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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

Mir ein wenig zu ünübersichtlich

Blütenpracht und Ernteglück – Dein Weg zum Traumgarten
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Das Buch enthält sehr viele Bilder, wobei nur einige wirklich hilfreich sind oder vielmehr hätten weniger zur Auflockerung gereicht. Es steht ganz klar die Autorin im Vordergrund und mir wären hier Bilder ...

Das Buch enthält sehr viele Bilder, wobei nur einige wirklich hilfreich sind oder vielmehr hätten weniger zur Auflockerung gereicht. Es steht ganz klar die Autorin im Vordergrund und mir wären hier Bilder oder genauere Anweisungen per Bild wichtiger gewesen. Die Grundlagen, die ich zwar zum größten Teil schon kenne, fand ich gut dargestellt ebenso wie mir das Kapitel über monatliche Aussaaten gut gefallen hat, da es übersichtlich gestaltet war. Bei der Pflege hätte ich mir gewünscht, dass es hier mehr überschaubar gewesen wäre und insbesondere die Eindämmung von Schädlingen genauer erklärt worden wäre. Bei der Düngung fand ich die Werbung durch die abgebildete Flasche sehr irritierend und gut hätte ich es hier gefunden auch auf natürliche Dünger einzugehen bzw. welche Stoffe worin enthalten sind. Die Beetpflanzpläne haben mich so gar nicht angesprochen, da ich das Bild zur Zeichnung vermisst habe und dadurch mir die optische Wirkung nicht vorstellen konnte.
Insgesamt ein nettes Buch für Einsteiger. Drei Sterne

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Verworrenes Privatleben, spannender, verzwickter Fall

Schattenmädchen
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Bei diesem Krimi handelt es sich um den dritten Teil einer Reihe und dies ist wichtig zu wissen, denn ich finde, dass man ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Teile Schwierigkeiten haben wird das Privatleben ...

Bei diesem Krimi handelt es sich um den dritten Teil einer Reihe und dies ist wichtig zu wissen, denn ich finde, dass man ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Teile Schwierigkeiten haben wird das Privatleben bzw. die Persönlichkeit der Ermittler zu verstehen. Fredrika Storm und Henry Calment sind die Ermittler und sie haben beide ein "schwieriges" Privatleben, auf das ich hier nicht weiter eingehen möchte, doch trotzt Vorkenntnisse der ersten beiden Teile, die mir sehr gut gefallen haben, hatte ich dieses Mal meine Schwierigkeiten mit den beiden, da ich ihr Handeln so gar nicht verstehen konnte. Bei dem Fall selbst geht es um eine verschwundene Studentin, die nach einer Party bei einem erfolgreichen Technologieunternehmen verschwindet. Die Spurensuche und Vernehmenungen fand ich faszinierend und spannend, insbesondere da ein alter Fall auf einmal mit dem aktuellen Fall in Verbindung steht. Der Fall löst sich am Ende ganz anders auf als erwartet und ich habe leider Fragezeichen im Gesicht stehen gehabt, so dass ich den Epilog drei Mal gelesen habe und ich glaube nun, dass ich die Auflösung verstanden habe. Trotzdem bleibt für mich einiges ungeklärt bzw. hätte ich gerne noch weiteres über das Leben der Figuren nach der Auflösung erfahren.
Insgesamt dieses Mal drei Sterne, da mir vieles zu verworren war und das Privatleben der Ermitltler mir dieses Mal definitiv zu viel war. Interessant fand ich den Hintergrund des Buches, was die Autorin im Nachwort erzählt. Trotz der Kritik, die Leseprobe des vierten Teils im Anhang des Buches, hat mich sehr angesprochen, so dass ich diesen gerne lesen würde.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Für mich inhaltlich nicht ganz stimmig

Huhu und Momo – Für dich trau ich mich!
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Das Bilderbuch hat ein wunderschönes auch haptisch ansprechendes Cover und Erwachsene wie Kind haben sofort große Lust auf das Buch bekommen. Die Geschichte ist die der ängstlichen, kleinen Eule Huhu, ...

Das Bilderbuch hat ein wunderschönes auch haptisch ansprechendes Cover und Erwachsene wie Kind haben sofort große Lust auf das Buch bekommen. Die Geschichte ist die der ängstlichen, kleinen Eule Huhu, die am liebsten zu Hause ist. Ihr Zuhause wird auf mehreren Doppelseiten inklusive Bett, Küche, gemütlichen Sessel wunderschön dargestellt. Ich finde es immer sehr ansprechend, wenn Tiere auf diese Art vermenschlich werden. Ihr Freund Momo, die Maus ist gerne bei Huhu, aber auch sehr gerne draußen, um etwas zu entdecken, was Huhu für sich selber ablehnt, da sie es zu gefährlich findet. Eines Tages wartet Huhu vergeblich auf Momo und beschließt dann nach ihm draußen zu suchen. Ihr gelingt es Momo vor dem Fuchs zu retten. Die "Moral" von der Geschichte ist, dass sie jetzt beide mehr draußen in der Welt unterwegs sind. Das Ende ist für mich nicht stimmig, denn Huhu hat ja recht behalten, dass die Welt draußen gefährlich ist. Diese Botschaft wollten die Autorinnen aber natürlich nicht vermitteln, sondern es ging ihnen um Freundschaft und auch Mut, seinem Freund zu helfen.
Neben den wunderschönen, großflächigen Illustrationen verfügt die Story über kurze Texte, die teilweise gereimt sind. Das Buch wurde aus dem Englischen übersetzt und eventuell kommt es deswegen zu teilweise holprigen Stellen sowie Wortwahl.
Insgesamt möchte ich jedoch drei Sterne vergeben, da die Illustrationen sehr gelungen und ansprechend sind.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Ziemlich verwirrende Familiengeschichte, die mich mit Fragen zurückließ

Meine Mutter
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Eigentlich mag ich Familiengeschichten, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus und dem Leben danach befassen, weil sie mir helfen die Menschen damals besser zu verstehen und auch, was sie an ihre ...

Eigentlich mag ich Familiengeschichten, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus und dem Leben danach befassen, weil sie mir helfen die Menschen damals besser zu verstehen und auch, was sie an ihre Kinder/Enkelkinder übertragen. Hier sprach mich die Information, dass es sich um einen Roman, der sich aufgrund von Briefen, Dokumenten, Erzählungen mit der Famiiengeschichte der Autorin befasst und diese ihn aus der Ich-Perspektive geschrieben hat, an. Den Einstieg in die Story fand ich ungewöhnlich, aber sehr gelungen, da auch Humor oder Zynismus trotz der Tragik durchschimmerte und ich deswegen auch einen Roman erwartet habe, der mir aufgrund der Frage nach dem Sparbuch, was auf die vor vierzig Jahren verstorbene Mutter ausgestellt war, auf sich hatte. Bettina Flitner ist nach Niederschlesien, dem Geburtsort ihrer Mutter gereist und hatte viele Unterlagen im Gepäck..
Dann wird es von Seite zu Seite für mich wirrer, denn es gibt sehr viele Personen und Ereignisse, viele Tode insbesondere auch Suizide, sowie das Familienleben zur damaligen Zeit im Sanatorium, was der Urgroßvater gegründet hat. Die Informationen überfluteteten mich und ich wusste auch nicht, was in Briefen etc gestanden hat. Sehr merkwürdig ist auch der Aufenthalt der Autorin dort, denn ihre Gastgeberin lässt sie aus privaten Gründen alleine zurück. Die vielen Puzzleteile, die ich versuchte zusammenzustecken, gaben für mich einzelne kleine Bilder, aber einen Bezug zur Ich-Erzählerin und ihrer Familie konnte ich nicht aufbauen. Mir fehlte auf jeden Fall eine Personenübersicht sowie Geburtsdaten, so dass ich während des Lesens hätte zurückblättern können, um alles besser einzuordnen. Für mich blieben viele Fragen offen und am besten hat mir noch das Cover sowie die Ausstattung des Buches mit dem Lesebändchen gefallen. Schade, aber für mich reicht es nur für drei Sterne.

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Bei mir kam kein Sommerfeeling auf

Noch fünfzig Sommer mehr
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Ich habe, wie vom Klappentext versprochen, einen Roman über die Sommer unserer Kindheit, zweite Chancen und die Kraft der Natur erwartet. Leider nimmt der Klappentext schon einiges vorweg, was mir im Roman ...

Ich habe, wie vom Klappentext versprochen, einen Roman über die Sommer unserer Kindheit, zweite Chancen und die Kraft der Natur erwartet. Leider nimmt der Klappentext schon einiges vorweg, was mir im Roman dann zu ausschweifend erzählt wurde und mich eher gelangweilt hat. Die erwähnte große Liebe entpuppte sich zwar als intensiv und berührend, aber ziemlich kurz. Ich bekam auch so kaum Zugang zu Eleni und hatte Schwierigkeit sie zu verstehen. Die Auflösung, was es mit den Blumen auf sich hatte, fand ich zwar schön, aber für mich wirkte die Story trotzdem eher ein wenig künstlich. Die Leichtigkeit, die ich mir durch die Liebe, auch wenn sie tragisch endet, versprochen hatte, kam für mich nicht auf. Ich mag auch die Natur sehr, aber ich hätte gerne viel mehr über die Schönheit derselbigen gelesen, sie gespürt, doch lag auch hier ein riesiger Schatten wegen des Kummers, den die Naturgewalten heraufbeschworen hatten. Mir war der Roman zu traurig und ich hätte gerne mehr Glück gespürt und über die zweite Chance erfahren.Wer jedoch gerne Romane liest, bei denen traurige Stimmungen überwiegen, dem könnte dieser Roman gut gefallen.Drei Sterne

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