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Ziesel_Dame

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2026

Weiter geht's in der Familiengeschichte

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Im zweiten Teil der Diologie "Die Bücherfrauen von Listland" geht es für die Journalistin Anna wieder nach Listland. Dieses Mal will sie Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje helfen. ...

Im zweiten Teil der Diologie "Die Bücherfrauen von Listland" geht es für die Journalistin Anna wieder nach Listland. Dieses Mal will sie Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje helfen. Gabriela Engelmann hat wieder ein ganz tolles Buch geschrieben. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut. Wie im ersten Teil gibt es wieder zwei Erzählstränge. Einen in der Gegenwart von Anna und einen von Martje aus der Vergangenheit. Beide sind klar gekennzeichnet, so dass es nicht zu Verwirrungen kommt. Auch das Cover ist wieder in unaufdringlichen Pastelltönen gehalten und passt gut zum Thema. Ich würde die Bücher nicht unabhängig voneinander lesen, da man im ersten Teil schon einen Eindruck von der Familiengeschichte erhält. So ist es einfacher die Gedanken von Martje im zweiten Teil besser zu verstehen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Im zweiten Teil der Diologie "Die Bücherfrauen von Listland" geht es für die Journalistin Anna wieder nach Listland. Dieses Mal will sie Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje helfen. Gabriela Engelmann hat wieder ein ganz tolles Buch geschrieben. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut. Wie im ersten Teil gibt es wieder zwei Erzählstränge. Einen in der Gegenwart von Anna und einen von Martje aus der Vergangenheit. Beide sind klar gekennzeichnet, so dass es nicht zu Verwirrungen kommt. Auch das Cover ist wieder in unaufdringlichen Pastelltönen gehalten und passt gut zum Thema. Ich würde die Bücher nicht unabhängig voneinander lesen, da man im ersten Teil schon einen Eindruck von der Familiengeschichte erhält. So ist es einfacher die Gedanken von Martje im zweiten Teil besser zu verstehen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Kleines Büchlein zum Nachdenken

Drei Tage im Schnee
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Es geht um Hannah, eine junge Frau die sich ausgebrannt, von dem inneren Kritiker gehetzt und im Hamsterrad gefangen sich eine Auszeit gönnt. Dafür hat sie sich eine kleine Hütte, im Wald am See gemietet. ...

Es geht um Hannah, eine junge Frau die sich ausgebrannt, von dem inneren Kritiker gehetzt und im Hamsterrad gefangen sich eine Auszeit gönnt. Dafür hat sie sich eine kleine Hütte, im Wald am See gemietet. Dort trifft sie auf die kleine Sofie, die ihr mit ihrer kindlichen Art und Neugier wieder zeigt was wichtig ist.

Ein kleiner Roman der zum Nachdenken anregen soll. Das ein oder andere Problem wird einem sicher bekannt vorkommen. Ich würde sagen es fällt schon in die Kategorie Ratgeber, da sich schon sehr viele Weisheiten und Tipps in der Geschichte wieder finden. Die Autorin hat diese gut in die Geschichte gewebt, allerdings hätte sie da ruhig etwas tiefer gehen können. Der Einstieg ins Buch ist sehr einfach und der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Flüssig und die Kapitel sind auch nicht zu lang.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Drei Frauen, drei Generationen und ein Hummer

Die Hummerfrauen
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Der Lebensweg der drei Frauen Ann, Julie und Mina trifft in einem kleinen Fischerort in Maine aufeinander. Normalerweise ist in solchen kleinen Orten das Leben vorbestimmt. Die Frau zu Hause, der Mann ...

Der Lebensweg der drei Frauen Ann, Julie und Mina trifft in einem kleinen Fischerort in Maine aufeinander. Normalerweise ist in solchen kleinen Orten das Leben vorbestimmt. Die Frau zu Hause, der Mann Hummerfischer. Aber diese drei Frauen, drei verschiedene Generationen, schaffen es allen Widrigkeiten zum Trotz, sich nach und nach in der Hummerfischerei zu etablieren. Sie lernen voneinander und unterstützen sich, wobei jede von ihnen ein gewaltiges Päckchen mit sich trägt.
Es ist keine leichte Sommerlektüre, auch wenn es vielleicht Cover und Klappentext vermuten lassen. Ich habe doch Recht lange gebraucht das Buch zu lesen. Es war ein tiefgründiger Roman der alle Facetten von Glück, Liebe, Schmerz, Trennung, Freude und Trauer beinhaltet. Erzählt in zwei Zeitebenen. Der Schreibstil war gut, man wusste auch immer in welcher Zeit man gerade war. An manchen Stellen war es etwas schleppend. Auflockernd und irgendwie etwas witzig war Mr. Darcy, die seltene blaue Krabbe von Ann, der in ihrer Küche lebt. Er hätte ruhig etwas öfter auftauchen dürfen. Insgesamt hat mir das Buch gefallen.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Mutmacher

Histaminintoleranz aus einem völlig neuen Blickwinkel
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"Histaminintoleranz aus einem völlig neuen Blickwinkel" von Dirk Schweigler ist ein sehr interessantes unnd aufschlussreiches Buch über eine Abbaustörung. Der Autor, selbst ein Betroffener, erklärt im ...

"Histaminintoleranz aus einem völlig neuen Blickwinkel" von Dirk Schweigler ist ein sehr interessantes unnd aufschlussreiches Buch über eine Abbaustörung. Der Autor, selbst ein Betroffener, erklärt im ersten Abschnitt, was diese Intoleranz ist und wie sie sich bemerkbar macht. Auch die Ursachen werden ausfürlich, aber verstänlich erläutert. In diesem ersten Abschnitt wird schon deutlich, dass es lange dauern kann bis Ärzte die Intolrenz erkennen. Auch Ursachenforschung gehört nicht dazu. Man kann also froh sein, wenn man die Diagnose erhält, aber das wars dann irgndwie auch schon wieder. Man muss also wie bei vielen annderen Erkranungen selbst aktiv werden. Hier hilft es, dass der Autor selbst betroffen ist und seine Erfahrungen in dem Buch teilt. Er nimmt alle möglichen Ursschen auseinander. Es wird deutlich, dass jeder Mensch andere Ursachen und Auslöser, sowie Symptome hat. Sprich man muss selbst nach dem Ausschlussverfahren gehen. Hier ist das Buch sehr hilfreich. Infoboxen an den richtigen Stellen fassen noch einmal das wichtigste zusammen. Der Schreibstil ist flüssig und die Erklärungen leicht verständlich. Es ist ein sehr informatives Buch das auch seinen Wert für nicht Betroffene hat, so kann man einen Betroffenen besser verstehen und besser auf diese Person eingehen. Ein guter Ratgeber für jeden der Betroffen ist oder sich für das Thema interessiert.

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Veröffentlicht am 21.06.2025

Eine Reise zu sich selbst

Kokoro
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Das Cover vom Buch hat mir sehr gefallen. Es strahlt eine Schlichtheit aus, ohne viel Tamtam, zum Thema sehr passend wie ich finde.
"kokoro" ist ein japanisches Wort, dass so viel wie Herz, Gesundheit, ...

Das Cover vom Buch hat mir sehr gefallen. Es strahlt eine Schlichtheit aus, ohne viel Tamtam, zum Thema sehr passend wie ich finde.
"kokoro" ist ein japanisches Wort, dass so viel wie Herz, Gesundheit, Achtsamkeit bedeutet. Man kann es nicht ganz genau überssetzen. In diesem Buch versucht die Autorin genau dieses Wort zu ergründen. Erst der Verlust ihrer Freundin, dann der noch schwerere Verlust ihrer Mutter machen das Buch, ihre Reisen nach Japan zu einer Art Trauerverarbeitung. Sie kommt mit vielen Einheimischen ins Gespräch und erklimmt heilige Berge. Immer wieder, passend zum erlebten, werden Weisheiten und Sprüche eingearbeitet. Diese sind durch ihre dicken Buchstaben hervorgehoben und regen einen zum Nachdenken an. Am Ende jeden Kapitels fordert die Autorin den Leser mit fragen auf.sich selbst mit den Themen in ihrem Buch auseinander zusetzen.
Alles in allem ein interessantes Buch. Man merkt welchen Bezug die Autorin zu Japan hat, das macht das Buch authentisch. Wer allerdings ein Sachbuch im klassischen Sinne erwartet liegt falsch. Es ist eher ein autobiographischen Sachbuch in dem die Autorin dem Leser das "Kokoro" anhand ihrer eigenen Trauerbewältigung näherbringt. Ein interessantes und ruhiges Buch auf das man sich einlassen muss.

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