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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2025

Irischer Bestatter trifft schräge Texanerin

Morbidly Yours
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Das Buch hat mich direkt angesprochen. Mein Humor ist mitunter schwarz und recht schräg, deswegen dachte ich, dass dieses Buch für mich perfekt ist. Leider habe ich mich hier getäuscht. Das hatte einige ...

Das Buch hat mich direkt angesprochen. Mein Humor ist mitunter schwarz und recht schräg, deswegen dachte ich, dass dieses Buch für mich perfekt ist. Leider habe ich mich hier getäuscht. Das hatte einige Gründe.

Einer war die weibliche Hauptfigur Lark. Denn sie war mir einfach zu überdreht und unsympathisch. Am Anfang hatte ich noch gehofft, ich würde mich an Sie gewöhnen, aber es wurde für mich immer schlimmer.

Callum hingegen mochte ich sehr. Er wirkte größtenteils authentisch. Es hat mir hat Leid getan, dass er Lark "zugeschrieben" bekommen hat. Starke Nebencharaktere sucht man hier vergebens.

Die sehr detaillierten Beschreibungen von Callums Tätigkeiten waren gewöhnungsbedürftig, aber auch interessant. Ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass die Autorin für die Handlung weniger Tropes verwendet hätte, diese dann aber besser ausgearbeitet worden wären. So gefiel mir oftmals die Umsetzung der Themen nicht so sehr.

Noch ein Abstrich war leider die Übersetzung. Stellenweise waren die Sätze sehr verschachtelt und sicherlich mal vorhandene (Wort-)Witze konnten nicht rübergebracht werden. Hätte mich nicht die Abneigung gegen Lark abgeschreckt, hätte ich womöglich zur englischen Ausgabe gegriffen.

Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Die Sprecher vom Hörbuch gefielen mir ebenfalls. Zwischenzeitlich habe ich es mal damit versucht, in der Hoffnung, dass dann der Funke überspringt.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Niemals still stehen

Downhill Dreams
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Endlich mal ein Downhill-Roman. Ich habe mindestens innerlich gejubelt. Und dann noch so eine tolle Aufmachung. Optisch schon mal ein echtes Highlight. Gerade das Cover hat mir sehr gut gefallen.

Das ...

Endlich mal ein Downhill-Roman. Ich habe mindestens innerlich gejubelt. Und dann noch so eine tolle Aufmachung. Optisch schon mal ein echtes Highlight. Gerade das Cover hat mir sehr gut gefallen.

Das Buch an such hatte für mich Höhen und Tiefen. Ich mochte sehr, dass die Ängste, Herausforderungen und persönliche Entwicklung der Figuren realistisch dargestellt wurden. Allerdings musste ich gestehen, dass ich von Anfang an mit der Sympathie für sie zu kämpfen hatte.

Ja, sie hatten eine gute Chemie zusammen. Was wahrscheinlich der einzige Grund war, warum ich am Ball geblieben war. Aber jede Figur für sich hat mich nicht so überzeugt. Gerade am Anfang waren da so einige Szenen, die ich nicht sehr stimmig fand. In einem Moment denkt Levi noch, dass er nur noch an Josie denkt und einen Moment später bringt ihn der Lip Gloss der Kellnerin auf ziemlich explizite Gedanken.

Die Missverständnisse, die zwischen ihnen hängen, haben mich ehrlich gesagt etwas genervt. Mit etwas Reden hätte es aus der Welt geschafft werden können. Das und die Kombination von ein paar Längen, die das Buch für mich hatte, hat meine Leselust etwas gedämpft.

Ich habe auch mal in das Hörbuch reingehört. Leider wurde ich hier mit der Sprecherin überhaupt nicht warm.

Der Schreibstil hat mit gut gefallen und ich fand die Atmosphäre der Szenen immer sehr gut geschrieben.

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Träume und Ziele

Variation – Für immer oder nie
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Ja, auch ich bin Fan von Rebecca Yarros' Romantasy-Reihe. Deswegen habe ich zu diesem noch gegriffen. Doch die Dramatik, die man durchaus Mithilfe des Fantasy-Aspekts pushen kann, war mir in diesem Fall ...

Ja, auch ich bin Fan von Rebecca Yarros' Romantasy-Reihe. Deswegen habe ich zu diesem noch gegriffen. Doch die Dramatik, die man durchaus Mithilfe des Fantasy-Aspekts pushen kann, war mir in diesem Fall einfach zu viel.

Vieles wirkte auf noch dadurch konstruiert und künstlich aufgeblasen. Wirkte einfach nicht realistisch und authentisch. Das hat für mich wahrscheinlich auch die Lesefreude gehemmt, denn mitunter kam mir das Buch recht langatmig und zäh vor.

Der Start hat mir mit ein paar Abstrichen noch ganz gut gefallen. Hudsons Hintergrund hat mir ebenso gut gefallen, wie Allies. Gerade die Einblicke in die Welten des Balletts und der Rettungsschwimmer haben mir gut gefallen.

Jedoch fand ich, dass die Chemie zwischen Allie und Hudson nur mäßig war. Bei den Nebencharakteren muss ich gestehen, dass sie mir zum Teil wirklich nicht gefallen haben.

Der Handlungsverlauf, auch rund um Hudsons Nichte, hat mich nicht so überzeugt.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Optisch toll, inhaltlich für mich mäßig

Guardian 1. Seelenwächter
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Da ich die Bücher von Mo Xiang Tong Xiu mag, musste ich natürlich auch zu Guardian greifen. Zumal muss ich hier ehrlich sein: Die Aufmachung ist wahnsinnig toll. Dass der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ...

Da ich die Bücher von Mo Xiang Tong Xiu mag, musste ich natürlich auch zu Guardian greifen. Zumal muss ich hier ehrlich sein: Die Aufmachung ist wahnsinnig toll. Dass der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ist, kannte ich schon von anderen Büchern dieses Genre, also habe ich mich frohen Mutes an das Lesen gemacht.

Allerdings kam ich selbst in der Hälfte des Buches immer noch nicht so wirklich mit dem Schreibstil klar. Auch die Charaktere fand ich größtenteils blass und/oder unsympathisch. Daqing ist da selbstverständlich eine Ausnahme. Wer könnte ihn nicht mögen?

Zhao Yunlan war stellenweise noch recht unterhaltsam, aber Shen Wei fand ich sehr blass. Ich habe auch keine starke Verbindung zwischen ihnen gespürt. Slow Burn hin oder her, zumindest etwas Chemie hätte ich mir hier doch gewünscht.

Die Grundidee und das Setting finde ich an sich recht spannend, aber vieles bleibt im Dunkeln. Leider für mich nicht in einer Weise, die mich neugierig macht, sondern die diese Welt immer wieder noch ein Stück abstrakter und weniger greifbar für mich macht. Erst gegen Ende wird natürlich ein Geheimnis gelüftet, damit auch zu Band 2 gegriffen wird. Was bei mir allerdings nicht der Fall sein wird.

Ich denke nicht, dass es grundsätzlich ein schlechtes Buch ist. Nur für mich war es einfach nichts. Mit Sicherheit werden viele Lesende hier ihre Freude mit haben.

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Veröffentlicht am 25.12.2024

Die Farbe bedeutet alles

Dynasty of Hunters, Band 1 - Von dir verraten
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Das Cover und schließlich auch der Klappentext haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Ich habe mich auf eine spannende und emotionale Achterbahnfahrt in einem fantasievollen Setting eingestellt. ...

Das Cover und schließlich auch der Klappentext haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Ich habe mich auf eine spannende und emotionale Achterbahnfahrt in einem fantasievollen Setting eingestellt. Und habe sie im Grunde auch bekommen.

Allerdings hatte ich auch einige Punkte, die mir nicht so ganz gepasst haben. Die Charaktere waren z. T. recht blass und mit der Hauptfigur konnte ich mich nicht so ganz anfreunden. Auch einige Logikfehler haben hie und da meinen Enthusiasmus etwas ausgebremst. Ebenso war für mich ungefähr die erste Hälfte etwas langatmig. Gegen Ende würde es dann aber immer spannender.

Lia und ihre ewigen inneren Monologe haben mich stellenweise etwas gestört. Das waren mitunter auch die Stellen, die ich als langatmig empfand.

Die Nebencharaktere hätten z. T. So viel Potential, vielleicht kommt dieses auch noch in Band 2 zum Vorschein, blieben aber oftmals eher blass. Während die komplexen Strukturen des Adels erklärt werden, wird das Leben der "einfachen" Menschen nur angedeutet.

Einen guten Teil der Storyline hatte ich so vermutet, aber es gab auch durchaus überraschende Wendungen.

Der Schreibstil war im Grunde gut zu lesen, nur die vielen französischen Begriffe haben mich manchmal gestört. Vor allem beim Hörbuch, das ich immer mal wieder angemacht habe. Die Sprecherin hat mir hingegen gut gefallen.

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