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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2025

Großartig!

Say You’ll Remember Me
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Ich habe bisher alle Bücher von Abby Jimenez verschlungen. Daher habe ich mich auf diese Veröffentlichung ganz besonders gefreut. Das Buch ist nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch vom Inhalt her. ...

Ich habe bisher alle Bücher von Abby Jimenez verschlungen. Daher habe ich mich auf diese Veröffentlichung ganz besonders gefreut. Das Buch ist nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch vom Inhalt her. Die beiden Protagonisten sind Samantha und Xavier. Besonders gefallen hat mir hier, dass Xavier Tierarzt ist.
Zwischen den beiden funkt es auf Anhieb. Leider muss Samantha aber, nachdem ihre Mutter schwer an Demenz erkrank ist, umziehen und eine Fernbeziehung scheint zunächst nicht in Frage zu kommen.

Besonders gut gefallen haben mir hier die Charaktere, besonders Xavier, der Ecken und Kanten hat. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden war sehr nachvollziehbar und schien überhaupt nicht weit hergeholt. Der Schreibstil war wie immer flüssig und angenehm und mit einer Prise Humor. Das Buch hat mich gefesselt und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Skurrile Mordfälle

Schwüre, die wir brechen
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Vorab: Ich habe nicht gemerkt, dass es sich bei diesem Buch um den zweiten Teil einer Reihe handelt, aber es lässt sich auch wunderbar unabhängig vom ersten Teil lesen.

Das Ermittlerduo trifft hier auf ...

Vorab: Ich habe nicht gemerkt, dass es sich bei diesem Buch um den zweiten Teil einer Reihe handelt, aber es lässt sich auch wunderbar unabhängig vom ersten Teil lesen.

Das Ermittlerduo trifft hier auf einen besonders skurrilen Mordfall: der Leiche wurde ein Krokodilkopf angenäht. Und es handelt sich nicht um einen Einzelfall, denn kurze Zeit später schlägt der Täter erneut zu. Es wird klar: Die Ermittler haben es hier mit einem Serienmörder zu tun. Bald stellt sich heraus, dass der Täter seine Opfer als ägyptische Göttheiten inszeniert. Der Druck auf die Protagonisten erhöht sich, als eine True-Crime-Podcasterin in den Fall involviert wird.

Der Spannungsbogen ist hier gut gelungen. Es wird außerdem mit Rückblicken gearbeitet, so erhält der Leser Informationen zu Geschehnissen bzw. der Hintergrundgeschichte des Täters in den 70er und 80er Jahren.

Besonders gefallen hat mir hier auch das Setting in Malmö. Zeitgleich mit den Ermittlungen haben die Ermittler auch mit privaten Herausforderungen zu tun. Dadurch wirken die Protagonisten authentisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen.
Insgesamt ein gelungener Thriller, der durchgehend spannend bleibt. Auch die Auflösung ist hier gut gelungen. Über eine weitere Fortsetzung der Reihe würde ich mich hier freuen!

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Eine berührende Geschichte

Noch fünfzig Sommer mehr
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Ein Roman, der perfekt in den Sommer passt. Eleni, die Protagonistin, musste den Verlust ihrer Großeltern als auch den ihrer großen Liebe, Theo, verkraften. Um die Verluste zu verarbeiten, lebt sie zurückgezogen ...

Ein Roman, der perfekt in den Sommer passt. Eleni, die Protagonistin, musste den Verlust ihrer Großeltern als auch den ihrer großen Liebe, Theo, verkraften. Um die Verluste zu verarbeiten, lebt sie zurückgezogen und isoliert in ihrem Haus in der Bretagne. Ein unbekannter Absender schickt ihr aber regelmäßig Briefe und Blumen und schon bald werden diese kleinen Gesten zum Ritual und Eleni beginnt, sich wieder zu öffnen.

Sehr bildhaft war hier der Schreibstil bzw. die präzise Darstellung der Natur. So konnte ich beim Lesen gut abschalten und in die Bretagne eintauchen. Die Charaktere wirken glaubhaft und nachvollziehbar und besonders Eleni ist mir im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen. Trotz dass der Roman Themen wie Trauer behandelt, gelingt dennoch der Balanceakt zur Leichtigkeit und Lebensfreude.

Besonders gefallen hat mir hier, dass der Roman aufzeigt, dass sich ein hoffnungsvoller Blick nach vorne lohnt. Gerne empfehle ich die Geschichte daher weiter!

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Die Hexe und der Smey

Tage einer Hexe
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Ein toller, herbstlicher Fantasy-Roman!

"Tage einer Hexe" hat mich direkt angesprochen, weil es optisch so schön gestaltet wurde. Das Cover und der Farbschnitt passen hervorragend zur Geschichte. Es handelt ...

Ein toller, herbstlicher Fantasy-Roman!

"Tage einer Hexe" hat mich direkt angesprochen, weil es optisch so schön gestaltet wurde. Das Cover und der Farbschnitt passen hervorragend zur Geschichte. Es handelt sich um eine ungewöhnliche Geschichte - die Protagonistin ist eine Hexe, die ihren Schatten verliert, als sie die Stadt auf der Flucht vor dem Smey, dem Zar der Monster, notgedrungen verlassen muss. Da sie nun von der Schattenkrankheit befallen wird und nicht mehr lange ohne ihren Schatten überleben wird, macht sie sich gemeinsam mit einem polizeilichen Ermittler für Übernatürliches auf die Suche und stellt fest, dass auch hier ihr Feind, der Smey, mit den Geschehnissen verbunden ist. Die ganze Geschichte spielt während der sogenannten "Schmutzigen Tage", während denen sich Monster wie Upire frei in der Stadt bewegen können und die Menschen gegen sie kämpfen müssen. Gefallen hat mir hier vor allem, dass es sich mal nicht um eine Liebesgeschichte bzw. Romantasy gehandelt hat - das war sehr erfrischend. Die Protagonistin war überzeugend und ich konnte mich gut mir ihr identifizieren - ihre Angst vor dem Smey war stets im Vordergrund, aber sie schafft es, sich ihm zu stellen. Zu keinerlei Zeitpunkt ist mir die Geschichte zu langgezogen oder langweilig vorgekommen, sie hatte genau die richtige Länge und hat es geschafft, die Spannung stets aufrecht zu erhalten. Lediglich das Ende hat mich nicht ganz so mitgenommen, aber das mag auch Geschmackssache sein. Ich hatte gehofft, noch mehr über Lamia zu erfahren, aber das ist leider ausgeblieben. Insgesamt aber ein schönes und unterhaltsames Fantasybuch, was hervorragend zum Herbst bzw. zu Halloween passt. Empfehle ich gerne weiter!

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Veröffentlicht am 23.09.2024

Elisabeths Geschichte

Nur nachts ist es hell
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Die Geschichte ist im Wesentlichen eine Autobiographie der Protagonistin Elisabeths Brugger / Tichy. Man begleitet sie auf ihrem Leben, in ihrer Kindheit, als Lazarettkrankenschwester, im Studium, als ...

Die Geschichte ist im Wesentlichen eine Autobiographie der Protagonistin Elisabeths Brugger / Tichy. Man begleitet sie auf ihrem Leben, in ihrer Kindheit, als Lazarettkrankenschwester, im Studium, als Ehefrau und als Mutter.

Den Schreibstil des Romans finde ich sehr angenehm. Ich habe das Buch an einem Abend durchgelesen. Die Figuren, insbesondere Elisabeth, haben auf mich sehr authentisch gewirkt. Was mich ein wenig irritiert hat, war das Missverhältnis zwischen Klappentext und tatsächlicher Geschichte. Anhand des Klappentextes hätte ich eine Geschichte erwartet, in der vor allem die Beziehung von Elisabeths Bruder zu seiner Schwägerin und daraus resultierende Spannungen und die von ihm versteckte jüdische Familie während der Nazi-Regenschaft steht. Das war hier klar nicht der Fall. Es handelt sich fast ausschließlich um die Biographie der Protagonistin, die jüdische Familie wird erst auf ca. Seite 270 von 316 erwähnt und dann auch nur für ein paar Seiten. Ich habe hier die Spannung vermisst, die ich mir durch die Geheimhaltung / den möglichen Verrat des Bruder Carl erhofft habe. So war schnell wieder die Luft draußen. Aufgrund des Klappentextes bin ich da wohl mit einer anderen Erwartung herangegangen, er hat mir eine falsche Vorstellung von der Geschichte verschafft.

Ansonsten habe ich den Roman aber gerne gelesen, insbesondere die Ausführungen über die Herausforderungen für die damaligen Frauen, den Arztberuf auszuüben. Auch die erwähnten Problematiken mit Abtreibungen und Frauenrechten waren sehr interessant zu lesen und sehr glaubhaft dargestellt. Insgesamt eine schöne gelungene Geschichte, die ich weiterempfehlen kann, aber die am Ende ganz anders war als erwartet.

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