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Veröffentlicht am 07.07.2025

Im Unruhestand auf Gran Canaria

Inspector Pescadores und der Tote im Pool
6

Bei El Gordo, der spanischen Weihnachtslotterie, hat Markus Fischer so richtig abgeräumt. El Gordo heißt auf Deutsch ganz einfach der Dicke und genau so ein dickes monetäres Polster ermöglicht es ihm, ...

Bei El Gordo, der spanischen Weihnachtslotterie, hat Markus Fischer so richtig abgeräumt. El Gordo heißt auf Deutsch ganz einfach der Dicke und genau so ein dickes monetäres Polster ermöglicht es ihm, sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen.

Auf Gran Canaria lebt er seit einem halben Jahr, sein Job als Kriminalhauptkommissar ist gekündigt und gerade eben hat er den Kaufvertrag für eine Tapas-Bar unterschrieben. Der Mittfünfziger stößt mit seinen Freunden Andreas, dem Bademeister, mit der Sportskanone Marianne und mit Petra stilgerecht mit Champagner auf ihre Freundschaft, auf den Kauf an sich und aufs Leben überhaupt an. Am Morgen danach schwimmt eine Leiche im Pool und bald schon nimmt die herbeigerufene Polizei einen Tatverdächtigen fest. Was den vier Inselfreunden so gar nicht gefällt, denn für sie ist der Festgenommene unschuldig. Also bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als selbst zu recherchierten - „Der Gran-Canaria-Mordclub ermittelt“.

„Inspector Pescadores und der Tote im Pool“ ist der erste Band der neuen Krimireihe aus der Feder von Daniel Verano – ein absoluter Kenner dieser Insel. Und selbstredend lässt er uns an der Schönheit der Insel teilhaben, seine Landschaftsbeschreibungen wecken eine unbändige Reiselust in mir, auch möchte ich mich nicht nur einmal zu ihnen an den reich gedeckten Tisch setzen oder besser noch mit Markus all die Köstlichkeiten zubereiten.

Und natürlich wird ermittelt. Die beiden Inselpolizisten Cortadora und Diaz kommen mir schon ein wenig spanisch vor, wenn ich diese Zweideutigkeit bemühen darf. Aber sei´s drum, der Gran-Canaria-Mordclub ist auf zack, sie alle sind sehr motiviert und daran interessiert, den noch immer Inhaftierten schnellstens freizubekommen. Dabei kommen sie in so mach brenzlige Situation und nicht nur einmal habe ich um sie gebangt. Sie ermitteln sozusagen undercover, auch halten sie sich über ihr früheres Leben eher bedeckt. Ob Markus seinen kriminalistischen Hintergrund geheim halten kann? Zumindest bei ihren ersten gemeinsamen Fall ist ihm dies ganz gut gelungen, auch Marianne scheint eine ähnliche Vorgeschichte zu haben, auch sie ist diesbezüglich eher wortkarg.

Und da wäre etwa noch die Eigentümerin der Wohnanlage und ihr längst erwachsener Sohn – er spielt eine durchaus tragende Rolle und Ayoub, der nach dem Tod seines Chefs ohne Job dasteht. Ihn mag ich ganz besonders wie auch so einige andere, gut skizzierte Charaktere, mit denen ich nur zu gerne Tür an Tür wohnen würde.

Dieser erste Fall hat mich gut unterhalten. Er wird natürlich aufgeklärt, eh klar. Das ganze Prozedere um diese Aufklärung war mir nen Ticken zu drüber, was aber angesichts der kurzweiligen Story und des Inselflairs vernachlässigbar ist. Es waren vergnügliche Lesestunden, die Lust auf mehr machen.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Geheimnisse

Die Rettung
1

Vor acht Jahren ist Dominic mit seinen Kindern auf Shearwater Island angekommen, seitdem bewohnen sie den inseleigenen Leuchtturm. Die Forschungsbasis ist mittlerweile verwaist, das Team hat die Insel ...

Vor acht Jahren ist Dominic mit seinen Kindern auf Shearwater Island angekommen, seitdem bewohnen sie den inseleigenen Leuchtturm. Die Forschungsbasis ist mittlerweile verwaist, das Team hat die Insel verlassen und auch Dominic Salt mit Familie wird bald weg sein. Shaerwater ist dem Untergang geweiht, das Meer holt sich dieses etwa 120 qkm große Eiland zurück.

Eine Frau im Meer. „Der Sturm spült sie an, drapiert auf ein Gewirr aus Treibholz. Das Mädchen sieht sie von ihrem Platz bei den Robben aus… Sie taucht ab, schwimmt hinaus, greift nach dem wirren Bündel, lenkt es in Richtung Strand…“ Fen heißt das Mädchen, Dad und Raff helfen ihr, die Frau herauszuziehen. Sie säubern ihre Wunden, legen sie in ein Bett, wärmen sie. Sie hat Fieber.

Der dramatische Beginn, einhergehend mit Kälte und Regen, wirft viele Fragen auf. Wie kommt diese Frau auf die doch sehr abgelegene Insel irgendwo zwischen Australien und der Antarktis? Ist es Zufall oder Absicht? Was sucht sie hier? Erst ziemlich dem Ende zu weiß man über sie und ihre Beweggründe Bescheid. Alles vorher ist eher Spekulation, überhaupt durchziehen Geheimnisse die ganze Story. Auch Dominik ist nicht zu durchschauen, ihn kann ich bis zum Schluss schwer einschätzen. Eher schon seine Kinder, wobei auch die 17jährige Fen, die mit den Walen schwimmt und taucht, die sich eher absondert, erst spät ihr Innerstes preisgibt. Raff (18) öffnet sich so nach und nach und der 9jährige Orly ist der Botaniker schlechthin. Wobei er ziemlich altklug sein profundes Wissen über Flora und Fauna zum Besten gibt. Nun gut, einem Neunjährigen nehme ich diese Ausdrucksweise nicht so ganz ab, aber sei´s drum – durch ihn wird etwa der Mangrovenkeimling super erklärt.

Überhaupt legt die Autorin neben der Story um die fünf Menschen ihr Augenmerk auf die Natur. Sie nimmt sich Zeit, um die Tier- und Pflanzenwelt zu beschreiben, man spürt beim Lesen direkt den tosenden Wind und den Starkregen, holt Luft und taucht mit den Walen ab, ich bin hautnah dabei. Sie vermittelt eine total schöne, sehr atmosphärische Stimmung und zugleich macht sie die bedrohlichen Folgen des Klimawandels und dessen Einfluss auf die Natur deutlich.
Die Story um die fünf Menschen ist voller Geheimnisse.

Andeutungen, die viel Dramatisches ahnen lassen, führen nicht weiter, man rätselt von Kapitel zu Kapitel, zuweilen nervt dieses Unheilvolle, nicht Greifbare, man tappt bis fast zum Schluss im Dunkeln. Die kurzen Kapitel sind mit der jeweils erzählenden Person übertitelt, man erfährt immer nur so viel, dass man unbedingt weiterlesen muss - um dann doch nochmal ganz fest zu schlucken, denn das Ende hat es in sich und ist so gar nicht vorhersehbar, so auch die entscheidende Wendung zuvor.

„Die Rettung“ ist spannend, ist düster, ja zeitweise unheimlich, zuweilen musste ich das Buch zur Seite legen und doch wollte ich wissen, was denn nun auf dieser Insel mit diesen fünf Personen geschieht. Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten – oder gibt es für diese unsere Welt noch eine, noch „Die Rettung“?

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Gelungener Reihenauftakt

Signalrot
1

„…sind wir stolz auf das neu geründete Sonderdezernat zur Aufklärung und Bekämpfung von Exzessivverbrechen…“ hört Tara die LKA-Präsidentin, während die Polizeidirektorin Dr. Kim Rosenstein zustimmend nickt. ...

„…sind wir stolz auf das neu geründete Sonderdezernat zur Aufklärung und Bekämpfung von Exzessivverbrechen…“ hört Tara die LKA-Präsidentin, während die Polizeidirektorin Dr. Kim Rosenstein zustimmend nickt. „Mit moderner Technik ausgestattet“, wie sie weiter doziert, ist das Dezernat 47 beileibe nicht. Gabriel Schneider und Tara Kronbergs Büro ist weit entfernt von moderner Technik, was die Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg als Leiterin des Dezernats als erstes ändern wird.

Ein brutaler Killer ist unterwegs. Er geht nach einem bestimmten Muster vor, bevor er seine Opfer – es sind ausschließlich Frauen - tötet. Die Zeit drängt, denn wieder wird eine junge Frau vermisst. Tara und Gabriels Aufgabe ist es, die Mordkommission K11 zu unterstützend zur Seite zu stehen, Alleingänge sind nicht vorgesehen und erwünscht sind sie erst recht nicht. Was allerdings nicht immer möglich ist. Taras siebter Sinn ist Brenner, dem Leiter der K11, ein Dorn im Auge.

Zuletzt habe ich die Grimm-Reihe des Autors gelesen und diese regelrecht verschlungen. Wird es ihm mit seiner neuen Reihe um die LKA-Ermittlerin Tara Kronberg auch gelingen? Märchen scheinen es Haller angetan zu haben, hier taucht Hans Christian Andersen auf und wie wir wissen, sind Märchen grausam. „Signalrot“ ist es im Besonderen. Die Beschreibung der Folterszenen und das Danach, die abgetrennten Füße und die roten Schuhe und noch so einiges mehr sind nichts für Zartbesaitete.

Tara war mir sofort sympathisch, ihre zupackende, unerschrockene und dennoch kollegiale Art gefällt mir gut. Es sind ganz und gar unterschiedliche Charaktere, mit denen sie zu tun hat. Alle sind sie Typen, nicht jeder ist gleich zu durchschauen, nicht mit jedem möchte ich zu tun haben.

Unterschwellig hatte ich einen eigentlich jedem Verdacht Erhabenen im Visier, hab ihn als Täter dann wieder verworfen, ganz wegdrücken konnte ich ihn aber dennoch nicht. Um es gleich zu sagen – ich bin total falsch gelegen. Der Focus liegt überwiegend auf Tara und ihre Ermittlungen, zwischendurch führt jemand Tagebuch. Hier könnte der Ursprung der Gräueltaten liegen, es könnte aber auch auf etwas anderes hinweisen. Vielversprechende Fährten führen nicht weiter, es gibt überraschende Wendungen - bis gegen Ende. Da überschlagen sich die Ereignisse und wenn man meint, das wars, dann kommt der finale Hammer – damit hätte ich nie gerechnet.

Nervenkitzel garantiert – der erste Tara-Kronberg-Thriller macht Lust auf mehr.

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Veröffentlicht am 18.06.2025

Abseits der Wanderwege - der Albtraum schlechthin

Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein
1

Julia und Lars sind mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, als Nicki, Julias Freundin, überraschend mit zwei Flugtickets auftaucht. Mit ihrer Idee, den sagenumwobenen Königsweg in Schweden zu gehen, überrumpelt ...

Julia und Lars sind mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, als Nicki, Julias Freundin, überraschend mit zwei Flugtickets auftaucht. Mit ihrer Idee, den sagenumwobenen Königsweg in Schweden zu gehen, überrumpelt sie Julia zunächst und doch greift sie sich spontan ihre Wanderausrüstung - der Flieger wartet nun mal nicht. Geplant ist eine Etappe über 78 km des Kungsleden-Wanderweges in Schweden, die sie in sechs Tagen bewältigen wollen.

Nach einer Nacht im Hotel brechen sie trotz des schlechten Wetters auf. Sie wollen die Hütten umgehen, lieber etwas abseits des Weges ihr Zelt aufschlagen. Schon der erste Zeltplatz auf einem Plateau erweist sich als ungünstig. Als Julia durch Sturm und heftigen Regen erwacht, ist der Reißverschluss des Zeltes halb offen und Nicki verschwunden. Julias Hoffnung, dass sie nur schnell mal in den Büschen war, zerschlägt sich bald. Was tun? Nun, sie hat lange genug gewartet, also macht sie sich auf die Suche nach Nicki. Ihren Trekkingrucksack lässt sie zurück - weit kann ihre Freundin nicht sein, denn auch ihr Rucksack ist noch da. Julias Albtraum beginnt.

Sie nimmt mich mit auf ihren Horrortrip, sie stolpert über Stock und Stein, sie sieht durch die ungünstigen Witterungsbedingungen so gut wie nichts, sie hat weder Nahrung noch Wasser, ihr Orientierungssinn scheint sie komplett zu verlassen. Zwischendurch lerne ich Lars in den kursiv gehaltenen Kapiteln näher kennen.

Der Prolog legt den Focus auf eine Person, die ganz allein umherirrt. Schon diese erste Szene erzeugt eine sehr beklemmende Atmosphäre, die sich durchs Buch zieht. Der undurchdringliche, regennasse, düstere Wald mit allem möglichen Getier gibt die unheimliche Kulisse gut wider, ein Herauskommen scheint nahezu unmöglich. Und dieser Schatten – ist dies eine Sinnestäuschung oder schleicht da jemand rum? Die Story hält mich durchweg gefangen, ich bin ganz nah bei Julia. Bei Nicki bin ich mir absolut unsicher, was sie zu diesem Trip motiviert hat. Gut, spät wird so einiges sichtbar…

Beide Erzählstränge – auch der kursiv gehaltene – sind spannend und bieten so einige Wendungen. Meine Nerven werden arg strapaziert, dem Ende zu bin ich dann nicht zu überrascht, denn so einiges war zu erahnen. Was mir nicht zusagt, ist der endgültige Schluss. Der hat für meine Begriffe nicht gepasst, ansonsten aber war es ein rasanter Thriller, den ich am Stück verschlungen habe.

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Alles beginnt mit dem Staudammprojekt

Die Herde
1

Thilo Winters „Der Riss“ hat mich vor gut zwei Jahren sofort gefesselt und mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Auch „Der Stich“ war gut, wenngleich ich leichte Abstriche machen musste und nun ...

Thilo Winters „Der Riss“ hat mich vor gut zwei Jahren sofort gefesselt und mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Auch „Der Stich“ war gut, wenngleich ich leichte Abstriche machen musste und nun habe ich „Die Herde“ zugeklappt, auch dieser Thriller hat es in sich, an das erste Buch jedoch kommt auch dieses nicht heran. Gut, das ist jammern auf hohem Niveau, denn auch dieses dritte Buch berichtet Unglaubliches. Der Autor versteht es, die realen Fakten rund um unsere Umwelt mit einer fiktiven Story zu vermengen und schafft somit eine auch für Laien verständliche, gut lesbare Geschichte, die dank seines einnehmenden Schreistils bestens unterhält.

Das Staudammprojekt „Drachenmauer“ wird in einem feierlichen Festakt vorgestellt. Als die Ingenieurin Dayan Sui ihre Rede hält, grätscht der schwedische Zoologe Peter Danielsson dazwischen. Es geht ihm um die Zwerggänse, die er hier gesichtet hat, er zeigt die Folgen für Mensch und Tier auf, die so ein Staudamm verursacht. Brutstellen von Vögeln und Laichplätzen von Fischen droht die Vernichtung, Tierarten wandern ab, auch für die Menschen, die entlang des Flusses wohnen, sind die Folgen unabsehbar. Die Medien werden aufmerksam, ein Desaster für das Staudammprojekt.

„Der Tag, an dem das Dorf Shuanxi zerstört wurde, begann mit einem Fest.“ Im Fernsehen berichten sie schon über das Feuer, das sich im Dorf ausbreitet. Die Bewohner wollten eine Herde Elefanten mit Feuer stoppen – das Unheil nahm seinen Lauf. Und mittendrin ist Dayan Bao, Suis Mutter. Als ob sie nicht schon genug mit diesem Umweltschützer zu tun hätte, muss Sui sich auch um Bao kümmern. Was dieser jedoch so gar nicht gefällt. Die Elefantenherde wird von bestimmten Gruppen als gefährlich eingestuft, ein Großwildjäger sieht für sich die einmalige Gelegenheit, vierzehn Tiere gezielt abzuschießen, die Unterstützung des zuständigen Gouverneurs ist ihm sicher. Peter weiß zunächst nichts von diesen illegalen Machenschaften, er drängt auf die Relokalisierung der Herde, Sui ist eher gezwungenermaßen an seiner Seite – ein Wettlauf um die Elefanten beginnt.

Peters Vater Abel ist Archäologe, er hält sich momentan in Mexiko auf, auch er gerät aus ganz anderen Gründen in Bedrängnis und nicht nur das, es wird für ihn lebensbedrohlich. Diese Episode um Abel finde ich arg überspitzt dargestellt, hier wäre weniger wesentlich mehr gewesen und auch passt diese Räuberpistole nicht zu den ansonsten gut geschilderten Storys.

Diese beiden Erzählstränge sind es, denen wir folgen. Aber nicht genug damit, in Bangkok bedrohen Affen Polizisten, in Houston haben Vögel das Regiment übernommen, auch andernorts kommt es zu beängstigen Zwischenfällen. Es scheint, als ob die ganze Welt der Tiere verrückt spielt.

Das lesenswerte Nachwort gibt Auskunft über die reale Bedrohung für Mensch und Tier, an dem nicht zuletzt der Klimawandel mit beiträgt. Auch spannt er den Bogen hin zu den Pyramiden, hin zu dem Archäologen.

Der Mensch beansprucht immer mehr Lebensraum für sich, die Natur schlägt zurück. „Was Thilo Winter schreibt, kann morgen schon Realität werden.“ Wir sollten darüber nachdenken.

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