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Veröffentlicht am 23.07.2025

Rechtsmedizin im Jahr 1886

Der Dienstmädchenmörder
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Inhalt: München, 1886. Der Pathologe und begeisterte Amateurdetektiv Hajo von Zündt obduziert mit Hilfe seiner jungen Assistentin Charlotte Brauchitsch eine Leiche – und stellt fest, dass die Frau ermordet ...

Inhalt: München, 1886. Der Pathologe und begeisterte Amateurdetektiv Hajo von Zündt obduziert mit Hilfe seiner jungen Assistentin Charlotte Brauchitsch eine Leiche – und stellt fest, dass die Frau ermordet wurde. Die Polizei hat mit dem Verlobten der Toten schnell einen Verdächtigen im Visier, doch Hajo glaubt nicht an dessen Schuld. Unter Einsatz neuester kriminologischer Methoden folgen er und Charlotte einer Spur, die tief in ein nahes Moor und in höchste adelige Kreise führt.

Mit "Der Dienstmädchenmörder" entführt Walter Christian Kärger seine Leser ins München des Jahres 1886 — ein Setting, das er atmosphärisch dicht und historisch überzeugend zeichnet. Die damalige Zeit wird nicht nur durch die detailreiche Schilderung der Umgebung und Verhältnisse, in der sich die Figuren bewegen, sondern auch durch spannende Fakten zur Rechtsmedizin und deren Weiterentwicklung durch die Hauptfigur Hajo von Zündt lebendig vermittelt.

Besonders gelungen fand ich die drei befreundeten bzw. miteinander verwandten Hauptfiguren, die sich deutlich voneinander abheben und die Geschichte tragen. Sie sind mir direkt ans Herz gewachsen und ich freue mich, dass es sich hierbei um einen Serienauftakt handelt. So werde ich die Figuren hoffentlich noch über längere Zeit begleiten können. Die Handlung selbst ist fesselnd und gut konstruiert, auch wenn sich der Showdown am Ende für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge zog und prägnanter hätte ausfallen dürfen.

Ich habe den Roman als Hörbuch, gelesen von Fynn Engelkes, gehört und fand die Umsetzung sehr angenehm.

Insgesamt hat mich "Der Dienstmädchenmörder" bestens unterhalten und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung, die am Ende bereits angedeutet wurde.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Debütantinnengeheimnisse

Little White Lies
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Inhalt: Seit Sawyers Geburt vor achtzehn Jahren sind sie und ihre Mom sehr gut ohne ihre reiche Südstaatenfamilie ausgekommen. Doch als Sawyers Großmutter plötzlich vor ihr steht und ihr eine halbe Million ...

Inhalt: Seit Sawyers Geburt vor achtzehn Jahren sind sie und ihre Mom sehr gut ohne ihre reiche Südstaatenfamilie ausgekommen. Doch als Sawyers Großmutter plötzlich vor ihr steht und ihr eine halbe Million Dollar bietet, wenn sie an der diesjährigen Debütantinnensaison teilnimmt, kann sie nicht ablehnen. Das ist ihre Chance, endlich herauszufinden, wer ihr Vater ist! Und schon befindet sich Sawyer mitten in einer Welt voller Geld, Perlenschmuck und Intrigen. Schnell merkt sie, dass hier jeder ein Geheimnis hat und wer zu viel nachfragt leicht in Gefahr gerät.



"Little White Lies" von Jennifer Lynn Barnes hat mir wirklich gut gefallen - Im Vergleich auch insgesamt deutlich besser als die "Inheritance Games" deer Autorin, die ich als eher unrealistisch empfunden hatte. Das lag vor allem am Setting, das mich sofort begeistern konnte: Die Geschichte fühlt sich an wie eine Mischung aus Gilmore Girls und Pretty Little Liars. Die Protagonistin Sawyer hat etwas von Rory Gilmore, bringt aber auch die Schlagfertigkeit von Lorelai mit — und zieht dann quasi bei Emily und Richard ein und muss debütieren. Diese Kombination fand ich einfach großartig. Im Zentrum stehen Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden, was der Geschichte einen gewissen Sog verlieh. Einen klassischen Thriller würde ich allerdings nicht darin sehen, denn dafür fehlte es mir an Spannung und Tempo. Der Roman hätte insgesamt etwas pointierter und „thrilliger“ sein können. Trotzdem wollte ich immer weiterlesen, was für die unterhaltsame Handlung spricht.

Der Sprachstil ist leicht und flüssig zu lesen, was mir sehr gefallen hat. Besonders mochte ich die weiblichen Figuren — allen voran Sawyer, die ich als tough und interessant empfand. Die männlichen Figuren blieben dagegen leider etwas blass. Positiv überrascht haben mich allerdings einige Geheimnisse und Twists, die ich so nicht kommen sah.

Insgesamt ist "Little White Lies" für mich ein sehr unterhaltsames Buch mit tollen weiblichen Charakteren, einem großartigen Setting und genug Geheimnissen, um dranzubleiben — auch wenn der große Thrill insgesamt etwas ausblieb. Ich werde auf jeden Fall auch Teil 2 der Dilogie lesen.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Achtsam mit sich selbst

Vagus-Yoga
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Ellen Fischer hat einen Ratgeber rund um Vagus-Yoga verfasst, der Yoga als Entspannungsmittel in den Fokus rückt. Im Zentrum steht dabei die Achtsamkeit mit sich selbst und seinem Körper jenseits von Yoga ...

Ellen Fischer hat einen Ratgeber rund um Vagus-Yoga verfasst, der Yoga als Entspannungsmittel in den Fokus rückt. Im Zentrum steht dabei die Achtsamkeit mit sich selbst und seinem Körper jenseits von Yoga als Krafttraining oder Ähnlichem. Das Buch wartet zunächst mit sehr viel Theorie auf, was sicherlich sinnvoll für EinsteigerInnen ist. Ich selbst habe vor allem den praktischen Anteil mit den vielen Bildern sehr angenehm empfunden. Einige Übungen kannte ich bereits und habe sie in meiner Yoga-Routine etabliert. Es gab aber auch viele neue Übungen, von denen ich ein paar in meine Routine eingebaut habe, weil sie mir so gut getan und gefallen haben. Es gibt Übungen von Kopf bis Fuß, auch für Schwangere - in diesem Buch kann jede/r fündig werden. Besonders gut haben mir der Morgenzyklus und die 5 Spannungsbögen gefallen!

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Alles nur zur Tarnung

Never Trust Your Fake Husband
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Mitten in Paris kommt sie in der Nacht zu sich und weiß nicht, wo geschweige denn wer sie eigentlich ist. Als Schüsse fallen und ein unbekannter, zugegeben sehr gut aussehender Mann, sie auffordert zu ...

Mitten in Paris kommt sie in der Nacht zu sich und weiß nicht, wo geschweige denn wer sie eigentlich ist. Als Schüsse fallen und ein unbekannter, zugegeben sehr gut aussehender Mann, sie auffordert zu rennen, flieht sie mit ihm. Um sich vor den russischen Gangstern, die warum auch immer nach ihrem Leben trachten, zu verstecken, geht sie mit Mr. Gutaussehend aka Sawyer aka CIA Agent zur Tarnung eine Fake Marriage ein. Doch was passiert, wenn ihre Erinnerungen zurückkehren sollten?

Überraschend viel Action, charmante Romantik und ein paar unerwartete Twists – dieser Roman hat mich positiv überrascht! Auch wenn Paris als Schauplatz leider nur am Rande vorkommt und die winterliche Stimmung für den aktuellen Sommer nicht ganz zu meiner Stimmung passte, hat mich die Geschichte dank des flotten Tempos und der sympathischen Figuren gepackt.

Die weibliche Hauptfigur Zoe mochte ich sofort, denn sie war humorvoll und sehr stark. Die männliche Hauptfigur Sawyer war anfangs mürrisch, wurde aber von Seite zu Seite niedlicher – man spürte, wie seine harte Schale langsam bricht und er im Zwiespalt mit sich selbst haderte. Die wechselnde Erzählperspektive aus der dritten Person fand ich etwas trocken, deshalb habe ich schon nach kurzer Zeit zum Hörbuch gewechselt, was sich wirklich gelohnt hat! Insbesondere Johanna Zehendner hat es wie ein kleines Theaterstück lebendig gemacht und ich musste einfach immer Weiterhören.

Wer die Stephanie-Plum-Reihe mag, findet hier eine etwas seichtere, rosafarbenere Alternative. Natürlich ist die Handlung an vielen Stellen unrealistisch. Das hat mich aber nicht gestört! Das actionreiche Finale hat mich mit ein paar gelungenen Wendungen überrascht – und das Ende klang ganz nach einer Fortsetzung, die ich mir ebenfalls anhören würde!

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Niedlicher Abschluss

Silvercliff Hall – Hinter Spiegeln gefangen
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Im zweiten Teil der Silvercliff-Diologie muss Emilia Nathan aus den Fängen von Charles Lafontaine-Boutary retten. Ein magisches Duell soll die Lösung sein, doch Charles bedient sich schwarzer Magie…

Weil ...

Im zweiten Teil der Silvercliff-Diologie muss Emilia Nathan aus den Fängen von Charles Lafontaine-Boutary retten. Ein magisches Duell soll die Lösung sein, doch Charles bedient sich schwarzer Magie…

Weil ich neugierig war, musste ich natürlich auch den Abschluss der Silvercliff-Reihe lesen. Wie in Bd. 1 gab es doch die ein oder andere Länge und bisweilen empfand ich Emilia als etwas anstrengend. Nathan hingegen ist mir richtig ans Herz gewachsen und seine abgeklärte Art hat für einige Lacher gesorgt. Insgesamt hat mir der zweite Teil sehr viel besser gefallen als Bd. 1, denn das Wordbuilding und die vielen bunten magischen Ideen waren fantasievoll und unterhaltsam. Insgesamt war die Dilogie im Vergleich nicht so rund wie die Whisper Whisper-Reihe der Autorin, ich habe sie dennoch gerne gelesen. Nun bin ich gespannt auf das nächste Erzeugnis von Aniela Ley und hoffe, dass ich nicht zu lange darauf warten muss.

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