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Veröffentlicht am 25.07.2025

Folge deinen Träumen

Das kleine Haus am Strand
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Julie ist 43 Jahre alt. Beide Töchter sind aus dem Haus und nach über 20 Jahren glücklich verheiratet soll es nun einen Neustart in einem Haus am Strand geben. Der Verkauf des Familienhauses ist schon ...

Julie ist 43 Jahre alt. Beide Töchter sind aus dem Haus und nach über 20 Jahren glücklich verheiratet soll es nun einen Neustart in einem Haus am Strand geben. Der Verkauf des Familienhauses ist schon eingetütet genauso wie der Kauf ihres neuen Traumhauses. All diese Träume platzen urplötzlich, als ihr Mann ihr mitteilt, sie zu verlassen und endlich zu seiner Geliebten und ihrem gemeinsamen Sohn zu ziehen und das der Kauf des Strandhauses von ihm abgesagt wurde.
Julie lässt sich nicht unterkriegen und möchte ihren Traum vom Haus am Strand nicht aufgeben. So kauft sie ungesehen ein kleines Haus auf einer kleinen Insel und fragt sich, ob sie wirklich bereit ist für diesen Neuanfang.


Der Schreibstil ist angenehm, man kommt sehr leicht in die Geschichte und liest sie schnell durch.

Die Idee fand ich spannend, so ganz überzeugt bin ich nicht, dass man wie Julie reagieren würde.
Ich wohl eher nicht. Wie sie den Betrug ihres Mannes hinnimmt und damit umgeht kann ich nur sagen Hut ab. Wie er sich ihr gegenüber dann verhält und sie immer noch mit ihm redet, ihm beisteht konnte ich nicht wirklich verstehen. Gut sie hat es für ihre Töchter getan aber irgendwann ist genug, vor allem wenn man so lange belogen, betrogen und ausgenutzt wurde. Für mich persönlich war das nicht so glaubhaft, da ich bei aller einstiger Liebe, all den Jahren zusammen mir aber nicht die Chance auf einen Neustart von ihm hätte so ins Wanken bringen lassen. Daher gibt es von mir Abzug in der Bewertung und für mich hätte man es auch weglassen können, dafür noch mehr in ihre neue Freundschaften, ihr neues Leben auf der Insel eingehen können.

Die kleine Insel wird ganz wunderbar beschrieben, dass ich am liebsten selbst dort sein möchte.
Wie sie zwei neue Freunde findet in Dawson, der ihr bei der Renovierung so hilft und in Dixie fand ich toll beschrieben.
Dawson hätte man für mich noch mehr ausarbeiten können, sowie den beiden mehr Zeit miteinander geben, mehr Unternehmungen, Gespräche oder Treffen bei denen sie sich besser kennen lernen.
Dixie finde ich einen tollen Charakter von ihrer Art her und eine erfrischende Dame. Die Parts mit ihr fand ich sehr erfrischend.
Mit dem Auftauchen ihrer Schwester kommt etwas Schwere in die Handlung, weil es nicht nur darum geht die Probleme der Schwestern miteinander anzusprechen und zu klären, nein auch was mit ihrer älteren Schwester überhaupt los ist und sich um ihr Problem zu kümmern.

Also nicht nur eine Liebesgeschichte oder ein Roman über einen Neuanfang.
Nein es gibt das ein oder andere Problem, schwere Themen die kurz angesprochen werden kommen auch vor.
Für mich hätte man den Roman gerne noch etwas mehr ausarbeiten können, mehr Handlung auf die Insel, wie sie Julie gut tut, wie sie für sich ein neues Leben einrichtet und auf die Beziehung zu ihrer Schwester, Dawson und Dixie legen können.
Ein Roman, den man schnell und leicht lesen kann.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Eine junge Frau, die das Schwert aus dem Stein zieht

Moonlight Sword 1: Klingenherz
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Das Leben hat es nicht gut gemeint mit Delmira. Nachdem sie ihre Eltern verloren hat ist es ihr gelungen sich als Knappe ausbilden zu lassen und schlägt sich nun als Söldnerin durchs Leben. Sie ist so ...

Das Leben hat es nicht gut gemeint mit Delmira. Nachdem sie ihre Eltern verloren hat ist es ihr gelungen sich als Knappe ausbilden zu lassen und schlägt sich nun als Söldnerin durchs Leben. Sie ist so verzweifelt, dass sie jeden Auftrag annimmt und so kommt sie zu dem Heiler Garreth der jemanden sucht, der für ihn das sagenhafte Schwert Caligram aus dem Stein ziehen kann. Das benötigt er, um seiner Schicksalsgebundenen, einer Prinzessin einen Antrag machen zu können.
Delmira lässt sich darauf ein und niemand ist wohl erstaunter als sie selbst, als sie das magische Schwert als einzige aus seinem steinigen Gefängnis befreien kann.
Um Garreth eine Chance bei seiner Schicksalsgebundenen zu geben lässt sie sich auf einen Handel mit der Hexe vom See ein, der das magische Artefakt gehört. Nach drei Vollmonden wird sie das Schwert zurück an den See bringen. Weder hat sie damit gerechnet eine Stimme zu hören, wann immer sie die Scheide berührt, noch an die Verfolger die ihr das Vorankommen erschweren.
Varyan ist seit Jahrtausenden im Schwert gefangen und kann es nicht fassen, als jemand wirklich seine Stimme hört und er endlich wieder seine Umgebung genauer wahrnehmen kann.
Beide Verfolgen ihre eigenen Ziele, da eine den Handel mit der Hexe einhalten möchte, der andere aber alles dafür tun würde dieser zu entkommen.


Das ist der Auftakt einer Dialogie.
Mir gefällt, das wir hier ähnlich wie mit Excalibur hier einen Geschichte um ein magisches Schwert haben, hier es aber eine junge Frau ist, die es schafft das sagenhaft Schwer aus dem Stein zu befreien. Ansonsten haben wir hier aber eine andere Geschichte.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Charakter gut beschrieben und man kommt gut in die Geschichte.
Die Geschichte wird aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Hauptpersonen, vor allem Delmira und Varyan erzählt.

Delmira wird hier gut beschrieben und ich mag sie als Hauptperson.
Sie hatte es extrem schwer. Als Kind wuchs sie mit leichtem Wohlstand auf und hat aus so schreckliche Art ihre Eltern und somit ihre Zukunft verloren. Um Ansatzweise ein gutes Leben zu haben wurde sie zum Glück als Knappe ausgebildet, auch wenn es als einziges Mädchen alles andere als leicht war, vor allem als sie nicht mehr verbergen konnte, wie sich ihr Körper ändert. Sie hadert mit der Weissagung an ihrem 16. Geburtstag und als sie ihren Schicksalsgebundenen trifft meint sie ihr Leben bekomme eine bessere Wendung. Als er dann einfach verschwindet gibt sie alles, was sie sich bisher aufgebaut hat auf um ihn zu finden.
Ich mag sie sehr und bewundere sie, wie sehr sie zu ihren Werten steht.

Varyan ist ein spannender Charakter und ganz langsam erfährt man wer er einst war und warum er im Schwer gefangen ist. Wie er sich Stück für Stück in diesem Band ändert, wie wichtig im Delmira wird finde ich gut geschrieben.

Es gibt Action und Kämpfe ums Überleben, da man aber viel über die Charaktere lernt, diese Beziehungen zueinander aufbauen steht das mehr im Vordergrund dieses Bandes. Daher könnte es für manch einen vielleicht etwas zu langweilig werden.
Mich überzeugen die Geschichte und der Erzählstiel hier und die Entwicklung, die unsere Hauptpersonen durchlaufen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es hier weiter geht und hoffe Varyan kann seinem grausamen Gefängnis entkommen.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Chaotische, nicht ernste Spionagegeschichte

Never Trust Your Fake Husband
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Eine junge Frau erwacht in Paris ohne Gedächtnis. Als wäre das nicht schon Schock genug, fallen Schüsse und sie muss dem unbekannte, aber gutaussehenden Agenten vertrauen. Dem ist schnell klar, das die ...

Eine junge Frau erwacht in Paris ohne Gedächtnis. Als wäre das nicht schon Schock genug, fallen Schüsse und sie muss dem unbekannte, aber gutaussehenden Agenten vertrauen. Dem ist schnell klar, das die Frau zwar genauso aussieht, wie eine andere Agentin, aber sie ganz sicher nicht sein kann. Dafür ist ihr Verhalten viel zu untypisch. Leider verwechseln die Verfolger sie auch und so sind beide gezwungen zu fliehen. So kommt es, das die beiden sich als Tarnung für ein Ehepaar ausgeben.


Der Roman ist sehr unrealistisch. Also ganz klar kein ernster Spionageroman und meiner Meinung nach eher für junge Leser gedacht.
Viel Witz und Humor ist hier eingebaut, wie sich die Frau so ganz unbedarft aus all den brenzligen Situationen befreit.
Wären die Charaktere sehr jung, also Anfang zwanzig und frisch als Agenten unterwegs bzw. unbedarfte junge Frau, wäre es denke ich eher realistisch. So finde ich es schon sehr unglaubhaft. Wenn man das außer Acht lässt, alles nicht ernst nimmt, die leichte Sprache akzeptiert und den Humor und den verwendeten Sarkasmus mag, wird man gut unterhalten.

Die Charaktere sind einfach gehalten, Tiefe haben sie keine und für mich sind sie auch nicht realistisch.
Trotzdem können sie einen gut unterhalten.

Spannung kommt für mich nicht wirklich auf, da die Handlung schon recht vorhersehbar ist.
Ich muss sagen, da fand ich die Gallager Girls pfiffiger und besser ausgearbeitet und auch Meisterklasse. Ich denke daher hatte ich mir von diesem Roman einfach mehr versprochen und wurde enttäuscht.
Wie gesagt, man kann den Roman locker leicht und schnell lesen, wird unterhalten, aber mehr ist es für mich leider nicht. Trotzdem gebe ich dem ganzen dann doch noch 3 Sterne.
Von der Andeutung her wird es wohl einen weiteren Roman geben. Auf den werde ich dann aber leider dankend verzichten.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Tauche ein in die Magie von Venedig

Stadt aus Wasser und Licht – Die Maskenmagierin (Stadt aus Wasser und Licht 1)
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Anola muss nicht nur immer noch den Tod ihres Vaters verarbeiten, nein auch das sie nun wie ursprünglich geplant auch nach Venedig umgezogen sind und sie auf diese besondere Privatschule nun geht. Zum ...

Anola muss nicht nur immer noch den Tod ihres Vaters verarbeiten, nein auch das sie nun wie ursprünglich geplant auch nach Venedig umgezogen sind und sie auf diese besondere Privatschule nun geht. Zum Glück hat sie ein gutes Verhältnis zu ihrem Onkel, der sie auch in seinem Maskenladen arbeiten lässt. Die haben es der kunstinteressierten sehr angetan und sie möchte später einmal seinen Laden übernehmen. Zum Glück ein Lichtblick neben einer neuen engen Freundin, da das Verhältnis zu ihrem älteren Halbbruder nicht schlechter sein könnte.
Eines Nachts kommt sie hinter das Geheimnis ihrer Schule und ihrer Familie. Venedig wird durch Magie zusammengehalten und Maskenmagier halten den Ort zusammen.
Anola muss erkennen, das nicht nur in Venedig nichts so ist, wie es auf den ersten Blick schein, nein auch Geheimnisse innerhalb ihrer Familie kommen langsam ans Licht.


Ein ganz netter Roman, der mir aber etwas zu seicht ist. Jüngeren Lesern könnte er besser gefallen, vor allem mit dem Schwerpunkt auf die Lovestory hier.

Die Grundidee finde ich mega spannend. Venedig wird durch Magie zusammen gehalten und es gibt Menschen die mit Hilfe von magischen venezianischen Masken alles zusammen halten. Das hat einen besonderen Reiz, vor allem mit den toll beschriebenen Palazzo, Geheimgängen und dem ganzen tollen Flair von Venedig.

Anola hat es nach dem Tod ihres Vaters und der Ablehnung durch ihren Halbbruder echt nicht leicht. Zum Glück hat sie so eine tolle Mutter und Nonna und einen super neue Freundin.
Gestört hat mich, das für mich der Schwerpunkt zu sehr auf der verbotenen und heimlichen Liebe lag. So wie Dario sich ihr gegenüber verhält, konnte ich nicht ganz verstehen, warum sie ihm ständig verzeiht, warum sie sich darauf einlässt heimlich mit ihm zusammen zu sein. Dadurch kam mir persönlich zu kurz, was sie lernen muss, wofür sie sich mehr interessieren sollte und zwar dahinter kommen, was eigentlich gerade in Venedig los ist und vor allem mit ihren Kräften klar zu kommen.

Für mich hätten man noch mehr aus der Handlung herausholen können und den Charakteren mehr tiefe geben können. Das hier teilweise eine Dreiecksbeziehung angeklungen hat und die damit verbundenes typische Konkurrenz zwischen zwei Mädels, die den selben Junge wollen, konnte mich nicht überzeugen.
Auch nicht wie plötzlich die Geschwister, die anfangs nicht miteinander gesprochen haben, dann sich Spitznamen geben fand ich eher komisch, als das es für mich ein Anzeichen war das sich ihrer Beziehung zueinander ändert.

Die Bedrohung durch einen Unbekannten, geht mir fast etwas unter. Da hätte ich mir mehr gewünscht und hätte mittendrin auch für mehr Spannung gesorgt.

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Veröffentlicht am 21.06.2025

Für mich ein schwächerer Band, der sich auf die Lovestory konzentriert

To Shatter the Night (Die verfluchten Lande, Band 2)
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Es geht weiter die Macht des Mondgottes zu brechen und die Sonne zurück zu bringen.
Kiara will nicht akzeptieren, das Jude sie im Nebel zurück gelassen hat, um sie zu schützen. Sie begibt sich auf die ...

Es geht weiter die Macht des Mondgottes zu brechen und die Sonne zurück zu bringen.
Kiara will nicht akzeptieren, das Jude sie im Nebel zurück gelassen hat, um sie zu schützen. Sie begibt sich auf die Suche nach ihm.
Jude wendet sich an die einzige Person, von der er sich Hilfe in dieser Situation erhofft. Der sagenhaften Dieben die Füchsin. Als er von den Männer des König gefangen genommen wird steht für Kiara fest, sie wird alles unternehmen, um den Mann den sie liebt zu retten. Nur gemeinsam können sie es schaffen gegen den Mondgott zu bestehen und seiner Herrschaft ein Ende zu setzen.
Gemeinsam mit einigen Verbündeten geht der Kampf die Sonne zurück zu holen in eine neue Runde.

Der Roman geht nahtlos da weiter, wo der erste Band aufgehört hat.
Ich muss gestehen am Anfang habe ich mir etwas schwer getan wieder in die Handlung reinzukommen, auch wenn ich den ersten Band zwar erst vor einigen Monaten gelesen habe.

Dieser Band konzentriert sich für mich in erster Linie auf die Liebesgeschichte zwischen Kiara und Jude. Manches Mal stand es mir fast zu sehr im Fokus.
Kiara entwickelt ihre Kräfte immer weiter, lernt welche Fähigkeiten sie nun besitzt und ist nicht bereit den Mondgott gewinnen zu lassen.
Jude auf der anderen Seite empfand ich teilweise fast als anstrengend, wie er sie unbedingt beschützen möchte. Das passt für mich nicht zum Bild das toughen Kommandanten, das wir vom ersten Band kennen. Teilweise empfand ich ihn als überfürsorglich.

Mir gefällt gut, wen wir in diesem Band als neue Mitstreiter gegen den Mondgott bekommen und wie sich die Gruppe gemeinsam auf den Weg macht seine Macht zu brechen. Einiges gilt es für die Gruppe zu bewältigen, Rätsel zu lösen, Wahrheiten kommen ans Licht, aber auch Freundschaften und Liebe entsteht bzw. wird sich eingestanden.
Manchmal hat sich für mich dann aber die Handlung etwas gezogen, ohne das viel passiert ist.

Die Idee wie alles zusammen hängt, wer Freund und wer Feind ist, wie die finale Schlacht aussieht fand ich gut, aber im Vergleich zum ersten Band empfand ich diesen schwächer, konnte er mich nicht mehr ganz so sehr fesseln.

Das Ende finde ich wirklich gut gelungen und einen tollen Abschluss der Reihe.

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