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Veröffentlicht am 29.08.2025

Audrey Rose VS Dracula

Hunting Prince Dracula
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Gemeinsam mit dem ebenso arroganten wie unwiderstehlich charmanten Thomas Cresswell begibt sich Audrey Rose Wadsworth auf eine Reise nach Rumänien. Dort will sie an einer der angesehensten Schulen für ...

Gemeinsam mit dem ebenso arroganten wie unwiderstehlich charmanten Thomas Cresswell begibt sich Audrey Rose Wadsworth auf eine Reise nach Rumänien. Dort will sie an einer der angesehensten Schulen für Gerichtsmedizin in ganz Europa ihr Wissen vertiefen. Doch kaum angekommen, verwandeln die düsteren Mauern und finsteren Korridore des altehrwürdigen Instituts die erhoffte akademische Ruhe in einen Albtraum. Immer wieder werden Leichen entdeckt – grausam entstellt, blutleer, als hätte ein uraltes Grauen selbst zugeschlagen. Bald kommt die Frage auf, ob hier ein Nachahmungstäter sein Unwesen treibt oder ob die Legende von Vlad dem Pfähler, besser bekannt als Graf Dracula, auf furchterregende Weise wieder zum Leben erwacht ist. Für Audrey beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Ihre Ermittlungen konfrontieren sie nicht nur mit ihrer wissenschaftlichen Neugier, sondern auch mit ihren dunkelsten Ängsten – und mit der Gefahr, dass die Wahrheit weit erschreckender sein könnte, als sie jemals geahnt hat.

Die Handlung ist spannend angelegt, voller mysteriöser Andeutungen und einer Atmosphäre, die perfekt zu Rumäniens sagenumwobener Kulisse passt. Dennoch hatte ich persönlich Schwierigkeiten, wirklich in den Lesefluss hineinzufinden. Der Schreibstil wirkt auf mich oft verschachtelt und etwas verworren, sodass ich gefühlt deutlich länger brauche, um die Seiten zu bewältigen, als es bei vergleichbaren Büchern der Fall ist. Auch wenn mir – wie schon in Band eins – recht früh klar war, wer hinter den grausamen Taten steckt, blieb mir bis zum Ende unklar, welches genaue Motiv der Täter verfolgte. Das hat die Spannung zwar nicht zerstört, aber für ein leicht unausgewogenes Leseerlebnis gesorgt. Insgesamt fand ich die Geschichte interessant, allerdings nicht packend genug, um direkt mit Band drei weiterzumachen. Ich denke, ich lege eine Pause ein, bevor ich mich wieder Audrey Roses Abenteuern widme – vielleicht wirkt der Schreibstil dann weniger anstrengend und ich kann das nächste Buch entspannter genießen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 01.08.2025

Wanderwochenende

Die drei ??? und das weiße Auge
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Ein Wochenende in der Natur – und ein Rätsel, das niemand erwartet hätte.
Die drei ??? planen ein entspanntes Camping-Wochenende in den Santa Monica Mountains. Die Sonne scheint, die Stimmung ist gut – ...

Ein Wochenende in der Natur – und ein Rätsel, das niemand erwartet hätte.
Die drei ??? planen ein entspanntes Camping-Wochenende in den Santa Monica Mountains. Die Sonne scheint, die Stimmung ist gut – doch die Ruhe währt nicht lange. Beim Erkunden eines Wasserfalls entdecken Justus, Peter und Bob ein seltsames, abgestorbenes Stück Wiese – exakt in Dreiecksform. Ein ungewöhnlicher Fund, der sofort ihre Neugier weckt.
Was wie ein harmloser Zufallsfund aussieht, entwickelt sich bald zu einem neuen Fall für die drei jungen Detektive aus Rocky Beach. Je mehr sie herauszufinden versuchen, desto mysteriöser wird es. Ist das Dreieck natürlichen Ursprungs? Oder steckt etwas Größeres dahinter? Die Spurensuche führt sie in ein Geflecht aus scheinbar unzusammenhängenden Hinweisen – doch die Lösung scheint näher, als sie denken.


Leider konnte mich dieser Fall nicht überzeugen. Die Grundidee klang zunächst spannend, doch die Umsetzung war enttäuschend. Die Geschichte wirkte konstruiert, die mysteriösen Elemente zu weit hergeholt, und es fehlte durchgehend an echter Spannung. Bereits nach kurzer Zeit konnte ich mir die Lösung denken, was dem Fall viel von seiner Wirkung nahm. Auch die Recherche der drei wirkte dieses Mal oberflächlich und gehetzt – sonst ein Highlight der Reihe.
Vielleicht eignet sich der Fall als Hörspiel besser, da man die eher langatmigen oder überflüssigen Passagen dort gut straffen kann. Insgesamt war ich enttäuscht, gerade weil ich mich sehr auf die neuen Bände gefreut hatte. Ich hatte gehofft, dass nach einigen schwächeren Büchern endlich wieder ein spannender Fall kommt – aber dieser blieb leider hinter den Erwartungen zurück.
Für Fans ist es sicher ein Muss, für mich persönlich aber eher ein schwacher Teil der Reihe.

Veröffentlicht am 01.08.2025

Neuer Garten fürs Internat

Tina und Tini, Band 06
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Im Internat Bergheim gehen merkwürdige Dinge vor sich. Der exzentrische Professor streift auffällig oft durch die Bibliothek, als würde er etwas suchen. Gleichzeitig beobachtet der Gärtner den alten Turm ...

Im Internat Bergheim gehen merkwürdige Dinge vor sich. Der exzentrische Professor streift auffällig oft durch die Bibliothek, als würde er etwas suchen. Gleichzeitig beobachtet der Gärtner den alten Turm mit besonderem Interesse – und beginnt plötzlich, dort zu graben. Die Freundinnen Tina und Tini sind alarmiert: Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht.

Als die beiden einen geheimnisvollen Plan entdecken, der sie in die versteckte Kapelle des Internats führt, nimmt ihr Abenteuer richtig Fahrt auf. Was sie dort finden, ist mehr als eine bloße Überraschung – es ist eine Entdeckung, die alles verändert und Licht auf das Rätsel wirft, das über dem Internat schwebt.



Ich habe mir mit diesem Buch einen Hauch Kindheit zurückgeholt. Früher fand ich die Geschichte unheimlich spannend – heute wirkte sie auf mich etwas langatmiger. Besonders die zahlreichen Szenen rund um das Essen in der Mensa oder schulische Alltagsdinge zogen sich in die Länge. Als Kind war genau das aufregend: das Internatsleben, der geregelte Tagesablauf, die kleinen Geheimnisse. Jetzt fiel mir eher auf, wie wenig dort eigentlich gegessen wird – für mich wäre das Internat nichts gewesen!

Der Kriminalfall selbst ist für ein junges Publikum ansprechend und mit Spannung erzählt. Aus heutiger Sicht fehlte mir etwas Tempo und Tiefe, dennoch hatte das Buch seinen nostalgischen Reiz. Wer Tina und Tini kennt und liebt, wird auch diesen Band mögen – besonders, wenn man ihn aus Kinderaugen liest. Für mich war es ein nettes Wiedersehen, auch wenn die große Begeisterung wie früher ausblieb.

Veröffentlicht am 12.07.2025

AWOO

Nightmore - Das gruseligste Internat der Welt (Band 1) - Plötzlich Werwolf
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Hörbuchbewertung



Gerade war Fynn noch ein ganz normaler Junge – mit Freunden, guten Noten und einem nervigen großen Bruder. Doch dann wird er von einem seltsamen Hund gebissen, und beim nächsten Vollmond ...

Hörbuchbewertung



Gerade war Fynn noch ein ganz normaler Junge – mit Freunden, guten Noten und einem nervigen großen Bruder. Doch dann wird er von einem seltsamen Hund gebissen, und beim nächsten Vollmond verändert sich plötzlich alles. Statt Alltag wartet nun ein Internat der besonderen Art auf ihn: die düstere Nightmore Academy, tief in den nebligen Hochmooren gelegen.

Schon die Ankunft ist ein Schock: Die Schule grenzt direkt an einen Friedhof, die Direktorin ist eine echte Todesfee, und das Monster von Loch Ness unterrichtet ausgerechnet Geschichte. Im Burggraben lauern hungrige Krokodile, und der Lieblingssport der Schüler heißt nicht ohne Grund Blutball. Fynn steht sofort fest: Hier hält er es keine Woche aus!

Zum Glück trifft er auf Sinista, eine freche Dämonin, die 1622 wegen übler Streiche von genau dieser Schule geflogen ist. Sie schmiedet mit Fynn einen genial-verrückten Plan, um ihm ebenfalls den Rauswurf zu sichern. Doch während sie versuchen, das Internat in Chaos zu stürzen, merkt Fynn, dass er sich verändert. Vielleicht ist er gar nicht mehr so „normal“ wie früher – und vielleicht gehört er genau deshalb an diesen unheimlichen Ort.



Ein fantasievoller Auftakt in eine schräge Internatswelt voller Magie, Monster und Geheimnisse. Ideal für junge Leserinnen und Leser, die gruselige Abenteuer mit Humor mögen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und besonders die erklärenden Einschübe – etwa wie Dinge geschrieben werden oder was bestimmte Begriffe bedeuten – fand ich sehr gelungen. Gerade für Leseanfänger eine tolle Unterstützung. Die Figur Sinista bleibt für mich bis zum Schluss ein Rätsel: mag ich sie oder nicht? Vielleicht liegt’s daran, dass Dämonen nicht so mein Fall sind. Trotzdem würde ich das Buch definitiv meinem Patenkind empfehlen – spannend, lehrreich (wenn auch versteckt), und definitiv nicht vorhersehbar!

Veröffentlicht am 12.07.2025

Rungholtschatz

Mörderisch verstrickt – Ein Strickclub ermittelt
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Im gemütlichen Strickladen „Strickschick“ in Lüttjekoog, einem kleinen Ort an der Nordsee-küste, treffen sich einmal pro Woche vier sehr unterschiedliche Menschen, um gemeinsam zu stricken, zu plaudern ...

Im gemütlichen Strickladen „Strickschick“ in Lüttjekoog, einem kleinen Ort an der Nordsee-küste, treffen sich einmal pro Woche vier sehr unterschiedliche Menschen, um gemeinsam zu stricken, zu plaudern und den Alltag hinter sich zu lassen. Die bunte Runde ist für alle mehr als nur ein Hobby – sie ist ein Stück Heimat geworden, ein sicherer Hafen bei persönlichen Sorgen. Ihr Motto: Gemeinsam strickt man weniger allein! Doch dann wird das ruhige Küstenleben jäh gestört: Pfarrerin Anne wird in ihrer eigenen Kirche überfallen. Kurz darauf geschieht ein Mord – und der Frieden des Ortes ist endgültig dahin.
Für die vier Freunde aus dem Strickladen steht fest: Sie müssen handeln! Besonders Ladeninhaberin Mette ist sofort Feuer und Flamme für Ermittlungen – auch wenn sie dabei gelegentlich die Grenzen des Legalen überschreitet. Zwischen Stricknadeln, Wattwanderungen und Teepausen kommt eine Spur nach der anderen ans Tageslicht. Ein geheimnisvoller Schatz im Watt, alte Geschichten aus der Region und neue Rätsel lassen sie nicht mehr los. Doch können sie den Täter rechtzeitig entlarven und den Schatz retten, bevor noch mehr passiert?



Ein liebevoll geschriebener Wohlfühlkrimi mit norddeutschem Flair und einer Extraportion Wolle. Die Figuren sind charmant, die Kulisse gemütlich – aber für meinen Geschmack war das Strickthema etwas zu dominant. Obwohl ich als Häkel-Fan das Thema grundsätzlich nachvollziehen kann, zog sich das viele Gestricke etwas zu sehr in den Vordergrund. Die Krimihandlung selbst kam erst spät richtig in Fahrt, und die eigentliche Ermittlungsarbeit hätte gern mehr Raum bekommen dürfen. Trotzdem ein netter, leichter Krimi für zwischendurch – vor allem für Leserinnen, die Handarbeiten und Küstenromantik lieben.