Wirklich gut geschrieben und auch unterhaltsam, aber leider unfassbar vorhersehbar.
That's Not My NameEin wirklich gut geschriebener, kurzweiliger Jugendthriller, der jedoch unfassbar vorhersehbar war und somit keinen Plot-Twist hatte. Jedenfalls nicht für mich. Bereits nach wenigen Seiten, wo es darum ...
Ein wirklich gut geschriebener, kurzweiliger Jugendthriller, der jedoch unfassbar vorhersehbar war und somit keinen Plot-Twist hatte. Jedenfalls nicht für mich. Bereits nach wenigen Seiten, wo es darum ging, dass ein Vater seine verwirrte und verletzte Tochter auf einer Polizeiwache abholt, die sich an nichts mehr erinnern kann, hatte ich eine Ahnung, in welche Richtung es gehen könnte, in der Hoffnung, dass es das nicht ist.
Aber genau so war es dann. Dementsprechend gab es für mich als Leser null Überraschungseffekte und ich war etwas enttäuscht. Es gibt so gute Jugendthriller, wie z. B. „Hotel Ambrosia“ oder „Villa Obscura“ und wenn man das miteinander vergleicht, ist dieser Roman einfach relativ unkreativ und nichts Besonderes.
Es geht um die 17-jährige Mary, die sich im Haus ihres Vaters sichtlich unwohl fühlt. Sie spürt, dass irgendetwas nicht stimmt und wird zudem von ihm immer mehr isoliert. Viele Dinge passen nicht zusammen. Es kommen immer mehr Erinnerungsfetzen hoch und Mary beginnt ihr Leben zu hinterfragen, das aus ihrer Sicht nicht zu ihr passt.
Gleichzeitig versucht Drew, mit Hilfe seiner Freunde, seine vermisste Freundin Lola wiederzufinden, die auf dem Nachhauseweg verschollen ist. Das Schlimme daran: alle denken, dass er selbst dahinter steckt. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und entdeckt Unfassbares.
Man kommt gut und schnell durch die Seiten, ohne sich zu langweilen. Begeisterungsstürme löst THAT’S NOT MY NAME jedoch nicht aus. Schade eigentlich.