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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2025

Auf der Suche nach sich Selbst!

Nadea - Aurora Mission
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Meinung:



Als Erstes muss ich das Cover hervorheben. Ich mag das schlichte Design mit den Drachen! Dann noch die schönen Charakterkarten! Alles fängt damit an, dass Nadea einen Brief bekommt und zu einem ...

Meinung:



Als Erstes muss ich das Cover hervorheben. Ich mag das schlichte Design mit den Drachen! Dann noch die schönen Charakterkarten! Alles fängt damit an, dass Nadea einen Brief bekommt und zu einem Treffpunkt erscheinen soll, der mitten im Wald liegt. Das allein finde ich schon ziemlich mutig von ihr! Und dann beginnt ihr neues Leben als angebliche Kriegerin. Doch alles entwickelt sich anders. Der Schreibstil ist einigermaßen flüssig, man kommt gut durchs Buch. In einem Tag durchgelesen - Zack, war es weg. Das ist schon mal ein Vorteil. Ich weiß leider nicht, wie alt die Teenager (?) sind, denn irgendwie sind sie noch ziemlich wankelmütig. Gerade Nadea ist auf der Suche nach sich Selbst, nachdem sie ein Geheimnis von ihrem Drachen erfährt, der ... ist. Was echt traurig war! Der Unterricht in Swathe: Darauf wird nicht näher eingegangen und ich frage mich immer noch, wie der Unterricht aussehen könnte. Der Fokus ist hier definitiv auf die Drachen, Sich-finden und auf das Anderssein gelegt. Zur Welt Swathe fehlt mir der Bezug. Hätte gern eine Karte gehabt, damit man sich ein bisschen orientieren kann. Und zu den anderen Charakteren kann ich nur sagen: Sie sind für Nadea da und lassen sie nicht allein. Gerade Paul, Mariell und Duna halten zu dir. Und Izan ist eher so ein "Mann" (für mich ist er ein Teenager-Spross), der zwar mutig für Nadea einsteht, aber nicht wirklich eine "Obsession" für Nadea hat. Er ist in meinen Augen weder gefährlich noch arrogant. Für mich kam auch Enemies-to-Lovers nicht an, weil es in meinen Augen keine Feindschaft gab. Eher eine Unwissenheit als eine Feindschaft. Die Beschreibungen von Drachen, ihren Flügen, ihre Freiheit konnte ich gut fassen und mir bildlich vorstellen. Die Spice-Szenen sind süß geschrieben, aber ein Kribbeln habe ich dabei nicht gespürt. Die Drachen sind schlagfertig und haben immer einen Witz auf Lager, der mich zum Schmunzeln gebracht hat.� Auf jeden Fall ein gutes Debüt, an dem ich dranbleiben werde, auch wenn ich viele Fehler bemängeln muss.



Fazit:



Drachenfantasy, die unterhaltsam ist, die mich aber nicht vollends überzeugen konnte. Trotzdem tolles Debüt!

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Abenteuer sind etwas Schönes!

Jürgen und Max Ab ins Abenteuer Eine Kurz Geschichte
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Meinung:

Als Erstes muss ich sagen: Das Cover passt überhaupt nicht zu einem Kinderbuch! Ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass sich dahinter eine Kindergeschichte verbirgt. Die Kurzgeschichte handelt ...

Meinung:

Als Erstes muss ich sagen: Das Cover passt überhaupt nicht zu einem Kinderbuch! Ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass sich dahinter eine Kindergeschichte verbirgt. Die Kurzgeschichte handelt von Jürgen und Max, die echte Freunde sind und ein Abenteuer nach dem nächsten erleben. Es geht um Teamarbeit, Zusammenhalt und Mut. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, denn es geht auch um Umweltverschmutzung und archäologische Funde, die in einem Museum ausgestellt werden sollen. Die Bilder im Inneren: Manche kommen mir vor, als ob sie mit KI gemacht worden sind, weil einfach Details fehlen. Außerdem gibt es ziemlich viele Fehler, die echt nicht schön in einem Kinderbuch sind und dringend ausgebessert werden müssen. Vielleicht setzt man sich nochmals hin und überarbeitet die Geschichte, damit sie besser zur Geltung kommt.

Fazit:

Eine Kinderbuch-Kurzgeschichte, die mit Abenteuer und Zusammenhalt daherkommt - leider ist das Cover nicht passend! Die Grundidee ist gut, aber sie muss dringend ausgebessert werden.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Die reinste Odyssee!

Der Aufstieg Thions
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Meinung:

Als Erstes sei gesagt: Zu diesem Buch gibt es noch einen Codex, in dem man allerhand Informationen erhält, die tiefer einblicken lassen. Das Cover passt zur einer Szene im Buch, spiegelt aber ...

Meinung:

Als Erstes sei gesagt: Zu diesem Buch gibt es noch einen Codex, in dem man allerhand Informationen erhält, die tiefer einblicken lassen. Das Cover passt zur einer Szene im Buch, spiegelt aber für mich nicht das ganze Buch wider. Der Schreibstil ist sehr altertümlich gewählt, was aber zum Buch passt. Ich konnte mich nach einiger Zeit mit anfreunden, wo ich anfangs echt Schwierigkeiten mit hatte. Aber an alter Sprache ist für mich nicht auszusetzen, ich mag die Wörter alldieweil oder hiernach. Die Welt, oder eher das Mulitversum, Yi, ist für mich nicht in Worte zu fassen, denn ich konnte mir leider gar nichts darunter vorstellen. Mein Kopfkino ist nur in bestimmten Kampfszenen angesprungen, weil sie gut geschrieben worden sind. Aber die Charaktere? Für mich einfach blass, kein Bezug zu ihnen, kein Mitleid, Bedauern oder gar Gefühle. Sie waren alle so unnahbar. Gerade bei Thion hatte ich gehofft, dass mehr bei mir ankommt. Leider war es nicht der Fall. Weder ist er nahbar, noch hat er eine Wandlung durchgemacht.Auch seine Weggefährten bleiben oberflächlich. Seine Odyssee wird von einem Erzähler beschrieben und so bleiben lebendige Szenen fern, gerade was die Gefühlswelt angeht oder "Freundschaften" oder das Drumherum. Ich habe tiefsten Respekt vor diesem Universum, dem Autoren-Duo (Vater und Sohn), dass sie so ein umfassendes Werk und Zusatzinfos zusammengestellt und sich viel Mühe gegeben haben, so viel Zeit investiert haben. Es steckt so viel Potential in dieser Geschichte, das nicht genutzt worden ist, was ich einfach sehr schade finde. Auch gibt es viele Parallelen zu Tolkien und Homer, was an sich nicht schlecht ist, aber irgendwie ... Ich weiß auch nicht so recht. Bin einfach sehr zwiegespalten, was dieses Buch betrifft. Da ich bei keinem Buch ein Ausnahme mache: Hier gibt es viele Fehler und Wortwiederholungen,die behoben werden sollten, damit dem Lesevergnügen nichts im Wege steht. Manchen Lesern fällt es wahrscheinlich gar nicht auf, mir ja!

Fazit:

Mythen und Legen ranken sich um Ithrum und Thion - leider verschenktes Potential, das nicht völlig ausgeschöpft worden ist. Gerade der Anfang bestimmt bei vielen, ob sie die Geschichte weiterlesen oder nicht. Für alle Fantasy-Liebhaber, die auf lange Beschreibung ohne Gefühle stehen und die reinste Odyssee erleben wollen.

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Man weiß nie, was passiert!

Aristide Ledoux – Meisterdieb wider Willen
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Meinung:

Als Erstes ist mir natürlich das Cover aufgefallen, und der Klappentext klang auch gut. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Gerade für lesefaule Kids ist dieses Buch, abwechselnd ...

Meinung:

Als Erstes ist mir natürlich das Cover aufgefallen, und der Klappentext klang auch gut. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Gerade für lesefaule Kids ist dieses Buch, abwechselnd im Comic- und Buchstil, sehr wertvoll. Die Geschichte spielt in Paris und so gibt es auch historische Einblicke, von denen Kinder noch lernen können. Jedes Kapitel fängt mit einem Zeitungsartikel (Le Grand Journal) an, in der es um eine "Katze" geht, die gesucht wird. Aristide ist ein junger Bursche, der Nachts Aufträge von einem Unbekannten bekommt, um Raubüberfälle zu begehen. Dann passiert es: Es tappt in eine Falle und landet in der Seine. Dort findet ihn der Straßenjunge Julien, und die feine Madmoiselle Leontine kommt auch hinzu. Doch Aristide kann sich an nichts mehr erinnern, und so helfen ihm seinen neuen Freunde, dass er sein Gedächtnis wiederbekommt. Ob das klappt? Die einzelnen Szenen konnte man sich gut vorstellen, da haben auch die Comic-Elemente bei geholfen. Das letzte Drittel war mir dann irgendwie zu hanebüchen, zu sehr an den Haare herbeigezogen, sodass ich es nicht als glaubwürdig empfinde. Das Ende wird offengelassen, sodass es bestimmt einen zweiten Band geben wird. Es war ganz unterhaltsam, aber richtig mitgeliefert habe ich leider nicht. Für Kinder ab 10 Jahren geeignet.

Fazit:

Deine Bewertung:

Eine Diebesgeschichte, die anders als erwartet und mir zum Schluss zu haarsträubend war - aber die Illus sind toll geworden!

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Das flüsternde Buch!

Die Bibliothek meines Großvaters
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Meinung:

Ich muss als Erstes sagen: Das Cover passt so hervorragend zur Geschichte - das ist der Wahnsinn! Beginnen wir damit, dass diese Geschichte eine stille ist und man zwischen den Zeilen lesen muss, ...

Meinung:

Ich muss als Erstes sagen: Das Cover passt so hervorragend zur Geschichte - das ist der Wahnsinn! Beginnen wir damit, dass diese Geschichte eine stille ist und man zwischen den Zeilen lesen muss, um eine Verbindung herzustellen. Opa ist an Demenz erkrankt (DLB), nicht an einer gewöhnlichen, sondern an einer, in der man seinen Augen nicht mehr trauen kann; so etwas wie Halluzinationen. Die Enkelin Kaede hat eine besondere Beziehung zu ihrem Opa, denn sie "lösen" alte Krimnialfälle, die von ihnen anderes zusammengesetzt werden. Es ist keine Geschichte, die laut vonstatten geht, sondern eine, die ans Herz und in den Kopf geht. Der Schreibstil ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, aber das legt sich, wenn man einmal drin ist. Das Buch ist aber nicht einfach nur eine traurige Geschichte über Demenz und ihrer Folgen, sondern wird mit Witz und Würde gegenüber dem Opa aufpoliert. Auch ist es eine Hommage an bekannte Krimiautoren (Carr, Poe, Agatha Christie), bitte erwartet keinen rasanten Thriller! Jedes Rätsel an sich wird später zu einem großen Puzzlestück zusammengesetzt und schafft eine Verbindung. Lasst euch vom Titel bitte nicht beirren, denn es ist kein Familienroman. Des Weiteren ist es sehr einfühlsam, fast poetisch geschrieben. Die Übersetzungen ist gut gelungen, und toll fand ich, dass einige japanisxhe Begriffe beibehalten worden sind. Das Buch ist anderes als erwartet, aber trotzdem lesenswert für diejenigen, die stille, poetische und einfühlsame Romane mögen.

Fazit:

Ein stilles Buch, das man zwischen Zeilen verstehen muss. Mit Verbindung zwischen Opa, Enkelin und Kriminalfällen. Anders als erwartet!

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