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Veröffentlicht am 07.09.2025

wundervoll runde Geschichte

Was du siehst
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Auf das Buch "Was du siehst" bin ich nur zufällig aufmerksam geworden und habe es mir privat zugelegt, auch, da ich dann gesehen haben, wie positiv die Bewertungen mit dem Buch umgehen.

Besonders begeistert ...

Auf das Buch "Was du siehst" bin ich nur zufällig aufmerksam geworden und habe es mir privat zugelegt, auch, da ich dann gesehen haben, wie positiv die Bewertungen mit dem Buch umgehen.

Besonders begeistert war ich schnell von diesem heiterem warmherzigen Erzählstil. Als würde eine gute Freundin mir die Geschichte erzählen. Als wäre es etwas, was wirklich so passiert wäre und worüber alle um mich rum eh schon bestens Bescheid wüssten. Ich kann es nicht besser beschreiben, aber es war wirklich total glaubwürdig und die Gefühle und Gedanken der Protagonisten wurden nahbar und ich konnte mitfühlen mit ihnen.

Die Leidenschaft, mit der Andi an seiner Jugendliebe hängt, hat mich berührt. Aber man konnte der jungen Frau nicht vorwerfen, dass sie herausfinden musste wo ihre Wurzeln sind und ob die Welt nicht noch größer und freier wäre.

Eine wundervolle runde Geschichte, die aus Laura Maaß eine Autorin gemacht hat, die ich unbedingt im Auge behalten muss.

Veröffentlicht am 31.08.2025

wichtiger roman

In uns der Ozean
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Die Geschichte beginnt 1929 an der Ost-Küste Nahe Boston. Dort möchte Biologin Rachel Louise Carson promovieren und forschen. Aber beim großen Börsencrash verliert ihre Familie alle Ersparnisse und sie ...

Die Geschichte beginnt 1929 an der Ost-Küste Nahe Boston. Dort möchte Biologin Rachel Louise Carson promovieren und forschen. Aber beim großen Börsencrash verliert ihre Familie alle Ersparnisse und sie muss nach dem Tod de Vaters die Familie mit ihren Jobs über Wasser halten. Aber ihre Fähigkeiten bleiben nicht lang verborgen. Ihre Leidenschaft für die Natur, ihr kluger Blick auf den Raubbau der Menschen in der Fischerei und ihre Fähigkeit die Wunder der Biologie in berührende und verständliche Worte zu fassen, machen sie schnell bekannt.

Frauen hatten es damals schwer der männlich dominierten Berufswelt einen guten Job und Anerkennung zu erlangen. Aber Rachel Carson beginnt in der amerikanischen Presse für Umweltbewustsein und einen weitsichtigeren Umgang mit den Ressourcen der Natur zu werben und immer mehr Menschen verstehen, dass sie die erste wahre Ökologin der USA ist und dass wir alle verstehen müssen, dass wir alle nur überleben können, wenn wir anders mit den Tieren und der Umwelt umgehen.

Ich finde es toll, dass Theresia Graw dieser Frau einen Roman gewidmet hat und dadurch auch uns Deutschen näher gebracht wird. Ich bin begeistert.

Veröffentlicht am 24.07.2025

Krieg in Norwegen

Wir sehen uns wieder am Meer
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Von wusl
Band drei einer losen Trilogie, in der die verschiedenen Blickwinkel im Norwegen des zweiten Weltkrieges behandelt wurden. Eine spannende Perspektive. Das Land war ja von den Deutschen besetzt ...

Von wusl
Band drei einer losen Trilogie, in der die verschiedenen Blickwinkel im Norwegen des zweiten Weltkrieges behandelt wurden. Eine spannende Perspektive. Das Land war ja von den Deutschen besetzt und es gab also deutsche Besatzer aber auch norwegische Nazis, die das Land unter ihrer Knute hielten. Im Mittelpunkt stehen vor allem zwei Frauen, Birgit und Nadja, die auf unterschiedliche Weise den Krieg erleben. Die eine als Krankenschwester die irgendwann zum Widerstand findet, die andere als ukrainische Zwangsarbeiterin.

Das Setting ist sehr interessant gewesen und ich mochte den lakonischen und eher zurückhaltenden Erzählstil sehr gerne. Manches konnte man nur ganz zart zwischen den Zeilen erahnen. Ungesagtes schrie einen dennoch ganz laut an. Diese Art des Schreibens ist speziell aber wenn man sich darauf einlässt, dann bekommt man ganz viel geboten.

Ich habe leider mit diesem Band die Trilogie begonnen, werde aber jetzt auf jeden Fall noch die anderen zwei lesen müssen.

Veröffentlicht am 24.07.2025

tolles Buch

Atmosphere
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Ich schätze Taylor Jenkins Read unter anderem dafür, dass sie sich in ihren Büchern nicht ständig wiederholt sondern immer neue Themen für sich findet. Und auch neue Erzähltechniken. Atmosphere ist mein ...

Ich schätze Taylor Jenkins Read unter anderem dafür, dass sie sich in ihren Büchern nicht ständig wiederholt sondern immer neue Themen für sich findet. Und auch neue Erzähltechniken. Atmosphere ist mein zweites Buch von ihr und diesmal geht es um Frauen in der Raumfahrt und um Gleichberechtigung in einer lange Zeit von Männern dominierten Berufwelt. Ein überaus spannendes Thema.

Die Geschichte spielt in den 1980ern und Joan Goodwin will zu den Sternen fliegen. Aber es wird ihr auf alle nur erdenklichen Arten schwer gemacht. Ich habe ihre Ausdauer und ihre Resilienz bewundert.

Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte aber die ist ganz anders als erwartet und ich habe sie auch nicht im Zentrum der Story gesehen.

Ein Buch über eine Frau, die Karriere und Erfüllung im Beruf sucht und die ihren Weg geht, auch wenn er manchmal schmerzhaft und schwer ist.

Veröffentlicht am 01.07.2025

warmherzig und klug

Der alte Apfelgarten
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Sharon Gosling gehört inzwischen zu den Autorinnen, deren Bücher ich immer lesen möchte, weil sie mich mit einem glücklichen Gefühl zurücklassen. Dabei sind sie zwar leicht aber keineswegs seicht. Diese ...

Sharon Gosling gehört inzwischen zu den Autorinnen, deren Bücher ich immer lesen möchte, weil sie mich mit einem glücklichen Gefühl zurücklassen. Dabei sind sie zwar leicht aber keineswegs seicht. Diese Gratwanderung ist ein Kunststück, dass jetzt auch beim vierten Buch wunderbar gelingt.

Zwei Schwestern stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Der große Altersunterschied und Streitereien in der Jugend haben die beiden entzweit und erst der Tod des Vaters bringt die beiden durch das gemeinsame Erbe wieder zusammen. Der Hof ist mit hohen Schulden belastet und erst, als sie merken, dass sie auch einen Apfelgarten besitzen, der Gewinn bringen könnte, raufen die beiden sich zusammen.

Die Geschichte wird warmherzig und klug erzählt. Man kann sowohl den Ärger der Schwestern aufeinander verstehen, als auch nachvollziehen, wie sie sich langsam auf ihre Familienbande besinnen und zu einer neuen Beziehung finden.

Am Ende ist alles so, wie man es sich als Leser wünscht. Aber man hat nicht das schale Gefühl eines profanen Happy Ends sondern ein glückliches Gefühl, Freundinnen gefunden zu haben.