Ein spannendes Buch, dessen mystische Welt mich sehr an Alice im Wunderland erinnert hat.
„The Lost Girl King“ von Catherine Doyle ist ein unglaublich spannendes Buch mit einem tollen Humor, welcher natürlich nicht im Vordergrund steht, denn der böse Magier ist natürlich alles andere als lustig. ...
„The Lost Girl King“ von Catherine Doyle ist ein unglaublich spannendes Buch mit einem tollen Humor, welcher natürlich nicht im Vordergrund steht, denn der böse Magier ist natürlich alles andere als lustig. Die Geschichte fängt damit an, dass die Geschwister Amy und Liam die Ferien bei ihrer Oma verbringen, die mittlerweile ein Buch über das geheimnisvolle Tír na nÒg geschrieben hat. Und wer nun denkt, dass die Kinder den magischen Ort finden werden, der liegt genau richtig. Doch das Land ist nicht mehr das was es einst gewesen ist, ganz im Gegenteil. Es scheint trostlos zu sein, die Pflanzen verwelken, das Obst, Gemüse, alle Lebensmittel sind vergammelt und Schuld daran ist der Magier Tarlock, der das Land verflucht hat. Zu allem Überfluss wird Liam kurz nach der Ankunft entführt und so muss Amy nun all ihren Mut zusammennehmen und versuchen ihn aus den Klauen des Magiers zu befreien.
Fazit
Die Welt von Tír na nÒg hat mich stark an Alice im Wunderland erinnert. Es ist magisch, enthält verschiedene Wesen wie Selkies, kopflose Reiter und die Natur, vor allem die Bäume scheinen ein Eigenleben zu haben. Die bildhaften Beschreibungen der Autorin machen alles zudem wahnsinnig lebendig. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Geschwister Amy und Liam sind zwei komplett unterschiedliche Charaktere und da hat es mir umso mehr Spaß gemacht sie auf ihrer Reise und vor allem bei ihrer Entwicklung begleiten zu dürfen. Liam, der eigentlich nur an die Wissenschaft glaubt, ist über sich hinausgewachsen und auch Amy, die zwar von Anfang an abenteuerlustig gewesen ist, hat bewiesen was wirklich in ihr steckt und dass man seine Familie – komme was wolle – nicht einfach zurücklässt. Insgesamt ist Amys Reise übersät von vielen gefährlichen Situationen, sie kommt viel rum, lernt einige neue Charaktere kennen – die einem ebenfalls ans Herz wachsen und ich liebe den Humor, den frechen Schlagabtausch, der die Stimmung immer wieder auflockert.
Insgesamt hat mich „The Lost Girl King“ gut unterhalten, es war immer sehr spannend mit vielen interessanten Ideen der Autorin, die man so noch nicht gelesen hat, und ich würde das Buch durchaus weiterempfehlen an alle Leser, die in eine Fantasy Welt mit einem rasanten Abenteuer eintauchen wollen.