Plädoyer für mehr Toleranz und Offenheit
Wohin du auch gehstMir ist es schwer gefallen, in die Geschichte hineinzukommen. Ich musste mich erst an den Schreibstil gewöhnen, der mir irgendwie zu distanziert erschien. Außerdem war für mich zu lange unklar, wie die ...
Mir ist es schwer gefallen, in die Geschichte hineinzukommen. Ich musste mich erst an den Schreibstil gewöhnen, der mir irgendwie zu distanziert erschien. Außerdem war für mich zu lange unklar, wie die beiden Personen zusammengehören, aus deren Perspektive im Wechsel erzählt wird. Erschreckend war für mich, wie strikt an alten Traditionen und Regeln festgehalten wird - egal ob Menschen darunter leiden oder es nicht mehr zeitgemäß ist.
Die Zerrissenheit von Mira und Bijoux ist gut beschrieben und nachvollziehbar, wenn man weiß, was in der Vergangenheit wirklich geschehen ist. Ihr Handeln war für mich aber nicht immer nachvollziehbar und an der einen oder anderen Stelle fehlte mir der Einblick in ihre Gedanken/ Gefühle. Phasenweise habe ich mich ein wenig durch das Buch gequält, weil es mich nicht wirklich fesseln konnte. Das Fazit ist für mich, dass man toleranter und offener sein sollte und Schweigen keine gute Lösung ist. Eine sehr wichtige Botschaft!