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ChristineBusch

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2025

Ein Traum vom Neubeginn

Eine Prise Meersalz
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Wahre Begebenheit.

Im Buch geht es um Nanni und ihren Mann Harald. Es ist die Geschichte einer Auswanderung nach Mallorca, die zu einer Achterbahnfahrt wurde.

Mir gefiel es richtig gut. Das Buch gibt ...

Wahre Begebenheit.

Im Buch geht es um Nanni und ihren Mann Harald. Es ist die Geschichte einer Auswanderung nach Mallorca, die zu einer Achterbahnfahrt wurde.

Mir gefiel es richtig gut. Das Buch gibt die Höhen und Tiefen wider, ob es die beiden schaffen, sich auf der sonnigen Insel ein neues Leben aufzubauen.
Hoffnung, Zweifel, Geldprobleme.
Es werden nicht nur die schönen Seiten beschrieben.
Interessant zu lesen.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Ein Leben in Dunkelheit

Der unsichtbare Garten
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Für Vincent bricht eine Welt zusammen, als er erfährt, daß er nur noch ein paar Wochen sehen kann. Er ist Tennistrainer, will mit seiner Freundin zusammenziehen, glücklich sein.
Er selbst kommt mit dieser ...

Für Vincent bricht eine Welt zusammen, als er erfährt, daß er nur noch ein paar Wochen sehen kann. Er ist Tennistrainer, will mit seiner Freundin zusammenziehen, glücklich sein.
Er selbst kommt mit dieser Situation überhaupt nicht klar. Wie soll es nun weitergehen? Will er, mit der Gewissheit zu erblinden, eigentlich weiterleben?

Dieses Buch hat mich sehr berührt.
Man begleitet Vincent auf seinem Weg durch alle Höhen und Tiefen.
Wie er seinem Umfeld vor den Kopf stößt. Sich in seiner Angst und Verzweiflung verliert.

Der Garten seines Großvaters ist sein einziger positiver Halt. Hier findet er seine innere Ruhe.

Mehr verrate ich nicht, sonst müsste ich spoilern.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Mord in der englischen Rechtswelt

Der Tote in der Crown Row
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Sally Smith mit ihrem Cosy-Krimi-Debüt
Die Autorin hat sich eine historische Umgebung dafür ausgesucht.
Der "Temple-Bezirk" im Herzen Londons.
Der Krimi spielt um die Zeit 1901.
Sie selbst hat als Kronanwältin ...

Sally Smith mit ihrem Cosy-Krimi-Debüt
Die Autorin hat sich eine historische Umgebung dafür ausgesucht.
Der "Temple-Bezirk" im Herzen Londons.
Der Krimi spielt um die Zeit 1901.
Sie selbst hat als Kronanwältin ihr gesamtes Berufsleben dort verbracht.
Ganz vorne im Buch gibt es auch eine Zeichnung vom Aufbau des Bezirks.

Wir lernen Gabriel Ward kennen. Er ist Anwalt in diesem Bezirk und fühlt sich dort sehr wohl. Seine Regeln und Rituale sind ihm sehr wichtig. Da kommt ein Mord ganz ungelegen.
Jemand hat den obersten Richter ermordet und Gabriel wird regelrecht gezwungen, ihn aufzuklären.
Er, der eigentlich seine Komfortzone nicht verlassen will, wird als Detektiv engagiert.

Die Polizei hat in diesem Bezirk eigentlich keine Befugnisse, doch ihm wird der junge Constable Maurice Wright zur Verfügung gestellt.
Der Charakter gefiel mir sehr gut. Er ist eifrig und entschlossen, Gabriel bei der Aufklärung zu helfen.
Wright kennt sich außerhalb des Bezirks auch besser aus und ist Gabriel dadurch eine große Hilfe.

Der Mord an sich weist ein gewisses Merkmal auf. Was hat es damit auf sich? Ist es überhaupt von Bedeutung? Diese Fragen beschäftigen mich bis zur Aufklärung auch.

Außerdem gab es einige Verdächtige, die sich nicht gerne in die Karten schauen lassen wollten.
Gabriel stößt bei seinen Recherchen auf viele Geheimnisse und Lügen.

Während seiner Detektivarbeit befasste er sich auch noch mit einem Fall, der sehr skurril und interessant war.

Mir hat der Krimi gut gefallen. Die Charaktere sah ich bildlich vor mir. Die Auflösung war für mich schlüssig.
Ein tolles Debüt und ich hoffe, demnächst wieder einen Krimi mit Gabriel Ward und Constable Maurice Wright lesen zu dürfen.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Eine Frau auf der Suche

Es geht mir gut
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Hier wird auf knapp 160 Seiten die Geschichte einer Ehe erzählt. Es geht um Kathleen, ihren Mann Virgil um um ihre beiden Söhne. Neun Jahre sind die beiden verheiratet.
An einem Sonntag im November bricht ...

Hier wird auf knapp 160 Seiten die Geschichte einer Ehe erzählt. Es geht um Kathleen, ihren Mann Virgil um um ihre beiden Söhne. Neun Jahre sind die beiden verheiratet.
An einem Sonntag im November bricht Kathleen aus dem rituellen Trott aus.
Sie fährt, nicht wie immer, mit Mann und Kindern in die Kirche, sondern steigt in der Wohnanlage in den Pool.

Hier beginnt nun der interessante Teil.
Die Autorin nimmt uns in Rückblenden mit auf die Reise von Kathleen und Virgil.
Man erfährt, wie sie sich kennengelernt haben. Warum sie geheiratet haben.
Es geht um unerfüllte Wünsche und Träume des Ehepaares.

Abwechselnd kommen Kathleen und Virgil zu Wort. Beide erzählen in diesem Buch ihre Sicht der Dinge.
Hier werden viele Geheimnisse offenbart, die sie voreinander und sich nicht gegenseitig erzählen.
Beide haben nicht den Mut, sich dem anderen zu offenbaren. Vielleicht war das in der Zeit, in der dieser Roman spielt, bei vielen Ehepaaren so.
Nichts darf hinterfragt werden. Die Gefühlswelt bleibt verschlossen.

Ich fand die Geschichte sehr interessant und der Schreibstil der Autorin gefiel mir gut.

Das Ende hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Wird die Ehe weiterhin bestehen? Werden beide nun endlich ehrlich zueinander sein?
Da blieben bei mir einige Fragen offen.
Vielleicht war das aber auch von der Autorin so gewollt:
Sich ein eigenes Bild über den Ausgang machen.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Vernichtende Kritik an einer Newcomerin

Standing Ovations
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Was macht es mit einer Frau, die an sich glaubt und dann mit einer 1 Sterne Rezension vernichtet werden kann?
In diesem Roman lernen wir eine solche Frau kennen. Hayley Sinclair steht zum ersten Mal mit ...

Was macht es mit einer Frau, die an sich glaubt und dann mit einer 1 Sterne Rezension vernichtet werden kann?
In diesem Roman lernen wir eine solche Frau kennen. Hayley Sinclair steht zum ersten Mal mit ihrem Programm auf der Bühne und erhofft sich großen Erfolg.
Durch eine vernichtende Rezension eines Kritikers ist ihr Traum aber schnell ausgeträumt. Hayley wehrt sich gegen diese Kritik, diesen Kritiker und stellt ihn in einer neu inszenierten Show zur Schau.

Plötzlich steht Alex Lyons im Focus des Geschehens. Er ist ein gefürchteter Theaterkritiker und wie sich herausstellt, sexistisch noch dazu.

Die Erzählerin in diesem Roman ist Journalistin und die Kollegin des berüchtigten Kritikers Alex Lyons. Als junge Mutter von Selbstzweifeln gequält, beginnt sie ihr eigenes Leben und besonders das ihres Kollegen zu hinterfragen.
Als sich immer mehr Frauen melden, die nicht gut auf Alex zu sprechen sind, nimmt das Ganze ungeahnte Ausmaße an.

Der Roman passt gut in unsere heutige Zeit. Was macht eine schlechte Rezension mit einem Menschen, der sich ein Ziel gesteckt hat? Wie erniedrigend kann das sein? Wieviele Künstler haben ihren Traum schon aufgeben müssen, da ihr Werk total verrissen wurde? Sei es wie hier im Buch beim Theater, aber auch im Bereich Büchern, Musik usw.

Die Autorin hat hier eine interessante Geschichte erzählt. Der Schreibstil gefiel mir wirklich gut. Die Protagonisten waren gut gezeichnet.

Der einzige Minuspunkt an diesem Roman war für mich, dass der Focus zu sehr auf der Erzählerin lag. Ihr Privatleben nahm für mich zu viel Platz ein. Das hat meine Begeisterung für dieses Buch etwas geschmälert.

Auf jeden Fall ist es ein Roman, der zum Nachdenken anregt.

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