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Veröffentlicht am 16.07.2025

Ein süßer Einblick in die Geschichte einer Kultmarke

Ritter Sport - Ein Traum von Schokolade
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Schokolade geht immer – besonders, wenn es um Ritter Sport geht. Das Hörbuch „Ritter Sport – Ein Traum von Schokolade“ von Romy Herold, erschienen bei Random House Audio, nimmt uns mit auf eine unterhaltsame ...

Schokolade geht immer – besonders, wenn es um Ritter Sport geht. Das Hörbuch „Ritter Sport – Ein Traum von Schokolade“ von Romy Herold, erschienen bei Random House Audio, nimmt uns mit auf eine unterhaltsame und informative Reise durch die Geschichte des quadratischen Klassikers. Gelesen wird das Ganze von Kathrin Hildebrand, die mit ihrer angenehmen Stimme für ein kurzweiliges Hörerlebnis sorgt.

Inhalt

Im Mittelpunkt steht die faszinierende Lebensgeschichte von Clara Ritter, die bereits als junges Mädchen den Traum hatte, einen eigenen Süßwarenladen zu eröffnen – ein Traum, den sie sich erfüllte. Doch es blieb nicht dabei: Nach ihrer Heirat mit Alfred Eugen Ritter gründete das Paar 1912 in Bad Cannstatt eine eigene Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik – der Grundstein für das heutige Unternehmen Ritter Sport war gelegt.

Romy Herold erzählt die Entwicklung der Marke von den Anfängen bis in die Gegenwart. Dabei geht es um clevere Ideen, mutige Entscheidungen und die Liebe zur Qualität, die bis heute das Familienunternehmen prägt. Besonders spannend ist die Entstehung der berühmten quadratischen Tafel und der Gedanke, dass Schokolade auch „sportlich“ sein kann.

Darüber hinaus werden auch Themen wie Nachhaltigkeit, Innovation und Markenidentität beleuchtet – all das eingebettet in eine gut erzählte, historische Entwicklungsgeschichte mit persönlicher Note.

Mein Eindruck

Ich liebe es, wenn Sachthemen spannend und mit Charme erzählt werden – genau das gelingt Romy Herold mit diesem Hörbuch. Der biografische Ansatz, die Geschichte bei Clara Ritter zu beginnen, macht das Ganze besonders greifbar und menschlich. Man merkt, dass viel Recherche dahintersteckt, aber auch eine echte Begeisterung für das Thema.

Sprecherin Kathrin Hildebrand passt perfekt zur Tonalität des Textes und bringt die Mischung aus Information und Unterhaltung stimmlich gut rüber. Das Hörbuch vermittelt Wissen, ohne trocken zu sein – es inspiriert und macht Lust auf ein Stück Schokolade (natürlich im Quadrat).

Fazit

Ein echter Hörgenuss – nicht nur für Schokoladenfans. Die Geschichte von Ritter Sport ist inspirierend, authentisch und liebevoll erzählt. Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen für dieses Hörbuch!

Veröffentlicht am 14.07.2025

Flügel aus Licht – Jaelyns unsichtbare Liebe

The Butterfly Tales: Jaelyn
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In „The Butterfly Tales – Jaelyn“ von Nadja Losbohm, dem zweiten Band der atmosphärischen "The Butterfly Tales"-Reihe, rückt Jaelyn in den Mittelpunkt – ein Schutzengel, dessen Aufgabe es ist, über Max ...

In „The Butterfly Tales – Jaelyn“ von Nadja Losbohm, dem zweiten Band der atmosphärischen "The Butterfly Tales"-Reihe, rückt Jaelyn in den Mittelpunkt – ein Schutzengel, dessen Aufgabe es ist, über Max zu wachen. Bereits als kleiner Junge überlebt Max dank ihr einen schweren Autounfall. Für ihn ist klar: Er hat einen Engel gesehen. Dieses Erlebnis prägt ihn ein Leben lang.

Max wird älter, gilt in der Gesellschaft als Sonderling, doch seine Faszination für Schutzwesen lässt ihn nicht los. An der Universität findet er schließlich eine Anstellung und widmet sich dort weiter seiner Forschung. In seinem Labor gelingt ihm das Unfassbare: Er konstruiert eine Maschine, die Jaelyn für menschliche Augen sichtbar macht. Plötzlich stehen sie sich gegenüber – Mensch und Engel.

Für Jaelyn bedeutet diese Begegnung eine große Veränderung. Sie verbringt viel Zeit mit Max, beantwortet seine unzähligen Fragen, und was niemals hätte geschehen dürfen, passiert: Sie verliebt sich in ihn. Diese verbotene Nähe verändert alles – für beide.

Nadja Losbohm erzählt die Geschichte mit großer Sensibilität und emotionaler Tiefe. Sie greift existenzielle Themen wie Bestimmung, Glaube und Liebe auf und verwebt sie mit einer sanften Prise Fantasy. Die Beziehung zwischen Jaelyn und Max berührt – sie ist zart, zerbrechlich und zugleich von großer Intensität.

Nach einer Reise nach Neufundland wusste die Autorin, dass ihre Geschichte in dieser zauberhaften Welt spielen muss – und so führt sie ihre beiden Protagonisten in die wundervolle Kulisse dieser Insel. Die Atmosphäre Neufundlands verleiht der Handlung einen ganz eigenen Zauber.

„The Butterfly Tales – Jaelyn“ ist eine Geschichte, die zu Herzen geht, zum Nachdenken anregt und lange nachhallt. Ich vergebe auch für diesen Band wieder 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 14.07.2025

Ein Neuanfang mit Herz, Verantwortung und Hoffnung

Bound by Dreams
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Mit „Bound by Dreams“ beginnt Emma Wagner ihre neue Reihe „Liebe in Oceanbridge“ – ein gefühlvoller Roman über Verlust, Verantwortung und den Kampf um ein Stück eigenes Glück.

Im Mittelpunkt steht die ...

Mit „Bound by Dreams“ beginnt Emma Wagner ihre neue Reihe „Liebe in Oceanbridge“ – ein gefühlvoller Roman über Verlust, Verantwortung und den Kampf um ein Stück eigenes Glück.

Im Mittelpunkt steht die 18-jährige Ava, die mit ihrer jüngeren Schwester Maddie und ihrer Mutter nach Oceanbridge in Oregon zieht. Seit dem Tod ihres Vaters vor vier Jahren ist das Leben der Familie aus dem Gleichgewicht geraten. Die Mutter verliert einen Job nach dem anderen, weshalb die Familie ständig umziehen muss. Für Ava bedeutet das nicht nur Unsicherheit – sie übernimmt zunehmend die Rolle einer Mutter für Maddie und kümmert sich oft auch noch um ihre eigene, labile Mutter.

In Oceanbridge soll endlich alles besser werden. Das neue Haus am Meer war der Traum ihres verstorbenen Vaters – doch vor Ort stellt sich heraus: Es ist eine heruntergekommene Bruchbude ohne Strom und Wasser. Ava ist enttäuscht und überfordert.

Gleich nebenan wohnt Jay, ein ambitionierter Student und Basketballspieler mit dem Traum, eines Tages in der NBA zu spielen. Jay ist mexikanischer Abstammung. Seine Eltern haben viel geopfert, um ihren Kindern ein Leben in den USA zu ermöglichen – doch während sein Bruder von ihrem Vater ständig gelobt wird, erntet Jay für seine sportlichen Ambitionen nur Unverständnis.

Ava und Jay begegnen sich auf ungewöhnliche Weise – sie trifft ihn, als er gerade Bücher aus dem Fenster wirft. Zwischen dem sportlichen Nachbarn und der bücherliebenden Ava entwickelt sich schnell eine besondere Verbindung.

Dank eines Tipps von Jay bewirbt sich Ava in einem nahegelegenen Café. Auf dem Weg zum Probearbeiten bleibt ihr Auto liegen – und so lernt sie Tess kennen, die sie kurzerhand mitnimmt und dafür sorgt, dass Ava pünktlich erscheint. Aus der Zufallsbegegnung wird eine echte Freundschaft. Wie sich herausstellt, spielt Tess’ Bruder im selben Team wie Jay.

Auch weitere Figuren bereichern die Geschichte – etwa Carter, ein selbstverliebter Basketballspieler aus reichem Hause, der sich für den Größten hält. Auch wenn er alles andere als sympathisch wirkt, passt er perfekt ins Gefüge der Story.

Emma Wagner beweist einmal mehr, dass sie mehr kann als reine Liebesromane. „Bound by Dreams“ ist keine klassische Romance – es geht um Verantwortung, Selbstfindung und familiäre Herausforderungen. Der Schreibstil ist einfühlsam, leicht zu lesen und voller Tiefe. Die Charaktere wirken authentisch und lebendig, ihre Sorgen und Träume nachvollziehbar.

Mein Fazit:

Ein starker Auftakt mit emotionaler Tiefe und wichtigen Themen wie Herkunft, Familie und persönlichem Wachstum. „Bound by Dreams“ zeigt, wie schwer es sein kann, seinen eigenen Weg zu finden – und wie wichtig es ist, dabei nicht allein zu sein. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe! Von mir gibt es volle 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 14.07.2025

Geheimakte Labrador – Jubiläumsausgabe Der Auftakt zur Abenteuerreihe rund um Max Falkenburg

Geheimakte Labrador
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Wir schreiben das Jahr 1952. Max Falkenburg arbeitet als Museumswärter im Wikingermuseum in Oslo. Von Archäologie hat er zwar durch seinen Vater – den bekannten Ägyptologen Carl Falkenburg – schon einiges ...

Wir schreiben das Jahr 1952. Max Falkenburg arbeitet als Museumswärter im Wikingermuseum in Oslo. Von Archäologie hat er zwar durch seinen Vater – den bekannten Ägyptologen Carl Falkenburg – schon einiges mitbekommen, doch selbst steht er noch ganz am Anfang seines Weges.

Während seines Dienstes wird er Zeuge, wie ein fremder Mann ein Ausstellungsstück manipuliert und ein verborgenes Medaillon entwendet. Max zögert nicht, nimmt die Verfolgung auf und kann das Artefakt tatsächlich zurückholen. Gemeinsam mit dem Museumsdirektor Ingstad untersucht er das Medaillon, das Hinweise auf ein sagenumwobenes Artefakt gibt: den legendären Hammer des nordischen Gottes Thor.

Damit beginnt für Max ein packendes Abenteuer, das ihn weit über die Grenzen Norwegens hinausführt – bis nach Nordamerika. Auf der Spur einer alten Legende gerät er in lebensbedrohliche Situationen, entschlüsselt Hinweise und begibt sich auf eine gefährliche Reise voller Rätsel und Enthüllungen.

Geheimakte Labrador ist der erste Band der erfolgreichen Reihe von André Milewski – hier in der überarbeiteten Jubiläumsausgabe. Der Autor versteht es, historische Fakten und Mythen mit einem spannenden Erzählstil zu verbinden. Der Einstieg in die Geschichte ist rasant, die Schauplätze atmosphärisch, und Max als junger Held wirkt glaubwürdig und sympathisch.

Auch wenn ich bereits Geheimakte Midas gelesen habe, war es spannend, nun den eigentlichen Beginn der Reihe kennenzulernen – und damit auch Max‘ erste große Bewährungsprobe.

Mein Fazit:
Ein gelungener Reihenauftakt voller Abenteuer, nordischer Mythologie und Spannung. Ich vergebe 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 04.07.2025

„Als die Freiheit starb – Resignation“ von Dania Dicken – Wenn Freiheit zum Privileg wird

Als die Freiheit starb – Resignation
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Heute, am 4. Juli erscheint mit „Als die Freiheit starb – Resignation“ der Auftakt zu einer neuen dystopischen Romanreihe von Dania Dicken. Dass der Erscheinungstermin ausgerechnet auf den amerikanischen ...

Heute, am 4. Juli erscheint mit „Als die Freiheit starb – Resignation“ der Auftakt zu einer neuen dystopischen Romanreihe von Dania Dicken. Dass der Erscheinungstermin ausgerechnet auf den amerikanischen Independence Day fällt, ist sicher kein Zufall – schließlich geht es inhaltlich genau um das Gegenteil: den Verlust von Freiheit.

Im Zentrum steht Adriana Cabello, eine Latinofrau, die als Dozentin für Sozialpsychologie an einer Universität arbeitet. Verheiratet ist sie mit dem Weißen Eric, was ihr immerhin eine blaue ID-Karte einbringt – ein Mittelfeld in der neuen Klassengesellschaft, die die Regierung nach einem radikalen Umbruch einführt.

Denn mit der Machtübernahme der neuen Regierung verändert sich alles: Bürger erhalten fortan eine farblich codierte ID-Karte, die über nahezu alle Lebensbereiche bestimmt. Gesundheitskarten, Kreditkarten und Personalausweise werden abgeschafft – alles wird über die neue ID-Karte geregelt. Wer welcher Klasse zugeordnet wird, entscheidet über Reisefreiheit, medizinische Versorgung, Wohnort, Arbeitsplatz und soziale Stellung.

Eric, der eigentlich zum FBI wollte, findet sich in der neu gegründeten Security Agency of Republic (SAR) wieder – eine Organisation, die direkt dem Präsidenten untersteht und die neuen repressiven Gesetze durchsetzen soll. Abtreibungen sind verboten, Verhütungsmittel erhalten Frauen nur mit Zustimmung ihres Ehemannes. Wer gegen Regeln verstößt, riskiert den sozialen Abstieg oder gar den Verlust seiner ID – was faktisch die Auslöschung aus dem System bedeutet.

People of Color oder mit krimineller Vorgeschichte werden pauschal in untere Klassen eingeordnet, häufig in die rote oder schwarze. Adriana und Eric geraten zusätzlich unter Druck, da ihr Sohn Anthony autistische Züge zeigt. In der Schule kommt es immer wieder zu Problemen. Eine offizielle Diagnose scheuen sie, denn sie befürchten, dass Anthony dann in ein Heim abgeschoben wird – ein Risiko, das sie nicht eingehen wollen.

Während Adriana zunehmend über eine Flucht nach Kanada nachdenkt, formiert sich in der Bevölkerung der Widerstand. Die Freedom Fighters beginnen, aktiv gegen das System vorzugehen. Und gerade als Adriana glaubt, es könne nicht schlimmer kommen, überschlagen sich die Ereignisse – und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor.

Ich habe vor einiger Zeit eine Thrillerreihe der Autorin gelesen und war damals schon begeistert. Diesmal hat sich Dania Dicken für eine dystopische Trilogie entschieden. Ursprünglich wollte sie in ihrer Geschichte das Thema der Pandemie verarbeiten. Doch als sich in der Welt auch politisch immer stärker zeigte, wie brüchig sicher geglaubte Freiheiten sein können, entwickelte sie daraus die nun begonnene Reihe. Viele von uns haben während der Lockdowns gespürt, wie existenziell das Thema Freiheit ist – diese Erfahrung spiegelt sich in der Geschichte deutlich wider.

Zusätzlich verarbeitete die Autorin den plötzlichen Verlust ihres erst 37 Jahre alten Mannes. Diesen Schmerz hat sie auf einfühlsame Weise in ihren Figuren widergespiegelt. Die emotionale Tiefe, die sich daraus ergibt, verleiht dem Roman eine besondere Intensität und Glaubwürdigkeit.

Mir hat das Lesen des Buches viel Spaß bereitet und ich kann nur hoffen, dass die Geschichte eine Fiktion bleibt – zumal Teile davon bereits Realität sind. Von mir gibt es volle 5 Sterne und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung, die zu Weihnachten erscheinen soll.

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