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Veröffentlicht am 21.07.2025

Gute Ansätze doch nicht so wie erhofft

Der Stau
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Viele wirklich tolle Ideen, die dann aber nicht wirklich spannend rübergebracht wurden.

Ich bin ein sehr großer Fan von Locked-Room-Thrillern, da durchgehend die Spannung da ist und man den Täter in nächster ...

Viele wirklich tolle Ideen, die dann aber nicht wirklich spannend rübergebracht wurden.

Ich bin ein sehr großer Fan von Locked-Room-Thrillern, da durchgehend die Spannung da ist und man den Täter in nächster Nähe weiß. Bei "Der Stau" gab es diese Spannung nicht wirklich. Man wusste, dass der Mörder in diesem Stau feststeckt wie alle anderen, doch es rückte immer wieder in den Hintergrund. Die Handlungen verloren sich in langen Gesprächen und Ausschweifungen, was es manchmal recht langweilig machte. Toll fand ich aber, wie man langsam immer mehr Einblicke und Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Charakteren bekam. Auch wenn die Handlungen nicht immer so interessant waren, wollte ich trotzdem immer weiterlesen und wissen wie es weitergeht.

Charaktere gab es viele. Demzufolge hatten die Charaktere neben Belinda recht wenig Tiefe und bis auf die kurzen POV Teile von ihnen gab es sehr wenige Infos. Belinda war mir anfangs recht sympathisch, hat mich mit der Zeit dann aber recht genervt, da immer wieder die gleichen Dinge aufgegriffen und dann kurz darauf fallengelassen wurden.

Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig und er hat für mich persönlich, die Spannung nicht sonderlich unterstützt. Sehr gefallen hat mir, wie unterschiedlich die jeweiligen Passagen mit den POV's der Nebencharaktere geschrieben waren, sodass man merkte, dass es eine ganz andere Person ist.

Das Cover schreit nach Thriller. Das Lenkrad im Vordergrund und die vielen roten Lichter dahinter, kombiniert mit dem knallig gelben Titel ist wirklich schön und zeigt super um was es geht im Buch.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Ein Klappentext, der alles verspricht und ein Buch, das (fast) nichts hergibt.

Das Gefühl von Unendlichkeit
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Ich war absolut begeistert als ich den Klappentext gelesen habe, doch das Buch hat mich so enttäuscht, dass ich sogar darüber nachgedacht habe es einfach unbeendet zur Seite zu legen.

Um ehrlich zu sein ...

Ich war absolut begeistert als ich den Klappentext gelesen habe, doch das Buch hat mich so enttäuscht, dass ich sogar darüber nachgedacht habe es einfach unbeendet zur Seite zu legen.

Um ehrlich zu sein muss ich sagen, dass ich den ersten Abschnitt sehr gut fand und er auch wirklich interessant war zu lesen (obwohl zwischendurch sehr komplexe Dinge und viele Fachausdrücke vorkamen). Auch die eine Diskussion darüber, was das Menschsein überhaupt ausmacht und wie Unsterblichkeit das beeinflussen und verändern würde hat mir unglaublich gefallen. Diese vier Seiten waren wirklich das beste im ganzen Buch:) Vom zweiten bis zum sechsten Teil ging es nur noch bergab. Die Handlungen zogen sich und es passierte vielfach einfach nichts interessantes und die Beziehung zwischen Zoe und Jack lässt sehr zu wünschen übrig.

Mit den Charakteren wurde ich einfach nicht so richtig warm. Zoe fand ich anfangs noch sehr sympathisch, doch mit der Zeit (und ihren Beziehungen zu Jack etc.) mochte ich sie immer weniger.

Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und es hat sich die meiste Zeit sehr unpersönlich angefühlt. Ich finde, dass die Emotionen sehr schlecht rübergebracht wurden und besonders gegen Ende sehr viel zwischen den Zeiten gesprungen wurde, sodass es sehr anstrengend war zum lesen.

Ich finde das Cover ist schlicht und doch sehr schön gestaltet mit den vielen Farben und dem "Fenster" in die Wolken.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Ich habe mich schon lange nicht mehr so sehr auf ein Buch gefreut, das mich dann so stark enttäuscht hat.

Never Trust Your Fake Husband
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Ich hatte einen Comedy-Thriller erwartet – bekommen habe ich eine halbwitzige, langweilige Romanze.

Die Handlung fand ich ehrlich gesagt zu 95% richtig langweilig. Die übrigen 5% waren recht witzig. ...

Ich hatte einen Comedy-Thriller erwartet – bekommen habe ich eine halbwitzige, langweilige Romanze.

Die Handlung fand ich ehrlich gesagt zu 95% richtig langweilig. Die übrigen 5% waren recht witzig. Als sie zum Beispiel von Koslov verfolgt wurden, hat es sich für mich nicht nach Verfolgung und Panik angefühlt sondern eher als ob sie ein Spiel spielen würden. Die meisten Plot Twists waren recht leicht zu durchschauen und vorherzusehen. Auch hat es mir sehr viel an Spannung und wirklichem Plot gefehlt.

Sawyer und Zoe fand ich an einigen Stellen sehr gut zusammen, durch ihre gegensätzliche Art. Diese Unterschiede haben gewisse Szenen auch sehr witzig gemacht. Beide als einzelne Charaktere bewertet, gefallen mir nicht wirklich. Zoe ist die halbe Zeit richtig nervig mit ihrer irgendwie unreifen Art und der Amnesie (für die sie ja nichts kann, aber trotzdem). Sawyer ist eine Art James Bond ohne den Playboy Teil? Sein Charakter hat mich leider auch gar nicht abgeholt. Jedoch muss ich sagen, dass er manchmal echt süß gegenüber Zoe war.

Der Schreibstil war ganz gut und es gab die eine oder andere schöne Formulierung.

Das Cover finde ich richtig schön und passend gestaltet mit dem Ring, Paris und den zwei Hauptcharakteren. Es war das, was mich zu erst überhaupt auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat.

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Veröffentlicht am 21.06.2025

Eine Zukunft, die hoffentlich nie zur Realität wird.

Die Schatten der Solaren Union
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Als ich das Buch gesehen habe und den Klappentext gelesen habe, wollte ich es unbedingt lesen. Leider hat es mich dann doch nicht so ganz überzeugt.

Das Worldbuilding war eigentlich sehr gut. Jedoch musste ...

Als ich das Buch gesehen habe und den Klappentext gelesen habe, wollte ich es unbedingt lesen. Leider hat es mich dann doch nicht so ganz überzeugt.

Das Worldbuilding war eigentlich sehr gut. Jedoch musste ich mich immer daran erinnern, dass die Geschichte ca. 250 Jahre in der Zukunft spielt (was mir aus verschiedenen Gründen nicht so logisch vorkam). Als ich aber angefangen habe, mir vorzustellen, dass es sich einfach um ein Paralleluniversum handelt, das mehr oder weniger in der heutigen Zeit spielt, war es viel angenehmer zu lesen.

Die Handlungen haben mich persönlich einfach nicht so gepackt. Immer wieder gab es Passagen, die mir gut gefallen haben, doch das meiste habe ich nicht wirklich gefühlt.

Bei den Charakteren ist es sehr schwierig zu bewerten, da die Geschichte von so vielen Charakteren erzählt wurde und jeder wichtige Charakter sicher einmal ein POV hatte. Das fand ich toll, denn man hat viel mehr von den Gefühlen und dem (wirklichen) Charakter von jedem erfahren. Man wurde aber auch immer hin und her gerissen, was dazu führte, dass ich nie wusste, mit wem genau ich wirklich mitfühlen sollte. Toll war, dass man mitbekam, wie jede Person auch ihre Schattenseite hat und nicht nur das klassische "Gut und Böse".

Beim Schreibstil ist es ähnlich wie bei den Handlungen. Ich denke, dass diese Art zu schreiben perfekt für dieses Buch ist, doch eben nicht wirklich für mich.

Fazit: Wenn man nach Science-Fiction sucht, ist man hier falsch. Doch wer gerne über politische Intrigen in einem futuristischen Setting liest, könne Gefallen an diesem Buch finden.

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