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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2025

wild wild west

A Wild Cowboy's Heart
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Mit A Wild Cowboy’s Heart hat Stacy Kennedy eine wunderbar warme und berührende Liebesgeschichte geschrieben, die sich leicht und flüssig lesen lässt. Der Schreibstil ist locker, charmant und lädt dazu ...

Mit A Wild Cowboy’s Heart hat Stacy Kennedy eine wunderbar warme und berührende Liebesgeschichte geschrieben, die sich leicht und flüssig lesen lässt. Der Schreibstil ist locker, charmant und lädt dazu ein, einfach abzutauchen und alles um sich herum zu vergessen. Die Seiten fliegen nur so dahin, weil man sich schnell mit den Figuren verbunden fühlt und ihre Geschichte einen mitnimmt.
Die Gefühle der Charaktere sind spürbar, authentisch und bewegen, ohne jemals zu dick aufzutragen. Die Gespräche zwischen den Figuren wirken echt und lebendig, es sind nicht einfach nur oberflächliche Dialoge, sondern richtige Unterhaltungen, die die Charaktere greifbar machen und ihre Beziehungen glaubhaft vertiefen.
Maisie ist eine absolute Lichtgestalt. Mit ihrer positiven Art bringt sie Wärme in jede Szene und ein Lächeln auf das Gesicht der Leserinnen und Leser. Man hat das Gefühl, dass sie jedem guttun würde, der ihr begegnet. Hayes bildet dazu einen starken Kontrast. Er trägt eine schwere Schuld in sich, obwohl er eigentlich keine Verantwortung für das Geschehene trägt. Diese innere Zerrissenheit macht ihn sehr nahbar und verleiht der Geschichte emotionale Tiefe.
Gemeinsam sind Maisie und Hayes ein Paar, das nicht nur gut zusammenpasst, sondern auch eine besondere Verbindung teilt, die über das Körperliche hinausgeht. Ihre Geschichte hat Herz, Verstand und genau das richtige Maß an Gefühl. Sie ist kurzweilig und unterhaltsam, ohne banal zu sein, und genau das macht sie so besonders. Ein perfekter Wohlfühlroman mit Substanz, der zeigt, dass auch leichte Lektüre Tiefe haben kann.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Spannung und Witz

Aristide Ledoux – Meisterdieb wider Willen
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Das ist ein richtig unterhaltsames Kinder-Abenteuer mit Herz, Witz und einer ordentlichen Portion Charme. Schon nach ein paar Seiten merkt man: Aristide ist kein gewöhnlicher Held. Er will eigentlich gar ...

Das ist ein richtig unterhaltsames Kinder-Abenteuer mit Herz, Witz und einer ordentlichen Portion Charme. Schon nach ein paar Seiten merkt man: Aristide ist kein gewöhnlicher Held. Er will eigentlich gar kein Meisterdieb sein, aber das Leben - oder besser gesagt seine chaotischen Umstände – führen ihn genau dorthin. Und das macht ihn so sympathisch.

Die Geschichte sprüht vor Ideen und liebevoll gezeichneten Figuren. Es gibt Spannung, lustige Wendungen und herrlich schräge Situationen, bei denen man manchmal nicht weiß, ob man lachen oder den Kopf schütteln soll. Genau das macht den Charme des Buches aus. Es nimmt sich selbst nicht zu ernst, bleibt aber dabei nie oberflächlich.

Der Schreibstil ist flott und locker, man fliegt nur so durch die Seiten. Vor allem jüngere Leserinnen und Leser (und auch erwachsene Mitleser!) werden ihren Spaß daran haben. Zwischen all den witzigen Szenen schimmert immer wieder auch etwas Tiefgang durch. Etwa wenn es um Freundschaft, Mut oder die Frage geht, was richtig oder falsch ist, wenn alles Kopf steht.

Ein Buch, das einfach Freude macht, zum Schmunzeln bringt und zeigt, dass man manchmal über Umwege genau das findet, was man nie gesucht hat. Ideal für alle, die Abenteuer lieben, gern mal mitfiebern und sich mit einem liebenswerten Nicht-Helden auf ein ungewöhnliches Abenteuer einlassen wollen.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

ruhige Fantasy

Dämmernachtstraum
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Die Geschichte rund um Lilimott entfaltet sich leise und langsam, aber genau das macht ihren Reiz aus. Es ist kein Buch voller großer Wendungen oder lauter Spannung, sondern eher wie ein Abendspaziergang ...

Die Geschichte rund um Lilimott entfaltet sich leise und langsam, aber genau das macht ihren Reiz aus. Es ist kein Buch voller großer Wendungen oder lauter Spannung, sondern eher wie ein Abendspaziergang durch eine fremde, magische Welt, die sich nur dann zeigt, wenn man still genug hinschaut. Lilimott selbst ist eine ungewöhnliche Hauptfigur. Sie ist zurückhaltend, nachdenklich und ein bisschen verloren, aber gerade dadurch sofort greifbar.

Man spürt, dass etwas in der Luft liegt, dass sich Dinge verschieben, ohne dass sie sich vollständig erklären lassen. Die Welt wirkt gleichzeitig fremd und vertraut, und die Figuren – ob menschlich oder nicht – sind liebevoll gezeichnet, ohne zu überladen zu sein. Auch der Umgang mit Themen wie Einsamkeit, Zugehörigkeit oder das Gefühl, anders zu sein, passiert unaufgeregt, aber ehrlich.

Die Sprache ist klar, kindgerecht und zugleich ein bisschen träumerisch, ohne je kitschig zu wirken. Für mich fühlte sich das Buch an wie ein Zwischenton – nicht Tag, nicht Nacht, das Raum für eigene Gedanken lässt. Ich hoffe sehr, dass es einen zweiten Teil geben wird, denn es gibt noch viel in Lilimotts Welt zu entdecken.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Ein Psychothriller wie er sein soll

Die Villa am See (Psychothriller)
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Ein Psychothriller, wie er sein soll: spannend, rätselhaft und voller Wendungen. Die Geschichte beginnt intensiv – Jessie erwacht in einer abgelegenen Villa, umgeben von Fremden, ohne Erinnerung an ihr ...

Ein Psychothriller, wie er sein soll: spannend, rätselhaft und voller Wendungen. Die Geschichte beginnt intensiv – Jessie erwacht in einer abgelegenen Villa, umgeben von Fremden, ohne Erinnerung an ihr früheres Leben. Stück für Stück versucht sie herauszufinden, wer sie ist, was geschehen ist und wem sie trauen kann.

Von der ersten Seite an baut sich eine dichte Spannung auf, die kaum nachlässt. Die Geschichte ist durchzogen von geheimnisvollen Andeutungen, überraschenden Wendungen und düsteren Rätseln, die einen beim Lesen nicht mehr loslassen. Jeder Charakter scheint etwas zu verbergen, jede Szene trägt zur beklemmenden Atmosphäre bei. Besonders das Ende hat es in sich: unerwartet, verstörend und absolut fesselnd. Rose Hard gelingt es, mit wenigen Mitteln ein Gefühl der Unsicherheit zu schaffen, das bis zur letzten Seite anhält. Wer auf psychologische Spannung steht, wird hier definitiv nicht enttäuscht.

Die Auflösung ist sehr gut gelungen: Sie bleibt bis zum Schluss spannend, ohne konstruiert zu wirken. Auch wenn man im Verlauf der Geschichte erste Vermutungen anstellt und bestimmte Wendungen erahnt, gelingt es Rose Hard dennoch, am Ende zu überraschen. Die letzten Enthüllungen fügen sich stimmig ins Gesamtbild, sorgen aber gleichzeitig für einen echten Aha-Moment – genau so soll ein guter Psychothriller enden.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

nur für starke Piraten

Erdbeer-Schnupfen und andere Piraten-Krankheiten
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Schon das Buch selbst fühlt sich einfach besonders an. Der feste Einband mit seiner matt-rauen Oberfläche liegt super in der Hand und wirkt richtig hochwertig. Es macht richtig Spaß, es aufzuschlagen und ...

Schon das Buch selbst fühlt sich einfach besonders an. Der feste Einband mit seiner matt-rauen Oberfläche liegt super in der Hand und wirkt richtig hochwertig. Es macht richtig Spaß, es aufzuschlagen und gemeinsam loszulesen.

Drinnen geht es genauso schön weiter. Die Geschichten sind wunderbar kurz gehalten, sodass auch jüngere Kinder gut folgen können und die Aufmerksamkeit nicht verloren geht. Dabei sind sie liebevoll erzählt, lustig und trotzdem einfühlsam. Es wird nicht drumherumgeredet, sondern offen und kindgerecht gezeigt, dass krank sein einfach dazugehört. Ob Schnupfen, Brille oder Übelkeit – hier wird nichts dramatisiert, sondern mit viel Humor und Wärme erzählt.

Besonders gefallen haben mir auch die Illustrationen. Mal in Schwarz-Weiß, mal in fröhlichen Farben, immer passend zur Geschichte. Die Bilder sind klar, sympathisch und unterstützen wunderbar das, was erzählt wird. Kinder können sich leicht darin wiederfinden und haben richtig was zu entdecken.

Für uns ist dieses Buch ein kleiner Schatz im Kinderzimmer. Es nimmt Ängste, bringt zum Lachen und fühlt sich dabei einfach richtig gut an, innen wie außen. Perfekt zum gemeinsamen Kuscheln, Vorlesen und Gesundwerden.

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