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Veröffentlicht am 18.07.2025

Cosy-Krimi nach holländischer Art mit wunderbaren Charakteren

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss
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Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. Amy Achterop hat hier einen tollen Krimi geschrieben. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut und ich hatte dieses Buch innerhalb kürzester Zeit durchgesuchtet.
Hier ...

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. Amy Achterop hat hier einen tollen Krimi geschrieben. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut und ich hatte dieses Buch innerhalb kürzester Zeit durchgesuchtet.
Hier treffen fünf ganz unterschiedliche Charaktere aufeinander und wollen eine Detektei gründen. Arie, ehemaliger Polizist, plötzlich auf den Hund gekommen, der auch nur "Hund" heißt, trommelt diese Truppe zusammen. Alle Protagonisten haben so ihre eigenen Probleme.
Dies beschreibt die Autorin sehr anschaulich, doch ich verrate darüber nicht zu viel.
Außerdem gibt es da noch ein Eichhörnchen, welches es aufzupäppeln gibt.
Sie warten auf dem Hausboot, daß Arie gehört, ganz gespannt auf ihren ersten Fall. Währenddessen bauen sie Tomaten an, trinken Irish-Coffee und stellen Hausregeln auf.
Plötzlich haben sie ihren ersten Fall. Ein bekannter Koch möchte das sie seine Konkurrentin bespitzeln. Es geht für sie und ihn um viel Geld und um das Ziel, daß sein Restaurant wieder sein Prestige zurückbekommt. Er muss unbedingt ein lukrativen Job an Land ziehen und er hofft auf die Mitarbeit der Hausbootdetektive.
Diese machen sich an die Arbeit, wobei ihnen oftmals ihre eigenen Geheimnisse im Weg stehen. Als dann auch noch ein unerwarteter Mord geschieht, arbeiten sie auf Hochtouren daran diesen aufzuklären.

Der Debütkrimi von Amy Achterop hat mir richtig gut gefallen. Ihre Protagonisten haben Tiefe und sie sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. Mich hat dieser Krimi überzeugt und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der für August geplant ist.

Wer Cosy-Krimis mag, wird hiermit bestens bedient. Tolle Charaktere, Mord; nicht zu blutig und ein gelungener Schlussakt.
Ich fühlte mich sehr wohl auf dem Hausboot bei Arie, Maddie, Jan, Jack, Elin, Hund und FruGunilla

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Ein Dorf. Ein Dichter. Ein Mörder?

Ein letztes Opfer: Thriller
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Vera ist Redakteurin bei einer Tageszeitung. Dort befasst sie sich mit Einsendungen von Literatur und kann auswählen, was abgedruckt erscheinen soll. Ein Gedicht hat es ihr besonders angetan und sie will ...

Vera ist Redakteurin bei einer Tageszeitung. Dort befasst sie sich mit Einsendungen von Literatur und kann auswählen, was abgedruckt erscheinen soll. Ein Gedicht hat es ihr besonders angetan und sie will diesen Verfasser unbedingt kennenlernen und interviewen. Ihr Freund ist nicht gerade begeistert davon. Auch ihr Verleger ist eher abgeneigt von der Idee, diesen Mann zu besuchen. Kurzentschlossen nimmt sie Urlaub und macht sie mit ihrer Kollegin auf den Weg in das Dorf, in dem der Dichter ganz abgeschieden lebt.

Das Cover ist schon sehr auffällig und passend zum Klappentext gehalten.

Die Autorin hat es wieder einmal geschafft mich zu fesseln. Ihr Buch "Marterlmord" war vom Schreibstil her schon besonders und in diesem Thriller hier beweist sie wieder einmal ihr schriftstellerisches Talent. Die Protagonisten sind sehr bildhaft dargestellt und bei der Beschreibung der Gegend rund um das Dorf und den Hof fröstelte es mich zwischendurch.
Man fühlt die Beklemmung der Dorfbewohner, weil sich der Jahrestag nähert. Die Angst, ob es wirklich geschieht. Wird wieder eine Frau sterben?

Besonders gut gefielen mir die Rückblenden, in denen es um das Leben des Dichters geht. Warum er sich plötzlich von seinem alten Leben verabschiedet hat. Die Autorin versteht es sehr gut seine Sicht der Geschehnisse darzustellen. Einfühlsam aber auch beklemmend. Ich fragte mich mehr als einmal, ob er wirklich etwas mit den Toden zu tun hat, denn vieles bleibt ungesagt und im Verborgenen. Man muss einfach miträtseln.

In diesem Thriller ist es der Autorin gelungen, mich immer wieder aufs Glatteis zu führen. Wenn ich glaubte, die Wahrheit endlich zu erkennen, gab es wieder neue Einblicke.
Zum Ende hin hat mich die Autorin eiskalt erwischt, denn damit hätte ich niemals gerechnet.

Heidi Troi hat hier einen spannenden und düsteren Thriller geschrieben.
Von mir eine klare Leseempfehlung und bitte mehr davon.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Portugiesischer Flair und eine verschwundene Tote

Südlich von Porto lauert der Tod
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Bei diesem Buch fiel mir zuerst das wunderschön gestaltete Cover auf. Der Klappentext klang dann sehr interessant. "Eine Tote, die verschwindet". Ein guter Auftakt für einen Krimi.
Ria, die Polizistin ...

Bei diesem Buch fiel mir zuerst das wunderschön gestaltete Cover auf. Der Klappentext klang dann sehr interessant. "Eine Tote, die verschwindet". Ein guter Auftakt für einen Krimi.
Ria, die Polizistin in Deutschland ist, kehrt zur Beerdigung ihres Großvaters in ihre Heimat zurück. Dort will sie auch über ihr weiteres Leben nachdenken. Der Familie erzählt sie nichts von ihren Ängsten und Zweifeln. Mit Polizeiarbeit will sie in den nächsten Wochen nichts zu tun haben.
Doch es kommt anders.
Eine Frau wird tot aufgefunden. Deren Schwester glaubt nicht an einen Unfall und dann verschwindet die Tote auch noch über Nacht. Ohne es zu wollen befindet sich Ria plötzlich mitten in den Ermittlungen.

Der Krimi der Autorin gefiel mir sehr gut. Besonders die portugiesischen Überschriften über den einzelnen Kapiteln, und die dazugehörigen Übersetzungen, fand ich toll.

Das Krimidebüt hat mich als Leserin überzeugt. Eine spannende Geschichte mit Urlaubsfeeling. Da ich selbst noch nicht in Portugal war, fand ich die Beschreibungen sehr detailliert und interessant.

Die Protagonisten sind wunderbar beschrieben und mir im Verlaufe des Buches sehr ans Herz gewachsen.

Es gab viele Überraschungen und Wendungen bei dem Fall, die nach und nach aufgeklärt wurden. Außerdem wurde während der Ermittlungen viel gegessen und getrunken. Man lernt viele spezifische Speisen und Getränke von Portugal kennen.

Das Ende ließ ja ein paar Fragen offen. Wie geht es weiter mit Ria und ihrer Familie? Darüber würde ich gerne mehr wissen und mich auf einen weiteren Fall sehr freuen. Dieser Krimi hat mich gut unterhalten und ich kann ihn nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Eine Stimme. Anziehend, aber auch tödlich?

Das Letzte, was du hörst
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Der Klappentext klingt schon sehr mysteriös. Kann eine Stimme wirklich süchtig machen? Für viele hat der Podcast "Hörgefühlt" von Marc Maria Hagen Suchtpotenzial.

Ich durfte diesen Thriller als Hörbuch ...

Der Klappentext klingt schon sehr mysteriös. Kann eine Stimme wirklich süchtig machen? Für viele hat der Podcast "Hörgefühlt" von Marc Maria Hagen Suchtpotenzial.

Ich durfte diesen Thriller als Hörbuch hören und die Stimme des Sprechers Charles Rettinghaus hat mich vom ersten Kapitel an überzeugt. Hier wurde eine sehr gute Wahl getroffen.

Als man eine tote Frau findet, die Selbstmord gegangen haben soll, es fast zeitgleich einen schweren Autounfall gibt, beginnt Kommissarin Carola Barreis zu ermitteln. Die Tote und die verletzte Autofahrerin kannten sich. Mit ihrer etwas schroffen Art versucht sie herauszufinden, was diese beiden Frauen miteinander verbindet. Wie passt auch noch dieser Podcast "Hörgefühlt" da rein? Den hörte die Tote nämlich, als sie gefunden wurde.

Ich fand das Hörbuch spannend und nervenaufreibend. Besonders gut gefielen mir auch diese Passagen, die mit "Davor" betitelt waren. Wie passt das alles zusammen? Welche Rolle spielt der Podcaster Marc Maria Hagen dabei? Welche Geheimnisse verbirgt die Journalistin? Warum ist sie überzeugt davon, daß der Selbstmord keiner war? Wird die Kommissarin diesen verzwickten Fall lösen können?

Das Ende hat mich dann so was von überrascht. Wie sich alles so nach und nach zusammenfügt. Damit hatte ich nun überhaupt nicht gerechnet.

Ich verrate nicht mehr. Lest oder hört selbst diesen wirklich guten Thriller von Andreas Winkelmann.
Ich war vom Hörbuch auf jeden Fall total geflasht und kann nur sagen, Charles Rettinghaus hat hier sehr gute Arbeit geleistet und diesen Thriller wunderbar gelesen. Diese Stimme hatte für mich Suchtpotenzial.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Wer ist die Leiche auf den Klippen?

One of the Girls
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Diese Frage stellte ich mir mehr als einmal, als ich zu lesen begann. Eine Junggesellinnenparty in einer Villa. Etwas abgelegen auf einer Insel. Sechs Frauen, ganz unterschiedlich und doch verbindet sie ...

Diese Frage stellte ich mir mehr als einmal, als ich zu lesen begann. Eine Junggesellinnenparty in einer Villa. Etwas abgelegen auf einer Insel. Sechs Frauen, ganz unterschiedlich und doch verbindet sie die Freundschaft zur Braut
Es beginnt auch alles ganz locker, doch man bemerkt so nach und nach die Spannungen. Wenn etwas an der Oberfläche brodelt, man aber nicht weiß was sich darunter befindet. Das liebe ich.

Die einzelnen Kapitel sind mit der entsprechenden Person betitelt und geben Einblicke in die Gedankengänge der Frauen.

Lucy Clarke hat hier einen eher ruhigen Thriller verfasst. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut. Sie beschreibt die Frauen sehr detailliert und deckt alle ihre Besonderheiten, Fehler und Geheimnisse auf. Man erfährt immer mehr über diese sechs Frauen und nach und nach ergibt sich ein Bild, was sie eigentlich alles verbindet.
Es stellt sich heraus, daß es sehr viele Geheimnisse gibt.
Ich war fasziniert von dem Verlauf der Geschichte. Mehrmals dachte ich für mich, diese Frau wird wird die Leiche auf den Klippen sein. Doch die Autorin führte mich immer wieder aufs Glatteis und ich fing von neuem an zu rätseln.

Erst zum Ende hin wird alles aufgeklärt und ich dachte so für mich: WOW.
Endlich, wenn auch für mich so nicht vorhersehbar, wusste ich wer die Leiche war. Ein grandioses Finale.

Mich hat dieser Thriller von Anfang an begeistert. Er spielt eher mit der Psyche als mit viel Blut und vielen Toten. Die Autorin ließ mir viel Raum um eigene Überlegungen anzustellen und das fand ich grandios.

Eine klare Leseempfehlung von mir und mit Sicherheit ist das nicht das letzte Buch, daß ich von der Autorin lesen werde.

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