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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2025

Wirklich gut geschrieben und auch unterhaltsam, aber leider unfassbar vorhersehbar.

That's Not My Name
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Ein wirklich gut geschriebener, kurzweiliger Jugendthriller, der jedoch unfassbar vorhersehbar war und somit keinen Plot-Twist hatte. Jedenfalls nicht für mich. Bereits nach wenigen Seiten, wo es darum ...

Ein wirklich gut geschriebener, kurzweiliger Jugendthriller, der jedoch unfassbar vorhersehbar war und somit keinen Plot-Twist hatte. Jedenfalls nicht für mich. Bereits nach wenigen Seiten, wo es darum ging, dass ein Vater seine verwirrte und verletzte Tochter auf einer Polizeiwache abholt, die sich an nichts mehr erinnern kann, hatte ich eine Ahnung, in welche Richtung es gehen könnte, in der Hoffnung, dass es das nicht ist.

Aber genau so war es dann. Dementsprechend gab es für mich als Leser null Überraschungseffekte und ich war etwas enttäuscht. Es gibt so gute Jugendthriller, wie z. B. „Hotel Ambrosia“ oder „Villa Obscura“ und wenn man das miteinander vergleicht, ist dieser Roman einfach relativ unkreativ und nichts Besonderes.

Es geht um die 17-jährige Mary, die sich im Haus ihres Vaters sichtlich unwohl fühlt. Sie spürt, dass irgendetwas nicht stimmt und wird zudem von ihm immer mehr isoliert. Viele Dinge passen nicht zusammen. Es kommen immer mehr Erinnerungsfetzen hoch und Mary beginnt ihr Leben zu hinterfragen, das aus ihrer Sicht nicht zu ihr passt.

Gleichzeitig versucht Drew, mit Hilfe seiner Freunde, seine vermisste Freundin Lola wiederzufinden, die auf dem Nachhauseweg verschollen ist. Das Schlimme daran: alle denken, dass er selbst dahinter steckt. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und entdeckt Unfassbares.

Man kommt gut und schnell durch die Seiten, ohne sich zu langweilen. Begeisterungsstürme löst THAT’S NOT MY NAME jedoch nicht aus. Schade eigentlich.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Kurzweilig, aber nicht sonderlich spannend und teilweise vorhersehbar.

Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein
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Im Grunde fing dieser sehr kurzweilige Thriller mit nur 300 Seiten sehr vielversprechend an, hat mich zum Ende hin aber nicht mehr abholen können, weil das Verhalten einer der Hauptprotagonistinnen überhaupt ...

Im Grunde fing dieser sehr kurzweilige Thriller mit nur 300 Seiten sehr vielversprechend an, hat mich zum Ende hin aber nicht mehr abholen können, weil das Verhalten einer der Hauptprotagonistinnen überhaupt keinen Sinn gemacht hat. Wenn ich doch schon ein schlechtes Bauchgefühl habe und hinter das Geheimnis einer bestimmten Person gekommen bin, warum tue ich dann noch das, was diese sagt und begebe mich in erneute Gefahr?

Ansonsten war die Idee ganz gut, hätte aber noch ein bisschen krasser, eindringlicher oder morbider ausgeführt werden können. Von daher ist der Roman ganz OK, hat aber handwerklich noch Luft nach oben. Und ganz ehrlich: was oder wer der Grund sein könnte, dass die beiden Freundinnen ganz alleine einen Ausflug machen wollen, war mir jedenfalls sofort klar.

Julia und Nicki sind beste Freundinnen, hatten aber zuletzt nicht mehr viel Kontakt, da Nicki sich aus unbekannten Gründen immer mehr zurückgezogen hat. Als Wiedergutmachung schlägt sie eine Wandertour in Schweden vor. Nur die beiden, um sich wieder anzunähern und gleichzeitig Julias Junggesellenabschied zu feiern.

Aber obwohl es Nickis Idee war, benimmt sie sich immer seltsamer, was Julia nicht nachvollziehen kann. Eines Morgens wacht Julia auf und kann Nicki nicht mehr finden. Wo ist sie hin? Und was steht in dem kleinen schwarzen Buch, das Nicki zurückgelassen hat?

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Eine gute, spannende Dark Romance mit ernsten Themen und sexy Spice-Szenen.

My Evil Boss
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Endlich mal wieder eine Dark Romance, die nicht komplett hirnverbrannt und nur zum Augenrollen ist. Diesen Roman konnte man echt gut lesen bzw. hören, weil es einen interessanten Plot und durchaus ernste ...

Endlich mal wieder eine Dark Romance, die nicht komplett hirnverbrannt und nur zum Augenrollen ist. Diesen Roman konnte man echt gut lesen bzw. hören, weil es einen interessanten Plot und durchaus ernste Themen gibt. An einer Stelle hat das Verhalten der Hauptprotagonistin allerdings überhaupt keinen Sinn ergeben.

Aurora wusste bereits, dass Ayden ohne mit der Wimper zu zucken Menschen tötet und plötzlich ist ihr diese eine bestimmte Erkenntnis dann doch zu viel und sie nimmt Reißaus. Sorry, nein. Auch dass sie sich dann wie eine einfache Diebin verhält und ihre beste Freundin in große Gefahr bringt, hat nicht zu ihr gepasst. Das war für mich nicht stimmig und sehr naiv, zu glauben, sie würde damit durchkommen.

Ayden Curse als Charakter hat mir gut gefallen. Sehr kompromisslos und dominant, aber so beschrieben, dass es authentisch und glaubhaft ist. Warum er gewisse Dinge tut sind nachvollziehbar und von der Thematik her schon krass. Die Spicy-Szenen sind äußerst hot und gut geschrieben, aber nicht zu viel, sodass es nur noch darum geht.

Dies war mein 1. Roman von Sara Rivers alias Sarah Stankewitz und ich werde noch mehr ihrer Dark Romance Bücher lesen/hören, da der Schreibstil echt gut und kurzweilig ist.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Durchschnittlich guter Thriller, ist ganz OK.

She’s Not Sorry – Du könntest die Nächste sein
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Eigentlich war das ein ganz guter Thriller, der aber meines Erachtens unter seinen Möglichkeiten geblieben ist und zum Teil einfach zu vorhersehbar war. Allein auf den ersten Seiten weiß man doch gleich ...

Eigentlich war das ein ganz guter Thriller, der aber meines Erachtens unter seinen Möglichkeiten geblieben ist und zum Teil einfach zu vorhersehbar war. Allein auf den ersten Seiten weiß man doch gleich als Leser, wer dafür verantwortlich ist, dass eine Patientin im Koma liegt.

Natürlich streut die Autorin zusätzlich falsche Fährten und plottet Intrigen und Geheimnisse, die aber am Endergebnis nichts verändern. Im Roman gibt es noch weitere Opfer, da ein Serienkiller sein Unwesen treibt, Frauen vergewaltigt und tötet. Als man dann wusste, wer der Täter ist, gab es trotzdem keinen richtigen Grund, warum er das tut. Die Auflösung war 08/15, also nichts Besonderes.

Der Showdown bzw. die letzte Szene war nochmal spannend, aber alles in allem war mir das zu seicht und unspektakulär. Davon abgesehen war mir auch kein einziger Charakter sympathisch und das Verhalten teilweise nicht nachvollziehbar und sehr weit hergeholt.

Der Schreibstil war gut, der Roman an sich auch kurzweilig und von der Bewertung her im Mittelfeld bzw. Durchschnitt. Kann man lesen/hören, muss man aber nicht, da der Markt voll ist mit besseren Thrillern.

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Veröffentlicht am 28.06.2025

Tolle Geistergeschichte für Jugendliche.

Twelve Bones (Die Souls-Dilogie, Band 2)
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Vermutlich verdient dieser wirklich gut geschriebene 2. Band der „Souls“ Dilogie mehr als nur 3 Sterne, aber mir war es alles in allem doch zu jugendlich und auch zu langatmig. Es war irgendwann einfach ...

Vermutlich verdient dieser wirklich gut geschriebene 2. Band der „Souls“ Dilogie mehr als nur 3 Sterne, aber mir war es alles in allem doch zu jugendlich und auch zu langatmig. Es war irgendwann einfach alles zu viel des Guten.

Zu viele Personen, Verstrickungen, Intrigen und Quests. Ähnlich wie bei der „Katmere Academy“ Reihe, wo die Protagonisten ab Band 3 auch nur noch von A nach B gerannt sind und sich sofort ein neues Problem aufgetan hat, sobald eins gelöst wurde. 100 Seiten weniger wären besser und knackiger gewesen.

Das Ende war unerwartet, der Schreibstil der Autorin und die ganze Idee sind wirklich richtig gut, aber ich denke es ist einfach nicht meine Altersklasse. Jugendliche werden bestimmt davon begeistert sein. Die Bücher sind gruselig, brutal, spannend und atmosphärisch. Den 1. Band fand ich aber besser als den 2.

Hier werden die Freunde Zeuge eines brutalen Autounfalls, obwohl das Opfer völlig alleine auf der Straße unterwegs war. Ein neuartiges Wesen hat es offensichtlich auf Menschen abgesehen. Zeitgleich verschwinden aus der Pathologie eines Krankenhauses echte Menschenknochen. Sam und Charlie wollen herausfinden, was es damit auf sich hat und ob ein Zusammenhang zwischen diesen Vorkommnissen besteht.

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