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Veröffentlicht am 05.07.2025

Sebastian Fitzek: Horror-Date

Horror-Date
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„Horror-Date“ von Sebastian Fitzek – also, ich sag’s mal so: Das Buch hat mir echt gut gefallen. Es war unterhaltsam, abgefahren, witzig und stellenweise auch ziemlich berührend. Aber (ja, das Aber muss ...

„Horror-Date“ von Sebastian Fitzek – also, ich sag’s mal so: Das Buch hat mir echt gut gefallen. Es war unterhaltsam, abgefahren, witzig und stellenweise auch ziemlich berührend. Aber (ja, das Aber muss leider sein) es ist für mich nicht das stärkste Fitzek-Buch.

Die Idee ist originell und irgendwie auch richtig traurig-schön: eine Dating-Plattform für Menschen, die nicht mehr lange zu leben haben – und mittendrin ein Typ, der sich da eigentlich gar nicht wiederfindet, aber plötzlich in eine Lawine aus Lügen, Chaos und gefühltem Wahnsinn gerät. Der Humor sitzt, der Start ist grandios und der Schreibstil gewohnt locker-leicht. Ich mochte Nala, ich mochte Julius (zumindest meistens), und auch das Setting hatte was.

Aber so charmant das Ganze auch war, es driftet zwischendurch echt hart in Richtung Klamauk ab. Manche Szenen waren mir persönlich zu drüber – und ich bin echt nicht zimperlich, was überzeichnete Charaktere oder schräge Dialoge angeht. Trotzdem dachte ich ein paar Mal: Okay, bisschen weniger wäre hier mehr gewesen.

Fazit: „Horror-Date“ ist kein Griff ins Klo – ganz im Gegenteil. Es ist ein schräger, schwarzhumoriger Roman mit Herz und Tempo. Nur im Vergleich zu anderen Fitzek-Büchern bleibt er für mich ein kleines bisschen hinter den Erwartungen zurück. Trotzdem: Wer mal was Leichteres mit Fitzek-Vibes lesen will, ist hier genau richtig.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Sebastian Fitzek: Horror-Date

Horror-Date
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„Horror-Date“ von Sebastian Fitzek – also, ich sag’s mal so: Das Buch hat mir echt gut gefallen. Es war unterhaltsam, abgefahren, witzig und stellenweise auch ziemlich berührend. Aber (ja, das Aber muss ...

„Horror-Date“ von Sebastian Fitzek – also, ich sag’s mal so: Das Buch hat mir echt gut gefallen. Es war unterhaltsam, abgefahren, witzig und stellenweise auch ziemlich berührend. Aber (ja, das Aber muss leider sein) es ist für mich nicht das stärkste Fitzek-Buch.

Die Idee ist originell und irgendwie auch richtig traurig-schön: eine Dating-Plattform für Menschen, die nicht mehr lange zu leben haben – und mittendrin ein Typ, der sich da eigentlich gar nicht wiederfindet, aber plötzlich in eine Lawine aus Lügen, Chaos und gefühltem Wahnsinn gerät. Der Humor sitzt, der Start ist grandios und der Schreibstil gewohnt locker-leicht. Ich mochte Nala, ich mochte Julius (zumindest meistens), und auch das Setting hatte was.

Aber so charmant das Ganze auch war, es driftet zwischendurch echt hart in Richtung Klamauk ab. Manche Szenen waren mir persönlich zu drüber – und ich bin echt nicht zimperlich, was überzeichnete Charaktere oder schräge Dialoge angeht. Trotzdem dachte ich ein paar Mal: Okay, bisschen weniger wäre hier mehr gewesen.

Fazit: „Horror-Date“ ist kein Griff ins Klo – ganz im Gegenteil. Es ist ein schräger, schwarzhumoriger Roman mit Herz und Tempo. Nur im Vergleich zu anderen Fitzek-Büchern bleibt er für mich ein kleines bisschen hinter den Erwartungen zurück. Trotzdem: Wer mal was Leichteres mit Fitzek-Vibes lesen will, ist hier genau richtig.

Veröffentlicht am 04.07.2025

Philipp Hübl: Folge dem weißen Kaninchen

Folge dem weißen Kaninchen ... in die Welt der Philosophie
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Falls du denkst, Philosophie sei nur etwas für altmodische Denker mit langen Bärten und unverständlichen Manuskripten, die in staubigen Bibliotheken vergilben, dann lass mich dir „Folge dem weißen Kaninchen“ ...

Falls du denkst, Philosophie sei nur etwas für altmodische Denker mit langen Bärten und unverständlichen Manuskripten, die in staubigen Bibliotheken vergilben, dann lass mich dir „Folge dem weißen Kaninchen“ von Philipp Hübl ans Herz legen. Dieses Buch ist wie ein Espresso-Shot für deine grauen Zellen: stark, erfrischend und garantiert wachmachend.

Philipp Hübl schafft es, mit einer Leichtigkeit und einem Humor durch die großen Fragen der modernen Philosophie zu führen, dass ich mich beinahe wie in einem Gespräch mit einem besonders klugen Freund gefühlt habe – ein Freund, der gerne mal sarkastisch auf das Leben blickt und dabei mehr als einmal festgefahrene Ideen und überholte Denkmuster durch den Kakao zieht.

Das Buch deckt ein erstaunliches Spektrum an Themen ab: von der Frage nach dem freien Willen über das Wesen des Bewusstseins bis hin zur ewigen Frage, ob Gott existiert und warum wir eigentlich sterben müssen. Hübl bleibt dabei nie dogmatisch – das heißt, du wirst keine elitäre Besserwisserei finden, sondern eine wohltuende Offenheit für verschiedene Perspektiven. Natürlich hat er seine eigenen Ansichten, und die macht er auch klar, aber immer mit einem Augenzwinkern und einer gesunden Portion Selbstironie.

Was ich besonders geschätzt habe, ist seine Fähigkeit, komplexe philosophische Theorien und Begriffe auf eine Art und Weise zu erklären, die auch für Philosophie-Neulinge gut verständlich ist. Kein ewiges Blabla über „das Sein des Seins“ oder „ontologische Erkundungen“ – hier geht es um handfeste, verständliche Erklärungen, die auch noch Spaß machen. Du musst also nicht befürchten, dass dir beim Lesen vor lauter Fachjargon der Kopf explodiert.

Eines der Highlights des Buches ist Hübels Talent, altehrwürdige philosophische Ideen zu entmystifizieren. So zerlegt er beispielsweise mit Freude festgefahrene Ansichten von berühmten Denkern, die immer noch wie unantastbare Wahrheiten behandelt werden, obwohl sie längst überholt sind. Dabei hat er keine Angst davor, auch mal ironisch oder sogar respektlos zu sein – was das Lesen umso unterhaltsamer macht. Das ist kein trockenes Philosophielehrbuch, sondern eher eine spritzige Tour durch die Denkgeschichte mit einem Reiseführer, der immer einen witzigen Kommentar parat hat.

Allerdings gibt es auch Momente, in denen Hübl ziemlich deutlich Stellung bezieht – und zwar nicht immer zum Vorteil der Diskussion. Besonders bei Themen wie Religion oder freier Wille spürt man seine eigene Meinung recht stark durch. Manchmal dachte ich mir: „Okay, Philipp, wir haben’s kapiert, du bist kein Fan von Religion!“ Aber diese klaren Positionierungen geben dem Buch auch eine gewisse Würze – man liest nicht nur eine neutrale Übersicht, sondern bekommt auch eine Prise kontroverse Denkanstöße.

Und wenn du jetzt denkst, das Buch sei ein reines Lesevergnügen ohne jeglichen Anspruch: Keine Sorge, Hübl fordert deinen Geist durchaus heraus. Die Gedankenexperimente und philosophischen Diskussionen regen zum Nachdenken an und laden dazu ein, die eigene Perspektive zu hinterfragen. Besonders die Abschnitte über Bewusstsein und Träume haben mich dazu gebracht, mich zu fragen, was wirklich real ist – und ob ich morgens wirklich in dieser Realität aufwachen möchte.

Kurz gesagt, „Folge dem weißen Kaninchen“ ist eine großartige Einführung in die moderne Philosophie, die sowohl unterhaltsam als auch lehrreich ist. Es ist das perfekte Buch für alle, die sich auf eine Reise in die Tiefen des Denkens begeben möchten, ohne dabei in einem Meer aus Fachjargon zu ertrinken. Und wer weiß, vielleicht findest du am Ende sogar heraus, warum der Hase weiß ist – und nicht etwa rosa mit Punkten.

Veröffentlicht am 04.07.2025

Philipp Hübl: Folge dem weißen Kaninchen

Folge dem weißen Kaninchen
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Falls du denkst, Philosophie sei nur etwas für altmodische Denker mit langen Bärten und unverständlichen Manuskripten, die in staubigen Bibliotheken vergilben, dann lass mich dir „Folge dem weißen Kaninchen“ ...

Falls du denkst, Philosophie sei nur etwas für altmodische Denker mit langen Bärten und unverständlichen Manuskripten, die in staubigen Bibliotheken vergilben, dann lass mich dir „Folge dem weißen Kaninchen“ von Philipp Hübl ans Herz legen. Dieses Buch ist wie ein Espresso-Shot für deine grauen Zellen: stark, erfrischend und garantiert wachmachend.

Philipp Hübl schafft es, mit einer Leichtigkeit und einem Humor durch die großen Fragen der modernen Philosophie zu führen, dass ich mich beinahe wie in einem Gespräch mit einem besonders klugen Freund gefühlt habe – ein Freund, der gerne mal sarkastisch auf das Leben blickt und dabei mehr als einmal festgefahrene Ideen und überholte Denkmuster durch den Kakao zieht.

Das Buch deckt ein erstaunliches Spektrum an Themen ab: von der Frage nach dem freien Willen über das Wesen des Bewusstseins bis hin zur ewigen Frage, ob Gott existiert und warum wir eigentlich sterben müssen. Hübl bleibt dabei nie dogmatisch – das heißt, du wirst keine elitäre Besserwisserei finden, sondern eine wohltuende Offenheit für verschiedene Perspektiven. Natürlich hat er seine eigenen Ansichten, und die macht er auch klar, aber immer mit einem Augenzwinkern und einer gesunden Portion Selbstironie.

Was ich besonders geschätzt habe, ist seine Fähigkeit, komplexe philosophische Theorien und Begriffe auf eine Art und Weise zu erklären, die auch für Philosophie-Neulinge gut verständlich ist. Kein ewiges Blabla über „das Sein des Seins“ oder „ontologische Erkundungen“ – hier geht es um handfeste, verständliche Erklärungen, die auch noch Spaß machen. Du musst also nicht befürchten, dass dir beim Lesen vor lauter Fachjargon der Kopf explodiert.

Eines der Highlights des Buches ist Hübels Talent, altehrwürdige philosophische Ideen zu entmystifizieren. So zerlegt er beispielsweise mit Freude festgefahrene Ansichten von berühmten Denkern, die immer noch wie unantastbare Wahrheiten behandelt werden, obwohl sie längst überholt sind. Dabei hat er keine Angst davor, auch mal ironisch oder sogar respektlos zu sein – was das Lesen umso unterhaltsamer macht. Das ist kein trockenes Philosophielehrbuch, sondern eher eine spritzige Tour durch die Denkgeschichte mit einem Reiseführer, der immer einen witzigen Kommentar parat hat.

Allerdings gibt es auch Momente, in denen Hübl ziemlich deutlich Stellung bezieht – und zwar nicht immer zum Vorteil der Diskussion. Besonders bei Themen wie Religion oder freier Wille spürt man seine eigene Meinung recht stark durch. Manchmal dachte ich mir: „Okay, Philipp, wir haben’s kapiert, du bist kein Fan von Religion!“ Aber diese klaren Positionierungen geben dem Buch auch eine gewisse Würze – man liest nicht nur eine neutrale Übersicht, sondern bekommt auch eine Prise kontroverse Denkanstöße.

Und wenn du jetzt denkst, das Buch sei ein reines Lesevergnügen ohne jeglichen Anspruch: Keine Sorge, Hübl fordert deinen Geist durchaus heraus. Die Gedankenexperimente und philosophischen Diskussionen regen zum Nachdenken an und laden dazu ein, die eigene Perspektive zu hinterfragen. Besonders die Abschnitte über Bewusstsein und Träume haben mich dazu gebracht, mich zu fragen, was wirklich real ist – und ob ich morgens wirklich in dieser Realität aufwachen möchte.

Kurz gesagt, „Folge dem weißen Kaninchen“ ist eine großartige Einführung in die moderne Philosophie, die sowohl unterhaltsam als auch lehrreich ist. Es ist das perfekte Buch für alle, die sich auf eine Reise in die Tiefen des Denkens begeben möchten, ohne dabei in einem Meer aus Fachjargon zu ertrinken. Und wer weiß, vielleicht findest du am Ende sogar heraus, warum der Hase weiß ist – und nicht etwa rosa mit Punkten.

Veröffentlicht am 04.07.2025

Philipp Hübl: Folge dem weißen Kaninchen

Folge dem weißen Kaninchen
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Falls du denkst, Philosophie sei nur etwas für altmodische Denker mit langen Bärten und unverständlichen Manuskripten, die in staubigen Bibliotheken vergilben, dann lass mich dir „Folge dem weißen Kaninchen“ ...

Falls du denkst, Philosophie sei nur etwas für altmodische Denker mit langen Bärten und unverständlichen Manuskripten, die in staubigen Bibliotheken vergilben, dann lass mich dir „Folge dem weißen Kaninchen“ von Philipp Hübl ans Herz legen. Dieses Buch ist wie ein Espresso-Shot für deine grauen Zellen: stark, erfrischend und garantiert wachmachend.

Philipp Hübl schafft es, mit einer Leichtigkeit und einem Humor durch die großen Fragen der modernen Philosophie zu führen, dass ich mich beinahe wie in einem Gespräch mit einem besonders klugen Freund gefühlt habe – ein Freund, der gerne mal sarkastisch auf das Leben blickt und dabei mehr als einmal festgefahrene Ideen und überholte Denkmuster durch den Kakao zieht.

Das Buch deckt ein erstaunliches Spektrum an Themen ab: von der Frage nach dem freien Willen über das Wesen des Bewusstseins bis hin zur ewigen Frage, ob Gott existiert und warum wir eigentlich sterben müssen. Hübl bleibt dabei nie dogmatisch – das heißt, du wirst keine elitäre Besserwisserei finden, sondern eine wohltuende Offenheit für verschiedene Perspektiven. Natürlich hat er seine eigenen Ansichten, und die macht er auch klar, aber immer mit einem Augenzwinkern und einer gesunden Portion Selbstironie.

Was ich besonders geschätzt habe, ist seine Fähigkeit, komplexe philosophische Theorien und Begriffe auf eine Art und Weise zu erklären, die auch für Philosophie-Neulinge gut verständlich ist. Kein ewiges Blabla über „das Sein des Seins“ oder „ontologische Erkundungen“ – hier geht es um handfeste, verständliche Erklärungen, die auch noch Spaß machen. Du musst also nicht befürchten, dass dir beim Lesen vor lauter Fachjargon der Kopf explodiert.

Eines der Highlights des Buches ist Hübels Talent, altehrwürdige philosophische Ideen zu entmystifizieren. So zerlegt er beispielsweise mit Freude festgefahrene Ansichten von berühmten Denkern, die immer noch wie unantastbare Wahrheiten behandelt werden, obwohl sie längst überholt sind. Dabei hat er keine Angst davor, auch mal ironisch oder sogar respektlos zu sein – was das Lesen umso unterhaltsamer macht. Das ist kein trockenes Philosophielehrbuch, sondern eher eine spritzige Tour durch die Denkgeschichte mit einem Reiseführer, der immer einen witzigen Kommentar parat hat.

Allerdings gibt es auch Momente, in denen Hübl ziemlich deutlich Stellung bezieht – und zwar nicht immer zum Vorteil der Diskussion. Besonders bei Themen wie Religion oder freier Wille spürt man seine eigene Meinung recht stark durch. Manchmal dachte ich mir: „Okay, Philipp, wir haben’s kapiert, du bist kein Fan von Religion!“ Aber diese klaren Positionierungen geben dem Buch auch eine gewisse Würze – man liest nicht nur eine neutrale Übersicht, sondern bekommt auch eine Prise kontroverse Denkanstöße.

Und wenn du jetzt denkst, das Buch sei ein reines Lesevergnügen ohne jeglichen Anspruch: Keine Sorge, Hübl fordert deinen Geist durchaus heraus. Die Gedankenexperimente und philosophischen Diskussionen regen zum Nachdenken an und laden dazu ein, die eigene Perspektive zu hinterfragen. Besonders die Abschnitte über Bewusstsein und Träume haben mich dazu gebracht, mich zu fragen, was wirklich real ist – und ob ich morgens wirklich in dieser Realität aufwachen möchte.

Kurz gesagt, „Folge dem weißen Kaninchen“ ist eine großartige Einführung in die moderne Philosophie, die sowohl unterhaltsam als auch lehrreich ist. Es ist das perfekte Buch für alle, die sich auf eine Reise in die Tiefen des Denkens begeben möchten, ohne dabei in einem Meer aus Fachjargon zu ertrinken. Und wer weiß, vielleicht findest du am Ende sogar heraus, warum der Hase weiß ist – und nicht etwa rosa mit Punkten.