Unterhaltsamer Roman
Eine unmögliche BrautSt. Louis, 1849: Finola Shanahan ist eine junge Frau aus „guten Hause“, deren Herz für die Bedürftigen schlägt. Am liebsten würde Finola ins Kloster eintreten, um sich ganz dieser Aufgabe widmen zu können. ...
St. Louis, 1849: Finola Shanahan ist eine junge Frau aus „guten Hause“, deren Herz für die Bedürftigen schlägt. Am liebsten würde Finola ins Kloster eintreten, um sich ganz dieser Aufgabe widmen zu können. Doch ihre Familie möchte, dass sie heiratet und bittet einen Heiratsvermittler um Hilfe. Der junge Bellamy McKenna soll diese Aufgabe über nehmen und er präsentiert auch recht schnell einen geeigneten Kandidaten. Riley Rafferty gehört zwar nicht zur selben Gesellschaftsschicht wie Finola, doch der junge Mann besitzt neben Tatkraft und Mut auch einen Dickschädel, der dem von Finola ebenbürtig ist. Beim Kennenlernen entdecken Riley und Finola manche Gemeinsamkeit, doch kann er ihr Herz gewinnen?
Ich mag die Romane von Jody Hedlund und habe mich sehr gefreut, dass auch in diesem Sommer ein neues Buch von ihr gibt. Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, es verspricht eine romantische Geschichte. Der Roman lässt sich gut lesen. Er beginnt spannend, so dass ich schnell mittendrin war in der Geschichte. Finola und Riley sind interessante, sympathische Charaktere. Sie hat eigentlich einen genauen Plan für ihr Leben und setzt alles daran um ihn umzusetzen. Doch Riley bringt sie durcheinander und so geht es immer hin und her zwischen „ich liebe ihn“ und „ich möchte ins Kloster eintreten“. Er ist ein Superheld, immer zur Stelle, wenn jemand gerettet werden muss. Finola verzaubert ihn und er tut alles um ihre Liebe zu gewinnen, aber sie soll ihm von ganzen Herzen ihr Ja geben… Und so geht es hin und her und immer mal wieder ist das Eingreifen von Bellamy gefragt…
„Eine unmögliche Braut“ hat mich gut unterhalten und mich zum Lachen gebracht, konnte mich aber nicht ganz überzeugen. Ich vermisste den Tiefgang, der sonst in Jody Hedlunds Romanen zu finden ist. Themen wie Schuld und Vergangenheitsbewältigung wurden nur am Rande erwähnt, auch der christliche Glaube spielt kaum eine Rolle. Dennoch ist es ein unterhaltsamer, kurzweiliger Roman, den ich gern gelesen habe.