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Veröffentlicht am 24.08.2025

sehr wortgewaltig, konnte mich nicht überzeugen

Bittersüß
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Charlie hat es endlich geschafft. Sie hat einen Job beim Londoner Verlag Winden & Shane der ihr Spaß macht und in Eddy und Ophelia zwei gute Freunde gefunden mit denen sie ihre Freizeit verbringt. Was ...

Charlie hat es endlich geschafft. Sie hat einen Job beim Londoner Verlag Winden & Shane der ihr Spaß macht und in Eddy und Ophelia zwei gute Freunde gefunden mit denen sie ihre Freizeit verbringt. Was ihr an der Arbeit als Assistentin beim Verlag am Besten gefällt ist, dass es der Verlag ist, der die Bücher des preisgekrönten Autors Richard Aveling vertreibt. Für dessen Bücher begeisterte sich bereits ihre Mutter, die sie im Alter von 16 Jahren verloren hat. Auch Charlie hat alle seine Bücher Charlie nicht nur einmal gelesen. Bei den Vorbereitungen der Herausgabe seines neuen Buchs lernt sie ihn nun endlich persönlich kennen…
Ich habe mich immer gefragt, was Charlie in Richard Aveling sieht. Den gefeierten Star, die Vaterfigur oder sucht sie Selbstbestätigung darin, dass dieser gestandene, wesentlich ältere Mann Interesse an ihr zeigt? Sie geht mit ihm eine Liebesbeziehung ein. Eine Liebe unter Ausschluss der Öffentlichkeit, denn er ist verheiratet und seine Affäre wäre nicht nur imageschädigend, sondern würde auch seine Ehe gefährden. Mit anderen Worten, es ist eine toxische Beziehung unter der Charlie nicht nur von ihren wenigen Freunden isoliert wird. Sie wird auch immer wieder von Selbstzweifeln und depressiven Phasen eingeholt. Charlies Kampf für den Erhalt der Beziehung, ihr Weg bis zur Selbstaufgabe wird im Buch sehr ausführlich, in meinen Augen zu ausführlich, beschrieben. Es war abzusehen, wie die Beziehung sich entwickelt und daher gebe ich nur 3 Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Geschickt angelegte Story, aber sehr weitschweifend erzählt

Dunkle Sühne
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North Fall ist eine Kleinstadt, in der Emmy Clifton als Deputy arbeitet. Ebenso auch ihr Vater Gerald Clifton, der als Cherif gleichzeitig ihr Chef ist. Sie sind ein eingespieltes Team, auch ohne viele ...

North Fall ist eine Kleinstadt, in der Emmy Clifton als Deputy arbeitet. Ebenso auch ihr Vater Gerald Clifton, der als Cherif gleichzeitig ihr Chef ist. Sie sind ein eingespieltes Team, auch ohne viele Worte.
Am 04. Juli sind die Bewohner des Ortes alle beim großen Feuerwerk und die Deputys überwachen die Großveranstaltung. Doch diese Nacht bringt eine Wende für den Ort und für die Freundschaft zwischen Emmy und Hanna, ihrer besten Freundin seit Kindertagen. Denn Hannahs 15-jährige Tochter Madison verschwindet in dieser Nacht. Genau wie Madisons Freundin Cheyenne.
Die örtliche Polizei sowie hinzugerufene Verstärkung beginnen mit der Suche nach den beiden jungen Mädchen. Dabei macht sich Emmy große Vorwürfe, denn Madison wollte auf dem Fest noch mit ihr sprechen, nur hat sie sie wegen eigener privater Probleme abgewimmelt. Nun ist Madison verschwunden.
Irgendwie hatte ich beim Lesen den Eindruck, egal an welches Haus man in North Fall klopft, es wohnt immer ein Clifton darin. Dabei sind sie sich nicht unbedingt alle wohlgesonnen. Aber in der Not halten alle zusammen. Es war schon spannend zu rätseln, welche Geheimnisse die beiden Mädchen hatten und wie ihr Fluchtplan ihnen zum Verhängnis wurde. Doch leider habe ich es als sehr langatmig beschrieben empfunden bis ein Täter verurteilt wird. Doch war er es wirklich?
Erst nach 12 Jahren ergeben sich Zweifel und neue Verdachtspunkte, die endlich die dunklen Wahrheiten des Ortes, die Machenschaften der Bewohner untereinander wie auch Geheimnisse in der Familie Clifton ans Licht bringen. Es ist eine gut angelegte Handlung, die sich über einen weiten Zeitraum erstreckt. Da ich das das Buch über weite Strecken als sehr ausufernd empfunden habe, gibt es von mir insgesamt jedoch nur 3 Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Krimianteil kommt zu kurz

Treuetat
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Der Journalist, Kai Ziegler, hat einen tödlichen Autounfall. Schnell stellt die Spurensicherung fest, dass an seinem Auto die Radmuttern gelockert wurden. Also Mord und dem werden noch weitere folgen….
Verena ...

Der Journalist, Kai Ziegler, hat einen tödlichen Autounfall. Schnell stellt die Spurensicherung fest, dass an seinem Auto die Radmuttern gelockert wurden. Also Mord und dem werden noch weitere folgen….
Verena Irlenbusch und ihr Partner Christoph Todt müssen schon sehr tief graben, bis sie eine Verbindung zwischen den Opfern entdecken. Aber seit Neuesten ist Leonie Ritte nach ihrem schweren Motorradunfall wieder im Team. Immer noch mit körperlichen Einschränkungen, aber ebenso engagiert wie brillant bei den Recherchen. Sie war vor dem Unfall Verenas Partnerin und nun nach ihrer Rückkehr erweist sich die Integration ins Zweierteam als sehr ruppig. Verena versucht zwischen Leo und Todt zu vermitteln, als hätte sie nicht selbst genug zu tun.
Denn Verena und Todt haben neben dem anstrengenden und zeitintensiven Job auch noch große private Probleme zu lösen. Die sind in diesem Krimi recht ausführlich geschildert. In meinen Augen zu umfangreich, was zu Lasten der Spannung und der eigentlichen Ermittlung geht. Der Fall selbst mit seinen Verweisen in die lange zurückliegende deutsche Geschichte, hätte es verdient mehr im Vordergrund zu stehen. Insgesamt gebe ich daher leider nur 3 Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

mehr Urlaubs- als Spannungslektüre

Mord im Wattenmeer
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Femke Janssen betreibt ihr Studium mehr nebenbei und ohne viel Engagement. Denn viel lieber würde sie bei der Polizei arbeiten. Nur leider hat sie den Eignungstest nicht bestanden. Das hält sie aber nicht ...

Femke Janssen betreibt ihr Studium mehr nebenbei und ohne viel Engagement. Denn viel lieber würde sie bei der Polizei arbeiten. Nur leider hat sie den Eignungstest nicht bestanden. Das hält sie aber nicht davon ab als sie bei ihrem, das Studium finanzierenden Reinigungsjob, eine Frauenleiche findet, nun eigene Ermittlungen aufzunehmen. Diese Figur erschien mir quirlig, etwas naiv, gutgläubig und immer hoffend, dass das Glück auf ihrer Seite steht. Also als Privatdetektivin, als die sie sich gerne sehen würde, nicht wirklich überzeugend und geeignet.
Eine Seelenverwandte findet Femke in ihrer Vermieterin, Greta Flottbeek, deren Mann zu Lebzeiten Leiter der Spurensicherung war und dem bis zu seinem Tod der nur teilweise geklärte Juwelenraub zu schaffen machte. Die Autorin beschreibt die ältere Dame mit Miss. Marple. Nur fand ich, dass Gretas Aktionen und Vorgehen das nicht wirklich zum Ausdruck gebracht haben.
Mir fehlte es insgesamt an Spannung, auch wenn ich den Täter nie auf dem Schirm gehabt habe und die Auflösung somit überraschend kam. Dafür agierten die Figuren mir zu spielerisch und wenig kompetent.
Nur Fiete Pannkok, der Chef der Kripo, hat mir gefallen. Nicht, weil er so aktiv und zielführend arbeitet, sondern wegen seiner Bequemlichkeit. Im Prinzip möchte er seine Ruhe haben, nur nicht zu viel Kraft in den Polizeijob stecken, aber Erfolge natürlich sich selbst zu schreiben. Solche Menschen kennt wohl jeder in seinem Arbeitsumfeld.
Insgesamt betrachtet kam bei mir aber kaum Spannung auf. Ich empfand das Buch als leichte Strandlektüre und somit kann ich diesem Krimi leider auch nur 3 Lese-Sterne geben.

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Konnte mich mit der Hauptfigur nicht anfreunden

Die Lektorin - Ich schreibe dein Ende!
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Lilli Ziegler ist geschieden, arbeitet als Lektorin in einem Verlag und lebt mit ihrer 18jährigen Tochter in einem Haus, das ihr und ihrem Exmann Daniel gehört. So weit ist sie mit ihrem Leben zufrieden. ...

Lilli Ziegler ist geschieden, arbeitet als Lektorin in einem Verlag und lebt mit ihrer 18jährigen Tochter in einem Haus, das ihr und ihrem Exmann Daniel gehört. So weit ist sie mit ihrem Leben zufrieden. Bis sie dann Kapitel aus einem Drehbuchskript erhält. Aber nicht per Post. Nein, der Täter dringt unbemerkt in ihre Wohnung ein ohne Spuren zu hinterlassen. In den Texten sind sehr intime Details von ihr und ihren Kindern eingearbeitet, Dinge die zwar wahr sind, aber niemals an die Öffentlichkeit kommen sollten. Während Lilli sich mit den ersten beiden Kapiteln an die Polizei wendet, einmal weil sie sich in ihrem Haus nicht mehr sicher fühlt und auch Drohungen in den Texten enthalten sind, beschließt sie beim dritten Kapitel den Texter selbst zu entlarven.
Was mir am Anfang noch etwas Spannung beim Lesen gebracht hat war als Lilli sich als Detektivin, Einbrecherin und Analystin versucht. Doch das wurde dann zunehmend langatmig geschildert. Ihre Spekulationen waren so verwirrend, ihre Suche kam mir so sinnlos vor, dass ich sie als Hauptfigur absolut nicht überzeugend fand. Ihre Gedankengänge zu möglichen Verdächtigen werden ausgebreitet, verworfen und neu definiert und dann wieder von vorn. Zum Weiterlesen musste ich mich zwingen. Mein Glück, das ich durchgehalten habe, denn am Ende hat mich dieser Thriller seiner Auflösung doch noch überraschen können. Nur leider hat sich mein Gesamteindruck dadurch nur unwesentlich verbessert. Ich gebe 3 Lese-Sterne, da es mir insgesamt an Spannung gefehlt hat.

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