Magielos, aber machtvoll
Dragons last DanceEin düsteres Reich, ein sterbenskranker König und mittendrin eine junge Frau, die nichts besitzt außer ihrer Kräuterkunde:
Elara wird als „Magielose“ geopfert, landet jedoch am königlichen Hof und wird ...
Ein düsteres Reich, ein sterbenskranker König und mittendrin eine junge Frau, die nichts besitzt außer ihrer Kräuterkunde:
Elara wird als „Magielose“ geopfert, landet jedoch am königlichen Hof und wird dort Teil eines gefährlichen Machtspiels. Zwischen alten Flüchen, politischen Intrigen und einer leisen, aber wachsenden Verbindung zum König entfaltet sich eine Geschichte voller dunkler Magie, innerer Stärke und aufgestauter Hoffnung.
Ich war sofort gefesselt vom düsteren Setting in Ryvie Fux' neuer Reihe, dem magischen Worldbuilding und dem feinen Spannungsbogen. Die Story von "Dragons Last Dance" baut sich stetig auf und bildet eine solide Grundlage für die Folgebände. Der Schreibstil ist atmosphärisch und mitreißend, wobei man die Dramatik spürt, die langsam unter der Oberfläche brodelt. Elara lernt auf ihrem Weg außerdem neue Verbündete und Feinde kennen, von denen ich gerne noch etwas mehr lesen würde.
Was mich nicht ganz überzeugt hat: Die Hauptfigur Elara hat für mich in manchen Momenten nicht immer nachvollziehbar auf die Situation reagiert. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und vielleicht ist das ja auch einfach ein Teil ihres Charakters, der sich noch in den folgenden Büchern entwickeln wird.
Insgesamt war "Dragons Last Dance" mit 350 Seiten ein starker Auftakt, der Lust auf mehr macht. Dazu hat für mich auch der dramatische Cliffhanger, der neugierig auf den nächsten Teil macht, beigetragen.