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Veröffentlicht am 27.07.2025

Die Kraft der Freundschaft

Wir sehen uns wieder am Meer
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Inhalt:
Im Jahre 1944 geht die junge Krankenschwester Birgit, nach einem schweren Schicksalsschlag nach Bodø im Norden Norwegens,um dort an einer Klinik zu arbeiten.Dort lernt sie die Ukrainerin Nadia ...

Inhalt:
Im Jahre 1944 geht die junge Krankenschwester Birgit, nach einem schweren Schicksalsschlag nach Bodø im Norden Norwegens,um dort an einer Klinik zu arbeiten.Dort lernt sie die Ukrainerin Nadia kennen ,die beiden Frauen werden Freundinnen. Nadia wurde aus der Ukraine verschleppt, um in einer Fischfabrik als Zwangsarbeiterin zu arbeiten.Birgit schließt sich dem Widerstand an, wo sie den russischen Deserteur Alexander kennenlernt und sich in ihn verliebt,was ihr zum Verhängnis wird.Sie durchlebt ,ebenso wie Nadia schwere Zeiten,die von Folter ,Hunger,und Entbehrungen geprägt sind. an einem absoluten Tiefpunkt ihres Lebens kommt ihre alte Freundin Thekla (die Protagonistin aus Bd. 1) ins Spiel und hilft ihr wieder ins Leben zurück zufinden.Zusammen mit Nadia bilden die drei Frauen ein wahrhaft starkes Team….

Während in Bd. 1 Thekla und im zweiten Band ihr Mann Konrad im Mittelpunkt standen, ist es hier Birgit, die für die Geschichte prägend ist.
Auch wenn es sich bei den Protagonistinnen um fiktive Persönlichkeiten handelt, hat die Autorin geschickt reale Situationen und Gegebenheiten mit ihnen verbunden. Wiederum ist ihr Schreibstil sehr emotional, wenngleich (nach meinem Empfinden) nicht die Qualität der vorhergehenden Bände erreicht wurde.
Der Tanz der drei Frauen im Regen war das verbindende Element,was mir zum Abschluss sehr gut gefiel.
Das Buch ist der dritte Teil einer großartigen Reihe, und obwohl jedes Buch einzeln gelesen werden kann, empfehle ich es, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen, weil das zu einem besseren Verständnis führt.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Manchmal braucht man einen Neustart

A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe
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langeweile
Sophie Dubois(Wilde)ist Tochter eines berühmten Kochs und anerkannte Restaurant Kritikerin.Als sie über die Restaurant Eröffnung von Annabelle,einem bekannten Model, berichten soll,läßt sie ...

langeweile
Sophie Dubois(Wilde)ist Tochter eines berühmten Kochs und anerkannte Restaurant Kritikerin.Als sie über die Restaurant Eröffnung von Annabelle,einem bekannten Model, berichten soll,läßt sie sich nach einem vorhergehenden Gespräch mit der Besitzerin,zu einer vernichtenden Kritik hinreißen. Dadurch wird in den sozialen Medien ein Shitstorm riesigen Ausmaßes entfacht, der Sophie eine Auszeit im Job beschert.Ihrer Aussage , dass sie an jedem Ort der Welt ein Sterne Restaurant eröffnen kann, lässt sie kurz entschlossen. Taten folgen. Zusammen mit Mutter und ihrer Teenager Tochter,pachtet sie das heruntergekommene „ Smugglersˋ Inn“in Port Haven an der Küste Cornwalls,mitsamt den schrulligen Angestellten.Sowohl beim Personal,als auch bei der Bevölkerung,stößt ihr Plan in dem urigen,alteingesessenen Lokal Spitzenküche zu etablieren,auf wenig Gegenliebe,auch ihre Tochter vermisst das trubelige Leben in London und möchte unbedingt wieder zurück.
Doch Sophie gibt nicht auf,außerdem läßt der attraktive und geheimnisvolle Koch Lennox ihr Herz höher schlagen.Da stellt ein Naturereignis ihr Leben komplett auf den Kopf.

Mir hat der Beginn einer neuen Reihe der Autorin gut gefallen.Sie hat viele Zutaten wie eine romantische Kulisse, interessante und aktuelle Handlungen, authentische Protagonisten und eine gehörige Portion Liebe zu einer sehr unterhaltsamen, romantischen Geschichte verwoben.Auch wenn sie sich manchmal etwas von der Realität entfernte,habe ich die unterhaltsame Geschichte gerne gelesen und freue mich weitere Bände.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Schweigen,Verluste und Schuld

Das Geschenk des Meeres
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Im schottischen Fischerdorf Skerry wird im Winter des Jahres 1900 ein Junge an Land gespült. Der Fischer Joseph findet ihn und bringt ihn zum Pfarrhaus. Er gleicht auf erstaunliche Weise, Moses, dem Sohn ...

Im schottischen Fischerdorf Skerry wird im Winter des Jahres 1900 ein Junge an Land gespült. Der Fischer Joseph findet ihn und bringt ihn zum Pfarrhaus. Er gleicht auf erstaunliche Weise, Moses, dem Sohn der Lehrerin, Dorothy, der vor 20 Jahren im Meer verschwand und nie wieder auftauchte.Sie nimmt ihn auf, bis seine Herkunft geklärt ist, und wird dabei unentwegt an die Vergangenheit erinnert.Nicht nur bei Dorothy,sondern bei der gesamten Dorfgemeinschaft werden alte Erinnerungen geweckt.

Die Geschichte wird nun im Wechsel zwischen „ Damals“ und „Jetzt“ aus der Sicht von Joseph,Dorothy,aber auch anderen Dorfbewohnern erzählt.Es werden viele Themen wie Liebe,Homosexualität,Misshandlung in der Ehe,altes Rollenverhalten der Geschlechter,große Verluste,aber auch unerfüllte Hoffnungen und Sehnsüchte behandelt.Ebenso wird das Dorfleben thematisiert,in welchem es neue Bewohner (Dorothy)sehr schwer haben ,einen Platz in der verschworenen Gemeinschaft zu finden.

Die Autorin hat auf eine sehr feinfühlige Art, eine Geschichte von großen Ausmaßen erzählt. Sie streut dabei immer wieder Informationen ein, die scheinbar nebensächlich sind und dennoch irgendwann eine große Bedeutung erlangen. Das hielt das Interesse durchgehend hoch ,man wurde zum Weiterlesen quasi gezwungen.Außerdem schaffte sie, ist die Personen so darzustellen, dass ich sie förmlich vor Augen hatte ,großes Kopfkino.

Neben einer gefühlvollen Geschichte mit mystischen Einschüben(für mich persönlich etwas zuviel)hat sie den Lesenden eine wichtige Botschaft vermittelt,nämlich dass man durch Gespräche viel Leid verhindern

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Unterhaltsamer Sommerroman

Sunshine Killer
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Schon das Cover war etwas besonderes, die auf Blut fixierte Stechmücke, brachte mich schon zum Schmunzeln.Die neun kurzen Romane waren durchweg unterhaltsam, spannend und mit viel Humor und Wiener Schmäh ...

Schon das Cover war etwas besonderes, die auf Blut fixierte Stechmücke, brachte mich schon zum Schmunzeln.Die neun kurzen Romane waren durchweg unterhaltsam, spannend und mit viel Humor und Wiener Schmäh angereichert. Obwohl ich erst einmal zu einem Kurztripp in Wien war, erkannte ich einige Orte wieder, was immer etwas Besonderes ist.Dass die schöne Donaustadt , außer viel Kultur und einem bes Flair auch Mord zu bieten hat, wurden von den drei Autoren/Autorinnen sehr gut rübergebracht. Ich wurde gut unterhalten und kann das Buch als leichte, lockere Urlaubslektüre sehr empfehlen. Von mir vier Sterne.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Aufwühlende Geschichte - teilweise etwas überfrachtet

Der Sommer am Ende der Welt
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Hanna ist Journalistin und möchte ein lange totgeschwiegenes Thema aufarbeiten, nämlich die traumatischen Erfahrungen der sogenannten „Verschickungskinder“,zu denen auch ihre Mutter gehörte.Dazu reist ...

Hanna ist Journalistin und möchte ein lange totgeschwiegenes Thema aufarbeiten, nämlich die traumatischen Erfahrungen der sogenannten „Verschickungskinder“,zu denen auch ihre Mutter gehörte.Dazu reist sie mit ihrer 15-jährigen Tochter Katie ,während der Sommerferien auf die Insel Borkum, um vor Ort zu recherchieren.Sie wohnt im Hotel Dünenschloss,jenem Haus in welchem früher, unter dem Namen Villa Aurelia,ein Kinderkurheim betrieben wurde.
Schon kurz nach ihrer Ankunft findet Hanna vor ihrer Zimmertür ein altes Tagebuch,was eine ehemalige Mitarbeiterin der Villa Aurelia verfasst hatte,worin es nicht nur um unfassbare Zustände geht,sondern auch um ein totgeschwiegenes Verbrechen.Als Hanna erfährt,dass die Familie des Inselarztes Ole ,in den sie sich Hals über Kopf verliebt hat,möglicherweise in die Vorfälle verstrickt war,gerät sie in ein Dilemma.

Die von mir geschätzte Autorin hat einen persönlichen Bezug zu diesem Thema. Zwei ihrer Geschwister, haben ähnliche Erfahrungen in Kinderkurheimen auf Norderney und Borkum gemacht.Sie hat ihre Erfahrungen in diese Geschichte eingebracht und sie geschickt mit fiktiven Ereignissen unterlegt. Man mag sich gar nicht vorstellen, was diese „Kur“, welche eigentlich die Kinder aufpäppeln und Ihnen eine schöne Zeit bescheren sollte,in den Seelen der Kinder anrichtete.
Es ist erstaunlich,dass es so eine lange Zeit gedauert hat,bis dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde.
Das Buch hat mich sehr bewegt und gefesselt,dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.Lediglich im letzen Teil fand ich die Menge der Themen etwas zu überzogen,daher ziehe ich einen Stern bei der Bewertung ab.

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