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Veröffentlicht am 05.07.2025

Christy Lefteri: Die Nacht der Zugvögel

Die Nacht der Zugvögel
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„Die Nacht der Zugvögel“ von Christy Lefteri ist ein Buch, das mich auf mehreren Ebenen berührt hat – auch wenn der Lesefluss manchmal etwas ins Stocken geraten ist. Die Geschichte dreht sich um Nisha, ...

„Die Nacht der Zugvögel“ von Christy Lefteri ist ein Buch, das mich auf mehreren Ebenen berührt hat – auch wenn der Lesefluss manchmal etwas ins Stocken geraten ist. Die Geschichte dreht sich um Nisha, eine warmherzige Frau, die ihre Heimat Sri Lanka verlässt, um in Zypern als Kindermädchen zu arbeiten und ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Nisha kümmert sich liebevoll um die kleine Aliki ihrer Arbeitgeberin Petra, doch Petra nimmt sie eher als selbstverständlich hin und interessiert sich kaum für die echten Gefühle und Sorgen der fleißigen Angestellten.

Alles ändert sich, als Nisha plötzlich verschwindet und Petra merkt, wie gleichgültig die Polizei reagiert. Was als einfaches Verschwinden beginnt, entwickelt sich zu einer Geschichte, die das Herz schwer macht – sie enthüllt nicht nur Nishas Schicksal, sondern auch die oft unsichtbaren Kämpfe der ausländischen Arbeitskräfte auf Zypern. Gleichzeitig zieht die Darstellung der grausamen Behandlung von Zugvögeln, die wie ein Symbol für das Vergängliche und Ausgelöschte wirkt, einen interessanten, wenn auch melancholischen Vergleich heran.

Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist der starke Hintergrund, der Themen wie Rassismus und Menschlichkeit aufgreift. Christy Lefteri zeigt mit viel Herz, wie die Sehnsucht nach einem besseren Leben einen hohen Preis haben kann und wie oft die wahren Geschichten der Schwächsten in unserer Gesellschaft verborgen bleiben. Allerdings muss ich gestehen, dass der ausschweifende, poetische Schreibstil mich gelegentlich vom eigentlichen Geschehen abgelenkt hat. Einige Passagen waren so lang und detailverliebt, dass ich mehrmals den Faden verloren habe – was den Lesefluss etwas behindert hat.

Alles in allem würde ich „Die Nacht der Zugvögel“ mit 3 von 5 Sternen bewerten. Es ist ein Buch, das wichtige Themen anspricht und viel Herz hat, aber manchmal wünschte ich mir, dass es ein bisschen straffer erzählt würde. Wer also bereit ist, sich auf einen etwas langsamer fließenden, aber dennoch tiefgründigen Roman einzulassen, dem könnte dieses Buch dennoch seine ganz eigene, berührende Magie offenbaren.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Christy Lefteri: Die Nacht der Zugvögel

Die Nacht der Zugvögel
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„Die Nacht der Zugvögel“ von Christy Lefteri ist ein Buch, das mich auf mehreren Ebenen berührt hat – auch wenn der Lesefluss manchmal etwas ins Stocken geraten ist. Die Geschichte dreht sich um Nisha, ...

„Die Nacht der Zugvögel“ von Christy Lefteri ist ein Buch, das mich auf mehreren Ebenen berührt hat – auch wenn der Lesefluss manchmal etwas ins Stocken geraten ist. Die Geschichte dreht sich um Nisha, eine warmherzige Frau, die ihre Heimat Sri Lanka verlässt, um in Zypern als Kindermädchen zu arbeiten und ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Nisha kümmert sich liebevoll um die kleine Aliki ihrer Arbeitgeberin Petra, doch Petra nimmt sie eher als selbstverständlich hin und interessiert sich kaum für die echten Gefühle und Sorgen der fleißigen Angestellten.

Alles ändert sich, als Nisha plötzlich verschwindet und Petra merkt, wie gleichgültig die Polizei reagiert. Was als einfaches Verschwinden beginnt, entwickelt sich zu einer Geschichte, die das Herz schwer macht – sie enthüllt nicht nur Nishas Schicksal, sondern auch die oft unsichtbaren Kämpfe der ausländischen Arbeitskräfte auf Zypern. Gleichzeitig zieht die Darstellung der grausamen Behandlung von Zugvögeln, die wie ein Symbol für das Vergängliche und Ausgelöschte wirkt, einen interessanten, wenn auch melancholischen Vergleich heran.

Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist der starke Hintergrund, der Themen wie Rassismus und Menschlichkeit aufgreift. Christy Lefteri zeigt mit viel Herz, wie die Sehnsucht nach einem besseren Leben einen hohen Preis haben kann und wie oft die wahren Geschichten der Schwächsten in unserer Gesellschaft verborgen bleiben. Allerdings muss ich gestehen, dass der ausschweifende, poetische Schreibstil mich gelegentlich vom eigentlichen Geschehen abgelenkt hat. Einige Passagen waren so lang und detailverliebt, dass ich mehrmals den Faden verloren habe – was den Lesefluss etwas behindert hat.

Alles in allem würde ich „Die Nacht der Zugvögel“ mit 3 von 5 Sternen bewerten. Es ist ein Buch, das wichtige Themen anspricht und viel Herz hat, aber manchmal wünschte ich mir, dass es ein bisschen straffer erzählt würde. Wer also bereit ist, sich auf einen etwas langsamer fließenden, aber dennoch tiefgründigen Roman einzulassen, dem könnte dieses Buch dennoch seine ganz eigene, berührende Magie offenbaren.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Christy Lefteri: Die Nacht der Zugvögel

Die Nacht der Zugvögel
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„Die Nacht der Zugvögel“ von Christy Lefteri ist ein Buch, das mich auf mehreren Ebenen berührt hat – auch wenn der Lesefluss manchmal etwas ins Stocken geraten ist. Die Geschichte dreht sich um Nisha, ...

„Die Nacht der Zugvögel“ von Christy Lefteri ist ein Buch, das mich auf mehreren Ebenen berührt hat – auch wenn der Lesefluss manchmal etwas ins Stocken geraten ist. Die Geschichte dreht sich um Nisha, eine warmherzige Frau, die ihre Heimat Sri Lanka verlässt, um in Zypern als Kindermädchen zu arbeiten und ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Nisha kümmert sich liebevoll um die kleine Aliki ihrer Arbeitgeberin Petra, doch Petra nimmt sie eher als selbstverständlich hin und interessiert sich kaum für die echten Gefühle und Sorgen der fleißigen Angestellten.

Alles ändert sich, als Nisha plötzlich verschwindet und Petra merkt, wie gleichgültig die Polizei reagiert. Was als einfaches Verschwinden beginnt, entwickelt sich zu einer Geschichte, die das Herz schwer macht – sie enthüllt nicht nur Nishas Schicksal, sondern auch die oft unsichtbaren Kämpfe der ausländischen Arbeitskräfte auf Zypern. Gleichzeitig zieht die Darstellung der grausamen Behandlung von Zugvögeln, die wie ein Symbol für das Vergängliche und Ausgelöschte wirkt, einen interessanten, wenn auch melancholischen Vergleich heran.

Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist der starke Hintergrund, der Themen wie Rassismus und Menschlichkeit aufgreift. Christy Lefteri zeigt mit viel Herz, wie die Sehnsucht nach einem besseren Leben einen hohen Preis haben kann und wie oft die wahren Geschichten der Schwächsten in unserer Gesellschaft verborgen bleiben. Allerdings muss ich gestehen, dass der ausschweifende, poetische Schreibstil mich gelegentlich vom eigentlichen Geschehen abgelenkt hat. Einige Passagen waren so lang und detailverliebt, dass ich mehrmals den Faden verloren habe – was den Lesefluss etwas behindert hat.

Alles in allem würde ich „Die Nacht der Zugvögel“ mit 3 von 5 Sternen bewerten. Es ist ein Buch, das wichtige Themen anspricht und viel Herz hat, aber manchmal wünschte ich mir, dass es ein bisschen straffer erzählt würde. Wer also bereit ist, sich auf einen etwas langsamer fließenden, aber dennoch tiefgründigen Roman einzulassen, dem könnte dieses Buch dennoch seine ganz eigene, berührende Magie offenbaren.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Christy Lefteri: Die Nacht der Zugvögel

Die Nacht der Zugvögel
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„Die Nacht der Zugvögel“ von Christy Lefteri ist ein Buch, das mich auf mehreren Ebenen berührt hat – auch wenn der Lesefluss manchmal etwas ins Stocken geraten ist. Die Geschichte dreht sich um Nisha, ...

„Die Nacht der Zugvögel“ von Christy Lefteri ist ein Buch, das mich auf mehreren Ebenen berührt hat – auch wenn der Lesefluss manchmal etwas ins Stocken geraten ist. Die Geschichte dreht sich um Nisha, eine warmherzige Frau, die ihre Heimat Sri Lanka verlässt, um in Zypern als Kindermädchen zu arbeiten und ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Nisha kümmert sich liebevoll um die kleine Aliki ihrer Arbeitgeberin Petra, doch Petra nimmt sie eher als selbstverständlich hin und interessiert sich kaum für die echten Gefühle und Sorgen der fleißigen Angestellten.

Alles ändert sich, als Nisha plötzlich verschwindet und Petra merkt, wie gleichgültig die Polizei reagiert. Was als einfaches Verschwinden beginnt, entwickelt sich zu einer Geschichte, die das Herz schwer macht – sie enthüllt nicht nur Nishas Schicksal, sondern auch die oft unsichtbaren Kämpfe der ausländischen Arbeitskräfte auf Zypern. Gleichzeitig zieht die Darstellung der grausamen Behandlung von Zugvögeln, die wie ein Symbol für das Vergängliche und Ausgelöschte wirkt, einen interessanten, wenn auch melancholischen Vergleich heran.

Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist der starke Hintergrund, der Themen wie Rassismus und Menschlichkeit aufgreift. Christy Lefteri zeigt mit viel Herz, wie die Sehnsucht nach einem besseren Leben einen hohen Preis haben kann und wie oft die wahren Geschichten der Schwächsten in unserer Gesellschaft verborgen bleiben. Allerdings muss ich gestehen, dass der ausschweifende, poetische Schreibstil mich gelegentlich vom eigentlichen Geschehen abgelenkt hat. Einige Passagen waren so lang und detailverliebt, dass ich mehrmals den Faden verloren habe – was den Lesefluss etwas behindert hat.

Alles in allem würde ich „Die Nacht der Zugvögel“ mit 3 von 5 Sternen bewerten. Es ist ein Buch, das wichtige Themen anspricht und viel Herz hat, aber manchmal wünschte ich mir, dass es ein bisschen straffer erzählt würde. Wer also bereit ist, sich auf einen etwas langsamer fließenden, aber dennoch tiefgründigen Roman einzulassen, dem könnte dieses Buch dennoch seine ganz eigene, berührende Magie offenbaren.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Satu Rämö: Hildur – Der Schatten des Nordlichts

Hildur – Der Schatten des Nordlichts
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„Der Schatten des Nordlichts“ von Satu Rämö ist ein echt atmosphärischer Krimi, der dich mitten in die raue, kalte Schönheit Islands entführt.

Stell dir vor: Im Glanz der Polarlichter bereiten sich die ...

„Der Schatten des Nordlichts“ von Satu Rämö ist ein echt atmosphärischer Krimi, der dich mitten in die raue, kalte Schönheit Islands entführt.

Stell dir vor: Im Glanz der Polarlichter bereiten sich die Bewohner der isländischen Westfjorde auf das Weihnachtsfest vor, und plötzlich taucht in einem Fischgehege eine mysteriöse Leiche auf – das ist der Startschuss für einen Fall, der bald ungeahnte Kreise zieht. Hildur, unsere sympathische Kriminalbeamtin, und ihr finnischer Kollege Jakob stürzen sich in die Ermittlungen, wobei sich nicht nur das Geschehen auf der Insel abspielt, sondern Jakob auch in seiner Heimat Finnland in einen Mord verwickelt wird.

Während Hildur immer tiefer in den Fall eintaucht, merkt sie, dass ihre eigene Familie – insbesondere ihre Schwester – Geheimnisse birgt, die alles noch komplizierter machen.

Ich fand es richtig cool, wie Rämö die düstere, aber gleichzeitig faszinierende Landschaft Islands einfängt und die Spannung langsam aber sicher aufbaut. Klar, manchmal wirkt die Handlung ein bisschen zerhackt und man wünscht sich, dass sich die einzelnen Fäden noch ein bisschen besser verknüpfen, aber das Gesamtpaket hat mich trotzdem gepackt.

Die Charaktere sind sympathisch, auch wenn Jakob an manchen Stellen ein bisschen zu viel Hintergrundgeschichte abbekommt, sodass man nicht immer ganz mitfiebern kann. Insgesamt ist „Der Schatten des Nordlichts“ ein unterhaltsamer Krimi, der mit seiner nordischen Kulisse und den vielen überraschenden Wendungen Lust auf mehr macht – definitiv lesenswert für alle, die auf spannende Fälle und frostige Landschaften stehen.