Unglaubwürdig
Die SturmtochterDer Auftakt zu einer neuen Reihe rund um Frauen und Inseln in Britannien fängt mit zwei Handlungsebenen in der Vergangenheit und Gegenwart an. 1887 lebt Rosa in den Highlands, die ihren Vater heiß liebt ...
Der Auftakt zu einer neuen Reihe rund um Frauen und Inseln in Britannien fängt mit zwei Handlungsebenen in der Vergangenheit und Gegenwart an. 1887 lebt Rosa in den Highlands, die ihren Vater heiß liebt und gerne einen Mann heiraten möchte, der so viel erlebt, wie er. Isla ist Journalistin und möchte über eine ihr unbekannte Tante eine Reportage schreiben. Sie wird totgeschwiegen und soll in Australien leben. Als sie sich anschickt ihre Adresse herauszufinden, passieren merkwürdige Dinge. Sie nimmt es auf die leichte Schulter, aber jeder dieser Zufälle könnte sie töten, aber i letzten Moment rettet sie sich jeweils.
Die Geschichte ist dünn. Isla ist unglaublich leichtgläubig und naiv, so sehr, dass es schon an strubbeldumm grenzt. Ihr Vater ist auch merkwürdig, denn als ihre Bremsschläuche angeschnitten werden, bringt er das Auto auf den Schrottplatz statt zur Polizei und keiner findet das seltsam. Als Leserin finde ich das hochgradig irritierend, denn Figuren sollen schon mit Verstand ausgestattet sein. Isla setzt sich über alles hinweg und reist nach Schottland, wo sie sich ständig beobachtet fühlt. Weil sie sich aber immer noch so strubbelig verhält, kommt bei mir weder ein gruseliges noch ein gespanntes Lesegefühl auf. Es ist schlicht langweilig und äußerst unglaubwürdig erzählt. Schade!