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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2025

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Allow a Sunflower to Bloom
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In „Allow a sunflower to Bloom“ lernen wir die beiden Hauptfiguren Emmee und Casimir kennen, die sich in der neu gegründeten WG langsam Näherkommen.
Zwischen ihnen entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, ...

In „Allow a sunflower to Bloom“ lernen wir die beiden Hauptfiguren Emmee und Casimir kennen, die sich in der neu gegründeten WG langsam Näherkommen.
Zwischen ihnen entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, trotz der Päckchen, die beide zu tragen haben. Themen wie Identitätskrisen, Erwachsenwerden, Ausziehen, Loslassen und der Aufbau von Vertrauen stehen im Mittelpunkt.

Der Einstieg ins Buch war spannend. Mir gefällt, dass zu jedem Kapitel ein Kunstwerk beschrieben wird, das gibt dem Ganzen nochmal einen besonderen Charme.

Ich muss gestehen, dass ich mittendrin mehrmals den roten Faden der Geschichte verloren habe. An einigen Stellen wirkte es zu überladen, die Gedankengänge waren zu verschachtelt und wirr. Zudem finde ich, dass der Klappentext nicht ganz stimmig zur Geschichte wirkt, da die Suche nach den Eltern für mich zu nebensächlich erzählt wird. Auch die Liebesgeschichte zwischen Emmee und Casimir konnte mich nicht vollständig überzeugen. Womit ich aber besonders meine Probleme hatte, war der Schreibstil. Er hat mich nicht wirklich mitgenommen, sodass ich die Geschichte nicht wie gewohnt in wenigen Tagen verschlungen habe, sondern länger gebraucht habe. Dennoch ist es kein schlechtes Buch, es hat mich persönlich einfach nicht vollständig überzeugen können.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Jugendbuch mit Ernsthaftigkeit und Comedy

Sugar Crush
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Im Debütbuch des Comedians Chris Tall lernen wir den 17 Jährigen Mateo kennen, der als Außenseiter keinen Anschluss findet und zudem noch wegen seines Aussehens von seinen Mitschülern gemobbt und bloßgestellt ...

Im Debütbuch des Comedians Chris Tall lernen wir den 17 Jährigen Mateo kennen, der als Außenseiter keinen Anschluss findet und zudem noch wegen seines Aussehens von seinen Mitschülern gemobbt und bloßgestellt wird. Auf der BeYou Plattform chattet er mit der unbekannten Person namens „Pumkinpie“ und gibt sich als „Sugar Crush“ aus, um die Anonymität zu wahren. 
Mateo erlebt sein Schuljahr mit vielen Höhen und Tiefen. Dabei geht es vor allem um neue Freundschaften, Mut, Liebe, Selbstakzeptanz und darum, über seine Ängste hinwegzukommen, sie anzuerkennen und zu bewältigen. Mit Hilfe seines Mentors Chris begleitet er uns auf seiner Reise zur Selbstfindung.
Das Buch enthält viele Stellen, die zum Lachen, anregen, auch auch Momente, die aufregen, weil Schüler manchmal sehr unberechenbar und fies sein können. Es werden auch ernste Themen angesprochen. Die Nebenauftritte von Chris fand ich gut eingebaut. Mir hätte jedoch etwas mehr Tiefe gutgetan, da das Buch am Ende doch etwas kurz geraten ist. Für die Altersgruppe ab 14 Jahren ist es gut geeignet. Für mich persönlich war es mir 30 Jahren allerdings nicht ganz mein Genre, aber das liegt nicht am Buch selbst. Es bietet auf jeden Fall gute Anhaltspunkte.

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Ist in Ordnung

Mein artgerecht-Geschwisterbuch: Ich zuerst! Nein, ich!
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Das "Mein artgerecht-Geschwisterbuch" ist ein Pappbilderbuch, das mit vielen Illustrationen und Bildern gestaltet ist. Meine Meinung zu diesem Buch ist etwas gemischt. Leider konnte es uns nicht vollständig ...

Das "Mein artgerecht-Geschwisterbuch" ist ein Pappbilderbuch, das mit vielen Illustrationen und Bildern gestaltet ist. Meine Meinung zu diesem Buch ist etwas gemischt. Leider konnte es uns nicht vollständig überzeugen. Die Gestaltung ist zwar süß und die Bilder sind wirklich niedlich, aber der Inhalt hat mich nicht ganz begeistert, obwohl wir uns sehr darauf gefreut hatten. Die Idee, Geschwister dazu zu ermutigen, besser miteinander auszukommen, ist wirklich schön. Die bunten Bilder und die einfachen, netten Texte machen das Buch kindgerecht. Die Tipps für Eltern sind in Ordnung, auch wenn ich sie in einem Kinderbuch etwas fehl am Platz finde. 



Ein Punkt, der mir nicht gefällt, ist die Aussage, dass Geschwister sich nicht lieben müssen. Diese Ansicht kann ich nicht unterstützen. Wenn sie nicht schon im Kindesalter lernen, sich zu lieben, wann sollen sie es dann tun? Es ist zwar positiv, dass das Buch betont, wie wichtig es ist, freundlich zueinander zu sein und sich gegenseitig zu helfen, aber es geht nicht wirklich tief in die Materie. Zudem bleibt das Buch oft an der Oberfläche und bezieht sich hauptsächlich auf die Rolle der Mutter, ohne den Vater einzubeziehen. 



Trotzdem ist es kein schlechtes Buch. Für jüngere Kinder könnte es hilfreich sein, ein Gefühl für Geschwisterliebe zu entwickeln, aber bei wirklich komplexen Problemen finde ich es eher weniger nützlich.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Gute Ansätze, schwieriger Erzählstil

Degrees of Engagement
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Ich finde das Cover und der Farbschnitt wunderschön. Der Titel „Degrees of Engagement“ hatte mich direkt neugierig gemacht und letztendlich wurde ich durch den Klappentext überzeugt, das Buch zu lesen. ...

Ich finde das Cover und der Farbschnitt wunderschön. Der Titel „Degrees of Engagement“ hatte mich direkt neugierig gemacht und letztendlich wurde ich durch den Klappentext überzeugt, das Buch zu lesen.
Mich hat zu Beginn die Botschaft an uns Mädels wirklich gerührt, dass wir unsere Meilensteine feiern, was wir alles im Leben erreicht haben und uns einfach selbst wertschätzen.
Ich konnte mich gut in Biancas Lage hineinversetzen, in die fehlende Wertschätzung und die Gefühle, die sie erlebt hat.
Leider konnte mich aber die Umsetzung des Buchs nicht wirklich überzeugen. Der Erzählstil in der 3. Person war für mich schwierig und ich kam einfach nicht wirklich damit zurecht. Manchmal wusste ich nicht, wer gerade den Dialog führt. Ich war kurz davor das Buch abzubrechen, aber habe es dennoch zu Ende gelesen, da ich die Ansätze und die Story dennoch spannend fand und den Fake-Dating/ Relationship-Trope sehr liebe. Gegen Ende hin wurde es besser. Ich freue mich, es nicht abgebrochen zu haben, auch wenn ich weiterhin Probleme mit dem Erzählstil hatte. Vielleicht liegt es an der Übersetzung. Für meinen Geschmack hätten 2 POVs geholfen, damit ich Biancas und Xaviers Gedanken und Dialoge besser nachvollziehen könnte. Insgesamt würde ich dem Buch 2,5 von 5 Sternen geben.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Leider mehr erhofft

If he had been with me
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Ich habe das Buch auf Empfehlung meiner Schwester gelesen, da sie am Ende weinen musste und ich unbedingt wissen wollte, ob der Hype und die Tränen wirklich gerechtfertigt sind.

Leider muss ich vorweg ...

Ich habe das Buch auf Empfehlung meiner Schwester gelesen, da sie am Ende weinen musste und ich unbedingt wissen wollte, ob der Hype und die Tränen wirklich gerechtfertigt sind.

Leider muss ich vorweg sagen, dass es mich nicht wirklich abgeholt hat. Ich fand den Schreibstil der Autorin, mit den kurzen Sätzen und den vielen Wiederholungen, ziemlich mühsam zu lesen. Auch am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Ich fand, dass sich die Handlung um Autumn und Finny echt gezogen hat und die letzten 50 Seiten, vor allem das Ende, waren wiederum viel zu kurz. Das Ende war für mich durch das erste Kapitel und den Klappentext viel zu vorhersehbar.

Auf den knapp 400 Seiten ist meiner Ansicht nach nicht viel passiert. Ich fand die Freunde bzw. die Clique von Autumn, besonders Sasha zu Beginn, unsympathisch. Die Ablehnung ihr gegenüber war am Ende gerechtfertigt, da sie sich als falsche Freundin herausstellte, besonders durch den Betrug mit Autumns Freund Jamie.
Obwohl Autumn wirklich verletzt wurde, konnte sie nicht wirklich zu ihren Gefühlen stehen und war zwischendrin und besonders am Ende verunsichert, ob sie zwei Menschen gleichzeitig lieben kann. Das Thema Depressionen wurde für meinen Geschmack zu oberflächliche aufgegriffen.

Alles in allem kann ich dem Buch nur 2 Stern geben.

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