Zwischen Meisenknödel und Opernsänger – mein Abenteuer im Vogel-Dschungel
Also, ich wollte ja eigentlich nur wissen, welcher Vogel mir ständig auf die frisch geputzte Windschutzscheibe kackt. Was ist passiert? Ich bin in eine kunterbunte Welt voller Piepmätze abgetaucht – mit ...
Also, ich wollte ja eigentlich nur wissen, welcher Vogel mir ständig auf die frisch geputzte Windschutzscheibe kackt. Was ist passiert? Ich bin in eine kunterbunte Welt voller Piepmätze abgetaucht – mit „Das Buch der Gartenvögel“ von Katrin und Frank Hecker sowie Henrike Kelsch. Und ich sag’s mal so: Dieses Buch ist kein langweiliges Ornithologen-Handbuch mit lateinischen Zungenbrechern und grauen Schwarzweißfotos. Nein, das Ding flattert einem beim Aufschlagen quasi direkt ins Herz.
Die Aufmachung? Schick wie ein frisch gebohnerter Meisenknödel. Die Fotos und Illustrationen sind so lebendig, dass ich beim Umblättern fast nach dem Fernglas gegriffen hätte. Und ja – über 100 heimische Gartenvögel sind drin. Ich wusste gar nicht, dass ich so viele gefiederte Mitbewohner habe! Da wird jeder Zaunkönig plötzlich zum Rockstar.
Und jetzt mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass Spatzen soziale Netzwerker sind oder Amseln heimliche Opernsänger? Ich jedenfalls nicht. Neben spannenden Fakten gibt’s obendrauf auch noch Tipps, wie man den eigenen Garten in ein 5-Sterne-Bird-Resort verwandelt.
Das Ganze ist locker geschrieben, kommt ohne den erhobenen Zeigefinger daher, und ich musste mehr als einmal laut lachen – ja, bei einem Vogelbuch! Ich hab's nicht mal geschafft, das Ding nur auf dem Gartentisch liegen zu lassen. Es ist jetzt Dauerinventar auf dem Klo.
Für Familien, Hobby-Gärtner, Balkonbesetzer oder einfach nur neugierige Typen wie mich: Klare Empfehlung. Ein Buch, das zeigt, dass Vögel viel mehr sind als Federbälle mit Schnabel. Ein echtes Highlight – zum Lesen, Staunen und (heimlich) Verlieben.