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Veröffentlicht am 05.07.2025

Daniel Wolf: Die Templer – Rose & Kreuz

Die Templer. Rose und Kreuz
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Wenn du Mittelalter-Action suchst, gemischt mit einer Prise Intrigen, ein bisschen Mystik und Charakteren, die zwischen „tapferer Held“ und „kompletter Chaot“ oszillieren, dann bist du bei Die Templer ...

Wenn du Mittelalter-Action suchst, gemischt mit einer Prise Intrigen, ein bisschen Mystik und Charakteren, die zwischen „tapferer Held“ und „kompletter Chaot“ oszillieren, dann bist du bei Die Templer – Rose & Kreuz genau richtig. Ich jedenfalls war schon nach den ersten Seiten mitten im Frankreich des Jahres 1293 und habe mich gefühlt, als hätte ich eine Zeitmaschine direkt in den Tumulten und Intrigen des Templerordens geparkt.

Die Geschichte folgt Constantin, einem Knappen, der sich auf eine Mission begibt, die nach dem Motto „alles oder nichts“ schreit. Sein Auftrag? Einen Drachenstein finden, der angeblich heilende Kräfte besitzt. Ich weiß ja nicht, wie oft du in deinem Alltag nach magischen Steinen suchst, aber für Constantin ist das keine Schnitzeljagd – es ist seine Bewährungsprobe. Begleitet wird er von Mélisande, die mehr Ärger mitbringt, als Constantin in seinem Knapfendasein verkraften kann. Diese Frau hat es wirklich in sich: Sie flieht vor einer arrangierten Ehe und wirbelt Constantins geordnetes (wenn auch chaotisches) Leben ordentlich durcheinander.

Und dann ist da noch Gérard, der Templer mit einer Agenda so düster wie der Frankenwald, in dem ein Teil der Geschichte spielt. Was dieser Mann mit seinem rachsüchtigen Feldzug alles anrichtet, lässt selbst den standhaftesten Leser kurz innehalten – um dann weiterzublättern, weil du einfach wissen musst, wie alles endet.

Der Roman strotzt nur so vor historischen Details. Daniel Wolf nimmt dich mit in eine Welt, in der die Templer nicht nur sagenumwobene Ritter, sondern auch echte Menschen mit Schwächen und Geheimnissen sind. Gleichzeitig wird die Handlung von einem gut recherchierten historischen Hintergrund getragen, der so überzeugend ist, dass ich fast den Drang verspürte, meinen nächsten Urlaub in Lothringen zu planen – vorausgesetzt, ich müsste keinen Drachenstein suchen.

Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Constantin und Mélisande. Ihre Interaktionen sind mal hitzig, mal humorvoll, und manchmal fragt man sich, wie die beiden überhaupt so lange durchhalten, ohne sich gegenseitig umzubringen. Gérard hingegen bringt die düstere Würze ins Spiel und sorgt dafür, dass man nie genau weiß, wem man trauen kann.

Daniel Wolfs Schreibstil hat mich begeistert: flüssig, lebendig und mit genau der richtigen Menge an Dramatik, ohne ins Kitschige abzudriften. Die Kapitel sind spannend aufgebaut, und obwohl der Roman fast 900 Seiten umfasst, hatte ich nie das Gefühl, dass es sich zieht – im Gegenteil. Jede Seite hat mich tiefer in diese mittelalterliche Welt hineingezogen, und ich habe mit den Figuren mitgefiebert, gelitten und gestaunt.

Ein echter Historienschmöker, der alles bietet, was das Mittelalter-Fan-Herz begehrt: Abenteuer, Spannung, historische Tiefe und Figuren, die man nicht so schnell vergisst. Wenn du dich auf eine Reise ins 13. Jahrhundert begeben willst, schnall dich an – mit Die Templer – Rose & Kreuz geht’s direkt los. 5 von 5 Sternen für ein grandioses Leseabenteuer!

Veröffentlicht am 05.07.2025

Daniel Wolf: Die Templer – Rose & Kreuz

Die Templer. Rose und Kreuz
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Wenn du Mittelalter-Action suchst, gemischt mit einer Prise Intrigen, ein bisschen Mystik und Charakteren, die zwischen „tapferer Held“ und „kompletter Chaot“ oszillieren, dann bist du bei Die Templer ...

Wenn du Mittelalter-Action suchst, gemischt mit einer Prise Intrigen, ein bisschen Mystik und Charakteren, die zwischen „tapferer Held“ und „kompletter Chaot“ oszillieren, dann bist du bei Die Templer – Rose & Kreuz genau richtig. Ich jedenfalls war schon nach den ersten Seiten mitten im Frankreich des Jahres 1293 und habe mich gefühlt, als hätte ich eine Zeitmaschine direkt in den Tumulten und Intrigen des Templerordens geparkt.

Die Geschichte folgt Constantin, einem Knappen, der sich auf eine Mission begibt, die nach dem Motto „alles oder nichts“ schreit. Sein Auftrag? Einen Drachenstein finden, der angeblich heilende Kräfte besitzt. Ich weiß ja nicht, wie oft du in deinem Alltag nach magischen Steinen suchst, aber für Constantin ist das keine Schnitzeljagd – es ist seine Bewährungsprobe. Begleitet wird er von Mélisande, die mehr Ärger mitbringt, als Constantin in seinem Knapfendasein verkraften kann. Diese Frau hat es wirklich in sich: Sie flieht vor einer arrangierten Ehe und wirbelt Constantins geordnetes (wenn auch chaotisches) Leben ordentlich durcheinander.

Und dann ist da noch Gérard, der Templer mit einer Agenda so düster wie der Frankenwald, in dem ein Teil der Geschichte spielt. Was dieser Mann mit seinem rachsüchtigen Feldzug alles anrichtet, lässt selbst den standhaftesten Leser kurz innehalten – um dann weiterzublättern, weil du einfach wissen musst, wie alles endet.

Der Roman strotzt nur so vor historischen Details. Daniel Wolf nimmt dich mit in eine Welt, in der die Templer nicht nur sagenumwobene Ritter, sondern auch echte Menschen mit Schwächen und Geheimnissen sind. Gleichzeitig wird die Handlung von einem gut recherchierten historischen Hintergrund getragen, der so überzeugend ist, dass ich fast den Drang verspürte, meinen nächsten Urlaub in Lothringen zu planen – vorausgesetzt, ich müsste keinen Drachenstein suchen.

Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Constantin und Mélisande. Ihre Interaktionen sind mal hitzig, mal humorvoll, und manchmal fragt man sich, wie die beiden überhaupt so lange durchhalten, ohne sich gegenseitig umzubringen. Gérard hingegen bringt die düstere Würze ins Spiel und sorgt dafür, dass man nie genau weiß, wem man trauen kann.

Daniel Wolfs Schreibstil hat mich begeistert: flüssig, lebendig und mit genau der richtigen Menge an Dramatik, ohne ins Kitschige abzudriften. Die Kapitel sind spannend aufgebaut, und obwohl der Roman fast 900 Seiten umfasst, hatte ich nie das Gefühl, dass es sich zieht – im Gegenteil. Jede Seite hat mich tiefer in diese mittelalterliche Welt hineingezogen, und ich habe mit den Figuren mitgefiebert, gelitten und gestaunt.

Ein echter Historienschmöker, der alles bietet, was das Mittelalter-Fan-Herz begehrt: Abenteuer, Spannung, historische Tiefe und Figuren, die man nicht so schnell vergisst. Wenn du dich auf eine Reise ins 13. Jahrhundert begeben willst, schnall dich an – mit Die Templer – Rose & Kreuz geht’s direkt los. 5 von 5 Sternen für ein grandioses Leseabenteuer!

Veröffentlicht am 05.07.2025

Sebastian Fitzek: Das Kalendermädchen

Das Kalendermädchen
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Stell dir vor, du bist mitten in der Vorweihnachtszeit, eingemummelt auf der Couch, Kerzen flackern – und dann öffnest du einen Adventskalender, der weniger Schokolade, dafür aber 24 Türchen voller Schrecken ...

Stell dir vor, du bist mitten in der Vorweihnachtszeit, eingemummelt auf der Couch, Kerzen flackern – und dann öffnest du einen Adventskalender, der weniger Schokolade, dafür aber 24 Türchen voller Schrecken enthält. So in etwa fühlt es sich an, Das Kalendermädchen zu lesen – Fitzek hat wieder zugeschlagen, und diesmal hat er gleich einen ganzen Sack voller Twists mitgebracht.

Die Geschichte beginnt direkt mit einem nervenaufreibenden Problem: Alma, die Adoptivtochter von Olivia, ist lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender. Klingt nach einer medizinischen Odyssee? Denkste! Bei Fitzek wird daraus ein wahnwitziger Thriller, der zwischen Psychologie, Legenden und purem Horror jongliert.

Olivia, eine Psychologin, gerät bei ihrer Suche nach den leiblichen Eltern Almas an eine düstere Legende – das Kalendermädchen. Was zunächst wie eine etwas überzogene Gruselgeschichte klingt, entpuppt sich bald als finsterer Albtraum: Ein abgeschiedenes Häuschen im Frankenwald, ein Psychopath mit einer Vorliebe für grausame Spiele und ein Adventskalender, der alles andere als besinnlich ist. Klingt verrückt? Willkommen in Fitzeks Welt!

Was mir besonders gefallen hat, ist der typische Fitzek-Sog. Man fängt an zu lesen und merkt erst viel später, dass man das Mittagessen vergessen hat und die Wäsche immer noch in der Maschine liegt. Die Kapitel sind kurz, die Spannung hoch, und du wirst ständig von Wendungen überrascht, bei denen du laut „Was?!“ ausrufen möchtest. Und ja, es gibt auch wieder diesen Fitzek-Moment, an dem du denkst, dass jetzt nichts mehr Sinn ergibt – nur um dann festzustellen, dass Fitzek doch wieder alle Fäden in der Hand hat.

Natürlich darf der Humor nicht fehlen, denn bei all der Spannung ist es schwer, nicht über die skurrilen Einfälle zu schmunzeln – wie die Szene, in der Olivia plötzlich von einem ihrer Studenten begleitet wird, der mindestens so merkwürdig ist wie der ganze Plot. Aber auch diese Momente gehören dazu und lockern die düstere Atmosphäre auf.

Die Idee des Kalendermädchens ist herrlich unheimlich und bietet jede Menge Gänsehaut. Klar, manche Wendungen sind so abgedreht, dass sie wie ein Hollywood-Drehbuch wirken, aber genau das ist ja Fitzeks Markenzeichen. Und das Ende? Keine Sorge, es gibt genug Twists, um dich komplett sprachlos zurückzulassen – und vielleicht ein kleines Trauma gegenüber Adventskalendern.

Fazit: Das Kalendermädchen ist ein Fest für Fitzek-Fans. Düster, spannend und mit genau der richtigen Dosis Wahnsinn, die man von ihm erwartet. Perfekt für lange Winterabende – aber überlege dir gut, ob du danach noch Lust auf Schokolade aus Türchen 13 hast! Von mir gibt’s volle 5 Sterne und ein „Bitte mehr davon!“

Veröffentlicht am 05.07.2025

Sebastian Fitzek: Das Kalendermädchen

Das Kalendermädchen
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Stell dir vor, du bist mitten in der Vorweihnachtszeit, eingemummelt auf der Couch, Kerzen flackern – und dann öffnest du einen Adventskalender, der weniger Schokolade, dafür aber 24 Türchen voller Schrecken ...

Stell dir vor, du bist mitten in der Vorweihnachtszeit, eingemummelt auf der Couch, Kerzen flackern – und dann öffnest du einen Adventskalender, der weniger Schokolade, dafür aber 24 Türchen voller Schrecken enthält. So in etwa fühlt es sich an, Das Kalendermädchen zu lesen – Fitzek hat wieder zugeschlagen, und diesmal hat er gleich einen ganzen Sack voller Twists mitgebracht.

Die Geschichte beginnt direkt mit einem nervenaufreibenden Problem: Alma, die Adoptivtochter von Olivia, ist lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender. Klingt nach einer medizinischen Odyssee? Denkste! Bei Fitzek wird daraus ein wahnwitziger Thriller, der zwischen Psychologie, Legenden und purem Horror jongliert.

Olivia, eine Psychologin, gerät bei ihrer Suche nach den leiblichen Eltern Almas an eine düstere Legende – das Kalendermädchen. Was zunächst wie eine etwas überzogene Gruselgeschichte klingt, entpuppt sich bald als finsterer Albtraum: Ein abgeschiedenes Häuschen im Frankenwald, ein Psychopath mit einer Vorliebe für grausame Spiele und ein Adventskalender, der alles andere als besinnlich ist. Klingt verrückt? Willkommen in Fitzeks Welt!

Was mir besonders gefallen hat, ist der typische Fitzek-Sog. Man fängt an zu lesen und merkt erst viel später, dass man das Mittagessen vergessen hat und die Wäsche immer noch in der Maschine liegt. Die Kapitel sind kurz, die Spannung hoch, und du wirst ständig von Wendungen überrascht, bei denen du laut „Was?!“ ausrufen möchtest. Und ja, es gibt auch wieder diesen Fitzek-Moment, an dem du denkst, dass jetzt nichts mehr Sinn ergibt – nur um dann festzustellen, dass Fitzek doch wieder alle Fäden in der Hand hat.

Natürlich darf der Humor nicht fehlen, denn bei all der Spannung ist es schwer, nicht über die skurrilen Einfälle zu schmunzeln – wie die Szene, in der Olivia plötzlich von einem ihrer Studenten begleitet wird, der mindestens so merkwürdig ist wie der ganze Plot. Aber auch diese Momente gehören dazu und lockern die düstere Atmosphäre auf.

Die Idee des Kalendermädchens ist herrlich unheimlich und bietet jede Menge Gänsehaut. Klar, manche Wendungen sind so abgedreht, dass sie wie ein Hollywood-Drehbuch wirken, aber genau das ist ja Fitzeks Markenzeichen. Und das Ende? Keine Sorge, es gibt genug Twists, um dich komplett sprachlos zurückzulassen – und vielleicht ein kleines Trauma gegenüber Adventskalendern.

Fazit: Das Kalendermädchen ist ein Fest für Fitzek-Fans. Düster, spannend und mit genau der richtigen Dosis Wahnsinn, die man von ihm erwartet. Perfekt für lange Winterabende – aber überlege dir gut, ob du danach noch Lust auf Schokolade aus Türchen 13 hast! Von mir gibt’s volle 5 Sterne und ein „Bitte mehr davon!“

Veröffentlicht am 05.07.2025

Sebastian Fitzek: Das Kalendermädchen

Das Kalendermädchen
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Stell dir vor, du bist mitten in der Vorweihnachtszeit, eingemummelt auf der Couch, Kerzen flackern – und dann öffnest du einen Adventskalender, der weniger Schokolade, dafür aber 24 Türchen voller Schrecken ...

Stell dir vor, du bist mitten in der Vorweihnachtszeit, eingemummelt auf der Couch, Kerzen flackern – und dann öffnest du einen Adventskalender, der weniger Schokolade, dafür aber 24 Türchen voller Schrecken enthält. So in etwa fühlt es sich an, Das Kalendermädchen zu lesen – Fitzek hat wieder zugeschlagen, und diesmal hat er gleich einen ganzen Sack voller Twists mitgebracht.

Die Geschichte beginnt direkt mit einem nervenaufreibenden Problem: Alma, die Adoptivtochter von Olivia, ist lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender. Klingt nach einer medizinischen Odyssee? Denkste! Bei Fitzek wird daraus ein wahnwitziger Thriller, der zwischen Psychologie, Legenden und purem Horror jongliert.

Olivia, eine Psychologin, gerät bei ihrer Suche nach den leiblichen Eltern Almas an eine düstere Legende – das Kalendermädchen. Was zunächst wie eine etwas überzogene Gruselgeschichte klingt, entpuppt sich bald als finsterer Albtraum: Ein abgeschiedenes Häuschen im Frankenwald, ein Psychopath mit einer Vorliebe für grausame Spiele und ein Adventskalender, der alles andere als besinnlich ist. Klingt verrückt? Willkommen in Fitzeks Welt!

Was mir besonders gefallen hat, ist der typische Fitzek-Sog. Man fängt an zu lesen und merkt erst viel später, dass man das Mittagessen vergessen hat und die Wäsche immer noch in der Maschine liegt. Die Kapitel sind kurz, die Spannung hoch, und du wirst ständig von Wendungen überrascht, bei denen du laut „Was?!“ ausrufen möchtest. Und ja, es gibt auch wieder diesen Fitzek-Moment, an dem du denkst, dass jetzt nichts mehr Sinn ergibt – nur um dann festzustellen, dass Fitzek doch wieder alle Fäden in der Hand hat.

Natürlich darf der Humor nicht fehlen, denn bei all der Spannung ist es schwer, nicht über die skurrilen Einfälle zu schmunzeln – wie die Szene, in der Olivia plötzlich von einem ihrer Studenten begleitet wird, der mindestens so merkwürdig ist wie der ganze Plot. Aber auch diese Momente gehören dazu und lockern die düstere Atmosphäre auf.

Die Idee des Kalendermädchens ist herrlich unheimlich und bietet jede Menge Gänsehaut. Klar, manche Wendungen sind so abgedreht, dass sie wie ein Hollywood-Drehbuch wirken, aber genau das ist ja Fitzeks Markenzeichen. Und das Ende? Keine Sorge, es gibt genug Twists, um dich komplett sprachlos zurückzulassen – und vielleicht ein kleines Trauma gegenüber Adventskalendern.

Fazit: Das Kalendermädchen ist ein Fest für Fitzek-Fans. Düster, spannend und mit genau der richtigen Dosis Wahnsinn, die man von ihm erwartet. Perfekt für lange Winterabende – aber überlege dir gut, ob du danach noch Lust auf Schokolade aus Türchen 13 hast! Von mir gibt’s volle 5 Sterne und ein „Bitte mehr davon!“