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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2025

Ein durchschnittlicher, ganz gut geschriebener Thriller mit einem spannenden Ende.

Eine von uns
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Im Grunde ein wirklich ganz guter und solider Thriller, dessen Ende nochmal einen drauf gesetzt hat, aber eben kein Roman, der einen aus den Socken haut. Wenn man schon unzählige Thriller gelesen hat, ...

Im Grunde ein wirklich ganz guter und solider Thriller, dessen Ende nochmal einen drauf gesetzt hat, aber eben kein Roman, der einen aus den Socken haut. Wenn man schon unzählige Thriller gelesen hat, ist dieses Buch meines Erachtens Durchschnitt. Es ist auf keinen Fall schlecht, konnte mich aber auch nicht begeistern.

Da es um eine Freundesclique geht, in der die Mädchen sich quasi alle um ein und denselben Jungen reißen, erfahren wir vorrangig natürlich viele Intrigen, Geheimnisse und Lügen. Als eins der Mädchen spurlos verschwindet, stellt sich die Frage, wer weiß was, wer hat es getan und was ist passiert.

Wir springen auf den Zeitebenen der Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Gina ist mittlerweile erwachsen, verheiratet und hat 2 Kinder mit genau dem Mann, in dem alle verliebt waren. Alle außer Annie, die ihnen anbietet in ihrem Haus zu leben, während sie im Ausland ist. Denn Ginas Heim ist durch einen tragischen, technischen Defekt abgebrannt.

Eines Tages steht Mary, die Haushälterin, vor der Tür und nimmt nach und nach immer mehr Raum ein. Annie versichert Gina, dass Mary vertrauenswürdig ist, aber warum bleibt dieses komische Bauchgefühl und warum ist Annie telefonisch nie erreichbar, sondern nur per SMS?

Mir war relativ schnell klar, was Sache ist, was aber nicht schlimm ist, denn der Thriller ist ja trotzdem spannend und gut geschrieben. Die Auflösung hatte auch einen kleinen Twist, der mir gut gefallen hat, aber es gab keinen WTF-Moment, wo einem der Mund offen stehen bleibt. Trotzdem kann ich verstehen, wenn einen das Buch begeistert. Ich persönlich bräuchte da etwas mehr.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Zu weit hergeholt, zu unrealistisch, nicht wirklich nachvollziehbar - aber war trotzdem ganz OK

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Wenn die ganze Geschichte an sich nicht so unfassbar weit hergeholt und unrealistisch gewesen wäre, hätte ich sie besser bewertet, weil das Pacing gestimmt hat und es nie langweilig wurde. Ich fand es ...

Wenn die ganze Geschichte an sich nicht so unfassbar weit hergeholt und unrealistisch gewesen wäre, hätte ich sie besser bewertet, weil das Pacing gestimmt hat und es nie langweilig wurde. Ich fand es interessant und wollte wissen, worauf das Ganze hinausläuft.

Als dann der Punkt bzw. der Twist kam und erläutert wurde, was eine der Protagonistinnen im Sinn hatte, konnte ich die martialischen Beweggründe überhaupt nicht nachvollziehen. Muss man wirklich so weit gehen, angesichts dessen, was einem angetan wurde? Ja, das war unschön, aber sicher sind die ergriffenen Ideen extrem überzogen und unverhältnismäßig.

Die Autorin hatte zwar eine gute Idee, aber sie war meines Erachtens nicht wirklich durchdacht, denn das, was da passiert, ist doch in keinster Weise umsetzbar. Leider war mir Sloane Caraway auch überhaupt nicht sympathisch, aber es war immerhin interessant zu erfahren, warum sie so viel lügt, wie es dazu kam und was sie alles versucht hat, um ihre Taten zu vertuschen.

Um was geht es? Sloane beobachtet in ihrer Pause einen äußerst attraktiven Familienvater mit seiner kleinen Tochter. Sie himmelt ihn aus der Ferne an und als die Kleine sich verletzt, ergreift Sloane die Situation und behauptet, Krankenschwester zu sein. Vor lauter Dankbarkeit wird sie kurze Zeit später von der Familie zum Essen eingeladen und erfährt, dass dringend eine Nanny gesucht wird.

Sie bewirbt sich, bekommt den Job, reißt sich ein Bein aus, um sich unentbehrlich zu machen und wird immer mehr in die Familie integriert. Schon bald kann sie keine Distanz mehr wahren, verliebt sich in Jay Lockhart und wird gleichzeitig Violets Vertraute. So erfährt sie, dass in dieser Ehe nicht alles so ist, wie es zunächst erscheint.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Der Roman hat gerade nochmal so die Kurve gekriegt, bevor es ein Flop gewesen wäre.

Our Infinite Fates
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Diese Geschichte hat erst auf den letzten 80 Seiten nochmal die Kurve gekriegt, bevor ich sie als Flop bewertet hätte, aber da das Ende echt gut und emotional war, wurden es dann doch noch 3 Sterne, obwohl ...

Diese Geschichte hat erst auf den letzten 80 Seiten nochmal die Kurve gekriegt, bevor ich sie als Flop bewertet hätte, aber da das Ende echt gut und emotional war, wurden es dann doch noch 3 Sterne, obwohl ich mich die meiste Zeit gelangweilt habe.

Der Roman ist definitiv unter seinen Möglichkeiten geblieben bei diesem tollen Plot. Denn es geht um ein Pärchen namens Evelyn und Arden, die sich seit zehn Jahrhunderten immer und immer wieder begegnen. Jedoch tötet Arden Evelyn jedes Mal kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Warum er das tut, hat er ihr niemals verraten.

Im jetzigen Leben versucht Evelyn alles, um ihrem Schicksal zu entkommen, denn ohne sie stirbt ihre kleine Schwester Grace, die auf eine Knochenmarkspende von Evelyn angewiesen ist, um zu überleben. Wird Arden dieses Mal eine Ausnahme machen? Oder werden sie gemeinsam einen Weg finden, aus diesem Teufelskreis auszubrechen?

Fast das gesamte Buch über gibt es unzählige Rückblicke und Szenen aus den vergangenen Leben von Arden und Evelyn, die jedoch keinen Sinn gemacht bzw. die Geschichte nicht voran getrieben haben. Und das hat mich irgendwann echt angeödet, weil diese Sequenzen zwar die Seiten gefüllt haben, aber im Grunde genommen keinen Einfluss auf den Plot hatten, oder worum es dann letztendlich ging.

Die Idee an sich ist gut, emotional und tragisch, aber es gab keinen wirklichen Spannungsbogen. Was bringt es mir, 30x erzählt zu bekommen, wer oder was man in einem vorigen Leben war und wie man getötet wurde, wenn es doch immer dasselbe ist? Den ganzen Roman hätte man m. E. anders aufbauen sollen.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Abstruse Rätsel, langweilig und schwerfällig. Was der Hype soll, verstehe ich nicht.

The Inheritance Games
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Ich hätte nicht erwartet, dass diese so gehypte Reihe mich so langweilen würde. Ich habe 4 Tage für 400 Seiten gebraucht und musste mich tatsächlich auch zwingen, du dem Buch zu greifen, denn ansonsten ...

Ich hätte nicht erwartet, dass diese so gehypte Reihe mich so langweilen würde. Ich habe 4 Tage für 400 Seiten gebraucht und musste mich tatsächlich auch zwingen, du dem Buch zu greifen, denn ansonsten weiß ich, hätte es hier wochenlang angelesen rumgelegen.

Es hat nur deshalb gerade noch so 3 Sterne bekommen, weil es zum Ende hin angezogen hat und ich auch wissen möchte, wie es weiter geht. Wenn dem nicht so gewesen wäre, wäre es definitiv ein Flop geworden. Ein Jugendthriller ist THE INHERITANCE GAMES m. E. aber nicht. Es passiert ja kaum was, außer dass die Protagonisten andauernd nur durch das Anwesen rennen, um abstruse Rätsel zu lösen.

Und wie diese Rätsel vom Oberhaupt Tobias Hawthorne dann konzipiert wurden, war ja auch mehr als übertrieben und ich fand diese auch einfach nicht spannend. Ich konnte da nichts mit anfangen. Die 4 Brüder fand ich irgendwie interessant und auch diese zarte Love-Story, die sich da anbahnt, aber dieser Vorfall, der damals zwischen Grayson und Jameson geschehen ist, war total an den Haaren herbeigezogen.

Wenn DAS der Auslöser für den Großvater war, seine Enkel zu enterben und eine völlig Fremde ins Haus zu holen, kann ich das wirklich nicht ernst nehmen. Das ist ja total unlogisch und extrem umständlich konstruiert. Ich gehe aber davon aus, dass mehr dahinter steckt und evtl. wird der 2. Teil ja besser.

Da ich den Schreibstil der Autorin aber leider recht schwerfällig und die Handlung zu lahm finde, würde ich dann auf das Hörbuch ausweichen, um voran zu kommen. Übrigens soll die Serie von Amazon verfilmt werden. Angucken würde ich sie mir dann mal, wenn es soweit ist.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Ganz gut geschrieben, heißer Spice, aber wirklich viel passiert hier nicht.

The Veiled Kingdom (Die Veiled-Kingdom-Serie 1)
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Bisher eine relativ unspektakuläre Romantasy, viel passiert hier nicht. Die Spice-Szenen sind jedoch ganz gut geschrieben. Aber 22€ für gerade mal 330 Seiten? Das geht echt gar nicht, egal wie schön das ...

Bisher eine relativ unspektakuläre Romantasy, viel passiert hier nicht. Die Spice-Szenen sind jedoch ganz gut geschrieben. Aber 22€ für gerade mal 330 Seiten? Das geht echt gar nicht, egal wie schön das Buch ist. Man kann es aber auf Kindle Unlimited lesen oder eben hören, so wie ich es getan habe. Die Sprecher sind auf jeden Fall sehr gut.

Im Grunde befinden wir uns die ganze Zeit nur an einem einzigen Ort, der auch nicht sonderlich ausgeschmückt wird und zwar die geheime Rebellenstadt Marmoris. Hierhin wird unsere Hauptprotagonistin Nyra verschleppt, nachdem zufällig heraus kommt, dass sie sich ein gefälschtes Rebellenzeichen hat tätowieren lassen.

Eigentlich wollte sie als Tochter des grausamen Königs einfach nur aus dem Palast und weit weg vor ihrem Vater fliehen. Aber es kam anders. Jedoch darf sie ihre wahre Identität nicht preisgeben. Sie würde in Marmoris nur als Druckmittel und Waffe von den Rebellen eingesetzt werden.

Somit schließt sie sich ihnen an, lernt zu kämpfen und kommt dabei dem gutaussehenden Anführer Dacre immer näher. Dieser ahnt, dass Nyra ein Geheimnis hat, misstraut ihr und geht nicht gerade zimperlich mit ihr um. Nyra hasst ihn bis aufs Blut, kann seiner Anziehungskraft aber trotzdem nicht widerstehen.

So richtig losgehen wird es erst im 2. Band, dem Ende nach zu schließen. Ob das dann spannender wird, bleibt abzuwarten. Wie gesagt, viel passiert hier im 1. Teil nicht. Die Geschichte ist OK, aber nichts Besonderes. Eigentlich wird nur ein bisschen gekämpft und Liebe gemacht.

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