit ihrer Tochter zurück in das alte Heimatdorf und in den darauffolgenden Kapiteln wird die Leserschaft mit Mariannes Vergangenheit konfrontiert: als sie acht Jahre alt war, verschwindet ihre Mutter. Bis in ihr Erwachsenenalter ist das Verschwinden ungelöst und Marianne ist voll Trauer, Wut, Scham, Unglaube, Verwirrungen.
Der Roman war sehr poetisch geschrieben, sehr bildlich gezeichnet, das hat mir gut gefallen. Auf der anderen Seite wird alles sehr langsam und leise erzählt, was mir immer wieder das Interesse genommen hat. Manche Kapitel waren für mich ohne großen Sinn aneinandergereiht und allgemein wurden oft Dinge erwähnt, die erst viele Seiten später in einen Zusammenhang gebracht wurden, das hat mich teilweise verwirrt.
Am besten gefiel mir das letzte Kapitel: zum einen wurde glücklicherweise das Verschwinden aufgelöst, zum anderen fand ich toll, wie Marianne zur Erkenntnis kam wie glücklich ihr Leben mit ihrer Mutter war und dass ihr Glück durch die Außenwelt völlig verdreht wurde.
Trotz allem habe ich keinen Zugang zur Geschichte gefunden und ich denke, man verpasst nichts, wenn man Perlen nicht gelesen hat.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Zwischen Bauernschaft und Großstadtleben

Spielverderberin
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Sophie, Lotte und Romy kennen sich seit der Schulzeit - Sophie und Lotte sind zusammen aufgewachsen im Süthland, Romy kam erst viel später aus München dazu. Schon während der Schulzeit haben sich die Dynamiken ...

Sophie, Lotte und Romy kennen sich seit der Schulzeit - Sophie und Lotte sind zusammen aufgewachsen im Süthland, Romy kam erst viel später aus München dazu. Schon während der Schulzeit haben sich die Dynamiken zwischen den dreien verändert, nach dem Abi wird schließlich alles anders.
Auf dem Cover steht "drei sind eine zu viel" und das beschreibt die Freundinnenschaft in Spielverderberin sehr passend.
Für mich klang der Klappentext ganz spannend, leider hat mich Marie Menkes Roman dann doch enttäuscht. Mir wurden zu viele Handlungsstränge und Konflikte begonnen, die jedoch nicht weiter ausgeführt oder gelöst wurden. Auch waren mir alle drei Protagonistinnen unsympathisch und ich konnte die jeweiligen Taten und Gedanken überhaupt nicht nachvollziehen. Am Ende war mir nicht so ganz klar, was mir dieser kurze Roman überhaupt sagen soll. Schade.

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