Alapont und das Wasser
Gefährliches WasserDaniel Izquierdo-Hänni läßt seinen schon zur Kultfigur gewordenen ehemaligen Polizisten und nunmehr Detektiv und Taxiunternehmer diesmal in einer nassen Angelegenheit ermitteln, denn es geht um Wasser, ...
Daniel Izquierdo-Hänni läßt seinen schon zur Kultfigur gewordenen ehemaligen Polizisten und nunmehr Detektiv und Taxiunternehmer diesmal in einer nassen Angelegenheit ermitteln, denn es geht um Wasser, dessen Verteilung, Landwirtschaft und deren Rentabilität und natürlich um kriminelle Machenschaften in diesem Zusammenhang.
Mit einem relativ harmlosen Einbruch in der Altstadt Valencias beginnt eine durchaus zum Nachdenken geeignete rasante Ermittlung für Alapont.
Denn in Valencia wird die Abgabe von Wasser an die Landwirte seit Jahrhunderten von einer Institution namens El Tribunal de las Aguas oder El Tribunal de los Acequieros de la Vega, val. Tribunal de les Aigües oder Tribunal de la Vega de València geregelt und es hat immer fun ktioniert.
Aber diesmal gibt es Probleme mit Umweltschützern und anderen teils radikalen Gruppen. denn Korruption und Mord sind nicht weit voneinander entfernt.
So nimmt Alapont die Leser des Buches mit auf Land, wo meist betagte Menschen ihr Land mehr schlecht als recht bestellen und bewässern, aber auch dorthin, wo der Tourismus boomt und man erfährt vieles, das man auch als interessierter Mitmensch eigentlich wissen sollte.
Ein noch kurz vor der Veröffentlichung des Buches eingefügtes, persönliches Vorwort des Autors zu Geschehnissen im Jahr 1957, der großen Flut und der schlimmen Wiederholung am 29. Oktober 2024 in Valencia, in welchem er dieses Buch den Opfern aber auch den tausenden Helfern, die sich eingefunden haben, einfach um zu helfen, widmet, steht am Beginn der Geschichte.
Das Cover zeigt eine Ansicht des Wassergerichts in Valencia, die sich im Wasser spiegelt.