Profilbild von Lesefee2305

Lesefee2305

Lesejury Star
offline

Lesefee2305 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesefee2305 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2025

Herz über Kopf

Winterträume im Château
0

„Manchmal muss man etwas Verrücktes tun, um sich bewusst zu werden, dass man lebt.“

„Winterträume im Château“ ist der zweite Band der Buchreihe um das Château Romantique von Vivien Gilland. Er erschien ...

„Manchmal muss man etwas Verrücktes tun, um sich bewusst zu werden, dass man lebt.“

„Winterträume im Château“ ist der zweite Band der Buchreihe um das Château Romantique von Vivien Gilland. Er erschien im Oktober 2025 im HarperCollins Verlag und ist unabhängig lesbar.

Das Château in der Schweiz ist ein Herzensort. Voller Wärme, Freundlichkeit und Offenheit. Seit der Neuausrichtung im Jahr zuvor ist es spezialisiert auf romantische Paaraktivitäten und erholsame Zeiten.
Anna ist neu im Château und ist als PR-Managerin angestellt. Auch an ihr geht die heimelige Atmosphäre des Hotels nicht vorbei - schnell fasst sie an ihrem neuen Arbeitsplatz Fuß und findet Freunde. An einer neuen Beziehung ist sie allerdings derzeit nicht interessiert, die letzte ging immerhin sehr abrupt und unschön zu Ende. Und ohnehin hat sie genug um die Ohren, denn der angekündigte Hoteltester soll selbstverständlich einen bestmöglichen Eindruck vom Château gewinnen!
Obwohl Anna als Protagonistin eigentlich sehr sympathisch ist, bin ich mit ihr nur langsam warm geworden. Ihr Blick auf die Welt ist zunächst eher negativ und skeptisch, die Einstellung zu einer neuen Beziehung – verständlicherweise – verhalten. Erst im Laufe der Handlung taut sie ein wenig auf und nimmt das Leben (und die liebe) leichter, was ich sehr mochte.
Auch Finn als Protagonisten mochte ich am Anfang gar nicht, er war mir zu dreist, zu glatt, zu forsch. Glücklicherweise habe ich aber schließlich auch ihn schätzen gelernt und mochte es einfach sehr, ins Château zurückzukehren.
Ich fand es außerdem toll, dass Marco und Livia aus Band 1 erneut eine Rolle gespielt haben und habe mich (wie schon zuvor) öfter gefragt, wie unglaublich groß und wunderschön das Hotel eigentlich ist. Immer wieder tauchte ein neuer Raum auf und es ist einfach faszinierend, was das Schloss alles zu bieten hat!
Die Grundidee des Romans mochte ich ebenfalls sehr, denn ein Hoteltester kann schon einiges an Unruhe bringen. So ergeht es natürlich auch den Mitarbeitern im Château und während alle rätseln, wer der Hoteltester nun sein könnte, sprühen zwischen Finn und Anna die Funken.
Langeweile kommt beim Lesen jedenfalls nicht auf, denn es gibt nicht nur für die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Auch Anna kann neben ihrer Arbeit verschiedene Freizeitaktivitäten genießen oder eben die Aktivitäten für die Gäste testen. Gleichzeitig muss sie mit der Anziehung, die Finn auf sie ausübt jonglieren und sich fragen, ob sie eine Beziehung mit einem Gast eingehen möchte…
Gefallen haben mir auch die Einblicke in Annas Arbeit als PR-Managerin.
Der Schreibstil ist leicht und insgesamt sehr detailliert und herzlich. Die notwendige Prise Humor fehlt ebenfalls nicht.
Insgesamt habe ich mich beim Lesen einfach wohl gefühlt. Der Roman vermittelt eine gemütliche Weihnachtsstimmung voller Liebe, Empathie und Wärme. Daher mochte ich gerade das Romanende sehr, da hier diese unglaublich schöne Weihnachtsatmosphäre mit Weihnachtswundern und Romantik noch einmal stark zur Geltung kommt. Natürlich ist alles fast ein bisschen kitschig, aber das gehört einfach dazu!

Mein Fazit: Der neue Roman von Vivien Gilland ist ein Weihnachtsroman mit wunderschönem Setting, charmanten Figuren und einer absoluten Weihnachts-Wohlfühlatmosphäre! Ich hatte beim Lesen viel Spaß und empfehle den Roman denjenigen, die einen schönen unkomplizierten Weihnachtsroman mit dem nötigen Charme lesen möchten! Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2025

Vorbestimmung

Der Wind von Yorkshire
0

„Das Schicksal hatte seine Fäden längst gesponnen. Und einer davon würde ihn für alle Zeiten mit dieser Frau verbinden.“

„Der Wind von Yorkshire“ ist der erste Band der neuen historischen Familiensaga ...

„Das Schicksal hatte seine Fäden längst gesponnen. Und einer davon würde ihn für alle Zeiten mit dieser Frau verbinden.“

„Der Wind von Yorkshire“ ist der erste Band der neuen historischen Familiensaga „Die Fasern der Welt“ von Lia Scott. Er erschien im September 2025 im Tinte und Feder Verlag von Amazon Publishing.

Yorkshire, 1868: Die drei Barlow-Schwestern wachsen gemeinsam auf dem Hof ihrer Tante auf. Das Leben auf dem Land ist etwas unkonventioneller als in der Stadt und so können die jungen Frauen ein recht freies Leben führen. Dennoch müssen sie aber ihre Familie unterstützen, denn seit dem Tod ihrer Mutter hat ihr Vater sich hauptsächlich hinter seinen Büchern versteckt…
Jede der drei Schwestern ist einzigartig gezeichnet. Dahlia ist die Brave und wohl am wenigsten Freigeist von den Dreien. Fern hingegen ist ein Wildfang. Sie verhält sich mehr wie ein Junge und bringt ihre Familie nicht selten in Verlegenheit!
June, als Protagonistin, ist die mittlere der Schwestern und unterstützt ihre Tante, welche sich als Heilerin um die Menschen kümmert. Sie ist eine gebildete junge Frau und hat insgesamt ein eher ruhiges Wesen. Trotz der großen Unterschiede, stehen die Schwestern aber für einander an, was mir sehr gut gefallen hat.
Obwohl June ihrer Tante regelmäßig zur Hand geht, arbeitet sie eigentlich nicht gern mit Patienten. Sie liest gern und notiert die gesammelten Informationen über Medizin und Krankheiten lieber in Büchern. Als schließlich der Zeitpunkt gekommen ist, an dem sie ihre Familie mehr finanzielle Unterstützung braucht, ist klar, dass sie von Zuhause weggehen muss. In den neuen Fabriken kann man leicht einen Job bekommen und Geld verdienen… Schon auf dem Land war sie vor einigen Jahren Franklin O‘Donovan begegnet und konnte eine gewisse Anziehung zu ihm nicht leugnen. In Bradfort begegnet sie ihm nun wieder, was das Schicksal wohl mit ihnen vorhat?
Ich mochte alle Figuren sehr. Sie sind liebevoll, individuell und detailliert gezeichnet. Die Barlow-Schwestern muss man einfach mögen, während Franklin eher geheimnisvoller bleibt und ich noch nicht genau weiß, was ich vom ihm halten soll.
Die Handlung ist aus der personalen Erzählperspektive von June und Franklin geschrieben, der Schreibstil ist leicht und mitreißend.
Der erste Band endet schließlich mit einem großen Cliff Hanger und dient insgesamt ein wenig als Einstieg in die Buchsaga. Hauptsächlich werden die Figuren eingeführt und das Setting beschrieben. Es passiert noch nicht unglaublich viel, die Handlung plätschert ein wenig vor sich hin. Meines Erachtens ist dies typisch für Familiensagas im Tinte und Feder Verlag und wahrscheinlich genauso gewollt. Man soll eben unbedingt weiterlesen und das will man auch!
Das Lesen macht nämlich nichtsdestotrotz sehr viel Freude, da die Figuren einfach sehr lebendig sind und das Setting so bildhaft beschrieben ist. Für mich hätte der Fokus ein wenig mehr auf June und Franklin liegen dürfen, insgesamt bekommt man aber einen sehr guten Einblick auf alle drei Schwestern und ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird!

Mein Fazit: Mit „Der Wind von Yorkshire“ schreibt Lia Scott einen sanften und liebevollen Einstieg in ihre neue Familiensaga. Die Figuren sind einzigartig und individuell, die Handlung eher ruhig aber dennoch interessant. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sterne und ich freue mich sehr aufs Weiterlesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2025

Bauchgefühl

Frühlingsgefühle im kleinen Bonbonladen am Meer
0

„Du weißt, Insa hat ein unheimlich gutes Gespür für zwischenmenschliche Töne. Wenn was nicht stimmt, merkt sie das meistens. Ihre Gedanken dazu verunsichern mich ein wenig.“

„Frühlingsgefühle im kleinen ...

„Du weißt, Insa hat ein unheimlich gutes Gespür für zwischenmenschliche Töne. Wenn was nicht stimmt, merkt sie das meistens. Ihre Gedanken dazu verunsichern mich ein wenig.“

„Frühlingsgefühle im kleinen Bonbonladen am Meer“ ist ein Liebesroman von Julia Rogasch und der zweite Band der Buchreihe „Frühlingsgefühle auf Sylt. Er erschien im Mai 2025 im Ullstein Taschenbuchverlag.Grundsätzlich ist er unabhängig lesbar, schöner ist es jedoch, wenn man den ersten Band der Reihe kennt.

Buch aufschlagen, auf Sylt ankommen, wohlfühlen. Dies ist die Devise bei den Roman von Julia Rogasch und auch Herzklopfen, Strandzauber und Herzensinselmomente sind garantiert.
So auch diesmal, als sich alles um die Hochzeit von Insa und Marla dreht. Die Handlung ist wechselnd aus der Ich-Perspektive der beiden geschrieben, wobei Insa, gemeinsam mit der neu auf Sylt angekommenen Cleo, für mich die Protagonistin ist.
Cleo soll als Hochzeitsplanerin die Trauung der beiden Freundinnen organisieren. Auf Grund ihrer eigenen Geschäfte fehlt ihnen für die Organisation nämlich meist die Zeit und auch ihre Partner - Thore und Peer - haben nur wenig Zeit dafür.
Cleos Ankunft kommt also wie gerufen und auch sympathisch sind sich die Frauen auf Anhieb. Eigentlich kann also nichts mehr schiefgehen, doch plötzlich meldet sich Insas Bauchgefühl. Es scheint, als würde Cleo sich in Gegenwart von Thore und Insa merkwürdig verhalten - die Hochzeitsvorbereitungen werden schwieriger, das mulmige Gefühl bei allen verstärkt sich. Kann die Doppelhochzeit wie geplant stattfinden? Was verbirgt Cleo? Oder bildet Insa sich alles ein?
Wie immer fängt die Autoren Gefühle und Emotionen gut ein. Sie stellt gerade Insas Zweifel brillant dar und schafft es, die Handlung authentisch und nachvollziehbar zu gestalten. Gefallen hat mir, wie besonnen Marla auf die Ereignisse reagiert. Anstatt nervös und fahrig zu werden, ruht sie weiterhin in sich, versucht Lösungen zu finden und unterstützt Insa. Diese wird nämlich immer unruhiger und muss mehrfach von Marla beruhigt werden… Sehr schön dargestellt sind aber auch die Nebenfiguren. Die Kinder Levke und Linus bekommen einen besonderen Platz in der Geschichte, aber auch Alva sowie weitere Figuren aus vorherigen Romanen werden geschickt eingebunden. Ich mag dies sehr, da sich so ein traumhaftes Bild der Insel zeichnet. Die Inselbewohner halten zusammen und haben wunderschöne individuelle Läden, in die mich zu gerne hineinträume!
Die Handlung selbst ist insgesamt eher ruhig und bedächtig. Es werden viele Einblicke in den Arbeitsalltag von Marla und Insa gegeben, die Geschichte entwickelt und entfaltet sich eher langsam. Dabei ist die Story aber nicht zäh, sondern einfach gemütlich. Das Finale des Romans und die Auflösung des Konflikts hat mich dann auch tatsächlich überrascht, ich hatte eine andere Vermutung, welche sich aber nicht bestätigt hat.
Auch der Schreibstil passt zur eher ruhigen Handlung, er ist angenehm und flüssig, das gewohnte und liebgewonnene Setting rundet das Leseerlebnis ab. Auch das Buchcover ist wieder wunderschön.

Mein Fazit: Erneut schreibt Julia Rogasch einen charmanten und ruhigen Wohlfühlroman. Figuren und Setting sind wunderschön, die Geschichte liest sich leicht und angenehm. Es war schön, wieder nach Sylt reisen zu dürfen und die Geschichte des Bonbonladens weiterzuverfolgen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2025

Fehler

My Secret Mistake
0

„Seine Worte drangen in mein Herz, ließen sich dort nieder und erfüllten es mit so viel Glück, wie ich es noch nie zuvor empfunden hatte.“

„My secret Mistake“ ist der erste Roman der New-Adult-Trilogie ...

„Seine Worte drangen in mein Herz, ließen sich dort nieder und erfüllten es mit so viel Glück, wie ich es noch nie zuvor empfunden hatte.“

„My secret Mistake“ ist der erste Roman der New-Adult-Trilogie von Katharina Olbert. Er erschien im September 2024 bei Tolino Media und ist in sich abgeschlossen.

Der neuste Roman von Katharina Olbert hat mir unglaublich gut gefallen. Schon auf den ersten Seiten konnte ich mich sehr gut mit Liz, der Protagonistin, identifizieren und mich in sie hineinversetzen. Ihr Schmerz und die Last, die sie mit sich herumträgt, aber vor den anderen verbirgt, waren für mich nahezu greifbar. Ich verstehe ihren Zweispalt.
Eigentlich will sie keine Hilfe von anderen annehmen, möglichst niemandem zur Last fallen und dennoch ist sie momentan darauf angewiesen. Dabei möchte sie nun möglichst wenig negativ auffallen und versucht generell anderen zu gefallen bzw. diese nicht vor den Kopf zu stoßen. Gerade ihre Cousine Leah möchte sie natürlich nicht enttäuschen, denn diese lässt sie immerhin bei sich wohnen und schafft es daher auch nicht, ihr zu sagen, dass sie nicht an deren Partys teilnehmen möchte und auch selbst keine „geschmissen“ bekommen möchte. Aus demselben Grund versteckt sie auch ihre Gefühle vor anderen. Sie möchte niemanden belasten und daher niemandem zeigen, wie schlecht es ihr in Wirklichkeit geht.
In der Regel gelingt ihr das sehr gut, nur bei Clay scheitert sie von Anfang an. Dieser scheint sie auf eine Weise zu verstehen, die irgendwie schon fast gruselig ist. Zwischen den beiden herrscht eine unsichtbare Bindung, die dazu führt, dass sie sich nahezu blind verstehen und sich bei dem jeweils anderen sicher und geborgen fühlen. Zudem sind sie beim jeweils anderen in der Lage, sich selbst zu öffnen und über ihre intimsten Gedanken und Gefühle zu sprechen.
Ihre Annäherung und die gemeinsamen Erlebnisse, die meistens eher auf Zufällen beruhen, sind dabei unglaublich liebevoll und romantisch beschrieben. Natürlich bedient sich die Geschichte hier einem typischen Klischee. Die Beziehung zwischen Clay und Leah läuft „sowieso nicht rund“ und bei Liz scheint er seine Seelenverwandte gefunden zu haben. Dies ist für mich immer irgendwie ein etwas zweischneidiges Schwert, da es ethisch und moralisch eben immer schwierig ist, wenn jemand hintergangen wird. Gerade bei Leah finde ich es sehr schwer, sie als die „unbeliebte Freundin“ anzuerkennen. Obwohl sie sehr kalt und abweisend wirkt, ist sie dennoch unglaublich hilfsbereit und absolut nicht geizig oder knauserig. Aber auch Clay und Liz wissen, dass sie nicht richtig handeln und kämpfen gegen ihre Gefühle an…
Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Die Handlung spannend und unterhaltsam, wenn auch natürlich (dem Genre entsprechend) ein wenig vorhersehbar. Ich habe von Anfang an auf den großen Knall gewartet, wie es schließlich dazu kam, hatte ich mir dann aber so doch nicht gedacht, weshalb der Handlungsverlauf insgesamt eben doch nicht vorhersehbar war!
Am Ende gibt es schließlich eine positive Auflösung aller Konflikte, die mir insgesamt ein wenig zu rosarot ist. Trotzdem endet der Roman aber sehr schön und insgesamt stimmig.
Sehr gut gefallen hat mir das Aufgreifen des Romantitels und die Erkenntnis, dass man eben Fehler macht, dass man aber auch immer eine zweite Chance zulassen sollte. Sowohl bei sich selbst, als auch bei anderen. Clay und Liz sind für ihr Alter sehr reif, der entsprechende Umgang mit diesem Thema absolut nicht selbstverständlich, aber absolut toll beschrieben und gut rübergebracht!
Gefallen hat mir zudem, dass es absolut kein oberflächlicher New Age-Roman ist, sondern sich durchaus mit den aufgegriffenen Themen und Konflikten beschäftigt wird. Sowohl die persönliche Entwicklung und Zukunftswünsche, als auch moralische Zweifel, große Verluste, Eifersucht und der Wunsch danach „das Richtige zu tun“ werden angeschnitten und aus mehreren Blickwinkeln betrachtet.

Mein Fazit: Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen. Ich hatte tolle Lesestunden und habe mich mit Handlung und Protagonisten sehr wohl gefühlt. Außerdem freue ich mich auf die Fortsetzung der Buchreihe!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2025

Glühwürmchen

Wenn die Sterne fallen
0

„𝘔𝘪𝘵𝘵𝘦𝘳𝘯𝘢𝘤𝘩𝘵, 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳 𝘖𝘳𝘵, 𝘧𝘢𝘭𝘭𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘚𝘵𝘦𝘳𝘯𝘦.“

Wow, ich bin wirklich begeistert von „Wenn die Sterne fallen“ von Sophie Bichon! Der Roman hat mich unendlich positiv überrascht und ich empfehle ihn von Herzen!

1969, ...

„𝘔𝘪𝘵𝘵𝘦𝘳𝘯𝘢𝘤𝘩𝘵, 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳 𝘖𝘳𝘵, 𝘧𝘢𝘭𝘭𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘚𝘵𝘦𝘳𝘯𝘦.“

Wow, ich bin wirklich begeistert von „Wenn die Sterne fallen“ von Sophie Bichon! Der Roman hat mich unendlich positiv überrascht und ich empfehle ihn von Herzen!

1969, Kalliope und Kai - ein Duo, dass eigentlich untrennbar ist. Sie wissen quasi alles übereinander und doch beginnen sie, sich voneinander zu entfernen. Plötzlich ist alles anders und da, wo eben noch Freundschaft war, sind tiefere Gefühle, die unerwartet eine vorher nie dagewesene Distanz schaffen.
Beide beginnen ihre eigenen Wege zu gehen und sich selbst zu entdecken.

Als Leser begleiten wir die beiden auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden, erleben eine aufregende Hippiezeit und entdecken die Schwierigkeiten und Schattenseiten der sich entwickelnden Gesellschaft.

Ich hatte zunächst Schwierigkeiten mich in den Roman einzufinden. Ich konnte keine richtige Beziehung zu den Figuren aufbauen und empfand die Geschichte als zäh und träge, den Schreibstil holprig.
Zum Glück entwickelte sich die Handlung aber dann rasant und auch der Schreibstil wurde flüssiger.

Cliffhanger und überraschende Wendungen treten auf und die Verbindung von historischen Fakten und einer fiktiven Geschichte mit Fantasyelementen ist für mich letztlich brillant gelungen!

Ich habe „Wenn die Sterne fallen“ also wirklich sehr gerne gelesen und bin unglaublich positiv von der Story überrascht. Von mir gibt es daher 4,5 von 5 Sternen für einen außergewöhnlichen New Age Roman!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere