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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2025

Krimi mit leichten Abnutzungserscheinungen

Ostfriesennebel
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"Ostfriesennebel" der 19. Teil der Reihe um Ann Kathrin Klaasen. Alles beginnt ganz harmlos und ist eigentlich auch kein Fall für Ann Kathrin. Jedoch entwickelt es sich schnell zu einer spannend geschriebenen ...

"Ostfriesennebel" der 19. Teil der Reihe um Ann Kathrin Klaasen. Alles beginnt ganz harmlos und ist eigentlich auch kein Fall für Ann Kathrin. Jedoch entwickelt es sich schnell zu einer spannend geschriebenen Geschichte.

Carina Oberdieck, Mutter von zwei Kindern, kommt aufs Revier und behauptet ihr Mann ist nicht ihr Mann, den sie geheiratet hat. Er verhalte sich anders und will auch mehr Gefühlsleben als sie gewohnt ist von ihr. Ihr Mann war nämlich mit ihrem Zwillingsbruder auf Reisen und er soll ihn umgebracht haben. So vermutet dies zumindest Carina. Ann Kathrin lässt die Geschichte nicht los. Es gibt zwar keine Leiche oder Beweise. Aber irgendwas scheint nicht zu stimmen.

Kurz darauf wird eine junge Frau auf den Bahngleisen tot aufgefunden. Diese trägt die Handschrift eines Serienmörders. Wie hat alles miteinander zu tun?

Auf rund 550 Seiten ermitteln Ann Kathrin und das Team. Der Ostfriesenkrimi ist wie gewohnt aufgebaut, was mich schon lange etwas stört, Immer die gleichen Beschreibungen und Verhaltensweisen der Ermittler und immer die gleichen Personen, die mitspielen. Daher finde ich es inzwischen etwas eintönig. Wer die vorherigen Bände nicht kennt, wird sicherlich überrascht sein und einen sehr guten Krimi vorfinden. Für mich persönlich war es wenig neues, außer der eigentliche Fall und dieser war gut geschildert. Die Schreibweise war wie gewohnt einfach, die Kapital und das Buch in sich leider etwas zu langgezogen. Daher konnte der Krimi mich nur halbwegs überzeugen und unterhalten.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Hat mich nicht komplett überzeugt, leider !

How To Kill a Guy in Ten Ways
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„How To Kill a Guy in Ten Ways von Eve Kellman“ vom Cover angesprochen und vom Kurzinhalt überzeugt. So begab ich mich auf die Lesereise.

Das Frauen von Männern belästigt und missbraucht werden ist nichts ...

„How To Kill a Guy in Ten Ways von Eve Kellman“ vom Cover angesprochen und vom Kurzinhalt überzeugt. So begab ich mich auf die Lesereise.

Das Frauen von Männern belästigt und missbraucht werden ist nichts neues. Manchmal schaffen es die Frauen einfach nicht aufdringliche Typen loszuwerden. Das geschieht auch Millies Schwester. Sie wurde vergewaltigt und ist hinterher ein psychisches Wrack.

Milli hat jedoch einen Plan. Eine Hotline für Frauen, die nachts nicht alleine nach Hause gehen wollen. Diese findet Anklang und Millie trifft auch direkt ins Schwarze. Sie hat nämlich auch einen zweiten Plan, den sie damit verfolgt. Sie will den Täter finden, der ihre Schwester vergewaltigt hat. Es müssen Männer sterben und Millie ist eiskalt. Jedoch erwischt sie auch wirklich die Richtigen oder müssen Unschuldige ihr Leben lassen? Die Rachegelüste sind groß und sie ist nicht mehr zu bremsen. Und was ist die tatsächliche Wahrheit hinter der Vergewaltigung ihrer Schwester?

Der schwarzhumorige Female-Revange-Thriller, wie er beschrieben wird, ist eine nette Geschichte für zwischendurch. Ich hatte mir etwas mehr versprochen. Der Schreibstil ist locker und man kann das Buch flott weglesen. Es waren Passagen dabei, die richtig spannend waren und man dachte, dass Buch kommt jetzt richtig in Fahrt. Jedoch konnte mich das Buch im Gesamten nicht komplett überzeugen.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Unglaubhafte Geschichte

Mordscoach
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Derzeit nehme ich mir immer wieder ein Buch aus der Wunderkiste, um meinen SUB zu verkleinern. „Mordscoach“ von Lilli Papst ist eines davon und wartet schon ein Jahr endlich gelesen zu werden.
Dies war ...

Derzeit nehme ich mir immer wieder ein Buch aus der Wunderkiste, um meinen SUB zu verkleinern. „Mordscoach“ von Lilli Papst ist eines davon und wartet schon ein Jahr endlich gelesen zu werden.
Dies war vergangenes Jahr ein Cover-Kauf, da dies mich direkt angesprochen hat. Sophie Stach ist Coachin und psychoanalytische Supervisorin. Eines Tages taucht eine Frau bei ihr in der Praxis auf und sie findet im Gespräch heraus, dass es die Geliebte ihres Mannes ist. Die Frau verlässt daraufhin ihre Praxis nicht mehr lebend. Das ist die Ausgangslage auf die ich mich gefreut habe und eine gut durchdachte Geschichte erwartete.
Die Schreibweise ist extrem locker und man kommt schnell durch das Buch. Erzählt wird das Buch in der Ich-Form aus Sicht von Sophie. Das Buch entwickelt sich leider von Seite zu Seite zu einer immer mehr unglaubwürdigen Geschichte. Im Gesamten war es ein Buch, von dem ich mehr erwartet hatte. Eine nette Geschichte für zwischendurch, wenn man keine große Erwartungen hat. Ich würde es nur bedingt weiterempfehlen. Für Leser die eine gut konstruierte Geschichte mögen, sollten von diesem Buch lieber die Finger lassen.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Entsprach leider nicht meinen Erwartungen

Dunkles Netz
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Der 25. Fall der Ermittlerin Julia Durant unter dem Titel "Dunkles Netz" ist erschienen.

In diesem Fall ist das Opfer ein Naturforscher. Er wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Bei der Begutachtung ...

Der 25. Fall der Ermittlerin Julia Durant unter dem Titel "Dunkles Netz" ist erschienen.

In diesem Fall ist das Opfer ein Naturforscher. Er wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Bei der Begutachtung der Wohnung wird festgestellt, dass ein Großteil seiner Ausrüstung fehlt. Hat er etwa den Einbrecher überrascht?

Durch Zufall entdeckt das Ermittlerteam, dass mit einer Vogelbeobachtungskamera des Toten, die mit einem externen Server verbunden ist, sexuelle Übergriffe mit einer Minderjährigen aufzeichnet. Kurz darauf gibt es weiteren Toten, dieses Mal ein prominenter Politiker. Spuren weisen auf ein Pädophilen-Laufwerk.

Nach langer Auszeit der Reihe hab ich mich aufgrund des Klappentextes dazu hinreißen lassen den neuen Durant zu lesen. Ich war bekennender Andreas Franz Fan, der leider viel zu früh verstorben ist. Die neuen von mir gelesenen Krimis, die Daniel Holbe fortgeführt hat, hatten nichts mehr mit den Fällen von Andreas Franz zu tun und nicht die nötige Tiefe.

Der Klappentext des 25. Falles versprach eine aufregende Geschichte, wie sie Andreas Franz geschrieben hätte. Ich war jedoch förmlich erschrocken, wie weichgespült und ohne Farbe inzwischen Julia Durant und die anderen Ermittler, aus den früheren Krimis waren.

Die komplette Geschichte ist sehr lasch erzählt, mir fehlte es förmlich an Spannung und einem tollen Lesefluss, wie man es eigentlich von Andreas Franz Büchern immer hatte. Das Thema hat der Autor auch nicht geschafft, packend aufzuarbeiten. Mich hat das Buch nicht wirklich berührt und ich war froh, als ich es beendet hatte. Dies war definitiv mein letztes Buch des Autors. Neue Leser, die die alten Andreas Franz Bücher nicht kennen, haben vielleicht eine andere Sichtweise auf die Schreibweise von Daniel Holbe, aber für mich war es definitiv nichts.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Entsprach leider nicht meinen Erwartungen

Dunkles Netz
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Der 25. Fall der Ermittlerin Julia Durant unter dem Titel "Dunkles Netz" ist erschienen.

In diesem Fall ist das Opfer ein Naturforscher. Er wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Bei der Begutachtung ...

Der 25. Fall der Ermittlerin Julia Durant unter dem Titel "Dunkles Netz" ist erschienen.

In diesem Fall ist das Opfer ein Naturforscher. Er wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Bei der Begutachtung der Wohnung wird festgestellt, dass ein Großteil seiner Ausrüstung fehlt. Hat er etwa den Einbrecher überrascht?

Durch Zufall entdeckt das Ermittlerteam, dass mit einer Vogelbeobachtungskamera des Toten, die mit einem externen Server verbunden ist, sexuelle Übergriffe mit einer Minderjährigen aufzeichnet. Kurz darauf gibt es weiteren Toten, dieses Mal ein prominenter Politiker. Spuren weisen auf ein Pädophilen-Laufwerk.

Nach langer Auszeit der Reihe hab ich mich aufgrund des Klappentextes dazu hinreißen lassen den neuen Durant zu lesen. Ich war bekennender Andreas Franz Fan, der leider viel zu früh verstorben ist. Die neuen von mir gelesenen Krimis, die Daniel Holbe fortgeführt hat, hatten nichts mehr mit den Fällen von Andreas Franz zu tun und nicht die nötige Tiefe.

Der Klappentext des 25. Falles versprach eine aufregende Geschichte, wie sie Andreas Franz geschrieben hätte. Ich war jedoch förmlich erschrocken, wie weichgespült und ohne Farbe inzwischen Julia Durant und die anderen Ermittler, aus den früheren Krimis waren.

Die komplette Geschichte ist sehr lasch erzählt, mir fehlte es förmlich an Spannung und einem tollen Lesefluss, wie man es eigentlich von Andreas Franz Büchern immer hatte. Das Thema hat der Autor auch nicht geschafft, packend aufzuarbeiten. Mich hat das Buch nicht wirklich berührt und ich war froh, als ich es beendet hatte. Dies war definitiv mein letztes Buch des Autors. Neue Leser, die die alten Andreas Franz Bücher nicht kennen, haben vielleicht eine andere Sichtweise auf die Schreibweise von Daniel Holbe, aber für mich war es definitiv nichts.

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