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Veröffentlicht am 07.09.2025

A Place to Grow – Die Geschichte von Lilac und Bo

A Place to Grow
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Kurzmeinung
Ich mochte diese ‘Second Chance‘-Geschichte sehr gerne, aber das Ende war mir etwas zu abrupt. Es hat sich nicht so ganz ‘fertig‘ angefühlt.

Rezension
In A Place to Grow reisen wir zurück ...

Kurzmeinung
Ich mochte diese ‘Second Chance‘-Geschichte sehr gerne, aber das Ende war mir etwas zu abrupt. Es hat sich nicht so ganz ‘fertig‘ angefühlt.

Rezension
In A Place to Grow reisen wir zurück nach Palisade, zurück auf die Cherry Hill Obstfarm. In dieser Geschichte begleiten wir die mittlere der drei McCarthy-Schwestern – Lilac. Und genau wie ihre große Schwester June, begegnet Lilac in diesem Band einer Person aus ihrer Vergangenheit. Bo Radisson ist zurück in der Stadt und scheint diesmal auch zu bleiben, da er Radisson Vineyards and Winery übernehmen soll. Die letzte richtige Begegnung mit Bo hatte Lilac vor etwa 8 Jahren, als Luke Radisson noch gelebt hat. Mit Bos jüngerem Bruder war Lilac sehr gut befreundet, doch in jenem Sommer vor 8 Jahren sind Lilac und Bo sich sehr viel nähergekommen, als die 24-Jährige zugeben möchte. Und genau wegen dieser gemeinsamen Vergangenheit schmerzt es Lilac umso mehr, als ausgerechnet Bo ihr verkündet, dass es das Peach Festival, so wie sie es die letzten Jahre organisiert hat, nicht mehr geben wird. Natürlich lässt die Familie McCarthy das nicht auf sich sitzen und argumentiert stark gegen das Vorhaben der Radissons – mit mäßigem Verfolg. Dennoch scheinen Lilacs Argumente und die Reaktionen mancher Bo nicht mehr loszulassen und – was vor allem Lilac positiv überrascht – er kommt ihr auf halbem Wege entgegen. Aber kann es bei ihrer Vergangenheit gut sein, wenn sie für das Festival wieder so eng zusammenarbeiten? Wer weiß, vielleicht war diese Zusammenarbeit ja auch genau das, was die zwei gebraucht haben, um sich wiederzufinden – um sich neu kennenzulernen...

Was ich über die beiden Protagonisten denke
Lilac McCarthy – ich mochte es unglaublich gerne, wie Lilac bei der Arbeit in ihrem Laden aufgegangen ist! Generell finde ich es toll, wie fest sie im Leben steht und dass sie genau weiß, was sie will und dafür auch kämpft. Und ich fand auch, dass sie ihre Entscheidungen – vor allem was Bo betrifft – in einem sehr guten Tempo getroffen und sie sich Zeit gelassen hat. Immerhin hatte sie genug Gründe, um ihm zu misstrauen.
Bo Radisson – ich muss schon sagen, ich kann ganz gut verstehen, dass so viele aus Palisade seinem Charme verfallen sind. Ich musste auch direkt grinsen, sobald Bo einen Spruch losgelassen oder Lilac so wissend angegrinst hat. Er hat wirklich mehrfach bewiesen, wie viel Lilac ihm bedeutet, daher fand ich es etwas schade, dass er – in manch anderen Situationen – nicht so für sie gekämpft hat, wie ich es erwartet hätte.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
„Retrouvailles. Das sagt man, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen und sich... wiederentdecken.“ – A Place to Grow, Seite 280

Habt ihr A Place to Grow bereits gelesen?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Verliebe dich. Nicht. – Die Geschichte von Megan und Cameron

Verliebe dich. Nicht.
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Kurzmeinung
Ein wirklich schönes Buch, aber ich hätte mir gewünscht, auch zu dieser Geschichte zwei Bände zu haben. Es ging dann doch etwas zu schnell.

Rezension
Die Geschichte von Meg und Cam beginnt ...

Kurzmeinung
Ein wirklich schönes Buch, aber ich hätte mir gewünscht, auch zu dieser Geschichte zwei Bände zu haben. Es ging dann doch etwas zu schnell.

Rezension
Die Geschichte von Meg und Cam beginnt eigentlich schon lange vor diesem Band. Denn die beiden haben sich bereits im Laufe der Geschichte von Sage und Luca kennengelernt. Allerdings hat Cam zu dieser Zeit nicht mal ansatzweise durchblicken lassen, dass er sich zu Megan hingezogen fühlt. Ganz im Gegenteil – er hat ihr bei einer Helloween Party in seinem Café sogar an den Kopf geworfen, dass zwischen ihnen beiden NIEMALS etwas passieren wird. Und dennoch stehen die beiden sich nur wenige Monate später in Melview wieder einander gegenüber. Megan wurde von ihren Eltern vor die Wahl gestellt – entweder, sie bekommt von ihren Eltern finanzielle Unterstützung und fängt ein ‘ordentliches‘ Studium an oder sie widmet sich ihrer Kunst, ohne die Hilfe ihrer Eltern. Für Meg war klar, dass nur letzteres für sie in Frage kommt, weshalb sie auch nach Melview gezogen ist, um dort erstmal bei Sage unterzukommen und dann an ihrer Kunst arbeiten zu können. Denn Megan will sich auf das Stipendium von Elodie Parrish bewerben und dafür muss sie drei neue Kunstwerke malen. Allerdings kommt sie nicht drum herum, sich eine eigene Wohnung zu suchen und um diese bezahlen zu können, braucht sie einen Job. Und genau da kommt Cam ins Spiel – denn er sucht aktuell nach einer neuen Mitarbeiterin für sein Café, da April gerade erst ihre Kündigung eingereicht hat. Obwohl die beiden eigentlich Abstand zueinander halten wollten, funktioniert die Zusammenarbeit zwischen ihnen deutlich besser als erwartet. Tatsächlich dauert es nicht sehr lange, bis klar wird, dass sie die Anwesenheit des jeweils anderen doch deutlich mehr zu schätzen wissen, als die damalige Auseinandersetzung hat erscheinen lassen. Und wer weiß? Vielleicht sind zwei Menschen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein können, auch einfach gut füreinander...

Was ich über die beiden Protagonisten denke
Megan Dashner – also bei Megan hatte ich immer noch ein bisschen das Gefühl, dass sie oft ins kalte Wasser springt, ohne sich vorher groß über mögliche Konsequenzen oder Schwierigkeiten nachzudenken. Aber ohne diese lockere Einstellung wäre sie vermutlich auch nie in Melview gelandet. Ich bewundere sie für ihren Mut, konnte aber manchmal auch nur den Kopf über sie schütteln, weil sie sich so manche Sorgen und den Herzschmerz hätte sparen können, wenn sie etwas mehr über die Situationen nachgedacht hätte.
Cameron Bernard – er war am Anfang wirklich nur schwer einschätzbar für mich. Aber es hat nicht lange gedauert, bis ich mir einfach nur gewünscht hab, ihn mal feste drücken zu können. Cam hat einfach so viele Lasten auf seinen Schultern – es ist wirklich unglaublich, dass er es überhaupt so weit geschafft hat. Megans entspannte Art hat ihm einfach sehr gutgetan und das Beste aus ihm herausgeholt. Ich fand es sehr schön, dass er durch sie gelernt hat, sich selbst auch mal an erste Stelle setzen zu müssen.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
‘Danke‘, wiederholte ich und drückte Cameron fest an mich, weil ich nicht bereit war, ihn gehen zu lassen. Sekunden verstrichen. Sekunden, die aus einer freundschaftlichen Umarmung eine intime machten. Doch keiner von uns ließ los. Denn dafür fühlte es sich viel zu gut an.“ – Verliebe dich. Nicht., Seite 153

Habt ihr Verliebe dich. Nicht. bereits gelesen?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Bridgerton - Die Geschichte von Penelope und Colin

Bridgerton – Penelopes pikantes Geheimnis
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Kurzmeinung
Ich bin mir sicher, dass alle, die das Schreiben lieben, sich sehr gut in Pen und Colin hineinversetzen können. Mochte das Buch sehr gerne.

Rezension
Im vierten Band der Bridgerton-Reihe, ...

Kurzmeinung
Ich bin mir sicher, dass alle, die das Schreiben lieben, sich sehr gut in Pen und Colin hineinversetzen können. Mochte das Buch sehr gerne.

Rezension
Im vierten Band der Bridgerton-Reihe, Bridgerton – Penelopes pikantes Geheimnis – begleiten wir Penelope Featherington und Colin Bridgerton. Die beiden kennen sich bereits seit einigen Jahren und haben eine Art Freundschaft aufgebaut. In letzter Zeit war Colin zwar viel auf Reisen und daher kaum in London, doch Penelope hat nie aufgehört, etwas für ihn zu empfinden. Ihrer besten Freundin Eloise Bridgerton konnte sie das natürlich nie eingestehen, immerhin machte diese mit ihrer unabhängigen Art nicht gerade den Eindruck, als hätte sie viel für romantische Gefühle übrig. Außerdem hat Penelope vor ein paar Jahren eine Unterhaltung zwischen den drei ältesten Bridgerton-Brüdern – Anthony, Benedict und Colin – mitbekommen, in welcher letzterer ausdrücklich betont hat, Penelope niemals um ihre Hand anzuhalten. Und trotz alledem wird Penelope das Gefühl nicht los, dass seit Colins Rückkehr zu dieser Saison irgendwas anders ist. Sie hat den Eindruck, dass Colin sie mehr beachtet und ihr häufiger Fragen stellt, sie um Rat bittet. So finden die beiden sich eines Nachmittags auf im Salon der Featheringtons wieder. Colin muss Penelope gegenüber eine Vermutung äußern, die seine Schwester Eloise betrifft. Bei einem Ball nur wenige Tage zuvor hat Lady Danbury – die sich durch ihren guten Ruf beinahe alles erlauben kann – demjenigen, der Lady Whistledown demaskiert, eine Belohnung von 1000 Pfund geboten und Colin ist der festen Überzeugung, dass seine Schwester dahintersteckt. Die beiden geraten in eine hitzige Diskussion, die damit endet, dass Colin und Penelope sich küssen. Ein Kuss, der Colin nicht mehr aus dem Kopf zu gehen scheint...

Was ich über die beiden Protagonisten denke
Penelope Featherington – ich mochte Penelope in den vorherigen Büchern bereits sehr gerne, aber in diesem Buch hat sie sich nochmal selbst übertroffen. Die Freundschaft zwischen ihr und den Bridgertons mag ich unglaublich gerne – es kommt im Buch beinahe noch deutlicher rüber als in der Serie, wie viel Penelope dieser Familie wirklich bedeutet. Es gibt vermutlich niemanden, der es mehr verdient hätte, endlich ein fester Bestandteil ihrer Leben zu werden.
Colin Bridgerton – ich fand ihn zum Großteil des Buches tatsächlich etwas anstrengend, aber ich mochte seinen Charakter definitiv lieber als in der Serie. Was mir einfach nicht so gut gefallen hat, war seine... fast schon herablassende Art Penelope gegenüber – fast so als ob sie viele seiner Probleme einfach nicht verstehen könnte, obwohl Pen definitiv mehr Rückschläge erfahren musste, als er. Aber das Ende der Geschichte, und vor allem das Selbstbewusstsein, mit dem er alles geklärt hat, hat ihm nochmal ein paar Pluspunkte eingebracht.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
‘Dieses Gefühl, das man hat, wenn man einfach weiß, dass man genau die richtigen Worte gefunden hat‘, erklärte sie. ‘Und richtig würdigen kann man es erst dann, wenn man völlig erschöpft am Schreibtisch gesessen und das leere Papier vor sich angestarrt hat, weil man überhaupt keine Ahnung hatte, was man schreiben sollte.“ – Bridgerton (Penelopes pikantes Geheimnis), Seite 321

Habt ihr Bridgerton – Penelopes pikantes Geheimnis bereits gelesen oder die Serie dazu geschaut?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und ihrer Umsetzung?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-/Watch-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 10.07.2025

What once was mine – Das Mädchen mit dem silbernen Haar (Rezension zur englischen Ausgabe)

Disney. Twisted Tales: Verlockende Freiheit (Rapunzel)
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Kurzmeinung
‘Here comes the smolder‘ ... Meine Lieblingsszene aus dem Film ist leider ausgeblieben, aber sonst mochte ich die Neuerzählung sehr gerne!

Rezension
In What once was mine wird uns die Geschichte ...

Kurzmeinung
‘Here comes the smolder‘ ... Meine Lieblingsszene aus dem Film ist leider ausgeblieben, aber sonst mochte ich die Neuerzählung sehr gerne!

Rezension
In What once was mine wird uns die Geschichte von Rapunzel neu erzählt. Durch Nebencharaktere wie Flynn Rider, Pascal und Maximus wird direkt klar, dass diese Version der Geschichte auf dem Disneyfilm von 2010 basiert. Allerdings wurde dieser Geschichte ein weiterer kleiner Twist verliehen – denn die Sundrop Flower, die Rapunzels Mutter während der Schwangerschaft hatte heilen sollen, wurde mit der Moondrop Flower verwechselt. Gleich nach Rapunzels Geburt fällt eines ganz besonders auf – sie hat langes, silbernes Haar. Und obwohl die Blume es geschafft hat, Rapunzels Mutter zu heilen, scheint sie Rapunzel die genau gegenteiligen Kräfte verliehen zu haben. Denn nur wenig später, als eine der Dienerinnen Rapunzel einige Knoten aus dem Haar kämmen will, bekommt das Baby einen Schreikrampf. Rapunzels Haare leuchten dabei auf und keinen Augenblick später liegt die Dienerin tot auf dem Boden. Anders als im Film wird Rapunzel wegen ihrer Haare nicht von Mother Gothel entführt, Rapunzels Eltern ersuchen die – scheinbar nicht alternde – Frau um Hilfe. Gothel soll Rapunzel in einem versteckten Turm aufziehen und ihr beibringen, mit ihren Kräften umzugehen, damit sie keine Gefahr für andere oder gar das Königreich darstellt. Durch einen Zeitsprung kommen wir schon zu Rapunzels 19. Geburtstag, an dem sie sich nichts sehnlicher wünscht, als die schwebenden Lichter zu sehen – in dieser Version werden die Lichter schweben gelassen, um Rapunzels ‘Todestag‘ zu gedenken. Da der König und die Königin Aufstände und Panik unter ihrem Volk vermeiden wollten, wurde allen gegenüber behauptet, die Prinzessin wäre bei einem Überfall ums Leben gekommen. Natürlich will Gothel Rapunzel nicht aus dem Turm lassen. Sie erinnert sie immer wieder daran, dass sie anderen mit ihren Haaren nur schaden wird und sie den Turm unter gar keinen Umständen verlassen darf. An diesem Punkt hätten vermutlich weder Gothel noch Rapunzel erwartet, dass die junge Prinzessin nur wenige Tage später mit zwei Dieben durch das Königreich wandert, um nicht nur einen, sondern gleich mehrere Träume zu erfüllen...

Über diese Figuren möchte ich etwas sagen
Rapunzel – ich mochte sie unglaublich gerne. Natürlich bin ich etwas voreingenommen, weil Rapunzel – Neu verföhnt einer meiner Lieblingsfilme von Disney ist, aber ihr Charakter in dieser Geschichte war einfach toll! Alleine die Tatsache, dass sie mit solch einer schrecklichen Situation aufgewachsen und von Gothel jeden Tag daran erinnert wurde, macht es für mich noch viel unglaublicher, dass sie so lieb und gutherzig geblieben ist. Sie hätte jeden Grund gehabt, verbittert und wütend zu sein, aber sie hat einfach alles dafür getan, das Damalige wieder gutzumachen.
Flynn Rider – was soll ich sagen? Flynn ist und bleibt mein Lieblingscharakter! Ich fand es toll, wie er Rapunzel unterstützt und sie ständig beschützt hat. Natürlich durften seine Anmachsprüche und sein flirtender Blick auch in dieser Geschichte nicht fehlen, aber das gehört zu seinem Charakter wohl einfach dazu.
Gina – am Anfang war ich bei ihr noch ein wenig skeptisch, weil sie ein komplett neuer Charakter ist, aber ich mochte sie wirklich sehr gerne. Sie hat Rapunzel und Flynn auch aus der ein oder anderen Patsche geholfen und ohne sie hätte diese Geschichte vermutlich ein ganz anderes Ende genommen. Außerdem mochte ich die Zankereien zwischen ihr und Flynn sehr gerne!

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
Make a difference. Not just float away into the distance like a glowing lantern. Above everyone, a spark quickly forgotten.“ – What once was mine, Seite 368

Habt ihr What once was mine bereits gelesen?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Enola Holmes – Das dritte Aufeinandertreffen mit der linkshändigen Lady

Der Fall der eleganten Eskapade
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Kurzmeinung
Enola und Sherlock haben unterschiedliche Anweisungen zum selben Fall. Begleitet die beiden bei ihrem dritten Fall um Lady Cecily Alistair!

Rezension
Mit Enola Holmes – Der Fall der eleganten ...

Kurzmeinung
Enola und Sherlock haben unterschiedliche Anweisungen zum selben Fall. Begleitet die beiden bei ihrem dritten Fall um Lady Cecily Alistair!

Rezension
Mit Enola Holmes – Der Fall der eleganten Eskapade begleiten wir die junge Enola bereits zum achten Mal bei der Lösung eines komplizierten Falls. Und das Opfer in dieser Geschichte ist uns bereits bekannt: Cecily Alistair ist erneut in Gefahr. Als Enola ihre gute Freundin eines Tages in ihrem Zuhause besuchen will, wird sie an der Tür abgewiesen – angeblich soll Cecily sich nicht wohl fühlen und daher keinen Besuch empfangen können. Aus Erfahrung durch vorherige Fälle, die die Familie Alistair eingeschlossen hat, weiß Enola mittlerweile nur allzu gut, wozu Cecilys Vater fähig ist. Und bisher hat sich ihr Bauchgefühl bei solchen Angelegenheiten selten getäuscht. Enola schafft es, Cecily zur Flucht aus den Fängen ihres Vaters zu verhelfen, doch das Gefühl von Freiheit hält für Lady Alistair nicht lange an. Es dauert nur wenige Stunden, bis Enolas Bruder Sherlock an ihre Tür klopft und danach fragt, was sie mit Cecily angestellt hat. Denn Sherlock wurde von Cecilys Mutter, Theodora, dazu beauftragt, ihre Tochter zu finden und wohlbehalten nach Hause zurückzubringen. Enola und Sherlock haben in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie sich gegenseitig sehr gut Beine stellen können, was Ermittlungen angeht und auch so manche Verkleidung anlegen, die es dem jeweils anderen unmöglich macht, sie oder ihn zu erkennen. Lässt sich ein solcher Fall wirklich abschließen, wenn die beiden Holmes-Geschwister gegeneinander arbeiten oder müssen die beiden erkennen, dass sie sich wohl oder übel doch brauchen, um die ein oder andere Hürde zu überwinden?

Über diese Figuren möchte ich etwas sagen
Enola – zwar ist es nichts Neues, dass Enola sich einen Spaß daraus macht, ihren Bruder an der Nase herumzuführen, aber ich fand es in diesem Band nochmal um Längen witziger, als in den vorherigen. Allerdings bin ich mir auch sehr sicher, dass sie nichts dagegen hätte, mit Sherlock zusammenzuarbeiten, wenn dieser nicht so stur wäre, sich das Talent seiner kleinen Schwester endlich voll und ganz einzugestehen. Aber ich freue mich sehr, ihr bei ihrem nächsten Fall zuzusehen, wie sie es ihm erneut unter Beweis stellt.
Sherlock – ich muss schon sagen, dass ich es sehr schön fand, die vielen Szenen mit ihm und Enola zu lesen. Die Art, wie er so neckend mit seiner Schwester umgeht und sich selbst in ernsteren Situationen ein Lächeln nicht mehr verkneifen kann, zeigt mir sehr deutlich, dass er auf einem guten Weg ist, Enola nicht mehr nur als kleine Schwester zu sehen. Dieser Fall um Cecily scheint ihm endlich vor Augen zu führen – langsam aber sicher – dass Enola ihm zur echten Konkurrenz werden kann... Oder vielleicht sogar eine sehr gute Partnerin darstellen könnte?

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
Man muss verstehen, für mich war es so neu, Brüder zu haben, eine Familie zu haben, dass ich Angst hatte... Angst, ihn zu verlieren.“ – Enola Holmes (Der Fall der eleganten Eskapade), Seite 155

Habt ihr Enola Holmes – Der Fall der eleganten Eskapade bereits gelesen?
Wenn ja, was haltet ihr von dieser Fortsetzung?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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