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Veröffentlicht am 04.07.2025

Der Heimweg

Der Heimweg
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Falls du dachtest, nach einem anstrengenden Arbeitstag wäre das Schlimmste, was dir passieren könnte, dass der Bus Verspätung hat oder dass du deinen Lieblingskaffee verschüttest – dann hast du definitiv ...

Falls du dachtest, nach einem anstrengenden Arbeitstag wäre das Schlimmste, was dir passieren könnte, dass der Bus Verspätung hat oder dass du deinen Lieblingskaffee verschüttest – dann hast du definitiv noch nicht „Der Heimweg“ von Sebastian Fitzek gelesen. In diesem Thriller entführt Fitzek uns auf eine Reise durch die düstersten Ecken der Berliner Nacht, und ich sage dir, das ist nichts für schwache Nerven.

Stell dir vor: Es ist Samstagabend, kurz nach 22 Uhr, und Jules Tannberg sitzt am Begleit-Telefon, einem ehrenamtlichen Service für Frauen, die auf ihrem Heimweg Angst haben und einen beruhigenden Gesprächspartner brauchen. Das klingt zunächst nach einer beruhigenden Tätigkeit – bis Jules den Anruf von Klara annimmt. Sie hat panische Angst und das aus gutem Grund: Sie glaubt, dass ein Mann, der sie bereits einmal brutal überfallen hat, sie erneut verfolgt. Und das Gruseligste? Er hat ihr Todesdatum in Blut an die Wand geschrieben, und es ist heute Nacht.

Sebastian Fitzek gelingt es, von der ersten Seite an eine Spannung aufzubauen, die dich buchstäblich an den Seiten kleben lässt. Die Erzählung springt zwischen Jules, der am Telefon versucht, Klara zu helfen, und Klaras verzweifelten Versuchen, zu entkommen. Diese Perspektivwechsel sorgen dafür, dass du die ganze Zeit auf der Kante deines Sitzes hockst – obwohl, mal ehrlich, wer will da schon sitzen, wenn du ständig vor Aufregung auf und ab hüpfst?

Die Figuren sind so lebendig und komplex, dass ich mir mehrfach dachte: „Okay, ich kenne Klara jetzt wirklich.“ Aber Fitzek hat eine ganz besondere Begabung, dich glauben zu lassen, du würdest die Charaktere kennen – nur um dir dann den Boden unter den Füßen wegzuziehen und dir zu zeigen, dass du auf dem völlig falschen Dampfer warst. Bei Fitzek ist wirklich niemand so, wie er oder sie scheint. Wäre Jules ein Dessert, er wäre definitiv ein Zwiebelkuchen – viele Schichten und einige davon bringen dich zum Weinen.

Und apropos Weinen: Ich sage dir, meine Nerven waren ein einziges Mal in die Waschmaschine und dann in den Trockner geworfen worden. Die Art und Weise, wie Fitzek die Bedrohung eskaliert und gleichzeitig ein Netz aus Lügen, Halbwahrheiten und purer Angst webt, ist meisterhaft. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, und ich schwöre, ich habe mich mehrmals dabei erwischt, wie ich schneller blätterte, als ich lesen konnte – nur um herauszufinden, was als nächstes passiert. Spoiler: Es wird schlimmer, bevor es besser wird.

Der große Clou bei „Der Heimweg“ ist aber nicht nur die Spannung, sondern auch das Spiel mit deinen Erwartungen. Du denkst, du hast die Geschichte durchschaut? Denk noch mal nach! Fitzek führt dich so oft in die Irre, dass du dir am Ende fast sicher bist, dass du dich auf nichts und niemanden mehr verlassen kannst. Die Auflösung ist dabei so überraschend und gleichzeitig so logisch, dass du dir wünschst, du hättest es kommen sehen – aber keine Sorge, das hast du definitiv nicht.

Und dann, gerade wenn du denkst, du hast genug gelitten und alles verstanden, kommst du zur Danksagung. Fitzeks Danksagungen sind legendär. Da sitzt du mit pochendem Herzen und denkst, es kann nicht mehr schlimmer kommen, und dann haut er dich mit einer Mischung aus Charme und Humor völlig aus den Socken.

Kurzum, „Der Heimweg“ ist ein Meisterwerk des Psychothrillers. Fitzek beweist wieder einmal, warum er als einer der besten deutschen Thrillerautoren gilt. Wenn du einen Thriller suchst, der dich von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, dich atemlos durch die Seiten hetzt und dich immer wieder aufs Neue überrascht – dann ist „Der Heimweg“ genau das Richtige für dich. Aber Vorsicht: Leg die Telefonnummer vom Begleit-Telefon bereit, denn nach diesem Buch wirst du sie vielleicht selbst brauchen.

Veröffentlicht am 04.07.2025

Der Heimweg

Der Heimweg
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Falls du dachtest, nach einem anstrengenden Arbeitstag wäre das Schlimmste, was dir passieren könnte, dass der Bus Verspätung hat oder dass du deinen Lieblingskaffee verschüttest – dann hast du definitiv ...

Falls du dachtest, nach einem anstrengenden Arbeitstag wäre das Schlimmste, was dir passieren könnte, dass der Bus Verspätung hat oder dass du deinen Lieblingskaffee verschüttest – dann hast du definitiv noch nicht „Der Heimweg“ von Sebastian Fitzek gelesen. In diesem Thriller entführt Fitzek uns auf eine Reise durch die düstersten Ecken der Berliner Nacht, und ich sage dir, das ist nichts für schwache Nerven.

Stell dir vor: Es ist Samstagabend, kurz nach 22 Uhr, und Jules Tannberg sitzt am Begleit-Telefon, einem ehrenamtlichen Service für Frauen, die auf ihrem Heimweg Angst haben und einen beruhigenden Gesprächspartner brauchen. Das klingt zunächst nach einer beruhigenden Tätigkeit – bis Jules den Anruf von Klara annimmt. Sie hat panische Angst und das aus gutem Grund: Sie glaubt, dass ein Mann, der sie bereits einmal brutal überfallen hat, sie erneut verfolgt. Und das Gruseligste? Er hat ihr Todesdatum in Blut an die Wand geschrieben, und es ist heute Nacht.

Sebastian Fitzek gelingt es, von der ersten Seite an eine Spannung aufzubauen, die dich buchstäblich an den Seiten kleben lässt. Die Erzählung springt zwischen Jules, der am Telefon versucht, Klara zu helfen, und Klaras verzweifelten Versuchen, zu entkommen. Diese Perspektivwechsel sorgen dafür, dass du die ganze Zeit auf der Kante deines Sitzes hockst – obwohl, mal ehrlich, wer will da schon sitzen, wenn du ständig vor Aufregung auf und ab hüpfst?

Die Figuren sind so lebendig und komplex, dass ich mir mehrfach dachte: „Okay, ich kenne Klara jetzt wirklich.“ Aber Fitzek hat eine ganz besondere Begabung, dich glauben zu lassen, du würdest die Charaktere kennen – nur um dir dann den Boden unter den Füßen wegzuziehen und dir zu zeigen, dass du auf dem völlig falschen Dampfer warst. Bei Fitzek ist wirklich niemand so, wie er oder sie scheint. Wäre Jules ein Dessert, er wäre definitiv ein Zwiebelkuchen – viele Schichten und einige davon bringen dich zum Weinen.

Und apropos Weinen: Ich sage dir, meine Nerven waren ein einziges Mal in die Waschmaschine und dann in den Trockner geworfen worden. Die Art und Weise, wie Fitzek die Bedrohung eskaliert und gleichzeitig ein Netz aus Lügen, Halbwahrheiten und purer Angst webt, ist meisterhaft. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, und ich schwöre, ich habe mich mehrmals dabei erwischt, wie ich schneller blätterte, als ich lesen konnte – nur um herauszufinden, was als nächstes passiert. Spoiler: Es wird schlimmer, bevor es besser wird.

Der große Clou bei „Der Heimweg“ ist aber nicht nur die Spannung, sondern auch das Spiel mit deinen Erwartungen. Du denkst, du hast die Geschichte durchschaut? Denk noch mal nach! Fitzek führt dich so oft in die Irre, dass du dir am Ende fast sicher bist, dass du dich auf nichts und niemanden mehr verlassen kannst. Die Auflösung ist dabei so überraschend und gleichzeitig so logisch, dass du dir wünschst, du hättest es kommen sehen – aber keine Sorge, das hast du definitiv nicht.

Und dann, gerade wenn du denkst, du hast genug gelitten und alles verstanden, kommst du zur Danksagung. Fitzeks Danksagungen sind legendär. Da sitzt du mit pochendem Herzen und denkst, es kann nicht mehr schlimmer kommen, und dann haut er dich mit einer Mischung aus Charme und Humor völlig aus den Socken.

Kurzum, „Der Heimweg“ ist ein Meisterwerk des Psychothrillers. Fitzek beweist wieder einmal, warum er als einer der besten deutschen Thrillerautoren gilt. Wenn du einen Thriller suchst, der dich von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, dich atemlos durch die Seiten hetzt und dich immer wieder aufs Neue überrascht – dann ist „Der Heimweg“ genau das Richtige für dich. Aber Vorsicht: Leg die Telefonnummer vom Begleit-Telefon bereit, denn nach diesem Buch wirst du sie vielleicht selbst brauchen.

Veröffentlicht am 04.07.2025

Der Heimweg

Der Heimweg
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Falls du dachtest, nach einem anstrengenden Arbeitstag wäre das Schlimmste, was dir passieren könnte, dass der Bus Verspätung hat oder dass du deinen Lieblingskaffee verschüttest – dann hast du definitiv ...

Falls du dachtest, nach einem anstrengenden Arbeitstag wäre das Schlimmste, was dir passieren könnte, dass der Bus Verspätung hat oder dass du deinen Lieblingskaffee verschüttest – dann hast du definitiv noch nicht „Der Heimweg“ von Sebastian Fitzek gelesen. In diesem Thriller entführt Fitzek uns auf eine Reise durch die düstersten Ecken der Berliner Nacht, und ich sage dir, das ist nichts für schwache Nerven.

Stell dir vor: Es ist Samstagabend, kurz nach 22 Uhr, und Jules Tannberg sitzt am Begleit-Telefon, einem ehrenamtlichen Service für Frauen, die auf ihrem Heimweg Angst haben und einen beruhigenden Gesprächspartner brauchen. Das klingt zunächst nach einer beruhigenden Tätigkeit – bis Jules den Anruf von Klara annimmt. Sie hat panische Angst und das aus gutem Grund: Sie glaubt, dass ein Mann, der sie bereits einmal brutal überfallen hat, sie erneut verfolgt. Und das Gruseligste? Er hat ihr Todesdatum in Blut an die Wand geschrieben, und es ist heute Nacht.

Sebastian Fitzek gelingt es, von der ersten Seite an eine Spannung aufzubauen, die dich buchstäblich an den Seiten kleben lässt. Die Erzählung springt zwischen Jules, der am Telefon versucht, Klara zu helfen, und Klaras verzweifelten Versuchen, zu entkommen. Diese Perspektivwechsel sorgen dafür, dass du die ganze Zeit auf der Kante deines Sitzes hockst – obwohl, mal ehrlich, wer will da schon sitzen, wenn du ständig vor Aufregung auf und ab hüpfst?

Die Figuren sind so lebendig und komplex, dass ich mir mehrfach dachte: „Okay, ich kenne Klara jetzt wirklich.“ Aber Fitzek hat eine ganz besondere Begabung, dich glauben zu lassen, du würdest die Charaktere kennen – nur um dir dann den Boden unter den Füßen wegzuziehen und dir zu zeigen, dass du auf dem völlig falschen Dampfer warst. Bei Fitzek ist wirklich niemand so, wie er oder sie scheint. Wäre Jules ein Dessert, er wäre definitiv ein Zwiebelkuchen – viele Schichten und einige davon bringen dich zum Weinen.

Und apropos Weinen: Ich sage dir, meine Nerven waren ein einziges Mal in die Waschmaschine und dann in den Trockner geworfen worden. Die Art und Weise, wie Fitzek die Bedrohung eskaliert und gleichzeitig ein Netz aus Lügen, Halbwahrheiten und purer Angst webt, ist meisterhaft. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, und ich schwöre, ich habe mich mehrmals dabei erwischt, wie ich schneller blätterte, als ich lesen konnte – nur um herauszufinden, was als nächstes passiert. Spoiler: Es wird schlimmer, bevor es besser wird.

Der große Clou bei „Der Heimweg“ ist aber nicht nur die Spannung, sondern auch das Spiel mit deinen Erwartungen. Du denkst, du hast die Geschichte durchschaut? Denk noch mal nach! Fitzek führt dich so oft in die Irre, dass du dir am Ende fast sicher bist, dass du dich auf nichts und niemanden mehr verlassen kannst. Die Auflösung ist dabei so überraschend und gleichzeitig so logisch, dass du dir wünschst, du hättest es kommen sehen – aber keine Sorge, das hast du definitiv nicht.

Und dann, gerade wenn du denkst, du hast genug gelitten und alles verstanden, kommst du zur Danksagung. Fitzeks Danksagungen sind legendär. Da sitzt du mit pochendem Herzen und denkst, es kann nicht mehr schlimmer kommen, und dann haut er dich mit einer Mischung aus Charme und Humor völlig aus den Socken.

Kurzum, „Der Heimweg“ ist ein Meisterwerk des Psychothrillers. Fitzek beweist wieder einmal, warum er als einer der besten deutschen Thrillerautoren gilt. Wenn du einen Thriller suchst, der dich von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, dich atemlos durch die Seiten hetzt und dich immer wieder aufs Neue überrascht – dann ist „Der Heimweg“ genau das Richtige für dich. Aber Vorsicht: Leg die Telefonnummer vom Begleit-Telefon bereit, denn nach diesem Buch wirst du sie vielleicht selbst brauchen.

Veröffentlicht am 04.07.2025

Der Heimweg

Der Heimweg
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Falls du dachtest, nach einem anstrengenden Arbeitstag wäre das Schlimmste, was dir passieren könnte, dass der Bus Verspätung hat oder dass du deinen Lieblingskaffee verschüttest – dann hast du definitiv ...

Falls du dachtest, nach einem anstrengenden Arbeitstag wäre das Schlimmste, was dir passieren könnte, dass der Bus Verspätung hat oder dass du deinen Lieblingskaffee verschüttest – dann hast du definitiv noch nicht „Der Heimweg“ von Sebastian Fitzek gelesen. In diesem Thriller entführt Fitzek uns auf eine Reise durch die düstersten Ecken der Berliner Nacht, und ich sage dir, das ist nichts für schwache Nerven.

Stell dir vor: Es ist Samstagabend, kurz nach 22 Uhr, und Jules Tannberg sitzt am Begleit-Telefon, einem ehrenamtlichen Service für Frauen, die auf ihrem Heimweg Angst haben und einen beruhigenden Gesprächspartner brauchen. Das klingt zunächst nach einer beruhigenden Tätigkeit – bis Jules den Anruf von Klara annimmt. Sie hat panische Angst und das aus gutem Grund: Sie glaubt, dass ein Mann, der sie bereits einmal brutal überfallen hat, sie erneut verfolgt. Und das Gruseligste? Er hat ihr Todesdatum in Blut an die Wand geschrieben, und es ist heute Nacht.

Sebastian Fitzek gelingt es, von der ersten Seite an eine Spannung aufzubauen, die dich buchstäblich an den Seiten kleben lässt. Die Erzählung springt zwischen Jules, der am Telefon versucht, Klara zu helfen, und Klaras verzweifelten Versuchen, zu entkommen. Diese Perspektivwechsel sorgen dafür, dass du die ganze Zeit auf der Kante deines Sitzes hockst – obwohl, mal ehrlich, wer will da schon sitzen, wenn du ständig vor Aufregung auf und ab hüpfst?

Die Figuren sind so lebendig und komplex, dass ich mir mehrfach dachte: „Okay, ich kenne Klara jetzt wirklich.“ Aber Fitzek hat eine ganz besondere Begabung, dich glauben zu lassen, du würdest die Charaktere kennen – nur um dir dann den Boden unter den Füßen wegzuziehen und dir zu zeigen, dass du auf dem völlig falschen Dampfer warst. Bei Fitzek ist wirklich niemand so, wie er oder sie scheint. Wäre Jules ein Dessert, er wäre definitiv ein Zwiebelkuchen – viele Schichten und einige davon bringen dich zum Weinen.

Und apropos Weinen: Ich sage dir, meine Nerven waren ein einziges Mal in die Waschmaschine und dann in den Trockner geworfen worden. Die Art und Weise, wie Fitzek die Bedrohung eskaliert und gleichzeitig ein Netz aus Lügen, Halbwahrheiten und purer Angst webt, ist meisterhaft. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, und ich schwöre, ich habe mich mehrmals dabei erwischt, wie ich schneller blätterte, als ich lesen konnte – nur um herauszufinden, was als nächstes passiert. Spoiler: Es wird schlimmer, bevor es besser wird.

Der große Clou bei „Der Heimweg“ ist aber nicht nur die Spannung, sondern auch das Spiel mit deinen Erwartungen. Du denkst, du hast die Geschichte durchschaut? Denk noch mal nach! Fitzek führt dich so oft in die Irre, dass du dir am Ende fast sicher bist, dass du dich auf nichts und niemanden mehr verlassen kannst. Die Auflösung ist dabei so überraschend und gleichzeitig so logisch, dass du dir wünschst, du hättest es kommen sehen – aber keine Sorge, das hast du definitiv nicht.

Und dann, gerade wenn du denkst, du hast genug gelitten und alles verstanden, kommst du zur Danksagung. Fitzeks Danksagungen sind legendär. Da sitzt du mit pochendem Herzen und denkst, es kann nicht mehr schlimmer kommen, und dann haut er dich mit einer Mischung aus Charme und Humor völlig aus den Socken.

Kurzum, „Der Heimweg“ ist ein Meisterwerk des Psychothrillers. Fitzek beweist wieder einmal, warum er als einer der besten deutschen Thrillerautoren gilt. Wenn du einen Thriller suchst, der dich von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, dich atemlos durch die Seiten hetzt und dich immer wieder aufs Neue überrascht – dann ist „Der Heimweg“ genau das Richtige für dich. Aber Vorsicht: Leg die Telefonnummer vom Begleit-Telefon bereit, denn nach diesem Buch wirst du sie vielleicht selbst brauchen.

Veröffentlicht am 06.06.2025

Ich bin kein Serienkiller

Ich bin kein Serienkiller
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Stell dir vor, du bist 15 Jahre alt und hast das dringende Gefühl, dass du zu einem Serienmörder werden könntest. Willkommen in der Welt von John Wayne Cleaver, dem Protagonisten aus „Ich bin kein Serienkiller“ ...

Stell dir vor, du bist 15 Jahre alt und hast das dringende Gefühl, dass du zu einem Serienmörder werden könntest. Willkommen in der Welt von John Wayne Cleaver, dem Protagonisten aus „Ich bin kein Serienkiller“ von Dan Wells. Ich habe dieses Buch verschlungen und dabei eine Reise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche unternommen.

John ist kein gewöhnlicher Teenager. Während seine Altersgenossen sich mit alltäglichen Teenagerproblemen herumschlagen, kämpft er gegen ein inneres Monster. John ist von Serienkillern fasziniert und überzeugt, dass er selbst das Zeug dazu hat, einer zu werden. Er studiert ihre Taten, kennt ihre Methoden und analysiert ihre Motive. Um sich selbst im Zaum zu halten, hat er strikte Regeln aufgestellt und geht zu einem Therapeuten. Aber als in seiner Stadt ein echter Serienmörder zuschlägt, wird seine Welt auf den Kopf gestellt.

Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von John erzählt, was einen tiefen Einblick in seine Gedankenwelt gibt. Dan Wells hat es meisterhaft geschafft, sich in einen jungen Mann mit solch einer düsteren Neigung hineinzuversetzen. Johns Gedankengänge sind sowohl faszinierend als auch beunruhigend. Man kann nicht anders, als sich in seinen inneren Konflikten zu verlieren und ständig zwischen Mitgefühl und Abscheu zu schwanken.

Die Handlung nimmt eine Wendung ins Übernatürliche, was zunächst überraschend kommt, aber dann geschickt in die Geschichte eingewoben wird. Der Serienmörder, dem John auf die Spur kommt, ist kein gewöhnlicher Mensch, sondern ein Wesen, das Organe stiehlt, um sich selbst am Leben zu halten. Dieser übernatürliche Aspekt verleiht dem Buch eine zusätzliche Dimension, die es von herkömmlichen Thrillern abhebt.

Ein besonderer Pluspunkt des Buches ist die lebendige Darstellung der Charaktere. Johns Psychologe, der ihn ernst nimmt und versucht zu helfen, sowie seine Mutter, die versucht, die Probleme ihres Sohnes herunterzuspielen, sind glaubwürdig und gut ausgearbeitet. Auch die Nachbarn und anderen Bewohner der kleinen Stadt tragen zur dichten Atmosphäre bei.

Natürlich muss man sich auf einige brutale Szenen gefasst machen. Die Beschreibungen der Morde sind detailliert und nichts für schwache Nerven. Aber genau diese Authentizität macht das Buch so packend. Man fühlt sich manchmal selbst wie ein Detektiv, der versucht, die Puzzleteile zusammenzusetzen und die wahre Natur des Mörders zu enthüllen.

Fazit: „Ich bin kein Serienkiller“ ist ein packender Thriller mit einem Hauch von Fantasy, der dich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln wird. John Wayne Cleaver ist ein unvergesslicher Protagonist, dessen innerer Kampf und düstere Faszination dich nicht loslassen werden. Wenn du auf der Suche nach einem Buch bist, das dich in eine andere, unheimliche Welt entführt, dann solltest du dieses Werk von Dan Wells unbedingt lesen. Bereite dich darauf vor, in die Abgründe der menschlichen Psyche einzutauchen – und hab keine Angst vor den Monstern, die du dort findest.