Secrets between us
Secrets between usIch muss gestehen: Den ersten Teil der Ferham Creek-Reihe habe ich (noch) nicht gelesen. Trotzdem bin ich ohne Probleme in die Geschichte reingekommen – und wurde direkt mitgerissen. „Secrets between us“ ...
Ich muss gestehen: Den ersten Teil der Ferham Creek-Reihe habe ich (noch) nicht gelesen. Trotzdem bin ich ohne Probleme in die Geschichte reingekommen – und wurde direkt mitgerissen. „Secrets between us“ liest sich wunderbar eigenständig und funktioniert auch ohne Vorwissen.
Eleanor, die „Prinzessin der Eastside“, lebt zwischen schicken Dinnerpartys und hohen Erwartungen, fühlt sich aber innerlich leer. Als sie Kai kennenlernt, einen Mechaniker aus der rauen Westside und Mitglied der Ferham Falcons, prallen zwei Welten aufeinander. Was nach einer typischen „verbotenen Liebe“ klingt, entwickelt sich hier zu einer gefühlvollen, glaubwürdigen Liebesgeschichte mit Tiefe.
Francesca Peluso versteht es, Kontraste lebendig werden zu lassen – Eastside-Glanz trifft auf Westside-Rauheit, gesellschaftliche Vorurteile auf echte Nähe. Besonders schön fand ich, dass es hier kein künstlich aufgebauschtes Drama zwischen Eleanor und Kai gibt. Stattdessen stehen Vertrauen, gegenseitiger Respekt und das Überwinden von Vorurteilen im Mittelpunkt. Die beiden harmonieren wunderbar, und ich habe ihre Szenen sehr genossen.
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und sorgt dafür, dass man mühelos durch die Seiten fliegt. Die Charaktere wirken authentisch, und die Nebenfiguren geben der Geschichte zusätzlich Tiefe.
Auch ohne den ersten Band gelesen zu haben, war „Secrets between us“ für mich ein absoluter Lesegenuss. Eine emotionale, herzerwärmende Lovestory mit großartigen Figuren, glaubwürdiger Entwicklung und einem Setting, das man sofort vor Augen hat. Jetzt bin ich umso neugieriger auf Band 1 – und werde den definitiv noch nachholen.