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Veröffentlicht am 05.07.2025

Holly Jackson: Good girl, bad blood

Good Girl, Bad Blood
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Nach „A Good Girl’s Guide to Murder“ war für mich klar: Pip ist eine der coolsten Ermittlerinnen der Buchwelt. Und in „Good Girl, Bad Blood“ legt sie nochmal ordentlich nach – auch wenn sie eigentlich ...

Nach „A Good Girl’s Guide to Murder“ war für mich klar: Pip ist eine der coolsten Ermittlerinnen der Buchwelt. Und in „Good Girl, Bad Blood“ legt sie nochmal ordentlich nach – auch wenn sie eigentlich geschworen hat, mit dem True-Crime-Kram aufzuhören.

Aber natürlich bleibt’s nicht ruhig in Little Kilton. Als ein junger Mann verschwindet und die Polizei (mal wieder) nichts tut, kann Pip einfach nicht anders: Sie startet ihren eigenen Podcast, rollt den Fall auf – und zieht sich damit in etwas rein, das viel dunkler ist, als sie dachte.

Was ich liebe: Pip ist smart, aber keine Superheldin. Sie zweifelt, sie macht Fehler, sie hat ein Gewissen. Das macht sie unfassbar nahbar. Der Stil ist wie beim ersten Band: super flüssig, spannend, mit vielen Medien-Elementen wie Transkripten und Chatverläufen – das sorgt für echten Sog.

Die Spannung? Steigt konstant. Gerade im letzten Drittel konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Und das Ende? Uff. Emotional und düsterer, als ich erwartet hätte. Holly Jackson zeigt hier, dass das Genre Jugendthriller auch echt Tiefgang haben kann – ohne flach oder klischeehaft zu werden.

„Good Girl, Bad Blood“ ist ein mehr als würdiger zweiter Teil. Spannend, clever, emotional – und mit einer Protagonistin, die ich einfach gern hab.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Stephen King: Holly

Holly
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Hach, Holly. Ich wusste ja, dass Stephen King manchmal seine übernatürlichen Spielereien beiseitelässt – aber dass mich ein nicht-gruseliges Buch von ihm so packt, hätte ich echt nicht gedacht.

Privatermittlerin ...

Hach, Holly. Ich wusste ja, dass Stephen King manchmal seine übernatürlichen Spielereien beiseitelässt – aber dass mich ein nicht-gruseliges Buch von ihm so packt, hätte ich echt nicht gedacht.

Privatermittlerin Holly Gibney bekommt hier ihren ganz eigenen großen Auftritt, und was soll ich sagen: Sie rockt. Natürlich auf ihre zurückhaltende, zögerlich-nervöse Art – aber genau das macht sie so sympathisch. Zwischen Masken, Desinfektionsspray und Familienchaos stürzt sie sich kopfüber in einen Fall, bei dem einem wirklich der Appetit vergeht: Vermisste Menschen, ein altes Professoren-Ehepaar mit seltsamen Hobbys, und die Erkenntnis, dass das wahre Böse kein Monster mit Klauen ist – sondern ein Mensch mit einem Lächeln.

Der Schreibstil ist typisch King: ruhig aufgebaut, mit viel Tiefe in den Figuren, kleinen Ausflügen in Nebenschauplätze (hello Zigarettensucht!) und einem fiesen Spannungsbogen, der einen am Ende plötzlich nicht mehr loslässt. Die letzten 100 Seiten? Zack, durchgesuchtet.

Ja, Corona spielt eine Rolle. Eine große sogar. Und ja, King hat da eine sehr deutliche Meinung – zu Trump, zu Impfgegnern, zu allem eigentlich. Das kann man mögen oder eben nicht. Ich persönlich fand’s okay, auch wenn es manchmal ein bisschen viel war. Aber hey, wenn der Mann ein paar Seiten lang Dampf ablassen will, dann gönn ich ihm das. Zumal die eigentliche Story stark genug ist, um das zu tragen.

Was mir besonders gefallen hat: Man weiß relativ früh, wer hier der oder die Böse ist – und trotzdem bleibt’s spannend. Nicht durch „Wer war’s?“, sondern durch „Was machen die noch?“ und „Schafft Holly es, das aufzudecken, bevor es zu spät ist?“ Und genau da brilliert King mal wieder – im Spiel mit Psychologie, menschlichen Abgründen und Alltagswahnsinn.

Kein Horror à la „Shining“, aber definitiv ein King, der im Kopf bleibt. Düster, clever erzählt und mit einer Heldin, die man einfach ins Herz schließen muss. Wer Holly schon aus früheren Büchern kennt, wird sie hier noch mehr lieben – und wer neu einsteigt, bekommt einen spannenden, teils verstörenden Krimi mit Tiefgang.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Stephen King: Holly

Holly
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Hach, Holly. Ich wusste ja, dass Stephen King manchmal seine übernatürlichen Spielereien beiseitelässt – aber dass mich ein nicht-gruseliges Buch von ihm so packt, hätte ich echt nicht gedacht.

Privatermittlerin ...

Hach, Holly. Ich wusste ja, dass Stephen King manchmal seine übernatürlichen Spielereien beiseitelässt – aber dass mich ein nicht-gruseliges Buch von ihm so packt, hätte ich echt nicht gedacht.

Privatermittlerin Holly Gibney bekommt hier ihren ganz eigenen großen Auftritt, und was soll ich sagen: Sie rockt. Natürlich auf ihre zurückhaltende, zögerlich-nervöse Art – aber genau das macht sie so sympathisch. Zwischen Masken, Desinfektionsspray und Familienchaos stürzt sie sich kopfüber in einen Fall, bei dem einem wirklich der Appetit vergeht: Vermisste Menschen, ein altes Professoren-Ehepaar mit seltsamen Hobbys, und die Erkenntnis, dass das wahre Böse kein Monster mit Klauen ist – sondern ein Mensch mit einem Lächeln.

Der Schreibstil ist typisch King: ruhig aufgebaut, mit viel Tiefe in den Figuren, kleinen Ausflügen in Nebenschauplätze (hello Zigarettensucht!) und einem fiesen Spannungsbogen, der einen am Ende plötzlich nicht mehr loslässt. Die letzten 100 Seiten? Zack, durchgesuchtet.

Ja, Corona spielt eine Rolle. Eine große sogar. Und ja, King hat da eine sehr deutliche Meinung – zu Trump, zu Impfgegnern, zu allem eigentlich. Das kann man mögen oder eben nicht. Ich persönlich fand’s okay, auch wenn es manchmal ein bisschen viel war. Aber hey, wenn der Mann ein paar Seiten lang Dampf ablassen will, dann gönn ich ihm das. Zumal die eigentliche Story stark genug ist, um das zu tragen.

Was mir besonders gefallen hat: Man weiß relativ früh, wer hier der oder die Böse ist – und trotzdem bleibt’s spannend. Nicht durch „Wer war’s?“, sondern durch „Was machen die noch?“ und „Schafft Holly es, das aufzudecken, bevor es zu spät ist?“ Und genau da brilliert King mal wieder – im Spiel mit Psychologie, menschlichen Abgründen und Alltagswahnsinn.

Kein Horror à la „Shining“, aber definitiv ein King, der im Kopf bleibt. Düster, clever erzählt und mit einer Heldin, die man einfach ins Herz schließen muss. Wer Holly schon aus früheren Büchern kennt, wird sie hier noch mehr lieben – und wer neu einsteigt, bekommt einen spannenden, teils verstörenden Krimi mit Tiefgang.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Stephen King: Holly

Holly
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Hach, Holly. Ich wusste ja, dass Stephen King manchmal seine übernatürlichen Spielereien beiseitelässt – aber dass mich ein nicht-gruseliges Buch von ihm so packt, hätte ich echt nicht gedacht.

Privatermittlerin ...

Hach, Holly. Ich wusste ja, dass Stephen King manchmal seine übernatürlichen Spielereien beiseitelässt – aber dass mich ein nicht-gruseliges Buch von ihm so packt, hätte ich echt nicht gedacht.

Privatermittlerin Holly Gibney bekommt hier ihren ganz eigenen großen Auftritt, und was soll ich sagen: Sie rockt. Natürlich auf ihre zurückhaltende, zögerlich-nervöse Art – aber genau das macht sie so sympathisch. Zwischen Masken, Desinfektionsspray und Familienchaos stürzt sie sich kopfüber in einen Fall, bei dem einem wirklich der Appetit vergeht: Vermisste Menschen, ein altes Professoren-Ehepaar mit seltsamen Hobbys, und die Erkenntnis, dass das wahre Böse kein Monster mit Klauen ist – sondern ein Mensch mit einem Lächeln.

Der Schreibstil ist typisch King: ruhig aufgebaut, mit viel Tiefe in den Figuren, kleinen Ausflügen in Nebenschauplätze (hello Zigarettensucht!) und einem fiesen Spannungsbogen, der einen am Ende plötzlich nicht mehr loslässt. Die letzten 100 Seiten? Zack, durchgesuchtet.

Ja, Corona spielt eine Rolle. Eine große sogar. Und ja, King hat da eine sehr deutliche Meinung – zu Trump, zu Impfgegnern, zu allem eigentlich. Das kann man mögen oder eben nicht. Ich persönlich fand’s okay, auch wenn es manchmal ein bisschen viel war. Aber hey, wenn der Mann ein paar Seiten lang Dampf ablassen will, dann gönn ich ihm das. Zumal die eigentliche Story stark genug ist, um das zu tragen.

Was mir besonders gefallen hat: Man weiß relativ früh, wer hier der oder die Böse ist – und trotzdem bleibt’s spannend. Nicht durch „Wer war’s?“, sondern durch „Was machen die noch?“ und „Schafft Holly es, das aufzudecken, bevor es zu spät ist?“ Und genau da brilliert King mal wieder – im Spiel mit Psychologie, menschlichen Abgründen und Alltagswahnsinn.

Kein Horror à la „Shining“, aber definitiv ein King, der im Kopf bleibt. Düster, clever erzählt und mit einer Heldin, die man einfach ins Herz schließen muss. Wer Holly schon aus früheren Büchern kennt, wird sie hier noch mehr lieben – und wer neu einsteigt, bekommt einen spannenden, teils verstörenden Krimi mit Tiefgang.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Stephen King: Holly

Holly
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Hach, Holly. Ich wusste ja, dass Stephen King manchmal seine übernatürlichen Spielereien beiseitelässt – aber dass mich ein nicht-gruseliges Buch von ihm so packt, hätte ich echt nicht gedacht.

Privatermittlerin ...

Hach, Holly. Ich wusste ja, dass Stephen King manchmal seine übernatürlichen Spielereien beiseitelässt – aber dass mich ein nicht-gruseliges Buch von ihm so packt, hätte ich echt nicht gedacht.

Privatermittlerin Holly Gibney bekommt hier ihren ganz eigenen großen Auftritt, und was soll ich sagen: Sie rockt. Natürlich auf ihre zurückhaltende, zögerlich-nervöse Art – aber genau das macht sie so sympathisch. Zwischen Masken, Desinfektionsspray und Familienchaos stürzt sie sich kopfüber in einen Fall, bei dem einem wirklich der Appetit vergeht: Vermisste Menschen, ein altes Professoren-Ehepaar mit seltsamen Hobbys, und die Erkenntnis, dass das wahre Böse kein Monster mit Klauen ist – sondern ein Mensch mit einem Lächeln.

Der Schreibstil ist typisch King: ruhig aufgebaut, mit viel Tiefe in den Figuren, kleinen Ausflügen in Nebenschauplätze (hello Zigarettensucht!) und einem fiesen Spannungsbogen, der einen am Ende plötzlich nicht mehr loslässt. Die letzten 100 Seiten? Zack, durchgesuchtet.

Ja, Corona spielt eine Rolle. Eine große sogar. Und ja, King hat da eine sehr deutliche Meinung – zu Trump, zu Impfgegnern, zu allem eigentlich. Das kann man mögen oder eben nicht. Ich persönlich fand’s okay, auch wenn es manchmal ein bisschen viel war. Aber hey, wenn der Mann ein paar Seiten lang Dampf ablassen will, dann gönn ich ihm das. Zumal die eigentliche Story stark genug ist, um das zu tragen.

Was mir besonders gefallen hat: Man weiß relativ früh, wer hier der oder die Böse ist – und trotzdem bleibt’s spannend. Nicht durch „Wer war’s?“, sondern durch „Was machen die noch?“ und „Schafft Holly es, das aufzudecken, bevor es zu spät ist?“ Und genau da brilliert King mal wieder – im Spiel mit Psychologie, menschlichen Abgründen und Alltagswahnsinn.

Kein Horror à la „Shining“, aber definitiv ein King, der im Kopf bleibt. Düster, clever erzählt und mit einer Heldin, die man einfach ins Herz schließen muss. Wer Holly schon aus früheren Büchern kennt, wird sie hier noch mehr lieben – und wer neu einsteigt, bekommt einen spannenden, teils verstörenden Krimi mit Tiefgang.