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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2025

Solide Dystopie – mit Luft nach oben

POSTER GIRL - Wer bist du, wenn dir niemand zusieht?
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Spoilerfreie Rezension!

Inhalt

Früher war sie das Gesicht der Propaganda-Plakte des autoritären Regimes, doch dann war eine Rebellion erfolgreich und mittlerweile lebt Sonya in einem abgeriegelten ...

Spoilerfreie Rezension!

Inhalt

Früher war sie das Gesicht der Propaganda-Plakte des autoritären Regimes, doch dann war eine Rebellion erfolgreich und mittlerweile lebt Sonya in einem abgeriegelten Stadtviertel in Armut und Gefangenschaft. Dort wird sie auch sterben – denkt sie. Eines Tages jedoch bietet ihr ein alter Bekannter einen Deal an: Sie soll ein vermisstes Mädchen finden, dann wird ihr ihre Freiheit geschenkt…

Übersicht

Einzelband oder Reihe: Einzelband
Erzählweise: personale Erzählweise, Präsens
Perspektive: weibliche Perspektive
Kapitellänge: mittel bis lang

Inhaltswarnung: Blut, Gewalt, Tod von Menschen (auch Kindern), Medikamentenmissbrauch, Trauer, psychische Krankheiten, Suizid, Gewalt gegen Frauen (angedeutet)
Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden
Frauenfeindliche / gegenderte Beleidigungen: --- ♥

Diese Geschichte solltest du lesen, wenn dir folgende Themen/Dinge in Büchern gut gefallen:

- Setting: NACH der Rebellion gegen ein autoritäres Regime
- Dystopien
- Slow-Burn-Geschichten
- Gesellschaftskritik mit Tiefe
- Themen: Politik, Macht, Machtmissbrauch, Propaganda, Überwachung, Umgang mit Täter:innenschaft von Verwandten, Trauer, Schuld, Selbstfindung, Individualität

Lieblingszitate

„Sie hat hier in der Apertur viele Lektionen gelernt, die sie nie lernen wollte.“ Seite 16

„Sonya fühlt sich oft wie von der Sonne gehärteter Lehm, der zu lange draußen lag, um noch eine andere Form anzunehmen.“ Seite 69

„Verdorbene Menschen gibt es überall, aber manche können es besser verbergen als andere.“ Seite 93

„Eine Frau wie ein gehämmertes Stahlblech, von der Welt abgenutzt, aber niemals vor ihr kapitulierend.“ Seite 166

Meine Rezension

„Poster Girl“ wurde mir von meiner lieben Bookstagram-Kollegin Julia (@seiten_hieb) gefühlt 100 Mal „mit Nachdruck“ empfohlen (ja, das ist ein Euphemismus!) und am Ende sogar von ihr und meiner Community bei einer Abstimmung als Lektüre für 2025 ausgewählt. Da ich Veronica Roths Reihenauftakt „Die Bestimmung“ (und NUR diesen Band, es ist mir sehr wichtig, das zu betonen!) als Jugendliche absolut geliebt habe, waren meine Erwartungen demenstsprechend hoch – aber konnten diese auch erfüllt werden?

Hier muss ich leider sagen: nicht ganz. Trotzdem ist für mich „Poster Girl“ ein gutes Buch, das ich unterhaltsam fand und gerne gelesen habe – was nicht zuletzt am extrem angenehmen und fesselnden Schreibstil der Autorin lag. Begeistert haben mich aber vor allem die erfrischende Grundidee, der durchdachte Plot und das lebendig beschriebene Setting. Die meisten Dystopien beschäftigen sich ja mit der Rebellion gegen ein autoritäres Regime – Veronica Roth wählt hier einen ganz anderen Zugang und schildert, was NACH dem Aufstand und Sieg der Revolution passiert. Und das ist ernüchternd und wenig glamourös: baufällige Gebäude, marode Straßen und eine instabile Regierung, die sich erst finden muss. Im Zentrum der Geschichte stehen neben Themen wie Verlust und Trauer auch Täter:innenschaft, Abgrenzung von der Familie und Schuldgefühle – sowohl in Bezug auf eigenes Verhalten als auch auf die Rolle, die die Eltern innerhalb des Regimes gespielt haben. Diese Fragen behandelt die Autorin mit angemessener Tiefe und Ernsthaftigkeit.

Überzeugt haben mich auch die vereinzelten wirklich unglaublich spannenden Passagen und die dichte bedrückende und trostlose Atmosphäre, die die ganze Geschichte durchzieht und die dazu führt, dass man sich als Leser:in unweigerlich die Frage stellt: Die Rebellion war erfolgreich, okay – aber was hat sie den Menschen wirklich gebracht? Und ist die neue Welt tatsächlich so viel besser? Neben den unerwarteten Enthüllungen und Wendungen, die mich immer wieder überrascht haben, lässt mich auch die feministische Analyse zufrieden zurück. Veronica Roth ist für mich mittlerweile eine Garantin für starke und komplexe Protagonistinnen und generell intelligente, kämpferische Frauenfiguren (z.B. eine berühmte Hackerin und IT-Expertin) – und das liebe ich! Auch wenn mich die Liebesgeschichte emotional nicht so erreicht hat, wie sie es vermutlich hätte tun sollen, so haben mir hier doch der Fokus auf Consent/Einverständnis und die selbstbestimmte Se+ualität der Hauptfigur gefallen.

Für ein Lieblingsbuch und Jahreshighlight hat mir bei „Poster Girl“ dann aber doch noch einiges gefehlt. Das gemächliche Tempo des Romans und das langsame Anrollen der Geschichte (zusammen mit den vielen Figuren und Namen) haben mir den Einstieg erschwert, auch danach gab es immer wieder Spannungseinbrüche und Stellen, an denen man das Buch hätte straffen können und sollen. Außerdem empfand ich den Love Interest gerade am Anfang als zu toxisch männlich (inklusive Dominanz-Gehabe und Manspreading). Einige der Figuren hätte ich zudem gerne noch näher kennengelernt, dann hätte mich das Buch vermutlich auch emotional noch mehr mitgerissen. Auch über die aktuelle Politik und die Welt, die die Autorin erschaffen hat, hätte ich gerne noch mehr erfahren. Wie ihr seht, sind das alles aber eher kleine Kritikpünktchen. Es wird daher sicher nicht mein letztes Buch von Veronica Roth gewesen sein!

Mein Fazit

„Poster Girl“ ist eine solide Dystopie, die mich nach dem eher schwierigen Einstieg mit ihrer erfrischenden Grundidee und den tiefgründigen Themen einige Stunden lang gut unterhalten hat und die ich gerne gelesen habe. Für ein Highlight hat mir an einigen Stellen aber doch noch etwas gefehlt – besonders was das Erzähltempo, den Spannungsbogen, die Emotionen und die Figurenzeichnung betrifft. Auch wenn „Poster Girl“ für mich nicht an „Divergent“ (Band 1) heranreicht, kann ich trotzdem guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen – und zwar für alle, die starke Frauenfiguren mögen und sich für das interessieren, was NACH der großen Rebellion kommt…

Bewertung (in Schulnoten)

Cover / Aufmachung (altes Cover): 1+♥
Idee: 1+♥
Inhalt, Themen, Botschaft: 2
Tiefe: 2
Umsetzung: 2
Worldbuilding: 2-3
Einstieg: 3-4
Ende: 2
Schreibstil: 1+♥
Protagonistin: 1-2
Figuren: 2-
Spannung: 3
Pacing/Tempo: 3
Wendungen: 1+♥
Atmosphäre: 2
Emotionale Involviertheit: 2-
Feministischer Blickwinkel: 1-2
Einzigartigkeit: 1+♥

Insgesamt:

Note 2

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2025

Gutes Buch, aber kein Highlight!

Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
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Spoilerfreie Rezension!


Inhalt

Wie ist Haymitch Abernathy eigentlich zum verbitterten Alkoholiker geworden, dem wir in „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ begegnen? Dieses Prequel erlaubt uns, ...

Spoilerfreie Rezension!


Inhalt

Wie ist Haymitch Abernathy eigentlich zum verbitterten Alkoholiker geworden, dem wir in „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ begegnen? Dieses Prequel erlaubt uns, die Figur näher kennenzulernen, liefert Antworten auf offene Fragen und enthüllt interessante Hintergrundinfos zu den Anfängen der Rebellion…

Übersicht

Einzelband oder Reihe: Einzelband, Prequel
Erzählweise: Ich-Erzählweise, Präsens
Perspektive: männliche Perspektive
Kapitellänge: lang

Inhaltswarnung: Blut, Gewalt, Tod von Menschen und Tieren (auch Kindern), Alkoholmissbrauch, Trauer, psychische Krankheiten, Suizid, Tierquälerei
Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden
Frauenfeindliche / gegenderte Beleidigungen: Tussi, hysterisch

Diese Geschichte solltest du lesen, wenn dir folgende Themen/Dinge in Büchern gut gefallen:

- brutale/blutige Dystopien
- Setting: Diktatur
- Prequels (mit vielen bekannten Gesichtern)
- Slow-Burn-Geschichten
- Gesellschaftskritik mit Tiefe
- Themen: Politik, Rebellion, Propaganda, Manipulation, Freundschaft unter widrigen Umständen, Erwachsenwerden, Familie, Liebe, Tod, Armut

Lieblingszitate

„‘Das ist ja das Schlimme. Dass alle denken, man kann sowieso nichts ändern. Dass keiner an eine Veränderung glaubt.‘“ Seite 22

„[W]ie lange wird es dauern, bis ich nur noch eine Erinnerung bin?“ Seite 78

„‘Warum macht ihr da mit? Warum mache ich mit? Warum haben eigentlich alle immer mitgemacht?“ Seite 135

„Konzentrische Kreise des Verlustes werden die Familien der toten Tribute erfassen, ihre Freunde und Nachbarn bis an die Grenzen des Distrikts. Je näher an der Mitte, desto schwerer spürt man den Schlag.“ Seite 348


Meine Rezension

Da ich als Jugendliche die „Panem“-Trilogie so geliebt habe, ist Suzanne Collins immer noch eine meiner absoluten Lieblingsautor:innen. Deshalb habe ich mir auch vorgenommen, alle ihre neuen Bücher, die in diesem Universum spielen, zu lesen. Haymitch stand ich lange Zeit zwiegespalten gegenüber – einerseits ließ sich erahnen, dass er einiges durchgemacht hat, andererseits kam ich mit seiner ruppigen, rauen Art oft nicht klar. „Die Tribute von Panem L – Der Tag bricht an“ konnte mir da zum Glück einige offene Fragen beantworten und wichtige Hintergrundinfos geben, sodass ich Haymitch näher kennenlernen konnte und ihn als Figur nun besser verstehe.

Im Internet habe ich wenige Tage nach der Veröffentlichung bereits unzählige begeisterte und gerührte Rezensionen zum vorliegenden dystopischen Roman gelesen, immer wieder wurde „Panem L“ darin als bis dato bestes Buch der Autorin bezeichnet – ich muss leider sagen, dass ich mich den Lobeshymnen nicht ganz anschließen kann. Versteht mich bitte nicht falsch, ich fand die Geschichte interessant und habe sie gerne gelesen, aber ein Jahreshight oder gar neues Lieblingsbuch ist es am Ende für mich nicht geworden…

Doch von vorne: Denn von der ersten Seite an hat mich Suzanne Collins mit ihrem intelligenten Schreibstil wieder abgeholt. Sie hat mittlerweile viel Übung und weiß genau, was sie tut – das merkt man einfach. Hier sitzt jedes Adjektiv, hier wird jeder Kurzsatz bewusst platziert – das macht beim Lesen natürlich Spaß. Freuen dürfen sich Fans der Reihe auch über das zahlreiche „Namedropping“ (viele bekannte Figuren tauchen auf), auch wenn es manchen bestimmt schon ZU viel sein wird. Ich jedoch fand es sehr spannend und interessant, geliebte Charaktere in jüngerer Form wiederzutreffen und auch die Anfänge der Rebellion verfolgen zu können (mich hat es sehr erstaunt, wie lange es diese schon gibt/gab)! Wie gewohnt steht Collins‘ Gesellschaftskritik in diesem Prequel wieder im Mittelpunkt, außerdem werden Themen wie Selbstfindung, Erwachsenwerden, Leben in einer Diktatur, Manupulation und Propaganda, Freundschaft unter widrigen Umständen, Liebe und Tod/Trauer wieder mit für einen Jugendroman angemessener Tiefe behandelt – wirklich viel oder bahnbrechend Neues gibt es hier aber nicht.

Überzeugt haben mich (wie immer) auch die liebevolle Figurenzeichnung, die überraschenden Wendungen und die (vereinzelten) atemlos spannenden Szenen. Auch aus feministischer Sicht gibt es wieder überhaupt nichts auszusetzen – im Gegenteil, hier liefert Suzanne Collins einfach immer! Erneut treffen wir auf viele starke, intelligente und vielschichtige weibliche Figuren, die Rollenklischees sprengen und auf ganzer Linie überzeugen.

„Bis hierhin klingt das doch alles gut!“, werdet ihr euch nun denken. Und ja, das war es auch: gut. Um großartig zu sein, wurde mir allerdings leider zu viel Potential verschenkt. Manche Handlungsfäden laufen ins Leere (man hätte viel mehr aus ihnen machen können) und ich hatte ich die Hungerspiele irgendwie spannender und mitreißender in Erinnerung… Leider bricht bei „Panem L“ außerdem immer wieder die Spannungskurve ein, weil das Erzähltempo einfach zu gemächlich ist. Manche Szenen haben mich durchaus berührt, aber nach den emotionsgeladenen Bewertungen habe ich erwartet, dass ich „Rotz und Wasser“ heulen würde – das ist leider ausgeblieben. (Vielleicht kommt das ja noch – z. B. beim Buch über Finnick Odair, falls es das irgendwann gibt.) Daher steht für mich fest: Auch dieses Prequel kommt für mich an die Original-Trilogie nicht heran…


Mein Fazit

„Die Tribute von Panem L – Der Tag bricht an“ hat mir deutlich besser gefallen als das Snow-Prequel – nämlich insgesamt wirklich gut. Trotz der gewohnten Stärken (intelligenter Schreibstil, liebevolle Figurenzeichnung, tiefgehende Gesellschaftskritik) kommt allerdings auch diese Vorgeschichte an die Original-Trilogie nicht heran – dafür war sie mir nicht flott und spannend genug erzählt und dafür hat sie mich zu wenig berührt. Eine Leseempfehlung gibt es natürlich trotzdem für alle Fans der Reihe – und all jene, die (wie ich) immer ihre Probleme mit Haymitch hatten und sich danach sehnen, ihn als Figur besser zu verstehen.


Bewertung (in Schulnoten)

Cover / Aufmachung (altes Cover): 2
Idee: 2
Inhalt, Themen, Botschaft: 2
Tiefe: 2
Umsetzung: 2
Worldbuilding: 1+♥
Einstieg: 3
Ende: 1+♥
Schreibstil: 1+♥
Protagonist: 2
Figuren: 1+♥
Spannung: 3
Pacing/Tempo: 3
Wendungen: 1+♥
Atmosphäre: 2
Emotionale Involviertheit: 2-
Feministischer Blickwinkel: 1+♥
Einzigartigkeit: 2

Insgesamt:

Note 2

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2025

Düsterer und atmosphärischer queerer Horror mit starken Frauenfiguren!

House of Hunger
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Spoilerfreie Rezension!

Inhalt

Drogen, Dreck, Armut – leider Alltag für Marion in den Slums, bis sie in der Zeitung eine ungewöhnliche Anzeige sieht: GESUCHT: Blutmagd von außergewöhnlichem Geschmack. ...

Spoilerfreie Rezension!

Inhalt

Drogen, Dreck, Armut – leider Alltag für Marion in den Slums, bis sie in der Zeitung eine ungewöhnliche Anzeige sieht: GESUCHT: Blutmagd von außergewöhnlichem Geschmack. Die junge Frau bewirbt sich für den Posten und wird tatsächlich genommen. Ihr eröffnet sich eine gänzlich fremde Welt voller Luxus, Dekadenz und finsterer Geheimnisse…

Übersicht

Einzelband oder Reihe: Einzelband
Erzählweise: personale Erzählweise, Präteritum
Perspektive: weibliche Perspektive
Kapitellänge: mittel

Inhaltswarnung: Blut, psychische Krankheiten, Suizid, Alkoholmissbrauch, Drogenmissbrauch, Tod von Tieren und Menschen, Gewalt, toxische Beziehungen, Machtmissbrauch, Gaslighting, ausfallende Zähne
Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden
Frauenfeindliche / gegenderte Beleidigungen: Fo+++, Bi+++, Hu++

Diese Geschichte solltest du lesen, wenn dir folgende Themen/Dinge in Büchern gut gefallen:

- düstere Atmosphäre
- Setting: Küste, Meer, abgelegene Herrenhäuser
- Luxus, Dekadenz und Leben der Reichen
- toxische Beziehungen, psychische Krankheiten und Machtmissbrauch als zentrale Themen
- Bodyhorror
- Gothic Horror
- Geheimnisse
- Frauenfreundschaften
- feministisch, viele starke Frauenfiguren (Männer nur in Nebenrollen)
- queer/sapphic

Lieblingszitate

„‘Just because it’s a rumor, doesn’t mean it isn’t true.’” Seite 47

“’I’ll let you in on a secret that will serve you well in the North: The whole world runs on blood. Who has good blood. Who has bad blood. Whose blood is shed and whose isn’t.’” Seite 47

“She’d never been able to understand why people who had so much fought over so little.” Seite 98

“In fact, she didn’t feel much of anything at all except, perhaps, a peculiar hollowness. As though she’d lost something and couldn’t remember what.” Seite 181

Meine Rezension

Der Horrorroman „House of Hunger“ lag schon einige Monate auf meinem SUB, als es schließlich von meiner Community als eines meiner „7 für 2025“ ausgewählt wurde. Fasziniert daran hat mich von Anfang an der Klappentext, der vage nach Vampiren und düsterer Atmosphäre klang…

Das Buch gemeinsam im Zuge einer (privat organisierten) Leserunde zu lesen, hat tatsächlich großen Spaß gemacht – vor allem das Miträtseln, wie es weitergehen könnte! Denn das ist eine der größten Stärken der Geschichte: ihre Unvorhersehbarkeit. Ganz lange hat man nämlich überhaupt keine Ahnung, in welche Richtung sich die Storyline entwickeln wird – und das fand ich sehr erfrischend!

Besonders spannend an „House of Hunger“ (das ich übrigens auf Englisch gelesen habe) finde ich, dass wir es hier mit feministischem Horror zu tun haben – starke Frauenfiguren und lesbische Liebesgeschichten stehen im Mittelpunkt, Männer spielen lediglich Nebenrollen. Das hat mir natürlich gefallen! Auf ganzer Linie überzeugen konnten mich auch der schöne, poetische Schreibstil, der stellenweise ganz schön intensive Bodyhorror, die atmosphärischen Beschreibungen (die „Vibes“ stimmen!) und das düstere Setting (luxuriöses Herrenhaus an der Küste). Auch thematisch ist das Buch interessant: So warten viele finstere und mysteriöse Geheimnisse darauf, enthüllt zu werden, außerdem werden toxische Beziehungen, psychische Krankheiten, Machtmissbrauch, Armut, komplexe Frauenfreundschaften und der Gegensatz von Luxus und Verfall (sowohl im Innen als auch im Außen) in den Fokus gerückt.

Mein einziger Kritikpunkt ist folgender: Ich hätte gerne noch etwas MEHR gehabt – und zwar von allem. Mehr Horror, mehr Tiefe, eine liebevollere Figurenzeichnung (manche Figuren konnte ich leider nur schwer auseinanderhalten) und einen Spannungsbogen, der früher aufgebaut wird. Dann hätte ich „House of Hunger“ ohne Zweifel zum Lieblingsbuch erklärt – aber auch so bin ich mit diesem Horrorroman ziemlich zufrieden!

Mein Fazit

„House of Hunger” ist für mich gelungener feministischer und queerer Horror mit starken Frauenfiguren und intensiven düsteren „Vibes“. In manchen Bereichen (Spannung, Figurenzeichnung, Grusel, Tiefe) hätte es gerne noch mehr sein dürfen, aber auch so gibt es von mir eine Leseempfehlung!

Bewertung (in Schulnoten)

Cover / Aufmachung (altes Cover): 2
Idee: 2
Inhalt, Themen, Botschaft: 2
Tiefe: 2-3
Umsetzung: 2
Worldbuilding: 2
Einstieg: 3
Ende: 2
Schreibstil: 1+ ♥
Protagonistin: 2
Figuren: 2-3
Spannung: 2
Pacing/Tempo: 3
Wendungen: 1+ ♥
Atmosphäre: 1+ ♥
Emotionale Involviertheit: 2
Feministischer Blickwinkel: 1+ ♥
Einzigartigkeit: 1+ ♥

Insgesamt:

Note 2

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.10.2024

Unterhaltsam, hätte aber noch gruseliger sein können!

Was die Toten bewegt (Eine packende und atmosphärische Nacherzählung von Edgar Allan Poes Klassiker "Der Untergang des Hauses Usher")
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Spoilerfreie Rezension!

Inhalt

In dieser Neuerzählung von Edgar Allan Poes Klassiker "Der Untergang des Hauses Usher" besucht Alex Easton (ehemalige:r Soldat:in, weiblich oder nichtbinär, geht aus ...

Spoilerfreie Rezension!

Inhalt

In dieser Neuerzählung von Edgar Allan Poes Klassiker "Der Untergang des Hauses Usher" besucht Alex Easton (ehemalige:r Soldat:in, weiblich oder nichtbinär, geht aus dem Text nicht eindeutig hervor) eine alte Jugendfreundin, die nach eigenen Angaben im Sterben liegt. Dort erwarten Easton ein verfallendes Haus, seltsame Hasen, rätselhafte Pilze und Seen und die zwei Usher-Geschwister, die von einer mysteriösen Krankheit geplagt werden. Gemeinsam mit einer Mykologin und einem Arzt versucht Easton, die Geheimnisse des Anwesens zu ergründen…

Übersicht

Einzelband oder Reihe: Einzelband
Erzählweise: Ich-Erzählweise, Präteritum
Perspektive: weibliche/nichtbinäre Perspektive
Kapitellänge: mittel

Inhaltswarnung: Mord, Tod von Tieren (z. B. bei Jagd), Tierquälerei, Blut, Gewalt, S_xismus, (psychische) Krankheiten, Suizid, Alkoholmissbrauch
Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden
Frauenfeindliche / gegenderte Beleidigungen: --- ♥

Diese Geschichte solltest du lesen, wenn dir folgende Themen/Dinge in Büchern gut gefallen:

- Body Horror (dt. Körperhorror)
- Besessenheit
- unheimliche Atmosphäre
- Natur im Mittelpunkt (besonders Pilze)
- Freundschaft
- Familie
- Leben als Soldat:in, Kriegserfahrungen, Tod, Vergänglichkeit
- Sprache, Kultur und Verwendung von Pronomen als zentrales Thema
- Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft und beim Militär, Queerfeindlichkeit

Lieblingszitate

„‘Dieser Ort… […] Ich glaube, der würde jeden krank machen.‘“ E-Book, Position 323

„Es ist ein Klischee, die Fenster eines Hauses mit Augen zu vergleichen, denn es gehört zur Natur des Menschen, in allem Möglichen Gesichter zuerkennen […] Das Haus Usher hatte jedenfalls Dutzende davon, also entsprach das entweder unzähligen Gesichtern, die dort nebeneinanderlagen, oder aber dem Gesicht einer einzigen fremdartigen Kreatur – einer Spinne womöglich, die mit mehreren Augenreihen ausgestattet war.“ E-Book, Positions 130

„Einst, auf einer Schiffsreise durchs Mittelmeer, war ich Zeuge geworden, wie Tausende von blauen Partikeln das Meer erleuchtet hatten. Plankton, hatte mir der erste Maat erklärt. […] ‚Hören Sie nicht auf ihn, Sir. Dort unten in der Tiefe tragen die Toten Laternen.‘“ E-Book, Position 1011

Meine Rezension

„Was die Toten bewegt“ hat meiner Meinung nach eines der schönsten Horror-Cover überhaupt – es ist eine echte Augenweide! – deshalb ist es mir auch sofort ins Auge gestochen. Vor ca. zwei Jahren habe ich es dann (auf Englisch) zum ersten Mal begonnen, da ich aber nicht sofort in die Geschichte gefunden habe, habe ich diese erst einmal wieder beiseitegelegt. Versuch Nummer 2 mit meiner Bookstagram-Kollegin @katiandbooks lief da schon deutlich besser!

Wichtig zu erwähnen ist hier, dass ich das Original von Poe leider noch nicht kenne – das werde ich aber bestimmt in naher Zukunft ändern, damit ich vergleichen kann (Kingfisher hat mich mit ihrem Retelling echt neugierig gemacht!). Zumindest kann ich so besonders gut beurteilen, ob die Geschichte auch für sich stehen kann. Kurz: Ja, das kann sie! Sie hat mich einige Stunden wirklich gut unterhalten, Kingfishers anschaulicher, bildhafter Schreibstil ließ sich auch dieses Mal wieder sehr angenehm lesen. Auf ganzer Linie überzeugt haben mich auch das Setting (der trübe See, das verfallende Haus voller Schimmel, die sich seltsam verhaltenden Hasen, die ungewöhnlichen Pilze) und die dichte Atmosphäre. Zentrale Themen des Buches sind Tod und Vergänglichkeit, Freundschaft, Familie, psychische Krankheiten, die Diskriminierung von Frauen beim Heer und in der Wissenschaft, Queerfeindlichkeit und Kriegserfahrungen – diese werden mit der Kürze des Romans angemessener Tiefe behandelt.

Eine unerwartete, aber positive Überraschung waren für mich der Humor, der besonders in der ersten Hälfte der Geschichte immer wieder deutlich hervortritt, und die langen Ausführungen über die Benachteiligung von Frauen beim Militär, Eastons Kultur und Sprache und wie darin Pronomen verwendet werden (es ist ein recht komplexes System). Mir hat es gefallen, dass es im überraschend diversen Buch (immerhin spielt es im späten 19. Jahrhundert) so viele interessante Frauenfiguren gibt und dass Easton sich nicht eindeutig als weiblich oder nichtbinär einordnen lässt. Die feministische Grundeinstellung der Autorin ist auch in dieser Horror-Novelle deutlich spürbar, was ich super finde! Übrigens (Tipp am Rande) empfiehlt die Autorin im Nachwort, vor der Lektüre des vorliegenden Buches noch den „Mexikanischen Fluch“ von Silvia Moreno-Garcia zu lesen (warum wird hier natürlich nicht verraten!).

Durch die vielen positiven Rezensionen, die ich im Vorfeld gelesen hatte, waren meine Erwartungen an „Was die Toten bewegt“ (besonders was den Gruselfaktor betrifft) ziemlich hoch. Ganz erfüllt wurden sie leider nicht. Dafür blieben mir die Figuren (wohl auch wegen der Kürze der Geschichte) etwas zu eindimensional und obwohl es einzelne sehr unheimliche Stellen gibt (z. B. alle mit den Hasen), hätte man da aus meiner Sicht noch viel mehr herausholen können. Außerdem hat sich das Ende zu hastig abgehandelt und für eine Gruselgeschichte zu positiv angefühlt. Für 4 Sterne reicht es trotzdem allemal! Den zweiten Band der Reihe werde ich daher auf jeden Fall auch lesen.

Mein Fazit

Die atmosphärische und stellenweise auch unheimliche Horror-Novelle „Was die Toten bewegt“ von T. Kingfisher hat mich einige Stunden lang wirklich gut unterhalten. Auch wenn man, was den Gruselfaktor und die Figurenzeichnung betrifft, sicher noch deutlich mehr herausholen hätte können, gibt es von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung – besonders für Genre-Neulinge und alle, die es zwar gruselig, aber nicht ZU gruselig mögen.

Bewertung (in Schulnoten)

Cover / Aufmachung (altes Cover): 1+ ♥
Idee: 2
Inhalt, Themen, Botschaft: 2
Tiefe: 2
Umsetzung: 2
Worldbuilding: 1-2
Einstieg: 3
Ende: 3
Schreibstil: 1+ ♥
Figuren: 2
Spannung: 2
Pacing/Tempo: 2
Gruselfaktor: 2-3
Wendungen: 2
Atmosphäre: 1+ ♥
Emotionale Involviertheit: 2
Feministischer Blickwinkel: 1+ ♥
Einzigartigkeit: keine Wertung, weil Retelling

Insgesamt:

Note 2

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2024

3,75 Sterne: Sehr gut geschrieben, legt den Finger in die Wunde – aber letztes Drittel zieht sich…

Ava liebt noch
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Spoilerfreie Rezension!


Inhalt

Ava ist 43 und funktioniert seit Jahren nur noch für ihre Kinder und ihren Mann, ihre Bedürfnisse stellt sie wie selbstverständlich immer hinten an. Doch als der junge ...

Spoilerfreie Rezension!


Inhalt

Ava ist 43 und funktioniert seit Jahren nur noch für ihre Kinder und ihren Mann, ihre Bedürfnisse stellt sie wie selbstverständlich immer hinten an. Doch als der junge Schwimmlehrer ihrer Tochter, den sie zuvor schon aus der Ferne bewundert hat, anbietet, ihr das Schwimmen beizubringen, ändert das alles. Sie beginnt eine Affäre mit ihm und verliebt sich... Jede Berührung verwandelt sie mehr in die Frau zurück, die sie einst war. Bald muss Ava sich entscheiden: Soll sie weiterhin heile Familie spielen oder ihrem Herzen folgen?

Übersicht

Einzelband oder Reihe: Einzelband
Erzählweise: Ich-Erzählweise, Präsens
Perspektive: hauptsächlich weibliche, aber auch gelegentlich männliche Perspektive
Kapitellänge: mittel

Inhaltswarnung: psychische Krankheiten, Krebs
Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden
Frauenfeindliche / gegenderte Beleidigungen: M+ststück

Diese Geschichte solltest du lesen, wenn dir folgende Themen/Dinge in Büchern gut gefallen:

- Beziehungen mit großem Altersunterschied (20 Jahre)
- „verbotene Liebe“/Affäre
- Mutterschaft
- weibliches Verlangen, Frausein
- Selbstaufgabe als Mutter, Mental Load, ungerechte Aufteilung der unbezahlten Arbeit, Erschöpfung
- Selbstfindung, Studium
- Milieustudie

Lieblingszitate (die Entscheidung ist mir schwer gefallen, gab so viele!)

„Es ist ein Donnerstag im Mai, als ich merke, dass ich noch am Leben bin.“ Seite 7

„Er spricht oft über unsere Familie, als wäre sie ein Unternehmen, in dem ich die Abteilung für Kinder leite. […] Also sage ich zu ihm: ‚Dies ist ein Unternehmen, in dem alle Abteilungen von ein und derselben Person geleitet werden.‘“ Seite 19

„Die spirituellen Momente in meinem Leben habe ich nicht in einer Kirche erlebt, sondern in einem Bett.“ Seite 256

„‘Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Ich weiß nur, dass man seine Kinder lieben und Mutterschaft trotzdem hassen kann.‘“ Seite 296

„Muttersein ist learning by doing, aber es sind keine Fehler erlaubt.“ Seite 297

Meine Rezension

Als ich Cover, Titel und Klappentext gesehen hatte, war ich mir zuerst unsicher, ob ich „Ava liebt noch“ lesen sollte – immerhin bin ich selbst kinderlos (und will es auch bleiben), in keiner unglücklichen Ehe gefangen und mehr als 10 Jahre jünger. "Gibt es da genügend Identifikationpotential?", fragte ich mich da im ersten Moment. Doch die Leseprobe zeigte: Ja! Ich bin nämlich nicht nur eine kinderfreie, 29-jährige Frau, sondern auch: Feministin. Und als Feministin beschäftige ich mich tagtäglich mit den Dingen, die in diesem Buch thematisiert werden: Mutterrolle, Gleichstellung, Mental Load und die ungleiche Verteilung der Care-Arbeit.

Mittlerweile hat „Ava liebt noch“ ja schon sehr viele begeisterte Rezensionen von anderen Leser:innen erhalten – doch wird sich auch meine in die Lobeshymnen einreihen? Nicht ganz. Würde ich den Roman trotzdem weiterempfehlen: Ja, durchaus!

Für mich ist Vera Zischkes Debüt insgesamt nämlich ein gelungener Roman. Der Schreibstil für mich das Beste daran: Die Autorin schreibt so flüssig und zugänglich, dass man nur so durch die Seiten fliegt, und die Metaphern und Vergleiche sind großartig – sehr kreativ, treffend und schön. Ich habe mir viele Stellen markiert. Deshalb habe ich den Roman auch (bis auf das letzte Drittel) sehr gerne gelesen! Überzeugt haben mich auch die liebevolle Figurenzeichnung (Ava ist mit ihren Fehlern und Macken sehr sympathisch und glaubwürdig, das Buch ist stellenweise fast schon eine Milieustudie) und die unerwartete Melancholie und Tiefe, mit der Themen wie Mutterschaft, Mental Load, Frausein, Freiheit und weibliches Verlangen beschrieben bzw. kritisiert werden. Über allem liegt ein klar erkennbarer Female Gaze – hier werden zur Abwechslung (zumindest am Beginn) einmal MÄNNERKÖRPER zum Objekt, was sich ungewohnt (stellenweise sogar absurd), aber erfrischend anfühlt. Aus feministischer Sicht gibt es für die vielen starken Frauenfiguren und die Art, wie die Autorin oft den Finger in die Wunde legt und uns zeigt, wie viel Arbeit wir noch vor uns haben, bis wahre Gleichstellung erreicht ist, natürlich einen Daumen nach oben!

„Warum dann keine fünf Sterne?“, fragt ihr euch nun sicher. Nun, das lag an drei Punkten, die für sich genommen eigentlich nicht gravierend sind, aber eben in der Summe für den Punkteabzug verantwortlich waren. Erstens konnte ich mich nicht immer hunderprozentig mit Ava identifizieren (das lag dann schlussendlich doch an unseren unterschiedlichen Lebenssituationen), zweitens lag der Fokus dann doch weniger als erwartet auf den Belastungen, die Mutterschaft in unserer Gesellschaft mit sich bringt, und stärker auf der Affäre (ich hätte übrigens nie gedacht, dass ich mal auf der Seite einer „Betrügerin“ sein würde!) und dem Verliebtsein. Drittens hat sich das letzte Drittel für mich ziemlich gezogen, weil handlungstechnisch nicht mehr viel passiert ist bzw. dann auf einmal andere ernste Themen wie das Altern und Krebs (womit ich hier überhaupt nicht gerechnet habe!) im Vordergrund standen. Hier wäre eine Inhaltswarnung sehr sinnvoll und hilfreich gewesen.

Mein Fazit

„Ava liebt noch“ ist ein sehr gut geschriebener, überraschend tiefgründiger Roman, der auf erfrischende Weise den Finger in die Wund legt, was Gleichstellung, Mental Load, Mutterrolle und die Aufteilung der unbezahlten Arbeit angeht, und vermutlich (leider!) vielen Frauen aus der Seele sprechen wird. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch viele Menschen zum Nachdenken anregen und für hitzige Diskussionen in Mütter-Gruppen und Familien sorgen wird. Gut so! Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung – besonders für alle Frauen (und deren Männer!), die sich in einer ähnlichen Lebenssituation wie Ava befinden.

Bewertung (in Schulnoten)

Cover / Aufmachung (altes Cover): 1+ ♥
Idee: 1+ ♥
Inhalt, Themen, Botschaft: 2
Umsetzung: 2-
Worldbuilding: 1+ ♥
Einstieg: 1+ ♥
Ende: 2-3
Schreibstil: 1+ ♥
Figuren: 2
Liebesgeschichte: 1
Spannung: 3
Pacing/Tempo: 3
Wendungen: 3
Atmosphäre: 2
Emotionale Involviertheit: 2
Feministischer Blickwinkel: 1+ ♥
Einzigartigkeit: 3

Insgesamt:

Note 2-

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere