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Veröffentlicht am 03.08.2025

Ein Buch wie ein stiller Sturm – leise, intensiv, wunderschön schmerzhaft

Moments So Blue Like Our Love (Blue Eternity 1)
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Manchmal stößt man auf eine Geschichte, die nicht laut ist, die nicht auf jeder Seite mit Dramatik um sich wirft – und einen trotzdem tiefer berührt als so mancher Pageturner. Moments So Blue Like Our ...

Manchmal stößt man auf eine Geschichte, die nicht laut ist, die nicht auf jeder Seite mit Dramatik um sich wirft – und einen trotzdem tiefer berührt als so mancher Pageturner. Moments So Blue Like Our Love war für mich genau so ein Buch. Es kam leise, aber es hat etwas in mir bewegt, das ich nicht sofort benennen konnte.

Die Geschichte beginnt mit Emmie, die alles verliert, was ihr Halt gegeben hat: ihren Traum vom Praktikum in London und ihren Freund. Was bleibt, ist ein Gefühl von Leere – und dann ein Angebot, das sie zuerst gar nicht annehmen will. Sie reist nach Sardinien, um dort als Assistentin für den gefeierten, aber unnahbaren Regisseur Sam zu arbeiten. Was sie nicht erwartet: dass genau dort, zwischen salziger Meeresluft und kreativem Chaos, etwas in ihr beginnt zu heilen.

Gabriella Santos de Lima hat einen Schreibstil, der mich mitten ins Herz getroffen hat. Ihre Sprache ist ruhig, fast poetisch – aber nie verkünstelt. Sie beschreibt Gefühle, als hätte sie sie selbst durchlebt. Emmies innere Zerrissenheit, ihr Wunsch, irgendwo dazuzugehören, gesehen zu werden, aber auch die Angst, sich dabei selbst zu verlieren – all das ist so greifbar, dass ich an vielen Stellen innehalten musste.

Und dann ist da Sam. Grummelig, verschlossen, scheinbar unnahbar. Aber hinter dieser Fassade steckt so viel mehr – Schmerz, Schuld, Sehnsucht. Zwischen Emmie und ihm entwickelt sich keine kitschige Insta-Romanze, sondern eine leise, echte Verbindung. Eine, die wehtut. Eine, die heilt. Und eine, die mich als Leserin vollkommen eingenommen hat.

Besonders stark fand ich auch das Setting: Sardinien mit seinen warmen Farben, der salzigen Luft, dem flirrenden Licht – das alles fühlte sich beim Lesen so lebendig an. Ich konnte die Wellen hören, das Kameraklicken spüren, die Stimmung am Set miterleben. Und die Kapitelüberschriften – allesamt Taylor-Swift-Songs – haben perfekt zur emotionalen Tiefe gepasst.

Ich habe das Buch mit einem dicken Kloß im Hals beendet. Weil es wehtat. Weil es schön war. Weil es ehrlich war. Es ist kein Buch, das sich nebenbei lesen lässt – es verlangt Raum. Aber wer sich darauf einlässt, bekommt eine Geschichte, die lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Berühr mich nicht – oder du stirbst: Eine düstere Romantasy, die unter die Haut geht

Kingdom of the Black Crescent 1: Touch of Perish
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Es gibt Bücher, bei denen weiß man schon nach den ersten Seiten, dass sie einen nicht mehr loslassen. Kingdom of the Black war für mich genau so ein Buch. Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht so genau, ...

Es gibt Bücher, bei denen weiß man schon nach den ersten Seiten, dass sie einen nicht mehr loslassen. Kingdom of the Black war für mich genau so ein Buch. Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht so genau, was mich erwartet – nur, dass das Cover atemberaubend aussieht (dieser schwarze Mond!) und dass es um Magie, Geheimnisse und dunkle Romantik geht. Und was soll ich sagen? Ich bin vollkommen eingetaucht.

Die Geschichte beginnt mit Kaythara – einem Mädchen, das durch ihre bloße Berührung töten kann. Allein das hat mich sofort neugierig gemacht. Wie lebt man, wenn man niemanden anfassen darf? Wenn man zur Gefahr für andere wird? Kaythara lebt abgeschottet im Tempel, kontrolliert, gefürchtet – bis ein Fremder auftaucht, der sich ihr entgegenstellt. Ab da war ich komplett verloren in dieser Geschichte. Denn dieser Fremde ist nicht nur geheimnisvoll und gefährlich, sondern auch... tja, sagen wir: sehr faszinierend. Und er ist mehr als er zu sein scheint.

Die Dynamik zwischen den beiden ist von Anfang an elektrisierend. Es ist kein klassisches „Love at first sight“, sondern eher ein langsames Tasten, ein gegenseitiges Belauern. Genau das liebe ich an solchen Geschichten – wenn sich Gefühle erst durch Vertrauen, durch Spannung und durch gemeinsame Kämpfe entwickeln. Und davon gibt es hier einige.

Was mich wirklich beeindruckt hat, war die Welt, die Lexy v. Golden hier erschaffen hat. Dunkel, elegant, manchmal brutal – und trotzdem voller Schönheit. Es gibt Magie, eine düstere Vergangenheit, Vampire, königliche Intrigen und einen Fluchtplan, der alles verändert. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, Teil dieser Welt zu sein.

Natürlich gab es auch Momente, in denen ich kurz gestockt habe – vor allem, wenn plötzlich sehr viele Namen, Adelsfamilien und neue Begriffe auf einmal auftauchten. Manchmal hätte ich mir eine kleine Übersicht gewünscht, um nicht durcheinanderzukommen. Und das Vampir-Setting ist nicht in jeder Szene ganz konsistent – aber das war für mich kein echter Störfaktor. Die Spannung, die Atmosphäre und die Emotionen haben das für mich mehr als ausgeglichen.

Das Ende? Ein echter Cliffhanger. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es weitergeht – und ein bisschen traurig, dass ich auf Band 2 warten muss.

Wenn du düstere Romantasy liebst, starke, zerrissene Heldinnen magst und dich gern in Welten voller Geheimnisse und verbotener Gefühle verlierst, dann solltest du Kingdom of the Black definitiv lesen. Ich hab’s verschlungen – und es war jede Seite wert.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Geheimnisse, Love-Triumph & gefährliche Rückkehr – fesselnde Romantic‑Suspense

Splitterversprechen
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Manche Bücher liest man, weil man unterhalten werden will. Und dann gibt es Geschichten wie Splitterversprechen, die einen aufwühlen, mitreißen und mitten ins Herz treffen. Schon nach den ersten Seiten ...

Manche Bücher liest man, weil man unterhalten werden will. Und dann gibt es Geschichten wie Splitterversprechen, die einen aufwühlen, mitreißen und mitten ins Herz treffen. Schon nach den ersten Seiten wusste ich: Diese Geschichte würde mir unter die Haut gehen – und genauso war es auch.

Fallon Edwards kehrt nach sieben Jahren zurück nach New York – sieben Jahre, in denen sie im Zeugenschutz gelebt, ihre Vergangenheit ausgelöscht und jeden Bezug zu ihrem alten Leben verloren hat. Sie hat nicht nur ihren Namen geändert, sondern auch den Menschen verlassen, den sie mehr als alles andere liebte: Mason. Nun steht sie ausgerechnet auf seiner Verlobungsfeier. Und obwohl sie genau weiß, dass ihre Rückkehr alles nur komplizierter macht, kann sie nicht anders. Denn manche Dinge lassen sich nicht vergessen – und manche Gefühle verschwinden nicht, egal wie viele Jahre vergehen.

Ich habe Fallon sofort ins Herz geschlossen. Sie ist verletzlich und stark zugleich, zerrissen zwischen Schuldgefühlen, Angst und dem Wunsch nach Wahrheit und Versöhnung. Ihre innere Zerrissenheit war so greifbar, dass ich an mehreren Stellen wirklich schlucken musste. Auch Mason ist kein einfacher Charakter – verständlich wütend, verletzt, aber nie grausam. Die beiden verbindet eine Geschichte, die nicht nur von Liebe erzählt, sondern auch von Verlust, Verrat und dem Mut, wieder an das Gute zu glauben.

Was mich besonders begeistert hat, war die emotionale Tiefe dieser Geschichte. Es geht nicht nur um zweite Chancen, sondern auch um Vertrauen, um Angst, um das Schweigen, das zwischen Menschen entstehen kann – und darum, wie schwer es ist, alte Wunden zu heilen, wenn man nie die ganze Wahrheit erfahren hat.

Doch Splitterversprechen ist nicht nur emotional – es hat auch echte Spannungselemente. Die Drohungen, die Fallon erhält, verleihen der Geschichte eine düstere Note, die perfekt zur zerrissenen Atmosphäre passt. Ich habe mitgerätselt, mich gefragt, wer ihr schaden will, und war am Ende überrascht, wie gut sich alles zusammenfügt.

Marie Westendorf hat einen Schreibstil, der sich leicht lesen lässt, dabei aber nie oberflächlich ist. Die Sprache ist klar, emotional und manchmal fast poetisch, ohne zu kitschig zu wirken. Sie trifft genau die richtige Balance zwischen Gefühl und Handlung. Und obwohl es stellenweise ruhiger wird, verliert die Geschichte nie an Sogkraft.

Für mich ist Splitterversprechen ein echtes Herzensbuch – voller Schmerz, Hoffnung, Sehnsucht und der leisen Frage: Was passiert, wenn man zurückkehrt, obwohl man längst vergessen sein sollte?

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Magie, Macht und zweite Chancen – ein würdiges Finale voller Gefühl

The Forbidden Wolf King - Die Chroniken von Avalier 4
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The Forbidden Wolf King ist der vierte und letzte Band der „Chroniken von Avalier“ – und für mich ganz klar das emotionale Herzstück der Reihe. Leia Stone hat mit diesem Buch nicht nur einen spannenden ...

The Forbidden Wolf King ist der vierte und letzte Band der „Chroniken von Avalier“ – und für mich ganz klar das emotionale Herzstück der Reihe. Leia Stone hat mit diesem Buch nicht nur einen spannenden Abschluss geschrieben, sondern eine Geschichte, die noch lange nachhallt.

Im Mittelpunkt steht wieder Zara, die nach „Fallenmoore“ zurückkehrt, um an der Königinnenprüfung teilzunehmen. Doch ihr Antrieb ist nicht der Thron – es ist Rache. Was sie nicht erwartet hat: Axil Moon, der Mann, der ihr einst das Herz gebrochen hat, sitzt nun als Wolf King auf dem Thron. Und der ist kaum wiederzuerkennen.

Was mich an diesem Buch so berührt hat, ist die Mischung aus verletzter Vergangenheit und neuer Hoffnung. Die Beziehung zwischen Zara und Axil ist geprägt von Misstrauen, alten Gefühlen und einem ganz vorsichtigen Wiederannähern – und genau das macht ihre Dynamik so intensiv. Ich liebe Second-Chance-Romances, vor allem, wenn sie so viel Tiefe und Schmerz in sich tragen wie diese hier.

Neben der Liebesgeschichte überzeugt aber auch die Fantasywelt: Avalier lebt durch seine Magie, seine Bedrohungen, seine Vielfalt. Die Prüfung zur Königin, der Krieg gegen die Nightfall-Königin, all die politischen Machtspiele – das alles gibt der Handlung Spannung und eine epische Dimension.

Leia Stones Schreibstil ist schnell, gefühlvoll und voller Energie. Sie lässt keine Langeweile aufkommen, auch wenn ich mir an manchen Stellen vielleicht ein klein wenig mehr Ruhe für die Figurenentwicklung gewünscht hätte. Aber dafür gibt es so viele schöne, packende Szenen – voller Romantik, Mut und innerer Stärke.

Für mich ist The Forbidden Wolf King ein würdiger Abschluss. Nicht perfekt, aber voller Herzblut. Und mit einem Ende, das mich gleichzeitig lächeln und seufzen ließ. Wenn du starke Heldinnen liebst, verletzte Helden, und eine Geschichte willst, in der Magie und Gefühl Hand in Hand gehen, dann wirst du dieses Buch genauso verschlingen wie ich.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Du gehörst mir – und ich konnte nicht aufhören zu lesen

Die Elite - Milan von Arentin
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Schon Band 1 hat mich in eine düstere Welt voller Macht, Kontrolle und emotionaler Abhängigkeit gezogen – aber Band 2 treibt all das noch weiter. Jasmin Baur versteht es, Figuren zu erschaffen, die sich ...

Schon Band 1 hat mich in eine düstere Welt voller Macht, Kontrolle und emotionaler Abhängigkeit gezogen – aber Band 2 treibt all das noch weiter. Jasmin Baur versteht es, Figuren zu erschaffen, die sich tief in einem festkrallen, auch wenn man es manchmal gar nicht will. In diesem Band tauchen wir in Milans Perspektive ein, und das ist nichts für schwache Nerven. Seine Gedanken, seine Obsessionen, seine Brutalität – all das wird so intensiv und kompromisslos erzählt, dass man fast vergisst zu atmen.

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – war ich völlig gefesselt. Milan ist keine einfache Figur. Er ist keine klassische Antiheld-Romanze, kein Mann mit einem „dunklen Geheimnis“ und weichem Kern. Er ist ein Sturm, unberechenbar, zerstörerisch, und dennoch entwickelt man auf seltsame Weise Verständnis – vielleicht sogar Mitleid. Und genau das macht dieses Buch so gefährlich und gleichzeitig so faszinierend.

Auch Maya, die weibliche Protagonistin, bekommt in diesem Teil mehr Raum. Ihre Stärke, ihre Narben, ihre Wut – all das macht sie zu einer Figur, die mir sehr unter die Haut ging. Es geht nicht darum, dass sie „gerettet“ werden muss, sondern darum, dass sie selbst entscheidet, wie sie mit ihrer Vergangenheit umgeht. Die Dynamik zwischen ihr und Milan ist keine Liebesgeschichte – es ist ein Kräftemessen, ein Tanz am Abgrund.

Der Schreibstil ist wie auch im ersten Teil direkt, roh und ohne jede Beschönigung. Jasmin Baur schreibt mit einer emotionalen Wucht, die trifft – nicht romantisch-verspielt, sondern ehrlich, brutal, dunkel. Jede Szene sitzt. Es gibt keinen Raum zum Durchatmen, keine Verschnaufpause. Und genau das macht das Buch so intensiv. Ich habe nicht einfach gelesen – ich habe jede Seite durchlebt.

Was mir besonders gefallen hat, war, dass auch Nebenfiguren wie Iven und Finn mehr Tiefe bekommen. Die Machtstrukturen, die Elite, die Verflechtungen im Hintergrund – all das wird spürbar und gibt der Geschichte noch mehr Gewicht. Es ist kein oberflächlicher Dark-Romance-Roman, sondern ein vielschichtiges psychologisches Spiel.

„Du gehörst mir“ ist keine leichte Lektüre. Es ist nichts für Leser:innen, die romantische Erlösung oder Heilung erwarten. Es ist ein Blick in einen zerrissenen Geist, in ein toxisches Netz aus Kontrolle, Begehren und Schuld. Und genau das macht es so lesenswert – wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen.

Für mich war dieses Buch eine Grenzerfahrung – im besten Sinne. Es hat mich emotional aufgewühlt, wütend gemacht, verwirrt und tief berührt. Wer sich auf Milans Geschichte einlässt, wird sie nicht mehr so schnell vergessen.

5 von 5 Schattenherzen – düster, intensiv, schmerzhaft ehrlich. Aber bitte: unbedingt die Triggerwarnungen ernst nehmen. Dieses Buch ist keine Wohlfühllektüre – aber ein emotionales Meisterwerk in seinem Genre.

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