grausige Einblicke in eine fremde Glaubenswelt
AschetodPolizeichefin Kate Burkholder ist eine Abtrünnige. Mit 18 Jahren ist sie aus der Glaubensgemeinschaft der Amischen ausgetreten. Nicht alle sehen das mit Wohlwollen und doch bringt die Gemeinde der Amisch ...
Polizeichefin Kate Burkholder ist eine Abtrünnige. Mit 18 Jahren ist sie aus der Glaubensgemeinschaft der Amischen ausgetreten. Nicht alle sehen das mit Wohlwollen und doch bringt die Gemeinde der Amisch ihr und wie sie ihren Job ausführt Vertrauen entgegen. Denn eines ist für diese Gläubigen bezeichnend, sie bleiben unter sich, reden nicht mit Englischen und schon gar nicht über ihre Glaubensbrüder.
Doch nun wird Kate zum Brand in einem Waldstück gerufen. Ein exkommunizierter Glaubensbruder wurde an einen Pfahl gefesselt und auf einem Scheiterhaufen verbrannt, ein grausiger Anblick. Wofür wurde er bestraft?
Die Autorin schafft es dem Leser sehr detailliert die Grundsätze des Zusammenlebens in der Gemeinschaft der Amische zu vermitteln, so dass man deren Handlungsweisen nachvollziehen kann. Gleichzeitig baut sich die Spannung auf, da auch Kates Bruder zu den möglichen Verdächtigen gehört. Im Gegensatz zu ihr hat er am Glauben festgehalten und ist nicht gewillt Kate zu unterstützen. Was Kate über das Opfer herausfindet, hat mich entsetzt. Ein gläubiger Mensch und doch so grausam. Ich habe mich spannend unterhalten gefühlt und gebe daher 4 Lese-Sterne.