Profilbild von seitenblicke

seitenblicke

Lesejury Star
offline

seitenblicke ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit seitenblicke über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2025

Handwerklich nicht gut geschriebener Thriller. Unspektakulär und größtenteils langweilig.

Confession Room
0

Dieser Thriller klang echt spannend - aber dennoch kann ich ihn nicht empfehlen. Ich fand die Geschichte größtenteils langweilig, relativ unspektakulär und teilweise auch vorhersehbar, denn das Ende konnte ...

Dieser Thriller klang echt spannend - aber dennoch kann ich ihn nicht empfehlen. Ich fand die Geschichte größtenteils langweilig, relativ unspektakulär und teilweise auch vorhersehbar, denn das Ende konnte mich keineswegs schocken, obwohl die Idee nicht schlecht war.

Es ist eben nicht gut erzählt. Gerade die Szenen im Keller konnten keinen Thrill bei mir hervorrufen. Ich mochte auch die Protagonistin von ihrem Charakter her nicht. Weder vor noch nach dem Vorfall.

Es geht um die Ex-Polizistin Emilia, die seit dem Tod ihrer Schwester nur noch als Privatdetektivin arbeitet und sich in einem Internetforum namens „Confession Room“ herumtummelt, in dem die User anonym ihre Sünden beichten und über Schuld und Rache diskutieren.

Eines Tages teilt ein Nutzer mit, dass er zwei Personen töten wird. Und tatsächlich werden diese schon bald als vermisst gemeldet. Emilia beginnt auf eigene Faust, und aus persönlichen Gründen, irgendwann damit, selbst zu recherchieren, um herauszufinden, wer hinter den Entführungen und Morden steckt. Denn bei dem einen Vorfall bleibt es nicht.

Als sie selbst in die Fänge des „Confession Room“ gerät, begibt sie sich nicht nur in Lebensgefahr, sondern muss auch schmerzlich erfahren, dass es Gerechtigkeit einfach nicht gibt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2025

Zu viele Verstrickungen sorgen für Verwirrung. Und es ist so unfassbar laaaangweilig ...

The Inheritance Games - Das Spiel geht weiter
0

OK, ich bin jetzt wirklich endgültig raus. Ich empfinde diese Reihe einfach nur als unfassbar anstrengend, völlig abstrus konstruiert, unlogisch und vor allem sterbenslangweilig. Ich verstehe den Hype ...

OK, ich bin jetzt wirklich endgültig raus. Ich empfinde diese Reihe einfach nur als unfassbar anstrengend, völlig abstrus konstruiert, unlogisch und vor allem sterbenslangweilig. Ich verstehe den Hype tatsächlich in keinster Weise.

Schon durch den 1. Teil habe ich mich halbwegs durchgequält, weshalb ich beim 2. Teil auf das Hörbuch umgestiegen bin. Und es wurde noch schlimmer. Ich dachte die ganze Zeit: WAS ist das hier und WANN ist es endlich vorbei?!

Die Autorin will m. E. einfach zu viel und auf „intelligente“ Weise möglichst viele Verstrickungen erschaffen, was aber nur für Verwirrung sorgt und einfach keinen Sinn ergibt. Selbst wenn man davon ausgeht, dass ein Vorfahre ein unheimliches Interesse an Rätseln und geheimen Botschaften hatte, warum sollte dieser unfassbare Familiengeheimnisse derart abstrus verpacken, sodass fast keine Sau auf die Lösung kommt, obwohl er ja eigentlich will, dass es aufgedeckt wird.

Die ganze Idee dieses Romans steht auf falschen Füßen, in der Love-Story geht so gut wie gar nichts voran und ich habe überhaupt keine Lust mehr, zu verfolgen, wer jetzt mit wem welches Geheimnis teilt. Für mich ist diese Reihe eher für Jugendliche unter 16 Jahren geeignet. Ich bin einfach nur gelangweilt und enttäuscht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2025

Hat man alles schon 1000x gelesen. Langweilig und nichts Besonderes.

Bring my heart home - Falcon Heights
0

Eine eher nur durchschnittliche und leider sehr langweilige Romance ohne große Besonderheiten, wie man sie schon tausende Male gelesen hat. Sicherlich hat die Hauptprotagonistin Serena ein schweres Trauma ...

Eine eher nur durchschnittliche und leider sehr langweilige Romance ohne große Besonderheiten, wie man sie schon tausende Male gelesen hat. Sicherlich hat die Hauptprotagonistin Serena ein schweres Trauma zu verarbeiten, aber die ganze Geschichte drum herum ist mir zu banal.

Mit den Charakteren bin ich auch leider nicht richtig warm geworden. Der Love-Interest Ben hatte nun wirklich keinerlei Ecken und Kanten, sodass er beliebig austauschbar gewesen wäre. Ob die beiden eine Beziehung eingehen war mir dementsprechend auch egal, da es nichts zum Mitfiebern gab. Keine Cliffhanger, keine Dramen, keine Intrigen.

Serena arbeitet in einem Aquarium und betreut dort die Haie. Eines Tages wird sie während eines Tauchgangs unsanft von Ben, dem neuen Futtermittelvertreter, aus dem Becken gezogen, da er fälschlicherweise dachte, Serena wäre in Gefahr. So lernen die beiden sich kennen.

Und was passiert noch? Bens Familie betreibt eine Weizenfarm und gerät wegen eines dubiosen Geschäftspartners in finanzielle Schwierigkeiten. Außerdem muss er sich noch um die Reklamation einer verdorbenen Futtermittellieferung kümmern. Spannend, oder?

Zwischendurch wird Serena beim Besuch ihrer Eltern mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit konfrontiert und stellt fest, dass sie viel zu kaputt ist, um sich auf Ben einlassen zu können. Aber die Anziehungskraft ist einfach zu stark.

Das wars. Es ist also ziemlich zum Augenrollen, einfach keine gute Geschichte und irgendwie altbacken. Es ist auch weder sonderlich romantisch noch spicy. Eine Romance vom Fließband, die man sofort wieder vergisst, so leid es mir tut.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.06.2025

Nichts, was man in der Art nicht schon 1000x gelesen hat. Langweilig und nervender Kosename.

The Wrong Bride
0

Eine Geschichte, die man so in der Art schon unzählige Male gelesen hat. Was an sich nicht so schlimm gewesen wäre, wenn diese ganzen emotionalen Szenen und diese unfassbare Naivität der Hauptprotagonistin ...

Eine Geschichte, die man so in der Art schon unzählige Male gelesen hat. Was an sich nicht so schlimm gewesen wäre, wenn diese ganzen emotionalen Szenen und diese unfassbare Naivität der Hauptprotagonistin mich nicht so dermaßen genervt hätte, dass ich aus dem Augenrollen nicht mehr heraus kam. Halleluja ….

Wenn Raven nicht gefühlt 100x am Tag gesagt bekommt, wie sehr Ares sie liebt, verfällt sie in solche Selbstzweifel, dass man sich als Leser am liebsten die Haare ausreißen würde. Ich habe mich gefragt, WAS der Mann denn noch tun muss, um ihr zu beweisen, dass er es ernst meint?!

Zudem ist Raven ein äußerst gefeiertes und angesagtes Topmodel, kann es aber einfach nicht glauben, dass Ares wirklich Gefallen an ihr findet, obwohl er fast ständig mit einer Latte rumläuft, sobald er auf sie trifft. Diese Bedürftigkeit hat mich schier in den Wahnsinn getrieben, selbst wenn man berücksichtigt, was in der Vergangenheit vorgefallen ist.

Das einzig Gute an diesem Roman waren die Spice-Szenen, die im letzten Drittel des Buches dann irgendwann mal richtig angefangen haben. Die Tension war spürbar und ich mochte Ares als Charakter eigentlich ganz gerne, im Gegensatz zu Raven, auch wenn ich es etwas peinlich fand, dass er sie ständig „Cupcake“ nennt.

Alles in allem war der ganze Plot aber wirklich sehr konstruiert und jedes erdenkliche Drama, was man hätte einbauen können, wurde genutzt, obwohl es natürlich vorhersehbar war, wie das Ganze endet. Vor allem Hannahs fiese Rachepläne, Lügen und Manipulationen.

Evtl. gebe ich der Reihe mit dem 2. Band nochmal eine Chance, weil es da um andere Personen geht. Etwas weniger Kitsch und Drama und mehr Realismus und Reflektiertheit wären wünschenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2025

Kaum Spice und ein nicht überzeugender Suspense-Anteil. Das Ende ist Kitsch pur.

Indigo Ridge | Die Edens 1 |
0

Leider wieder nur eine Romance-Geschichte, die ein schönes Cover hat, aber inhaltlich nicht wirklich überzeugen kann. Der Suspense-Anteil ist gering. Wirklich viel an Ermittlung findet überhaupt nicht ...

Leider wieder nur eine Romance-Geschichte, die ein schönes Cover hat, aber inhaltlich nicht wirklich überzeugen kann. Der Suspense-Anteil ist gering. Wirklich viel an Ermittlung findet überhaupt nicht statt und das Ende, wo der Täter Winslow geradezu in den Schoß fällt, fand ich schon sehr abrupt und einfallslos.

Zudem ist der Kriminalfall, in dem es um eine Reihe von angeblichen Selbstmorden junger Frauen im beschaulichen Örtchen Quincy geht, ist doch etwas weit hergeholt. Ich jedenfalls war von der Auflösung genau so wenig überzeugt, wie von der Love Story zwischen Griffin und Winslow, die auch viel zu schnell und ohne jegliches Drama abgehandelt wurde.

Es war wie immer das Übliche: er ist der sexy Frauenheld schlechthin, der natürlich keinesfalls eine Beziehung will und grundsätzlich nur One-Night-Stands hat, bis er seine Meinung ändert und die neue Polizeichefin kennenlernt. Gähn.

Auch dieser Aspekt, mit gerade mal 30 Jahren diesen Job inne zu haben, fand ich unglaubwürdig. Und natürlich wurden jegliche Klischees aus der Schublade geholt, dass sie von den älteren Kollegen nicht ernst genommen wird, obwohl sie sich alles hart erarbeitet und sogar den schwarzen Gürtel in Karate hat. Ernsthaft jetzt?

Übrigens werden, bis auf eine einzige, alle Spice-Szenen NICHT explizit beschrieben. Auch wenn die beiden ständig im Gange sind, verlassen wir als Leser die Situation, wenn sie beginnt. Von daher ist das hier keine wirkliche Spicy-Romance. Und das Ende ist dann wirklich nur noch Kitsch pur.

Ich werde die Reihe jedenfalls nicht weiterverfolgen und kann das Buch auch nicht empfehlen. Ich empfand es größtenteils als Zeitverschwendung, langweilig und austauschbar. Sowas hat man alles schon tausend mal gelesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere