Der Einstieg ist gut gelungen, auch wenn es bei mir etwas gedauert hat, bis ich mit Bristol warm geworden bin und richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Die Charaktere sind allesamt sehr gelungen ...
Der Einstieg ist gut gelungen, auch wenn es bei mir etwas gedauert hat, bis ich mit Bristol warm geworden bin und richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Die Charaktere sind allesamt sehr gelungen und sorgen mit ihren Eigenheiten für ein unterhaltsames Lesen,
Der Wechsel zwischen den verschiedenen Perspektiven war anfangs gewöhnungsbedürftig, da es nicht nur Bristol und Tyghan waren, und hat den Lesefluss manchmal etwas gestört, aber es wurden immer wieder neue kleine Details offenbart, die es für mich erst recht spannend gemacht haben. Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Bristol und Tyghan ist toll gemacht, slow burn at its finest. :) Dafür, dass das Buch satte 716 Seiten umfasst, ging die Handlung angenehm schnell voran, sodass kaum Langeweile aufkam.
Insgesamt ein gelungener Auftakt und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht, denn das Ende hat defintiv Potenzial.
Pure Grace Academy ist insgesamt eine gelungene Story, die es besonders zum Ende hin wirklich in sich hat.
Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht. Ich habe etwas gebraucht, um in den Leseflow ...
Pure Grace Academy ist insgesamt eine gelungene Story, die es besonders zum Ende hin wirklich in sich hat.
Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht. Ich habe etwas gebraucht, um in den Leseflow zu kommen und vor allem, um mit Elli und Lucian warm zu werden. Gerade am Anfang wirkten beide noch etwas schwer greifbar für mich. Doch mit jedem Kapitel wurde die Handlung stärker, die Motive nachvollziehbarer und die Dynamik zwischen den Figuren intensiver – bis ich am Ende komplett im Leseflow gefangen war.
Teilweise war es etwas frustrierend, dass viele Probleme – vor allem zwischen Elli und Lucian – hauptsächlich deshalb bestehen, weil sie nicht offen miteinander reden. Man sitzt daneben und denkt sich: Es könnte so einfach sein! Diese fehlende Kommunikation hat die Spannung zwar angeheizt, war stellenweise aber auch ein kleiner Nervfaktor.
Mit Elli musste ich insgesamt etwas warm werden. Mal ist sie sehr emotional, dann wieder taff und kühl – diese Wechsel haben sie für mich nicht immer leicht zugänglich gemacht. Gleichzeitig passt genau das aber auch zu ihrer Situation und ihrer inneren Zerrissenheit.
Richtig gepackt hat mich vor allem der letzte Abschnitt. Die wachsende Tension zwischen Elli und Lucian, kombiniert mit den Wendungen rund um ihre Ermittlungen, haben der Geschichte noch einmal ordentlich Drive verliehen. Da hatte die Autorin definitiv noch einige Überraschungen parat – und die haben gesessen.
Unterm Strich eine Geschichte, die sich steigert und besonders zum Ende hin abliefert. Ich bin sehr gespannt, was Band 2 bereithält.
Mit Spiel des Lügners hatte ich einen etwas holprigen Start. Ich habe eine Weile gebraucht, um richtig in den Hör-Flow zu kommen – und selbst danach gab es immer wieder Phasen, in denen ich gedanklich ...
Mit Spiel des Lügners hatte ich einen etwas holprigen Start. Ich habe eine Weile gebraucht, um richtig in den Hör-Flow zu kommen – und selbst danach gab es immer wieder Phasen, in denen ich gedanklich abgeschweift bin, weil mich das Geschehen nicht durchgehend zu 100 % fesseln konnte.
Dabei bringt die Geschichte eigentlich richtig spannende Ansätze mit: Das gesamte System rund um Geheimnisse, Macht und Manipulation ist originell und mal etwas anderes. Besonders mochte ich die Erzählweise – einerseits erforscht man gemeinsam mit Lola die Geheimnisse, andererseits erlebt man als „Lügner“ parallel das Mysterium rund um sie selbst. Diese doppelte Perspektive hat der Geschichte eine interessante Dynamik verliehen.
Lola ist eine ungewöhnliche Protagonistin, was ich sehr erfrischend fand. Sie ist nicht die typische „wunderschöne“ und „makellose“ Heldin – allein die Tatsache, dass sie eine Brille trägt, fühlt sich in diesem Genre fast schon besonders an. Das mochte ich wirklich gern. Gleichzeitig war sie mir stellenweise etwas zu naiv und gutgläubig. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr hinterfragt, mehr zweifelt, mehr selbst kombiniert.
Der Lügner hat mir als Figur sehr gut gefallen – geheimnisvoll, ansprechend und mit einer starken Präsenz. Der Dieb hingegen war mir relativ schnell unsympathisch...
Das Setting und die Grundidee fand ich insgesamt spannend und atmosphärisch. Allerdings fehlte mir beim Hören immer wieder ein gewisser Spannungsbogen, der mich dauerhaft mitgerissen hätte. Es gab starke Momente – aber eben auch einige, in denen ich den Flow verloren habe.
Ein großes Lob geht an die Sprecher:innen: Die Vertonung war authentisch, stimmlich sehr passend besetzt und hat den Figuren Leben eingehaucht. Gerade in einem Hörbuch ist das enorm wichtig – und hier wurde definitiv gute Arbeit geleistet.
Mit der Bewertung tue ich mich tatsächlich etwas schwer. Ich mochte die Geschichte, das Konzept und viele der Figuren – aber die fehlende durchgehende Spannung hat mein Hörerlebnis immer wieder gebremst.
Insgesamt ein interessantes, kreatives Hörbuch mit starken Ideen und gelungenen Sprecher:innen – auch wenn es mich emotional nicht konstant packen konnte.
Der Einstieg in Royal Houses fiel mir zunächst etwas schwer. Besonders die Erzählweise aus der dritten Perspektive war für mich ungewohnt und erschwerte es mir anfangs, eine direkte Verbindung zu Kerrigan ...
Der Einstieg in Royal Houses fiel mir zunächst etwas schwer. Besonders die Erzählweise aus der dritten Perspektive war für mich ungewohnt und erschwerte es mir anfangs, eine direkte Verbindung zu Kerrigan aufzubauen. Auch die Handlung entwickelt sich im ersten Abschnitt eher gemächlich: Der Fokus liegt stark auf der Einführung der Welt und der Figuren, was zwar notwendig ist, sich aber stellenweise etwas zäh anfühlt.
Ab dem zweiten Drittel nimmt die Geschichte jedoch deutlich an Tempo auf – und mit ihr auch der Lesespaß. Ich fand endlich in den ersehnten Leseflow. Die Dynamik zwischen den Charakteren, insbesondere zwischen Kerrigan und Fordham, verleiht der Handlung Tiefe und sorgt für emotionale wie auch spannende Momente. Freundschaften, Zusammenhalt und Teamwork spielen eine zentrale Rolle und tragen maßgeblich dazu bei, dass die Geschichte lebendig wirkt.
Auch das letzte Drittel weiß noch einmal zu überraschen und bringt neue Impulse in die Handlung. Besonders gelungen ist, wie viele offene Fragen am Ende zurückbleiben: Sie wecken Neugier, regen zum Nachdenken an und erzeugen einen starken Lesedrang auf den nächsten Band. Genau dieser offene Ausblick macht den Reiz des Buches aus und sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte.
Insgesamt ist Royal Houses ein gelungener Auftakt, der etwas Geduld verlangt, diese aber belohnt. Zwar braucht es eine gewisse Anlaufzeit, um ganz in der Geschichte anzukommen, doch ab der zweiten Hälfte entfaltet sich eine fesselnde Dynamik. Eine unterhaltsame Lektüre, die Lust auf mehr macht und neugierig auf die Fortsetzung stimmt.
Ich fand das Hörbuch insgesamt okay, konnte mich aber leider nicht komplett in seinen Bann ziehen. Der Einstieg ist gut gelungen und spannend, macht neugierig und verspricht mehr, als die Geschichte dann ...
Ich fand das Hörbuch insgesamt okay, konnte mich aber leider nicht komplett in seinen Bann ziehen. Der Einstieg ist gut gelungen und spannend, macht neugierig und verspricht mehr, als die Geschichte dann lange Zeit einlöst. Nach dem Anfang fehlt es über weite Strecken an echter Spannung, sodass sich kein richtiger Suchtfaktor entwickelt. Erst bei etwa 70–80 % zieht die Handlung wieder deutlich an und wird spannender.
Für etwas Abwechslung und „Action“ sorgen zwischendurch die spicy Szenen – auch wenn die erste Szene sehr schnell eintritt und die anderen etwas abrupt als Reaktion auf Streit und Stress entstehen. Das hat zwar kurz unterhalten, konnte die fehlende Spannung der Story aber nicht vollständig ausgleichen.
Die Sprecher*innen haben mir gut gefallen und passten meiner Meinung nach auch zu den jeweiligen Charakteren, was das Hörbuch angenehm für nebenbei gemacht hat. Dennoch bleibt für mich die Storyline der größte Schwachpunkt: Es passiert zwar schon etwas, aber irgendwie gleichzeitig auch nicht genug, um wirklich fesselnd oder mitreißend zu sein. Erst am Ende fügt sich alles zusammen und es gibt einen Plot Twist, der rückblickend interessant ist – aber für meinen Geschmack kommt das einfach zu spät.
Unterm Strich war These Ancient Flames für mich nett zum Nebenbei-Hören, aber nicht mehr. Deshalb vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.